mini-abstimmung – die resultate

ok, ok, ihr findet den neuen mini also schöner. ich hätte das voting wohl noch hundert jahre weiter laufen lassen können, der alte neue mini hätte es nicht geschafft. tss, banausen.

mit 62% zu 38% gewinnt der bald erscheindene nachfolger das optikduell gegen den noch aktuellen mini.

mountain dew

kennt ihr mountain dew? ein koffeinhaltiges getränk, das ich seit sommer1997 überall trinke, wo es erhältlich ist. damals war ich für drei wochen an der tufts university in boston, um mein english etwas zu verbessern. hat aber nichts geholfen. egal, in der mensa gab’s mountain dew und zwar direkt ab zapfhahn bzw. als offenausschank. das zeug ist grüngelblich, hat einen erfrischenden aber doch sehr süssen geschmack und enthält koffein. man könnte auch sagen: es ist das einzige getränk aus dem pepsi-konzern, das sich trinken lässt.

vor etwa zwei jahren versuchte pepsi, die grüne dose in der schweiz zu lancieren. alles was davon übrig geblieben ist, ist diese tolle homepage. ich habe die typen auch schon angeschrieben, ob und wo ich denn mountain dew in der schweiz noch kaufen könne. doch es kam kein mail zurück.

auf dem weg nach davos hielten wir auf der raststätte kilchberg für ein «z’siebni». da entdeckte ich im shop die grüne dose. sie wurde von einer firma namens columbus-swiss in die schweiz eingeführt. das ding wird also tatsächlich in den usa produziert. und weil es sich bei dieser raststätte um ein cindy’s diner handelt, macht man sich wohl die mühe, auch mountain dew (wie auch dr.pepper, cherry coke und root beer) anzubieten.

also, wenn ihr irgendwo die möglichkeit habt, mountain dew zu probieren: tut es!!! (und sagt mir, wo das war)

do the dew!

we are the champions

klar, den queen-klassiker kennt ja wohl jeder. nach dem gestrigen triumph über den ehemaligen seriensieger fcbasel hat man als fcl-fan gut lachen. und irgendwie passt freddy mercurys hymne da perfekt hinein. immer wieder genial: bryan may an der gitarre.

natürlich ist der meistertitel noch weit weg. diese saison wird es vor allem um den ligaerhalt gehen. trotzdem ist es schön, sich wieder mal als echter sieger zu fühlen. in diesem sinne: we are the champions!

fc luzern – fc basel 2:0 – champions league, wir kommen

es war wie früher: eine stunde vor matchbeginn im stadion, prall gefüllte stehrampen, feuerwerk aus dem gästesektor. nur das, was auf dem platz ablief, wich von bekanntem doch merklich ab. aber der reihe nach. erst drängten sich die fcb-fans in den vordergrund. mit einem ganzen arsenal von raketen, petarden und co. waren sie aus der rheinstadt angereist. und die luzerner eingangskontrolle hatte scheinbar auf der ganzen linie versagt. natürlich konnte das spiel so nicht pünktlich angepfiffen werden.

doch schliesslich ging’s doch noch los. obwohl basel anpspielte, landete der ball sehr schnell beim ausgeliehenen yao aziawonou, der im offensivem mittelfeld spielte. er reagierte schnell, spielte den steil laufenden n’tiamoah an, der schon in der ersten minute eine grosschance vertat. danach nahmen die basler das zepter in die hand. abgesehen von einem pfostenkopfball von ergic konnten sie sich zwar keine klaren chancen erarbeiten, hatten aber sehr viel mehr ballbesitz. noch stärker wurden die blauroten (die in weissblau spielten) ab der 20. minute, ein tor wollte ihnen aber keines gelingen. nach einer halben stunde hatten sich die luzerner scheinbar gefasst und trauten sich auch, den übergegner zu attackieren. so entstanden zwei grosse tormöglichkeiten. bei der einen konnte fliegenfänger costanzo den ball gerade noch zurückeilenderweise vor der linie fangen. bei der anderen wurstelte n’tiamoah den ball irgendwie hinter dem goalie durch aber leider am tor vorbei. zur pause konnte man mit dem unentschieden also zufrieden sein, auch wenn man befürchten musste, dass der fcb in der zweiten hälfte wohl einen gang zulegen würde.

doch es kam anders. erst brannten die fcb-fans ihr zweites feuerwerk ab, aber das kannten wir ja bereits. die dame vom mazda-pausengame meinte übrigens mutig: die fans aus basel zündeten ihr feuerwerk vor dem match, wir tun das nach dem spiel… und tatsächlich, abgesehen von einem lattenschuss musste luzern kein glück mehr beanspruchen. zibung hielt zwei mal mirakulös. das war’s aber dann schon mit den basler chancen in der zweiten hälfte. obwohl die linke seite ohne andreoli auskommen musste, der in der ersten halbzeit eine tadellose leistung gezeigt hatte, verstärkten sich die offensivbemühungen. der meist von majstorovic abgemeldete tchouga trat immer mehr in den vordergrund und konnte sich in der 62. minute sehenswert lösen. der nicht gerade als flankengott bekannte kameruner entschied sich für einen scharfen flachpass in die mitte, obwohl dort kein luzerner stand, dafür aber nakata! dieser lenkte den ball ins eigene tor ab. 1:0? 1:0!!! ein grossteil der 10’089 zuschauer (mein tipp: 9862) hatte wohl nicht damit gerechnet, ich auch nicht. nun erwachte auch endlich der luzerner anhang etwas aus seinem nickerchen. gemessen an der grossen zuschauerzahl hielt sich der support akustisch nämlich in ziemlichen grenzen. nun spielte praktisch nur noch luzern, sogar die konter der basler waren äusserst stumpf. das spiel befand sich schon in der 78. minute, als paquito den ball in der mitte erhielt und an die beiden stürmer n’tiamoah und tchouga hätte spielen können. doch der kleine mit der nummer 10 auf dem rücken wagte es… und traf! für einmal kann man dem 3-millionen-mann zwischen den basler pfosten wohl keinen vorwurf machen: paquitos schuss war perfekt. 2:0!!!

auf ein echtes feuerwerk verzichteten die fcl-fans, dafür brannte die mannschaft eines auf dem platz ab. das war schon ganz grosses tennis, wie der provinzclub den ehemaligen meister und cl-teilnehmer abfertigte. man könnte anmerken, dass stürmerstar mladen petric nicht mittat, doch kann das gegen den tabellenletzten wohl kaum eine ausrede sein. nein, es war schlicht die tolle leistung des sforza-teams, welches mit einer geballten ladung an black-power antrat: sowohl mettomo, als auch der neue aziawonou und tchouga zeigten fehlerlose leistungen. weiter erwischte zibung einen tollen tag, genial wie er die bälle pflückte. nur schade, dass er sich mit seiner grossen klappe eine gelbe karte wegen reklamierens einfing. ciri sforza scheint seine aufstellung gefunden zu haben: 4-4-2 mit aziawonou im zentralen offensiven mittelfeld, paquito im rechten mittelfeld, andreoli im linken. vorne spielt tchouga etwas hinter n’tiamoah.

es wäre schön, wenn die mannschaft das gewonnene selbstvertrauen in den kommenden spielen nutzen könnte. wer basel schlagen kann, kann jeden schlagen. also los: hopp lozärn!

daten

Luzern – Basel 2:0 (0:0)

Allmend. – 10 089 Zuschauer (Saisonrekord). – SR Busacca. – Tore: 62. Eigentor Nakata 1:0. 78. Paquito 2:0.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Aziawonou, Cantaluppi; Paquito (90. Bader), Andreoli (46. Fabian Lustenberger); N’Tiamoah (85. Maliqi), Tchouga.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Nakata, Chipperfield (68. Berner); Ergic, Ba (81. Kawelaschwili); Kuzmanovic, Rakitic (68. Sterjovski), Buckley; Cristiano.

Bemerkungen: Luzern ohne Lambert, Mehmeti und Righetti (alle verletzt). Basel ohne Carignano, Eduardo, Petric und Smiljanic (alle verletzt). 7. Ergic-Kopfball an Pfosten. 56. Lattenschuss Rakitic. Verwarnungen: 11. Ba (Foul), 73. Berner (Foul), 86. Kawelaschwili (Unsportlichkeit), 89. Zibung (Reklamieren).

[quelle: tagesanzeiger-online]

zum schmunzeln: baz-artikel

Luzern. Si/baz. Basel unterliegt Aufsteiger Luzern auf der Allmend mit 0:2 und bleibt damit auch im vierten Auswärtsspiel der Axpo Super League sieglos. Koji Nakata mit einem Eigentor und der Brasilianer Paquito führten den FCL mit ihren Treffern zum zweiten Saisonsieg.

10’089 Zuschauer sahen auf der Luzerner Allmend einen kampfstarken, hervorragend organisierten FC Luzern, der erstmals in dieser Saison ohne Gegentor blieb und nach Aarau nun auch die Basler ohne Punkte nach Hause schickte. Dabei wussten sie auch das Schlachtenglück auf ihrer Seite: In der 7. Minute traf Ivan Ergic mit einem Kopfball nur den Pfosten und in der 56. Minute prallte ein Freistoss von Ivan Rakitic von der Latte zurück.

Die Basler schienen danach nie damit gerechnet zu haben, gegen das temporäre Schlusslicht in Rückstand zu geraten und konnten nach dem von Nakata unglücklich ins eigene Tor abgefälschten Weitschuss des überragenden Jean-Michel Tchouga (62.) nicht mehr reagieren. Dies nutzten die Luzerner zwölf Minuten vor Schluss mit der Siegsicherung: Paquito erwischte FCB-Goalie Franco Costanzo mit einem unhaltbaren Weitschuss.

die trojka-werbung nervt!

während der fcl-spiele werden immer wieder werbespots auf der grossleinwand gezeigt. besonders nervig sind dabei jene des vodkaherstellers trojka, weil sie akustisch speziell ablenkend sind. auch heute habe ich mich wieder an diesen spots gestört.

ach ja: der fc luzern hat den fc baselnatürlich mit 2:0 nachhause geschickt. es esch schön, dass ehr cho send. 🙂

matchbericht und bilder folgen morgen.

ruhiger tag im engadin

nach der gestrigen tour gingen wir es heute deutlich geruhsamer an. für das zmorge-slash-zmittag zogen wir nach st.moritz. dann zottelten wir noch etwas in der wirklich sehr ruhigen alpenmetropole herum. diese wird momentan vor allem von rentnern aus ganz europa in beschlag genommen. als es dann zu regnen begann, zogen wir uns wieder zurück in unser basecamp in silvaplana. nach ein paar stunden gaming-slash-reading sind wir nun hungrig genug für den food des julier palace.

mini-maxitour

weil das wetter im engadin heute etwas gar übel war, entschieden wir uns dafür, den tag im süden zu geniessen. via malojapass ging es ins bergell, dann auf der (von oben kommend) rechten seite des comers sees nach como. dazu gilt es zu erwähnen, dass corinne den mini in die italienische midistadt steuerte. entlang dem see ist die strasse teilweise kriminell eng, was aber von den einheimischen nicht etwa als gefahr, sondern als herausforderung interpretiert wird.

nach dem einnehmen der pflichtpizza und einem kleinen stadtrundgang fuhren wir wieder zurück. allerdings über lecco und sondrio, so dass wir als zückerchen noch den berninapass vor uns hatten. einmal mehr bewährte sich der mini am berg. ganz ohne quietschende reifen, dafür mit jeder menge grip und vorwärtsdrang heizten wir (bzw. ich) im deuschbriten über den alpinen pass. die ganze tour erstreckte sich auf über 350 km, wobei ein grossteil davon auf winklige italienische bumpy roads führte.

dann bekam der mini seine wohlverdiente pause und wir ein superleckeres essen im saratz.

minis revier: der julierpass

nach eineinhalb monaten minifahren, stand endlich die erste längere strecke an. und endlich stand auch eine kurvige bergstrasse auf dem programm: der julierpass. hier sollte der mini mir beweisen, dass er genau das kann, was ich von ihm erwarte. kurven fressen.

und tatsächlich: trotz müdem motor ist der mini am berg nur schwer abzuhängen. nur wenn der boden wirklich rutschig ist, gleitet er über die vorderräder weg. ansonsten ist er sehr neutral. dank seinem tiefen schwerpunkt, dem kurzen radstand und den knappen überhängen verhält er sich äusserst wendig. nur die mangelnde kraft im unteren drehzahlbereich (bis 3500 touren) verhindert passende sprints nach engen kurven. dort wird übrigens meist der erste gang nötig, weil man sonst fast wohnmobilgleich davonzottelt. nicht ein wohnmobil, nein ein porsche carrera 4s (996) war mein gradmesser. der elfer ging den pass sehr sportlich an, konnte mich jedoch nicht abschütteln. nur auf den längeren geraden und beim überholen war er mit seinen weit über 300 ps natürlich klar im vorteil.

in thusis verliessen wir hintereinander die autobahn, in silvaplana kamen wir hintereinander an.

inxs-tournee abgesagt

langsam glaube ich ja fast, meine concert-tickets seien verhext. erst habe ich das simple minds concert verpasst, weil ich fieber hatte. dann wurde das guns n› roses concert so verschoben, dass ich nicht hingehen konnte, weil ich an jenem abend als trauzeuge im einsatz war. und jetzt fällt auch das inxs concert ins wasser. klar, ohne michael hutchence wäre es sowieso nicht dasselbe gewesen, trotzdem hatte ich mich sehr auf das concert gefreut. schliesslich hat die band einen unnachahmlichen sound, den ich sehr gerne einmal live gehört hätte. und sie klingen auch auf ihrer aktuellen single nach inxs. vielleicht wird’s ja nächstes jahr was. einen kleinen trost gibt’s allerdings: am gleichen tag findet das george michael concert im hallenstadion statt. das ist natürlich ausverkauft, aber mein gebot bei ebay ist bereits platziert… 🙂

DRS 3 / VIRUS. Die Australische Band INXS sagt ihre gesamte Europatournee ab. Davon betroffen ist auch das Konzert vom 26. Oktober im Zürcher Volkshaus. Grund: Gitarrist Tim Farris muss sich wegen einer Bänderzerrung einer Knieoperation unterziehen. Die bereits gekauften Konzerttickets können an ihren Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Zur Zeit laufen Abklärungen für ein neues Schweizer Konzertdatum im 2007.

[quelle: drs3.ch]