perfume: story of a murderer

soll ich mich wieder mal als banause outen? ok. ich habedasparfüm nicht gelesen. nöö. trotzdem wusste ich natürlich ein bisschen was über die story. jean-baptiste grenouille wird ohne eigengeruch geboren. dafür hat er einen extrem stark ausgeprägten geruchssin. in der gosse von paris geboren, wird er bald parfummischer. doch sein abartiger traum bleibt es, ein parfum aus dem duft von schönen frauen zu kreiren. besessen von der idee geht er über leichen und schnell zum gesuchten frauenmörder.

da im kino nur licht und ton zur verfügung stehen, ist es schwer geruch darzustellen. doch diesem film gelingt es überraschend gut. einfach herrlich, wie viele verschiedene düfte es im paris des 18. jahrhunderts zu riechen gibt. mittels dieser bilder aber auch mit hilfe einer erzählerstimme wird einem die welt von grenouille erklärt. ein film kann das natürgemäss weit schlechter als ein buch. auch zierten sich die macher, gewaltätige szenen in ihrer brutalität zu zeigen.


dem duft der frauen verfallen: jean-baptiste grenouille

der film vermeidet es irgendwie, grenouille allzu grausam darzustellen. hier hätte es durchaus etwas mehr realitätsnähe ertragen. ansonsten ist der film ein optischer genuss mit einer unterhaltsamen story.

sign it!

ich habe ja nie ganz begriffen, weshalb die neutrale schweiz überhaupt selbst rüstungsmaterial produziert. meist kam dann der einwand, man müsse ja die eigene armee ausrüsten. bewaffnete neutralität und so. ok, den geb› ich: wenn wir eine armee haben, so muss zumindest ein teil des von ihr benutzten materials im eigenen land hergestellt werden. ok, soweit so gut. doch weshalb exportieren wir das ganze auch noch? und dann noch in länder mit fragwürdigem hintergrund? keine ahnung!

verschiedene unternehmungen machen mit dem krieg gutes geld. da werden sämtliche ethischen grundsätze über bord geworfen. ein beispiel gefällig? die pilatuswerke produzieren «trainingsflugzeuge» (pc9), welche in alle welt verkauft werden. laut artikel 3 des güterkontrollgesetzes gilt das flugzeug als besonderes militärisches gut. aber nicht als kriegsmaterial. der flieger sei «sehr wahrscheinlich auch nachträglich zu bewaffnen» meint pilatus vr-präsident schwenk. yeah, right.

eine weitere interessante sache: die schweiz ist zweitgrösste exporteurin von kleinwaffen-munition. wow, da können wir aber stolz sein. mittels waffenlieferungen in länder wie saudi arabien oder ägypten werden indirekt demokratische tendenzen in diesen ländern im keime erstickt.

das sind nur ein paar gründe dafür, dass wir endlich ein echtes verbot von kriegsmaterial-exporten benötigen, welches auch für besondere militärische güter gilt.


ich habe die initiative bereits unterschrieben. tut es bitte auch. den bogen dafür könnt ihr direkt hier runterladen.

gsoa
kriegsmaterial.ch

concert tipp

die sensationlle bandsnowpatrol beehrt die schweiz mit einem concert im volkshaus (18-10-2006). auf der homepage der schottischen band (deren mitglieder gar keine schotten sind…) gibt es soundsamples. soweit ich weiss, ist /you’re/allihave die aktuelle single. ‹reinhören, lieben, ticket bestellen, hingehen!

ach ja: herbert grönemeyer kommt auch wieder mal. er spielt am 27-6-2007 im stade de suisse. tickets gibt’s bei eventim.

paris je t’aime

18 regisseure zeigen die stadt der liebe aus ihrem ganz eigenen blickwinkel. dabei sind die einzelnen kurzfilme geografisch getrennt. wenn die coen brothers, gus van sant oder auch tom tykver so etwas machen, dann kommt etwas gutes dabei raus. es wäre zu aufwändig auf die einzelnen geschichten einzugehen. die idee an sich, über die arondissments von paris kurzfilme zu drehen ist so simpel wie spannend. auch wenn gewisse leute es leugnen mögen: multikulti ist funktionierende realität. dieser film ist dafür wohl ein gutes beispiel. aber nicht die verschiedenen kulturen, sondern die liebe an sich ist das leitmotiv der kurzfilme.

erfrischend ist die erstaunlich konventionelle art, mit welcher die regisseure zu werke gehen. keiner (ok, einer) versuchte, etwas über-kreatives zu schaffen. in der regel werden einfache geschichten des lebens erzählt. und keiner der schnipsel verpasst es zu sagen: hey, paris ist einfach wunderschön. einen besseren und sympathischeren werbeprospekt hat die französische capitale wohl noch nie zu gesicht bekommen. ein paar stars sind auch mit von der partie: gerard depardieu, marianne faithfull, elijah wood, natalie portman, juliette binoche, nick nolte, willem dafoe und der geniale steve buscemi.

die grösste überraschung war für mich wes craven, der mit seinem beitrag humor und fingerspitzengefühl beweist.

und jetzt: ab ins kino mit euch!

[in luzern läuft er ohne pause im bourbaki kino]

fairytale gone bad

auch an diesem traurigen nachabstimmungstag, auch an diesem regnerischen tag, auch heute muss platz sein für gute music. mein aktueller favorit kommt von einer band namens sunrise avenue, mit dem herrlichen songfairtalegone /bad./

glarus sucks

wenn ich die ersten ergebnisse der heutigen abstimmungen sehe, kommt mir das kotzen. sorry.
gestern noch war ich in glarus, am klausenrennen. heute sind sie die ersten, die ihre zettelchen ausgezählt haben.

bleiben noch 25 kantone, das ergebnis in eine anständige richtung zu verschieben.

da waren’s noch 23: die beiden unwichtigen klein- bzw. halbkantone haben sich dem beschämenden resultat angeschlossen.

oldtimer am klausenpass

zum ersten mal war ich beim memorial des klausenrennens dabei. saftige 50 chf kostet ein stehplatz für einen tag. wow. und das, obwohl durchaus illustre sponsoren vorhanden sind. man hat ein bisschen das gefühl, das die zahlende menge das eine oder andere cüpli der vips bezahlt. die parkplätze sind mit 20 chf pro auto auch sehr teuer.

immerhin wurde ein tolles fahrzeugfeld gezeigt. auch wenn ich sagen muss, dass ich kein allzu grosser fan dieser vorkriegsmaschinen bin.


bald gibt es sehr viel mehr bilder auf zündung.ch.

zündung.ch in auto bild schweiz

autobild ist die grösste autozeitschrift europas. die meisten länder haben eine version in eigener sprache. in der schweiz kriegen wir die deutschland-variante mit eingehefteten schweizerseiten. und genau auf diesen seiten findet sich in der ausgabe vom 15-9-2006 folgender hinweis:

pretty, cool, hm?

und der link darf natürlich auch nicht fehlen.