wenn ich jetzt einen matchbericht zum heutigen fcl-spiel gegen thun schreiben würde, es käme wohl nicht allzu nett heraus. deshalb schreibe ich jetzt besser nichts.
hopp lozärn
wenn ich jetzt einen matchbericht zum heutigen fcl-spiel gegen thun schreiben würde, es käme wohl nicht allzu nett heraus. deshalb schreibe ich jetzt besser nichts.
hopp lozärn


die beiden bilder stammen vom spiel gegen sion im tourbillon am vergangenen samstag. nach der pause zündeten die luzerner anhänger ihr freudenfeuer. ich habe hier wiederholt gesagt, dass mir diese pyroaktionen gefallen und dass ich für eine legalisierung bin. an dieser meinung hat sich auch nichts geändert. durch die petarden wurde niemand gefährdet, der dieses risiko nicht absichtlich eingegangen wäre. wie man in verschiedenen internetforen lesen kann, ist die luzerner pyro vom samstag auch bei den sion-fans gut angekommen.
was danach kam, war weniger schön. es war gefährlich und dumm. insgesamt 3 feuerwerksraketen flogen aus dem luzerner sektor auf das spielfeld. auf dem rasen hatten sich inzwischen die 22 akteure wieder eingefunden – es hätte also jeden von ihnen treffen können. unverständlich, dass ein solches risiko in kauf genommen wird. nur etwa 3 meter von mir entfernt explodierte ein knallkörper auf dem rasen. nicht gerade gemütlich.
weil danach auch noch ein gameboy aus dem sion-sektor auf goalie zibung geworfen wurde, werden ganz bestimmt beide vereine bussen bezahlen müssen.

gut zu sehen: eine von drei feuerwerksraketen fliegt aus dem luzerner fansektor auf den platz.
allzu viel kann ich zum spiel eigentlich gar nicht sagen. ich befand mich jeweils auf der angriffseite von luzern, und die allermeiste zeit war der ball genau auf der anderen seite des spielfeldes. in der ersten hälfte fiel der fcl nicht ganz so stark ab, konnte sich aber praktisch keine chancen erarbeiten. die unter dem constantin-ultimatum (4 punkte aus zwei spielen sind pflicht, sonst muss trainer bigon gehen) leidende mannschaft, hatte einen lattenschuss und diverse gute tormöglichkeiten zu verbuchen.
noch schlimmer kam es in der zweiten halbzeit. das spiel lief nur noch in richtung zibung. die fcl-stürmer tchouga und felipe waren völlig arbeitslos, was den offensivbereich angeht. irgendwie hielt zibung alles, was auf sein tor kam. und das war eine ganze menge. gegen spielende kam sogar ein gameboy, allerdings nicht aufs tor, sondern direkt auf zibung. dieser ist seit dem yf-juventus-spiel vor zwei jahren im wallis ziemlich unbeliebt.
so oder so: der fc luzern konnte den einen punkt aus dem tourbillon stehlen. die leistung war besser als im cup gegen thun, vor allem das engagement stimmte. nur: wenn man ein spiel gewinnen möchte (was am nächsten samstag gegen thun das ziel sein muss), dann reicht es eben nicht aus, hinten dicht zu halten. in der offensive war man einmal mehr extrem harmlos in der zweiten hälfte sogar inexistent. das muss sich ändern.
daten
Sion – Luzern 0:0
Tourbillon. – 9000 Zuschauer. – SR Busacca.
Sion: Vailati; Kali, Nwaneri (75. Adeshina), Vanczak; Alioui, Ahoueya (86. Obradovic), Paito; Reset, Dominguez, Zaki (75. Bühler); Saborio.
Luzern: Zibung; Schwegler, Cantaluppi, Bader, Lustenberger; Lambert (78. Diethelm), Wiss, Seoane; Chiumiento; Felipe, Tchouga.
Bemerkungen: Sion ohne Beto (gesperrt), Wicky und M’Futi (beide verletzt) und Pinto (nicht im Aufgebot). Luzern ohne Maric (gesperrt), Lustrinelli, Rachane und König (alle verletzt). 34. Lattenschuss von Saborio. Verwarnungen: 36. Felipe, 56. Vanczak, 60. Lustenberger, 65. Tchouga (alle Foul).
wie heisst es so schön: wenn man kein glück hat, kommt auch noch pech dazu. das pech hatte gestern einen namen: carlo bertolini. der schiedsrichter hatte das spiel nicht wirklich im griff. ohne dass es sich um eine übertrieben hart geführte partie gehandelt hätte, verteilte der unparteiische 8 gelbe und eine rote karte. dabei betrafen 6 gelbe karten den heimclub. nach konsultation der tv-bilder muss ich den verdacht des fälschlich gepfiffenen elfmeters zurücknehmen, es war ein klarer penalty.
die tätlichkeit makukas hat leider keine fernsehkamera festgehalten und ich selbst habe auch nichts gesehen.
während bertolini die fcl-mannen sehr restriktiv behandelte, wurden umgekehrt thuner fouls an luzerner angreifern viel zu selten gepfiffen. tchouga erhielt am ende sogar noch eine gelbe karte wegen einer schwalbe.
der thuner goalie portmann wurde erst nach zweimaliger ermahnung mit gelb bestraft, weil er das spiel so sehr verzögerte.
in der ersten hälfte gab es einige unterbrechungen, die man normalerweise als nachspielzeit am ende noch anhängt. bertolini pfiff die erste halbzeit sogar noch 5 sekunden zu früh ab…
ich habe ja schon viele schlechte spiele gesehen. als fcl-fan ist man sich zu leiden gewohnt. in den vergangenen jahren gab es immer wieder phasen, die aussichtslos schienen. aber wie man mit solchen spielern so miserabel wie gestern gegen thun spielen kann, ist mir echt ein rätsel.
mein eigentlicher matchbericht beschränkt sich auf diesen abschnitt. der fcl versuchte druck zu machen. thun tat wenig, wartete auf eine konterchance. die kam, in form eines umstrittenen elfmeters. nachdem die gäste in führung gegangen waren, suchten sie das heil in weitschüssen, die zibung allesamt souverän parierte. am ende der ersten halbzeit hatte tchouga eine riesenchance, es war die einzige für luzern in den ersten 45 minuten. auch in der zweiten hälfte versuchte luzern zu spielen. und schaffte es wieder nicht. erst in den letzten 5 minuten hätte der ausgleich noch fallen können. hätte.
ja, es war ein desaster. die einstellung stimmte überhaupt nicht. die einzigen, die wirklich kämpften, waren die thuner. daneben muss man auch den lautstarken support der luzerner fans erwähnen. trotz katastrophalem spiel hielten die blauweissen anhänger bis zum schluss zur mannschaft. man betone: zur mannschaft. der trainer dagegen ist durch sein auftreten in den medien längst in misskredit geraten. einer von uns, einer von uns, rené van eck ist einer von uns sangen die fcl-fans schon während dem spiel in voller lautstärke. der holländer mit langer luzerner verangenheit dankte es mit einem wink in die fankurve. nach dem cupout machte man dem ärger luft sforza raus hallte es aus der zone 2.
ein trainerwechsel wäre bestimmt eine möglichkeit, diesem team neue impulse zu geben. tatsache ist, dass der fc luzern mehrere klingende namen auflaufen lässt, die abgesehen von tchouga und mit abstrichen chiumiento kaum ihr potential abrufen. im angriff fehlt dem fc luzern schon seit x spielen kreativität. torchancen sind in aller regel zufallsprodukte. das aufrücken des mittelfeldes funktioniert schlecht bis gar nicht. oft wechselt sforza spät. diesen vorwurf kann man ihm beim cupspiel gegen thun immerhin nicht machen. und dann kommen noch diese leidigen interviews. ständig wird alles schöngeredet. änderungen werden versprochen. in der tat tut sich rein gar nichts. dasselbe elend seit mehreren runden. es gibt immer mehr leute, die den verdacht hegen, dass sforza einfach nicht zur mannschaft durchdringt, nicht mit ihr sprechen kann.
momentan ist die situation aber so, dass präsident stierli sehr an seinem wunschtrainer ciriaco sforza hängt. mit einem wechsel ist also sicher nicht bis ein paar runden vor saisonende zu rechnen. wenn überhaupt. ich persönlich sehe momentan einfach nicht, wie er diese mannschaft noch weiter bringen kann.
mein wunschkandidat sass gestern auch auf der thun-bank. auch er ist jung. auch er ist erfolgshungrig. auch er hat fcl-vergangenheit und ganz sicher hat auch er echte leaderfähigkeiten. christian brand.
daten
Luzern – Thun 0:1 (0:1)
Allmend. – 5126 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tor: 24. Scarione (Foulpenalty) 0:1.
Luzern: Zibung; Schwegler, Cantaluppi, Maric (66. Makuka), Lambert; Wiss (57. Pacar), Seoane, Chiumiento, Lustenberger (81. Felipe); Tchouga, Bader.
Thun: Portmann; Gerber, Nyman, Di Fabio, Andrist; Gavatorta, Dosek, Ferreira, Scarione, Lüthi (86. Ibrahim Ba); Iaschwili (77. Fayé).
Bemerkungen: Luzern ohne Lustrinelli, Rachane und König (alle verletzt). Thun ohne Bettoni, Bühler, Zahnd (alle verletzt), Stoller, Glarner, Hämmerli und Friedli (alle nicht im Aufgebot). 42. Andrist klärt nach Tchouga-Schuss auf der Linie.
Verwarnungen: 35. Lambert (Foul), 41. Lüthi (Foul), 43. Seoane (Foul), 52. Wiss (Foul), 58. Cantaluppi (Foul), 79. Lustenberger (Foul), 91. Portmann (Unsportlichkeit), 92. Tchouga (Unsportlichkeit).
ich hätte noch 3 tickets für das morgige cupspiel zwischen dem fc luzern und dem fc thun zu verkaufen. es handelt sich dabei um vortribüneplätze, die in der nähe der luzerner bank liegen. ich verkaufe sie auch einzeln und jeweils zu einem preis von 40 chf.
wow, 3:2, das schaut ja knapp aus. ehrlich: das war es nicht. die basler legten los, als wüssten sie genau, dass ihnen wohl früher die puste augsehen würde. nach nicht einmal drei minuten traf streller, der sich schön drehte in die linke untere ecke. die luzerner hatten genau das gemacht, was sie doch sicher verhindern wollten, nämlich ein frühes tor kassiert. doch bei dem einen blieb es nicht: caicedo holte sich den ball an der grundlinie, spazierte dann im sechzehner zurück und erwischte zibung mit einem flachen ball. der sonst so starke goalie sah bei diesem treffer nicht gut aus. beim fcl war vor allem das mittelfeld und somit auch der offensivgeist total inexistent. hat cantaluppi überhaupt gespielt? erst so um die 40. minute kamen die luzerner zum ersten mal vor das basler tor und sofort wurde es gefährlich.
in der zweiten hälfte erwischten die gäste aus der fasnachtsstadt den besseren start. der junge wiss, der übrigens ein topspiel ablieferte, überlopte constanzo im stile eines alten hasen. doch die rotblauen waren nicht wirklich geschockt, wollten sofort für die endgültige entscheidung sorgen. es dauerte immerhin bis in die 56. minute, bis degen den zweitorevorsprung wieder herstellte. doch luzern gab sich nicht geschlagen. der stärkste mann war bei ihnen jean-michel tchouga. bezeichnend, dass gerade für den erneuten anschlusstreffer sorgte. danach hielt zibung noch einiges, was andere torhüter wohl nicht gehalten hätten. trotzdem blieb irgendwie das gefühl zurück, dass man mit viel glück auch einen punkt aus basel hätte stehlen können. denn der fcb war müde und hat einfach nicht die klasse eines fc zürich. auch das publikum scheint nicht mehr so euphorisch zu sein wie auch schon: gerade mal halb voll war der st.jakobspark und das trotz leaderposition.
zum ersten mal richtig gut war roland schwegler, der als aussenverteidiger immer wieder mit guten flanken gefahr in den fcb-strafraum brachte. daneben waren wie gesagt die beiden torschützen wiss und tchouga auf der höhe ihres könnens. gerardo seoane muss sich den vorwurf vieler fehlpässe gefallen lassen. mario cantaluppi mag sich in interviews «verärgert» geäussert haben, tatsächlich sah man ihn nach dem spiel wieder lachen. da stimmt’s im kopf wohl nicht so ganz.
so schmerzhaft das ist, aber in der rückrunde wird man gegen den abstieg kämpfen müssen.
daten
Basel – Luzern 3:2 (2:0).
St.-Jakob-Park. – 21 557 Zuschauer. – SR Rogalla. – Tore: 3. Streller 1:0. 14. Caicedo 2:0. 49. Wiss 2:1. 56. Degen 3:1. 62. Tchouga 3:2.
Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque, Hodel; Ergic; Degen, Eduardo, Chipperfield (90. Frei), Caicedo (64. Carlitos); Streller.
Luzern: Zibung; Schwegler, Bader, Maric, Lustenberger; Cantaluppi, Seoane; Makuka (76. Felipe), Wiss (64. Foschini), Chiumiento; Tchouga.
Bemerkungen: Basel ohne Malick Ba, Carignano, Huggel und Nakata (alle verletzt). Luzern ohne Lustrinelli (verletzt) und Saqi (gesperrt). 82. Gelb-Rot Maric (Foul). Verwarnungen: 28. Maric (Reklamieren), 44. Majstorovic (Foul).
toll, für einmal hatte der fc luzern die startphase eines spiels nicht verschlafen. im gegenteil. von anfang an suchte das noch heimsieglose team den ersten treffer. die verwundbaren aarauer lauerten auf konter und so war die anfangsphase des spiels sehr abwechslungsreich. es ging hin und her, was schon fast an die schlussphase eines cupspiels erinnerte, wo das eine tor das spiel entscheiden würde. immer wieder flankte claudio lustenberger vielversprechend zur mitte. der zweimannsturm von luzern, bestehend aus felipe und tchouga, vermochte aber den ball einfach nicht im tor unterzubringen. auch chiumiento vergab in aussichtsreichster position, wohl weil er sich im abseits wähnte. eine pausenführung wäre bestimmt nicht unverdient gewesen. trotzdem, das 0:0 stand zur pause und das allmendpublikum war gespannt auf mehr torszenen.
auf die kampfbetonte erste, folgte eine lahme, ideenlose zweite hälfte. felipe entwickelte sich zum totalausfall, was sforza mit der einwechslung von diethelm (ein verteidiger) beantwortete. dafür rückte dann bader nach vorne. auch chiumiento, durch seine schulterverletzung wohl doch ziemlich gehemmt, wurde ganz am ende durch einen verteidiger (cipot) ersetzt. der junge sandro foschini, der möglicherweise für mehr kreativität im offensivbereich hätte sorgen können, lief sich sehr lange ein, wurde aber nicht eingesetzt (wie übrigens schon gegen gc).
am ende blieb einmal mehr der eine punkt und das mittlerweile 10 unentschieden im 15 spiel. nicht nur aaraus provokateur nushi, sondern auch die heimische mannschaft wurde mit einem halblauten pfeifkonzert in die kabine geschickt. verständlich, denn heute wäre ganz klar mehr drin gewesen. damit nächstes mal wieder fast 10’000 zuschauer ins stadion pilgern, braucht’s nun wohl einen auswärtssieg bei leader basel…
daten
Luzern – Aarau 0:0
Allmend. – 9276 Zuschauer. – SR Drabek (Ö).
Luzern: Zibung; Schwegler, Bader, Maric, Lambert; Chiumiento (91. Cipot), Wiss, Seoane, Lustenberger; Felipe (80. Diethelm), Tchouga.
Aarau: Benito; Menezes, Page, Christ, Elmer; Sermeter (55. Nushi), Burki (62. Rapisarda), Bastida, Mesbah; Ianu, Rogerio (66. Tarone).
Bemerkungen: Luzern ohne Lustrinelli, Cantaluppi, Makuka, König und Clemente (alle verletzt), Aarau ohne Antic, Guerrero (nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 26. Seoane (Foul), 36. Elmer (Reklamieren).
[quelle: tagesanzeiger]
die beiden fc-wohlen-spieler ivan dal santo und josé mamone mussten sich zumindest in challenge league versetzt gefühlt haben, als sie in der ersten hälfte den grottenkick von der letzitribüne aus beobachteten. 4900 zuschauer? in einem so grossen stadion sieht das dann richtig lächerlich aus. und bei luzern lief nun wirklich gar nichts zusammen. gc schaffte zwar in der 8. minute durch bobadilla (bobadischa?) ein tor und war die überlegene mannschaft. trotzdem war es eigentlich keine leistung, die einen gegner aus den socken hauen konnte. alles in allem eine absolute horrorhalbzeit.
in der zweiten halbzeit erwachte auch der fc luzern aus seinem gemütlichen tiefschlaf. sforza brachte hervé makuka für fabijan cipot (viele fehlpässe) und felipe adao für christophe lambert (mit mikari hoffnungslos überfordert – nicht sein tag). von nun an spielte praktisch nur noch der gast aus der innerschweiz. der fcl erarbeitete sich sogar echte chancen. aus einer, die eigentlich gar keine war, entstand dann das 1:1. felipe drückte aus etwa zwanzig meter ab und gc-goalie djukic hielt den ball. oder eben nicht. extrem ungeschickt fiel im der sicher geglaubte ball irgendwie aus den händen und landete tatsächlich hinter der linie. mille grazie. weiterhin arbeitete luzern nach vorne und hatte sogar gelegenheiten, das siegestor zu erzielen. doch auf einmal schlich sich wieder die ungenauigkeit ins luzerner spiel und gc wusste dies für sich zu nutzen. so kam es, dass goalie zibung nicht weniger als vier mal absolute topchancen zunichte machen musste. immerhin war der luzerner schlussmann noch auf der höhe seines könnens und hielt dem fcl das unentschieden fest. die fans würdigten die kämpferisch (zumindest teilweise) starke leistung in der zweiten hälfte.
daneben gab’s auch schlechte nachrichten: es schaut so aus, als habe sich davide chiumiento an der schulter verletzt.
daten
Grasshoppers – Luzern 1:1 (1:0)
Letzigrund. – 4900 Zuschauer. – SR Studer. – Tore: 8. Bobadilla 1:0. 59. Felipe 1:1.
Grasshoppers: Djukic; Voser, Vallori, Smiljanic, Mikari; Rinaldo; Renggli, Salatic (80. Colina), Dos Santos; Touré, Bobadilla (46. Zarate).
Luzern: Zibung; Schwegler, Cipot (46. Felipe), Maric; Lambert (46. Makuka), Cantaluppi, Seoane, Lustenberger; Chiumiento, Wiss; Tchouga.
Bemerkungen: GC ohne Jakupovic, Cabanas, Sutter (alle verletzt), Luzern ohne Lustrinelli, König (beide verletzt), Bader (gesperrt). 83. Pfostenkopfball von Vallori. Verwarnungen: 3. Tchouga (Hands), 18. Renggli (Foul), 40. Dos Santos (Unsportlichkeit).
[quelle: tagesanzeiger]
am ende war es eine lockere sache. 5:2, das ist einigermassen standesgemäss. doch der zweitliga-interregional-club langenthal begann stark. man könnte auch sagen, er war ultra-effizient. der heiniger bruno (so sagt man das in langenthal) traf nach kaum 6 minuten über den erstaunten zibung. die luzerner waren zwar nicht schockiert, aber doch ziemlich überrascht. dass der ausgleich ziemlich lang auf sich warten liess, lag primär an der miesen chancenauswertung und einem recht ungeschickt agierenden felipe im sturm. in der 30. minute wurde selbiger aber von chiumiento so penetrant direkt angespielt, dass er nichts mehr anders machen konnte, als eben das tor zu schiessen.
nach der pause zeigte sich, was kaltschnäuzigkeit ist. mauro lustrinelli erzielte durch seine wohl erste ballberührung den führungstreffer für den grossen fcl. der kleine fcl tat sich nun sichtlich schwerer gegen die innerschweizer. bei standardsituationen brannte es im langenthaler strafraum. eine ebensolche standardsituation krönte verteidiger maric mit dem tor zum 1:3. dann war es wieder der heiniger bruno, der die unterklassigen mit einem torerfolg beglückte. ich weiss nicht, was noch passiert wäre, wenn in dieser phase das ausgleichstor gefallen wäre. doch es fiel eben nicht. stattdessen versenkte mario cantaluppi auf wunderbare weise einen freistoss und auch tchouga traf noch. letzterer würgte einen ball über die linie, den lambert zuvor gekonnte durch die abwehr gedribbelt hatte.
schön, dass 4400 zuschauer zugegen waren. denn so dürfte es auch für den ausrichtenden club trotz niederlage ein voller erfolg gewesen sein. sehr fair, dass die tollen luzerner fans am ende sogar noch die langenthaler mannschaft und deren kämpferischen auftritt würdigte. so muss das sein.
daten
Langenthal – Luzern 2:5 (1:1)
Rankmatte. – 4400 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 7. Heiniger 1:0. 30. Felipe 1:1. 47. Lustrinelli 1:2. 62. Maric 1:3. 66. Heiniger 2:3. 77. Cantaluppi 2:4. 89. Tchouga 2:5.
Langenthal: Herzig; Rickli, Oppong, Siegenthaler, Tahiraj (58. Müller); Kai Ackermann, Hügli (68. Moll), Amati, Scheidegger (49. Glauser); Heiniger, Bajrami.
Luzern: Zibung; Maric, Seoane, Bader (66. Lambert), Schwegler; Chiumiento, Claudio Lustenberger, Cantaluppi, Clemente; Felipe (46. Lustrinelli/81. Rachane), Tchouga.
Bemerkungen: Langenthal ohne Hugi, Imbach und Nikolic (alle verletzt), Luzern ohne Wyss (abwesend).
[quelle: tagesanzeiger]