Ich finde die Tweets und Kommentare zum Glück gerade nicht mehr, aber ich habe in letzter Zeit nicht selten Dinge gelesen, die etwa in diese Richtung gingen:
Begreifen jetzt die Klimawandelpanikmacher mal, was ein Notstand ist? Das Klima ist sicher keiner.
Die Gender-Wahnsinnigen wollen uns sagen, dass es wichtig sei, das generische Maskulinum zu bekämpfen, dabei merken wir jetzt, worum es im Leben wirklich geht.
Schwule, die Kinder adoptieren können sollen wichtig sein? Die sollen doch froh sein, dass sie nicht mehr verfolgt werden.
Wie gesagt, das ist sinngemäss aus der Erinnerung zitiert. Und ja, es ist so, momentan ist die Coronaproblematik zentral. Es ist richtig und wichtig, dass wir sie mit den nötigen Massnahmen bekämpfen. Doch müssen wir deshalb aus den Augen verlieren, dass der Klimawandel eine grosse Gefahr darstellt, der wir ebenfalls mit entsprechenden Massnahmen entgegentreten sollten? Müssen wir uns deshalb von der Emanzipation verabschieden und den Weg der Gleichberechtigung in umgekehrter Richtung begehen, zurück zum reinen Patriarchat? Sollen wir uns nicht mehr dafür einsetzen, dass Homosexuelle gleiche Rechte wie alle anderen geniessen? Wenn all diese Fragen für mich rhetorisch sind, so wollen sie gewisse Gruppen momentan am liebsten tatsächlich mit Ja beantwortet sehen.
Nein, jetzt ist nicht der Moment, unsere Ideale aufzugben. Gerade in Krisenzeiten, sollten wir uns darauf besinnen, welche Werte wir vertreten. Wir sollten uns um die Schwächeren in unserer Gesellschaft mit zusätzlicher Sorgfalt kümmern. Genau jetzt können wir zeigen, was uns auszeichnet. Let’s do it!
Das war’s für heute – bleibt gesund!
P.S. Anlass für diesen Beitrag war das Interview auf zentralplus.ch mit meinem ehemaligen Coiffeur Vinci. Schon mehrmals wurde er verprügelt, einfach nur, weil er schwul ist. Stay strong, Vinci!