paris by car

klingt ziemlich verrückt: für einen tag nach paris. wegen einer autoausstellung. mit dem auto. in einem mini. zu dritt.

weniger als 6 stunden fahrzeit von winikon nach paris (boulevard haussmann) und mehr als 24 stunden in der weltstadt. ja, es hat sich gelohnt. ja, es war ein bisschen verrückt.

paris, je t’aime.

kleinwagen sicherer als suvs?

manch einer kauft sich einen fetten geländegängigen panzer, genannt suv, mit dem argument, dass der ja auch sicherer sei. die realität sieht aber anders aus. die fahrzeuge mit hohem schwerpunkt sind nicht so sicher, wie sie aussehen oder wie sie sich anfühlen. gerade hat der riesige audi suv q7 den europäischen crashtest ncap absolviert – und die maximalwertung verpasst. eine schweissnaht im fussraum ist gerissen, des weiteren wurden schweisspunkte beanstandet. 30 punkte hat der gewaltige audi erreicht. ein renault clio bringt es auf 32,67 punkte und krallt sich somit die begehrte 5-sterne-maximal-wertung.

zum vergleich: hier sehen wir den audi q7

hier ein renault clio

bilder by zündung.ch

der audi wiegt leer 2,24 tonnen, der clio bringt es auf 1215 kilo.
dimensionen des audi q7: länge/breite/höhe: 5086/1983/1737 mm
dimensionen des renault clio: länge/breite/höhe: 3986/1719/1495 mm

grosse autos sind also nicht generell besser, was das crashverhalten anbelangt. im falle des q7 handelt es sich um ein topmodernes fahrzeug aus dem vw-konzern, und trotzdem erreicht er kein sonderlich gutes resultat. der kleine franzose klaut dem ingolstädter in sachen sicherheit die show, genau so wie er das auch bei der städtischen parkplatzsuche macht… 😉

nur ärger mit dem sonyericsson p990i

seit einigen wochen habe ich meine lange erwartetes sony ericsson p990i. bis jetzt hat es mir aber noch nicht viel freude bereitet:
1.ewiges *warten: *angekündigt auf dezember 2005, dann immer wieder vertröstet und schliesslich ab august 2006 erhältlich. ich habe mein am 2-9-2006 erhalten. wahnsinn.
2.mac *synchronisation:* als ich nachhause kam, wollte ich natürlich sofort mit isync meine daten auf das phone bringen, was mit dem vorgäner p900 bestens funktionierte. mit dem p990i erreicht man zwar eine verbindung, muss aber erfahren, dass isync nicht kompatibel ist.
3.mühsame *internetsync:* schliesslich konnte ich im x-ten versuch meine daten mit zyb.com vom alten gerät ins netz und von da wieder zurück auf das p990i bringen. immerhin.
4. *akku-killer:* weil das ding trotz eingestelltem energiesparmodus bei aktivierter tastensperre das display nicht abdunkelt, ist oft schneller feierabend als nötig.
5.mühsame *cam:* um die cam auf der rückseite zu aktivieren, muss man nur den drehdeckel wegdrehen. das ist einfach. aber es passiert halt meistens nicht absichtlich.
6.unbrauchbare *quertz-tastatur:* die unter der klappe angebrachte quertz-tatstatur ist wirklich nur für zwergenfinger brauchbar. klar, man kann sie mit dem stift benutzen, rutscht dann aber dauernd ab.
7.freche *preise:* gab’s zum p900 noch eine brauchbare tasche, kommt das p990i ganz ohne serienmässige hülle. eine original sonyericsson handytasche kostet satte 60.- chf! wer früher schon sonyericsson-geräte hatte, kann seine alten ladegeräte wegschmeissen, weil die neuen einen anderen stecker verwenden. so gehen weitere 80.- chf für ein zweites ladegerät und ein autoladegerät drauf. ein softwareupdate kostet übrigens auch 20 stutz!
8.dämliche *dockingstation:* wie schon beim p900 gibt es eine dockingstation, die nur für windows-pcs gedacht ist. dämlich! (vor allem weil symbian im mobile-sektor eine windows-konkurrent ist…)
9.unpraktisches *menü:* kann auch dran liegen, dass ich mich noch nicht gewohnt bin. aber das menü im p900 war viel intuitiver. um zu den klingeltönen zu kommen braucht’s beispielsweise 5 clicks!
10. *videotelefonie-lüge:* da kann das handy wohl wenig dafür, aber die videotelefonie funktioiert (im gegensatz z.b. zum livetv) überhaupt nicht.

lieber jakob kuhn: zubi raus, zibung rein!

als gestern über die lautsprecher des hardturms verkündet wurde, jakob köbi kuhn befinde sich im stadion, reagierten die luzerner fans schnell:

zubi raus, zibung rein

und tatsächlich wäre es sinnvoll, david zibung in die erste mannschaft zu holen. er ist jung, ehrgeizig und hält sehr gut. ausserdem kann er eine leaderfigur abgeben und bei bedarf schnell nach vorne spielen.

2008 will man ja kaum noch mit pascal zuberbühler im tor auflaufen. deswegen wäre jetzt der richtige zeitpunkt für zibungs nomination.

fc zürich – fc luzern 2:1

beinahe hätte luzern dem meister ein bein stellen können. in der nachspielzeit hatten die aufsteiger die chance zum ausgleich. doch, seien wir ehrlich, ein unentschieden hätte nicht dem spielverlauf entsprochen. obwohl der fcl viel für das spiel zu machen versuchte, war stets klar, wer herr im hardturm war. trotz leoni und einer äusserst locker stehenden abwehr kam der fcl zu wenigen chancen. dafür hatte der stadtzürcher club gleich haufenweise. mehrmals traf man latte, pfosten oder zibung. zur pause hätte es schon gut 4:0 stehen können.

da ich selber nur hinter dem tor stand fällt es mir schwer, detaillierter über das spiel zu berichten. nur ein paar subjektive einzelkritiken: fabian lustenberger schien mir überfordert, sulejmani brachte bei seinem ersten einsatz schon mehr zug auf’s tor als n’tiamoah, auch nicolas lambert zeigte bei seiner premiere eine starke leistung.

stolz war einmal mehr der auftritt des luzerner anhangs. bis zum schluss wurde die mannschaft unterstützt, so soll das sein! die zürcher fans hatten pech: ihr transparent wurde, noch nicht einmal ausgerollt, von den krassen delta securities beseitigt.

daten

Zürich – Luzern 2:1 (2:1)

Hardturm. – 7700 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 15. Raffael 1:0. 26. Dzemaili 2:0. 33. N’Tiamoah 2:1.

Zürich: Leoni; Stahel, Von Bergen, Rochat, Stucki; Margairaz, Dzemaili, Inler, Cesar; Raffael, Pouga (78. Abdi).

Luzern: Zibung; Sam, Bader, Dal Santo, Claudio Lustenberger (90. Agolli); Paquito, Fabian Lustenberger, Aziawonou, Andreoli (58. Lambert); Tchouga; N’Tiamoah (73. Sulejmani).

Bemerkungen: Zürich ohne Stanic, Schneider, Alphonse und Kollar (alle verletzt) sowie Tihinen (bei der Nationalmannschaft) und Eudis (noch nicht spielberechtigt), Luzern ohne Mettomo (gesperrt) sowie Cantaluppi, Righetti, Maliqi, Mehmeti und Sigrist (alle verletzt). 37. Schuss von Raffael streift die Latte. 42. Kopfball von Cesar an die Latte. Verwarnungen: 2. Tchouga (Foul). 31. Pouga (Foul). 78. Sulejmani (Unsportlichkeit).

world trade center

5 jahre nach der katastrophe in manhattan wagt sich oliver stone mit einem film an die ereignisse heran. er macht das sehr geschickt, weil er nur die geschichte von einigen polizisten beleuchtet. so geht er irgendwelchen anschuldigungen gezielt aus dem weg und kann sich ganz den einzelschiksalen widmen. die beiden polizisten werden in gebäude 5 verschüttet und warten eingeklemmt auf ihre rettung. anhand ihrer familien und ihres umfeld wird gezeigt, was die usa in diesen tagen durchgemacht hatten. das geschieht sehr realitätsnah und ohne allzu grossen kitsch. sehr angenehm.

der film wird action-freaks enttäuschen, weil er keine spektakulären simulationen der flugzeugcrashs zeigt, weil er auf allzu grosszügige feuerspielchen verzichtet, weil er schlicht nahe am geschehenen bleibt. nicolas cage macht seinen job einmal mehr sehr gut. den alternden polizisten nimmt man ihm bestens ab. michael pena ist sowieso eine wucht.

sc kriens – fc luzern (cup 1/16-final) 0:4

es war eine klar sache, von anfang an. auch wenn gerade zu beginn sich ein schuss bedrohlich über zibung zu senken drohte und die latte traf. der klassenunterschied war spürbar. es waren nicht mehr die harten derby-zweikämpfe aus der nati b. luzern kam ganz ohne angst auf den unebenen krienser rasen. und gleichzeitig wusste man, dass jegliche arroganz fehl am platze war. schliesslich steht kriens in der umkämpften challenge league auf dem respektablen zweiten platz.

im fcl-mittelfeld wurde aziawonou vorerst geschont, weshalb neben cantaluppi fabian lustenberger auflief. die blauweissen spielten zwar nicht einen permanenten angriffsfussball, schienen aber auf die sich bestimmt bietende unsicherheit in der krienser abwehr zu lauern. und tatsächlich, in der 23. minute brachten die grünweissen den ball nicht aus dem strafraum, n’tiamoah stocherte so lang, bis der ball im netz zappelte. rund eine viertelstunde später traf tchouga in einem ähnlichen durcheinander in der krienser verteidigungszone.

nach der pause nahm sich luzern zurück – und brachte so die krienser ins spiel. dieser erarbeiteten sich chancen, so dass sich auch zibung ein paar mal auszeichnen musste. der starke fcl-hüter liess sich aber nicht übertölpeln, beging aber einen schweren fehler. er sprang einen krienser penaltyreif an. doch: der pfiff blieb aus. ist das der superleague-bonus? vielleicht.

so kam der fcl in der zweiten hälfte trotz krienser sturmlauf zu zwei weiteren toren. zum einen traf andreoli mit einem traumhaft geschossenen freistoss. zum anderen war tchouga ein zweites mal erfolgreich, indem er einen pfostenschuss von n’tiamoah verwertete. die effizienz des fc luzern war beispielhaft und die krienser mussten sich den vorwurf gefallen lassen, besonders in der ersten hälfte nicht den nötigen cup-kampfgeist an den tag gelegt zu haben. so konnten sie den sieg des nachbarn nie gefährden und das spiel nicht interessant machen.
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es war das zweite spiel, das ich auf höhe des geschehens miterlebte. also auf dem rasen. erstaunlicherweise ist eine analyse aus so kurzer distanz um einiges schwieriger, als von der mitte der stehrampe.

daten

Kriens – Luzern 0:4 (0:2) Kleinfeld. – 4315 Zuschauer. – SR: Kever. – Tore: 23. N’Tiamo­ah 0:1. 36. Tchouga 0:2. 75. Andreoli 0:3. 81. Tchouga 0:4.

Kriens: Foletti; Barmettler, Meier, Lijmani, Maric; Keller (46. Schneuwly), Bättig, Curic (46. Nocita), Benson; Piu (84. Schil­ling), Lüscher.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo (72. Bader), Claudio Lustenberger; Paquito (59. Aziawonou), Can­taluppi (83. Diethelm), Fabian Lustenberger, Andreoli; Tchou­ga, N’Tiamoah.

Bemerkungen: Kriens ohne Lattmann (ver­ letzt), Luzern ohne Lambert, Mehmeti und Righetti (alle ver­letzt). 2. Schuss von Meier streift die Latte. 81. Pfostenschuss von N’Tiamoah (Tchouga trifft im Nachschuss). Verwarnun­gen: 19. Dal Santo (Foul). 39. Cantaluppi (Foul). 42. Meier (Foul). 63. Claudio Lustenberger (Foul). 74. Benson (Foul).

[quelle: tagesanzeiger]

ich habe chris von rohr angehupt!

…dabei wusste ich gar nicht, dass er das war. aber alles der reihe nach.

so lange ist die reihe zwar gar nicht… 🙂 wir waren in luzern und fuhren auf der autobahn zurück nach sursee. etwa auf der höhe von sempach fiel uns ein dunkler volvo xc90 mit zweistelligem solothurner kontrollschild auf, der in der mitte der beiden fahrstreifen fuhr. ich dachte mir, dass der pseudo-geländewagen wohl bald auf die rechte spur wechseln würde, weil er auch nicht sonderlich schnell unterwegs war und rechts genug platz war. doch gerade als ich zum überholen ansetzte, entschied sich der schwedische trumm für die schnellere spur. nachdem er einen lkw überholt hatte, fand er sich wieder zentral zwischen den beiden streifen ein. zeitweise schwankte die fuhre bedenklich, um schliesslich doch noch auf die rechte spur zu wechseln.

etwas genervt betätigte ich kurz die hupe und überholte. während des überholvorganges dann die überraschung: «das ist chris von rohr!» schrie corinne. der schweizer dräckstar wühlte irgendwas auf dem beifahrersitz, was die schwankerei und die eingemittete fahrweise erklärte.

also bitte, chris, kurz auf einem rastplatz anhalten wäre sicherer. sonst hast Du auf einmal sehr viel mehr dräck an Deinem volvo.

zurück in die challenge league – für ein spiel

90 minuten, vielleicht 120, oder doch noch ein zusätzliches penaltyschiesssen? nein, das heutige aufeinandertreffen von luzern und kriens im lottrigen kleinfeldstadion ist nicht alltäglich. letzte saison hatte gegen kriens die luzerner serie begonnen, die den weg für den aufstieg ebnete. heute stehen sich die beiden luzern clubs im cup 1/16-final aufeinander.

mal sehen, wer die besseren nerven hat. normalerweise sind cupbegegnungen vom kampf geprägt, was die an sich unterklassigen vereine meist bevorteilt.