hakan yakin verletzt

so werden wir hakan yakin in nächster zeit nicht mehr jubeln sehen. der spieler des fc luzern hat sich im gestrigen cupspiel gegen den fc töss einen muskelfaserriss am oberschenkel zugezogen und wir wohl bis ende der vorrunde ausfallen.

gute besserung!

fc töss – fc luzern 1:2 (cup-achtelfinal)

ein fussballspiel hat 90 minuten, jedes spiel muss zuerst gespielt werden. die alten fussballweisheiten sind bekannt, aber erwiesen sich gestern einmal mehr als zutreffend. der tele top kameramann meinte noch, dass er unbedingt noch eine gute geschichte brauche, es sei so wenig passiert. eine cup-sensation käme ihm gerade gelegen. und tatsächlich, nach nur 7 minuten schien die sendung des lokalfernsehens gerettet: mutlu brachte die tössemer mit 1:0 in führung. schon 30 sekunden nach dem anpfiff hatte cup-goalie könig eine gute chance der platzherren abzuwehren. und die winterthurer blieben dran, hatten sogar die chance auf das 2:0. doch der ball fiel von oben auf die latte statt ein paar zentimeter weiter vorne ins tor. glück für den fcl. in der 31. minute konnte joetex frimpong für den super league club mit einem wuchtigen schuss den ausgleich erzielen. alle anderen – nicht speziell hochkarätigen – chance wurden von töss-goalie bruno meili gekonnt zunichte gemacht. bis ihm eine minute vor der pause ein flacher ball im strafraum durchrutschte und luzerns nummer 16 eiskalt abstaubte.

auch nach der pause wandelte sich das bild kaum. die tössemer zeigten weiterhin eine äusserst konzentrierte und kampfbereite leistung. insbesondere davide chiumiento bekam das zu spüren, wurde doch der filigrantechniker immer wieder mit halblegalen methoden vom ball getrennt. das änderte aber nicht am hervorragenden abschneiden des zweitligisten. denn der fcl tat sich weiterhin sehr schwer, den vorsprung auszubauen. die beste gelegenheit hatte claudio lustenberger, der nach einem rush den ball an den entfernten pfosten setzte. gegen ende der partie kam der eingewechselte tchouga noch zu chancen, die er aber auch nicht nutzen konnte. und so konnten die tössemer am ende mit erhobenem haupt vom platz marschieren. gegen einen super league club nur 1:2 zu verlieren ist aller ehren wert. chapeau!

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Töss Winterthur (2.i.) – Luzern 1:2 (1:2)

Deutweg. – 3400 Zuschauer. – Tore: 7. Mutlu 1:0. 31. Frimpong 1:1. 44. Ianu 1:2.

Luzern: König; Lukmon, Seoane, Schwegler, Lustenberger; Zverotic, Kukeli; Frimpong, Yakin (16. Ianu), Chiumiento (63. Etter); Paiva (46. Tchouga). –

Bemerkungen: Luzern ohne Diarra (gesperrt), Ferreira, Lambert, Renggli und Wiss (alle verletzt). 16. Yakin verletzt ausgewechselt. 18. Lattenschuss Malis (Töss). 67. Pfostenschuss Lustenberger. 73. Lattenschuss Mazrekaj (Töss). Verwarnung: 53. Frimpong (Foul).

stadion allmend – das buch

mit einem effort, der nicht hoch genug einzuschätzen ist, haben diego stocker und sein team ein buch über die altehrwürdige luzerner allmend realisiert. wenn ich an das spiel vom 7. mai 2006 zurückdenke, in dem der fc luzern den aufstieg schaffte, so habe auch ich unvergessliche momente in diesem stadion erlebt. auch das barrage-rückspiel im juni diesen jahres war ein solches spiel. jeder echte fcl-fan hat wohl solche gänsehautmomente auf der allmend in erinnerung. auf über 300 seiten kann man nun richtig in die geschichte des stadions eintauchen. für 89.- chf gibt es das einzigartige werk zusammen mit einer dvd auf der homepage zu bestellen.


bild vom aufstieg 2006 (gewann damals zusammen mit anderen auch einen wettbewerb der nlz ) – so verdiente ich mir abermals ein belegexemplar. cool, merci!


der meistertrainer von 1989, friedel rausch, signiert mein buch. merci. oder wie sang man damals nach den spielen:

friedel, wir danken Dir!

fc luzern – fc zürich 1:0

der fcz steckt in der krise, nicht erst seit der kanterniederlage in der champions league. also war für die fringer-truppe klar, dass die zürcher auf dem durchnässten gersag-rasen eine reaktion zeigen wollten. und tatsächlich: der fcz begann sehr angriffig, der fcl aber auch. weil beide teams sehr ungestüm zu werke gingen, reihte sich beidseits fehlpass an fehlpass. so entstanden innert kürze chancen auf beiden seiten, die aber allesamt ausgelassen wurden. immer wieder setzten sich vor allem davide chiumiento und hakan yakin in szene. bemerkenswert war vor allem bei der luzerner nummer 8, wie viel defensivarbeit verrichtet wurde. fünf minuten vor der pause traf yakin den pfosten.

in der zweiten hälfte sahen die 8300 zuschauer weiterhin eine aggressiv geführte partie, die vor allem von der spannung lebte. nach einem pass von seoane und kopfbällen von ianu und yakin landete der ball bei joetex frimpong, der in der 57. minute die nötige kaltblütigkeit für den führungstreffer an den tag legte. es folgten verschiedene chancen zum entscheidenden 2:0. der beste luzerner, davide chiumiento, hatte kurz vor ende der offiziellen spielzeit die beste. doch weil die luzerner die entscheidung nicht herbeiführen konnten, musste man auch während den vier nachspielminuten um die drei punkte bangen. dieses mal klappte es dann aber.

bericht sf

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Luzern – Zürich 1:0 (0:0)

Gersag, Emmenbrücke. – 8317 Zuschauer. – SR Grossen. – Tor: 57. Frimpong 1:0.

Luzern: Zibung; Lukmon, Seoane, Veskovac, Lustenberger; Renggli, Zverotic; Frimpong (81. Paiva), Yakin (91. Tchouga), Chiumiento; Ianu.

Zürich: Leoni; Stahel, Barmettler, Tihinen, Lampi (79. Margairaz); Rochat; Nikci (62. Schönbächler), Tico, Gajic, Djuric; Mehmedi (62. Alphonse).

Bemerkungen: Luzern ohne Kukeli (gesperrt), Ferreira, Lambert und Wiss (alle verletzt). Zürich ohne Aegerter, Chikhaoui, Hassli, Philippe Koch, Vonlanthen (alle verletzt) und Abdi (nicht im Aufgebot). 40. Pfostenschuss Yakin. – Verwarnungen: 40. Rochat (Ballwegschlagen). 64. Frimpong. 92. Zibung (Zeitspiel). 94. Margairaz.

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bsc young boys – fc luzern 1:1

yb gegen luzern – das war in den letzten partien immer eine sehr einseitige und auch sehr torreiche partie. damit man auf luzerner seite für einmal nicht mehr als vier gegentore kassieren sollte, stellte rolf fringer die mannschaft völlig neu auf. so liess er drei innenverteidiger auf einer linie spielen: diarra, seoane und veskovac. daneben rückten zwei weitere verteidiger auf den aussenpositionen fast bis ins mittelfeld vor: lustenberger und lukmon. im defensiven mittelfeld durften kukeli und renggli ran, während chiumiento so etwas wie eine klassische nummer 10 abgab. vorne stürmten yakin und ianu. tatsächlich schien auch dieses bollwerk nicht wirklich gegen die berner offensivmaschinerie zu helfen: schon nach wenigen minuten kamen die in schwarz spielenden tabellenführer zu chancen. regazzoni traf gleich latteund pfosten, schneuwly schob den abpraller knapp am anderen pfosten vorbei. wankdorf-erprobte fcl-anhänger witterten schon die x-te kanterniederlage im stade de suisse. doch das heimteam stellte sich ungeschickt an, erzielte bis zur pause trotz vieler guter chancen kein tor.

waren die luzerner in der ersten hälfte bis auf einen schuss von renggli und eine ianu-chance ohne offensive möglichkeiten geblieben, ging fringers taktik zumindest vorerst auf. die young boys schienen ziemlich verzweifelt, als dudar in der 64. minute wieder das torgehäuse traf. eine zeigerumdrehung später leistete sich affolter einen unnötigen querpass, was ianu zu nutzen wusste. der rumäne schob den ball irgendwie an wölfli vorbei und stellte so das spiel auf den kopf. in der 71. minute sorgte dudar per freistoss dann noch für den ausgleich. zum sieg reichte es yb aber nicht mehr. im gegenteil: lustenberger hatte nach einem tollen pass von paiva sogar noch die möglichkeit für das 1:2 auf dem fuss, der yb-hüter hielt den einen punkt aber fest.

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Young Boys – Luzern 1:1 (0:0)

Stade de Suisse. – 28’511 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tore: 65. Ianu 0:1. 71. Dudar 1:1.

Young Boys: Wölfli; Ghezal, Dudar, Affolter; Doubai (65. Christian Schneuwly); Sutter (84. Gourmi), Hochstrasser, Yapi, David Degen; Regazzoni, Marco Schneuwly (46. Coly).

Luzern: Zibung; Veskovac (78. Schwegler), Seoane, Diarra; Lukmon, Renggli, Kukeli, Lustenberger; Chiumiento (93. Tchouga), Yakin; Ianu (81. Paiva).

Bemerkungen: YB ohne Doumbia (gesperrt), Raimondi (rekonvaleszent) und Liechti (U21). Luzern ohne Zverotic, Ferreira, Lambert, Wiss (alle verletzt) und Frimpong (Abmachung mit YB). 8. Schuss von Regazzoni prallt von der Latte an den Pfosten. 64. Lattenkopfball Dudar. Verwarnungen: 54. Hochstrasser (Foul), 63. Kukeli (Foul), 70. Diarra (Foul), 73. Seoane (Foul), 87. Dudar (Foul).

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neuchâtel xamax – fc luzern 1:1

es könnte das duell zweier kellerkinder sein. doch in der ersten hälfte dieser meisterschaft stellt das duell auf der maladière den kampf der beiden überraschungsteams dar. vorerst neutralisierten sich die mannschaften im mittelfeld. und dann waren es nur die neuenbuger, die zu chancen kamen. der fcl konnte nicht genugend druck erzeugen, um gefährlich vor das tor des gegners zu kommen. aufgrund der klaren überlegenheit xamax› konnte man auf luzerner seite mit dem 0:0 zur pause hoch zufrieden sein.

nachdem er zunächst aus ausichtsreichster position an zibung scheiterte, traf brown in der 60. minute über den hinauseilenden luzerner hüter zum 1:0. doch anders als noch in den ersten 45 minuten kam nun auch der fcl zu chancen. die beste hatte yakin, nachdem ianu durch einen traumpass von kukeli lanciert wurde. ianu wurde ausgewechselt, da auch der momentan etwas unglücklich agierende joao paiva seine chance erhalten sollte. nach nur vier minuten dankte der portugiese trainer fringer auf seine weise für dessen vertrauen: mit killerinstinkt drückte paiva den yakin-eckball über die linie. im gegensatz zum spiel gegen basel konnte der fcl das unentschieden dieses mal über die zeit retten. aufgrund der chancen in der zweiten hälfte war der punkt nicht ganz unverdient.

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Neuchâtel Xamax – Luzern 1:1 (0:0)

Maladière. – 4252 Zuschauer. – SR Zimmermann. – Tore: 60. Brown 1:0. 78. Paiva 1:1.

Neuchâtel Xamax: Ferro; Ismaeel, Hodzic, Page, Tixier; Varela (89. Aganovic), Bah, Binya, Nuzzolo; Gavranovic (77. Wüthrich), Brown.

Luzern: Zibung; Zverotic, Veskovac, Diarra (46. Schwegler), Lustenberger; Renggli, Kukeli; Frimpong (91. Etter), Yakin, Chiumiento; Ianu (74. Paiva).

Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Geiger, Niasse (beide verletzt) und Besle (gesperrt), Luzern ohne Ferreira, Lambert, Wiss (alle verletzt) und Seoane (gesperrt). Verwarnungen: 27. Zverotic (Foul). 30. Bah (Reklamieren). 37. Brown (Unsportlichkeit). 70. Lustenberger (Unsportlichkeit). 78. Paiva (übertriebener Torjubel).

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fc luzern – fc basel 4:5

welch ein beginn: nach nur einer minute schob huggel zum 0:1 für den fcb ein. das kann ja heiter werden, dachte sich wohl mancher fcl-fan. dass den platzherren praktisch im gegenzug der ausgleich gelang, hätte niemand gedacht. chiumiento köpfte gekonnt nachdem ianu geflankt hatte. doch der ausgleich brachte keine ruhe ins spiel, nach nur 7 minuten (und nicht nach zwölfeinhalb, wie sf-kommentator wyler meint) jubelten die basler zum zweiten mal. der ex-luzerner alex frei traf zur erneuten führung. offensichtlich standen beide defensivabteilungen etwas neben den schuhen. nun waren wieder die luzerner am drücker. die klarste chance hatte yakin und im darauf folgenden getümmel vor colomba ianu. doch es blieb vorläufig beim basler vorsprung. als burim kukeli von da silva im strafraum gefällt wurde, ergab sich die ausgleichschance in form eines penaltys. michel renggli liess sich diese gelegenheit nicht nehmen. noch vor der pause hätte der fcl sogar in führung gehen können, doch ianus schuss wurde von colomba an die latte gelenkt.

in der zweiten hälfte flachte das rasante spiel dann doch etwas ab. der fcb hatte schon zwei spieler verletzt verloren (carlitos, safari) und dem fcl fehlte sonst irgendwie die kraft. und doch kam man zu gelegenheiten, allen voran ianu vergab diese aber kläglich. in der 73. minute wähnte zibung streller bei einem freistoss wohl im abseits, doch der folgende treffer zählte. wieder war basel in führung. nun nahm das spiel wieder fahrt auf – und wie! es war hakan yakin, der zum dritten mal eine basler führung ausglich. nun schien der vorteil eindeutig auf seiten der platzherren zu liegen. zum ersten mal seit man in emmen spielt, verdiente das schmucke stadion die bezeichnung /hexenkessel./ und dann, in der 87. minute sorgte cristian ianu für kollektive glücksgefühle. das 4:3 schien den fcl nun endgültig zu beflügeln. denn wenig später hatte der eingewechselte joao paiva die chance zum 5:3. doch stattdessen erzielte alex frei in der 91. minute den ausgleich. so weh es tut, aber aufgrund des ganzen spiels war das unentschieden bestimmt das gerechte resultat. doch das spiel war ja noch nicht zuende. marco streller zeigte, dass er manchmal doch mehr kann als bloss vollstrecken, indem er ein wundertor zum 5:4 sieg des fcb schoss.

wow, was für ein spiel!

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Luzern – Basel 4:5 (2:2). Gersag, Emmenbrücke. – 8695 Zuschauer (ausverkauft). – Schiedsrichter: Kever. –

Tore: 2. Huggel 0:1. 4. Chiumiento 1:1. 8. Frei 1:2. 22. Renggli (Foulpenalty) 2:2. 73. Streller 2:3. 79. Yakin 3:3. 87. Ianu 4:3. 91. Frei 4:4. 94. Streller 4:5. –

Luzern: Zibung; Zverotic, Diarra (80. Lukmon), Schwegler, Lustenberger; Renggli, Kukeli; Frimpong (64. Paiva), Chiumiento; Ianu (92. Etter), Yakin. –

Basel: Colomba; Sahin, Abraham (32. Cabral), Cagdas, Safari; Carlitos (9. Shaqiri, 89. Almerares), Huggel, Da Silva, Stocker; Frei, Streller. –

Bemerkungen: Luzern ohne Veskovac (gesperrt), Ferreira, Lambert, Seoane und Wiss (alle verletzt). Basel ohne Aratore, Costanzo, Ferati, Gelabert, Marque, Perovic, Schürpf (alle verletzt), Chipperfield (krank) und Wessels (nicht spielberechtigt). 9. Carlitos (Oberschenkel) und 32. Abraham (Sprunggelenk) verletzt ausgeschieden (Huggel neu Innenverteidiger). 38. Ianu-Schuss an die Lattenunterkante. Verwarnungen: 17. Yakin (Foul). 17. Safari (Unsportlichkeit). 32. Frimpong (Unsportlichkeit). 32. Cagdas (Unsportlichkeit). 66. Frei (Reklamieren). 69. Streller (Reklamieren).

fc linth 04 – fc luzern 1:4 (cup sechzehntelfinal)

genau wegen solchen stadien wie der lintharena sgu in näfels ist der cup eine tolle sache. was die glarner da aufgebaut hatten, machte einen sehr professionellen eindruck. ob sich das auch auf das spiel der heimischen mannschaft übertragen würde?

tatsächlich begannen die platzherren stark, sahen sich aber sofort mit der geballten offensivkraft des superligisten konfrontiert. nur: diese verpuffte jeweils vor dem tor. ausserdem hielt goalie damjanovic mehrmals in extremis. im nasskalten glarnerland traute man seinen augen kaum: bis zur pause gelang dem fc luzern kein tor. viel zu umständlich stellte man sich an und die glarner verteidigten mit allem, was sie hatten.

so kam es eher überraschend, dass cristian ianu nach 60 minuten doch noch zum 1:0 traf. doch der fc linth gab keinesfalls auf, hatte sogar ausgleichschancen. erst frimpongs und yakins tor in den minuten 70 und 71 machten die sache klar. doch die 2000 grossteils lokal verwurzelten zuschauer durften doch noch einmal jubeln: feldman traf zum 1:3. dieses resultat wäre der schwachen leistung des fcl (vor allem in der ersten hälfte) in etwa gerecht geworden. doch mit dem schlusspfiff traf auch noch dejan sorgic zum 1:4, womit die blauweissen dann sehr gut bedient waren.

Linth 04 – Luzern 1:4 (0:0)

Lintharena sgu, Näfels. – 2000 Zuschauer. – SR Jacottet. – Tore: 61. Ianu 0:1. 70. Frimpong 0:2. 71. Yakin 0:3. 81. Feldmann 1:3. 91. Sorgic 1:4.

Luzern: König; Luqmon, Schwegler, Diarra, Lustenberger; Renggli, Kukeli (83. Etter); Yakin; Frimpong (71. Paiva), Ianu (78. Sorgic), Chiumiento.

Bemerkungen: Luzern ohne Seoane, Lambert, Tchouga, Ferreira (alle verletzt) und Veskovac (gesperrt). Verwarnungen: 88. Diarra (Foul).

grasshoppers club zürich – fc luzern 0:0

mit einiger verspätung doch noch ein paar worte zu dieser armseeligen partie.

10’000 zuschauer im letzigrund bei einem gc-match? wahnsinn! und richtig, da kann etwas nicht stimmen. 5000 davon waren kinder, die gratis ins stadion durften. in der ersten hälfte spielte gc vor ungewohnt grosser kulisse recht gut. man kam zu chancen, zeigte sich im abschluss aber extrem nervös. wenn ich das richtig gesehen habe, kam kein einziger ball auf das tor von zibung. dabei gab es szenen, bei denen die zürcher nur einnicken oder einschieben hätten können.

in der zweiten hälfte fanden auch die in schwarz spielenden luzerner ein wenig ins spiel. man merkte aber schon, dass die fringer-truppe auf den einen punkt aus war. immerhin traf paiva noch den aussenpfosten und kurz vor schluss prüfte yakin mit einem freistoss goalie sommer.

für den verletzten nelson ferreira kam davide chiumiento erstmals nach langer verletzungspause wieder zum einsatz. noch harmonierte das technikerduo yakin/chiumiento nicht wirklich. ausserdem schien die luzerner nummer 8 einfach zu viel zu wollen.

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Letzigrund. – 10’100 Zuschauer. – SR Wermelinger.

Grasshoppers: Sommer; Menezes, Vallori, Smiljanic, Ruiz; Salatic, Schultz; Calla (89. Hajrovic), Ben Khalifa (84. Cabanas), Lulic; Zarate (86. Afonso).

Luzern: Zibung; Zverotic, Wiss, Diarra, Lustenberger; Renggli, Kukeli; Ianu (93. Etter), Yakin, Chiumiento (84. Sorgic); Paiva (77. Siegrist).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Rennella (verletzt), Voser, Rogerio und Basha (alle nicht im Aufgebot). Luzern ohne Veskovac (gesperrt), Ferreira, Frimpong, Seoane und Tchouga (alle verletzt). 58. Kopfball Paiva an einen Aussenpfosten. – Verwarnungen: 8. Ruiz (Foul). 30. Kukeli (Foul). 88. Siegrist (Foul). 94. Salatic (Foul).

fc luzern – ac bellinzona 2:0

nach der niederlage gegen sion – die ich nicht live mitverfolgen konnte – musste der fcl gegen die ac bellinzona zeigen, weshalb er in der tabelle so weit vorne liegt. tatsächlich nahm die fringer-truppe das heft gleich in die hand. aus allen lagen wurde geschossen und der unsichere zotti liess die bälle meist nur nach vorne abprallen. doch sowohl paiva als auch veskovac scheiterten aus aussichtsreichsten positionen. bellinzona hatte dem wenig entgegenzusetzen. und doch: die tessiner trafen in hälfte nummer eins gleich zwei mal die luzerner torumrandung. mit etwas pech hätte der fcl also zur pause gleich mit zwei toren hinten liegen können.

doch pech hat man eben nicht, wenn man vorne mitspielt. nur zu gut kennt man in luzern die andere seite der tabelle. so passte es ins bild, dass captain mangiarratti einen yakin-freistoss per kopf ins eigene tor ablenkte und so für die luzerner führung kurz nach der pause sorgte. zehn minuten später beging dusan veskovac eine tätlichkeit, die weder von fernsehkameras noch von meinem kameraobjektiv eingefangen wurde. der platzverweis brachte den gästen aber keinen vorteil. es waren weiterhin eher die luzerner, die offensiv agierten und so die entscheidung anstrebten. doch auch in der zweiten hälfte hatten die tessiner ihre möglichkeiten. dieses mal war dave zibung der retter in der not. mit zwei unglaublichen paraden bewahrte er die seinen vor dem ausgleich. als der eingewechselte christophe lambert in der nachspielzeit mit professioneller kaltblütigkeit zum 2:0 einschob, war das spiel entschieden. zu diesem zeitpunkt war nelson ferreira leider schon nicht mehr auf dem feld. er wurde von genc mehmeti in rotwürdiger weise umgesebelt. der miserable schiedsrichter graf zeigte aber nur gelb.

daten

Luzern – Bellinzona 2:0 (0:0)

Gersag, Emmenbrücke. – 6881 Zuschauer. – SR Graf. – Tore: 47. Eigentor Mangiarratti 1:0. 96. Lambert 2:0.

Luzern: Zibung; Zverotic, Veskovac, Diarra, Lustenberger; Kukeli, Renggli; Ianu (83. Lukmon), Yakin, Ferreira (91. Lambert); Paiva (60. Wiss).

Bellinzona: Zotti; Raso, La Rocca (73. Gashi), Mangiarratti, Thiesson; Mehmeti, Rivera (65. Lustrinelli), Hima; Sermeter, Conti (76. Feltscher); Ciarrocchi.

Bemerkungen: Luzern ohne Seoane, Frimpong, Tchouga, Schwegler (alle verletzt), Bellinzona ohne Ciaramitaro, Mihoubi (beide verletzt). 2. Pfostenschuss von Conti. 15. Pfostenschuss von Paiva. 36. Lattenschuss von Sermeter. 57. Rot gegen Veskovac (Tätlichkeit). Verwarnungen: 15. Ferreira, 21. La Rocca, 45. Zverotic, 72. Conti (alle Foul), 82. Zibung (Zeitverzögerung), 89. Mehmeti, 94. Hima (beide Foul).