cars

ein film dercars heisst muss ich mir einfach anschauen. wenn er von pixar kommt, muss er ja einfach gut sein. das stimmt grundsätzlich auch, doch gibt es vor allem storymässig doch noch einiges zu bemängeln. die ist nämlich in weiten teilen sehr vorausehbar. die figuren sind ungewohnt flach. vor allem der «held» lightning mcqueen ist in meinen augen nicht sonderlich gut gelungen.

das rennauto, dass vor einem entscheidenden rennen in einem kaff in the middle of nowhere stecken bleibt, hat zuwenig charakter. das kaff nennt sich radiator springs und verfügt noch über traditionelle strukturen, einfacher gesagt: man hilft einander. lightning muss eine busse abarbeiten, damit er den ort wieder verlassen darf. natürlich lernt er auch noch die süsse sally carrera kennen… 🙂 natürlich schafft er’s noch rechtzeitig zum rennen und dann ist das quasi-happyend auch nicht mehr weit. die lustigsten szenen beinhalten fast immer den cinquecento luigi, der vor freue umkippt, als endlich ein echter ferrari in seine werkstatt einfährt. a real ferrari!

neben der nur mittelmässigen story wurden tricktechnisch einmal mehr alle rekorde gebrochen. die spiegelungen, der staub, die details, einfach perfekt. dazu gesellt sich ein perfekter sound, der porsche klingt nach 911, die us-cars röhren v8-mässig. so muss das sein.

bernie ecclestone stellt sich hinter das renault-team

die aktuelle formel-1-weltmeisterschaft droht zur schlammschlacht auszuarten. weil ferrari renault nicht mit fairen mitteln schlagen kann, versuchte man immer wieder regelwidrigkeiten bei den franzosen festzustellen. so wurde z.b. auf druck von ferrari plötzlich in der mitte der saison der massedämpfer im renault f1 verboten. die begründung dafür: es handle sich dabei um eine bewegliche aerodynamische hilfe. nun, das ganze befand sichin der nase des renners, hatte also keinen einfluss auf die aerodynamik. in der folge wurden die renault langsamer. dann der gp in monza. im qualifying sollte alonso, der sich auf seiner einführungsrunde befand, den schnellen massa gebremst haben. deswegen wurde fernando alonso dann auf startplatz 10 zurückversetzt.

klar, dass michael schumacher so seinem letzten titel wieder näher rückte. sowohl alonso, als auch dessen teamchef briatore hatten sich zuletzt negativ über die fia geäussert. nun meldet sich bernie ecclestone zu worte. erstaunlicherweise nimmt er das renault-team in schutz.

«Das Verbot der Massedämpfer war schon falsch, dieser Vorgang hier ist eine Farce», sagte Ecclestone. Es gebe keinen Beweis, dass Alonso Massa behindert habe. [nzz-online]

més que un club – fc barcelona mit unicef

der fc barcelona ist defintiv més que un club. mehr als ein club. während jahren war er der einzige grosse club im internatioalen fussball, der ganz auf trikotwerbung verzichtete. das wird im prinizip auch weiterhin so bleiben. nur stellt barça der unicef für fünf jahre die fläche auf der front des trikots kostenlos zur verfügung.

[picture copyright: fc barcelona]

[picture copyright: getty images]

gestern trugen die blau-grana zum ersten mal das shirt mit dem unicef-schriftzug. und scheinbar brachte der glück: levski sofia wurde mit 5:0 weggeputzt.

daten

FC Barcelona – Levski Sofia 5:0 (2:0)

Camp Nou. – 65 000 Zuschauer. – SR Plautz (Ö). – Tore: 7. Iniesta 1:0. 39. Giuly 2:0. 49. Puyol 3:0. 58. Eto’o 4:0. 93. Ronaldinho 5:0.

Barcelona: Valdes; Belletti, Puyol, Thuram (80. Oleguer), van Bronckhorst; Motta; Giuly (63. Gudjohnsen), Deco; Iniesta (72. Xavi), Ronaldinho; Eto’o.

[quelle: tagi]

over my head

the fray machen den sound, der von freunden schon öfters mal als «amade-music» bezeichnet wurde. sie werden vom klang her gerne mit coldplay verglichen, was die sache nicht schlecht trifft, weil sie gerne auf das piano zurück greifen. ein kleines bisschen fröhlicher sind sie aber schon. und ausserdem kommen sie aus denver, was einen vergleich mit der britpop band sowieso irgendwie komisch erscheinen lässt.

bis jetzt kenne ich nur den songovermyhead komplett, weil das album erst morgen offiziell in der schweiz erscheint. ist natürlich schon bestellt! 😉

vor genau 7 jahren! mein world trade center bild

1999 war’s, ich hatte unsere mavica dabei, die digitale bilder auf 3,5″-disketten speicherte. kaum daheim lud ich die bilder auf meine page. die grösseren hab› ich dann leider irgendwann mal gelöscht. trotzdem: hier gibt es mein eigenes bild vom world trade center, dass vor fünf jahren durch die terroranschläge zerstört wurde.

hab› gemerkt, dass ich vorgenau 7 jahren in new york war. weshalb ich das rausgefunden hab? deshalb:

ok, hässlich, aber sehr informativ. und wenn ich schon dran bin, möcht› ich euch den link zu meiner new-york-1999-page nicht vorenthalten: voilà!

loose change – second edition

nun, ich bin ja ein freund von verschwörungstheorien und den filmen dazu. nicht, weil ich hinter jedem kleinen bus(c)h eine verschwörung wittern würde, sondern weil diese theorien oft sehr unterhaltsam sind. am fünften jahrestag von 9/11 sah ich mir nun den film loose change – second edition an, der mir von mirko empfohlen wurde. satte 81 minuten sass ich vor dempc powerbook.

wenn man nur einen kleinen teil dessen, was in diesem film gezeigt wird, für bare münze nimmt, dann ist das schon ziemlich heftig. sämtliche attentate wären demnach von der us-regierung manipuliert worden. vor allem die geschichte des pentagonvorfalls machte mich schon immer etwas stutzig. und tatsächlich scheint es so, als ob eher eine cruise missile als eine boeing 767 das fünfeck getroffen hätte.

der film ist sehr eindrücklich, auch wenn öfters mal etwas gar mutig gefolgert wird. jeder, der auch nur den kleinsten zweifel an der wahrheit der ereignisse hegt, sollte sich loose change auf jeden fall ansehen.

danke noch einmal an mirko. ohne Deinen hinweis könnte ich diesen link zum film nicht posten. merci.

working – week six & seven

wie schon in den beiden wochen zuvor arbeite ich in der «future»-abteilung. momentan gibt es dort sehr viel zu tun. endlich gibt es auch (nicht sehr aufschlussreiche) fotos für euch:


wow, ich beherrsche die bohrmaschine mit nur einer hand! 😉


tinu, dessen mitarbeiter ich bin, mit der luftbohrmaschine

die arbeitszeiten sind immer noch genau gleich: 6:00 ist arbeitsbeginn. das tragische am ganzen ist, dass man nach sechs wochen früh aufstehen automatisch auch sonntags um halb sechs erwacht. super.

5 years after

5 jahre nach dem 11. september sind viel mehr menschen in überflüssigen kriegen gestorben, als bei den anschlägen in new york und washington. 5 jahre nach dem 11. september wird immer noch symptombekämpfung betrieben und nicht das eigene handeln hinterfragt. die lage hat sich für die muslime dieser welt weiter verschlechtert, in der schweiz dürfen sie wohl bald keine kirchtürme aka minarette bauen, obwohl das überhaupt nichts miteinander zu tun hat. für alle menschen ist die überwachung (natürlich zur eigenen sicherheit) verstärkt worden. trotzdem fühlen sich viele menschen unsicherer.

und auch 5 jahre nach dem 11. september wissen wir immer noch genau, was wir an jenem tag getan haben.

schade, dass Du endlich gehst…

nun ist es raus: michael schumacher wird dieses jahr seine letzten formel 1 rennen fahren. danach ist schluss mit lustig. oder fängt dann der spass erst richtig an? fairer wird die königsklasse wohl nicht unbedingt, felipe massa betätigte heute in dieser hinsicht schon als veritabler schumi-nachfolger, als er trulli beinahe aus dem rennen warf. auch alonso ist leider kein kind von traurigkeit, wenn es darum geht, mit gerade noch regelkonformen aktionen um den sieg zu kämpfen.

in seinen 15 jahren in der formel 1 war er immer nur fahrer, sehr selten mensch. im fahrerlager schwand seine beliebtheit immer weiter. auch david coulthard, der einst als «guter freund» bezeichnet wurde, weiss heute kaum noch nettes über den deutschen zu berichten. er hatte nie die aura eines senna und konnte sich auch nicht den gleichen respekt erarbeiten. da ist es ganz egal, wie viele rekorde er hält.

was auch passiert, wenn ich an michael schumacher denke, wird mir immer als erstes das folgende bild in den sinn kommen:

in der rascasse wollte er sein auto so parkieren, dass für die folgenden fahrer keine schnellen zeiten mehr möglich waren. so wollte er sich die pole position sichern. von einem mehrfachen weltmeister könnte man mehr erwarten, von ihm nicht.

ich bin ja nicht ganz so unsportlich wie der endlich pensionierte kerpener. deshalb hier der link zu einer galerie von automotorundsport.de, die seine karriere in bildern zeigt.

thank you for smoking

ich nehm’s gleich vorweg: endlich mal wieder ein wirklich guter film aus den usa.

nick taylor (aaron eckhardt) ist ein sympathischer typ, der wohl einen der hässlichsten jobs überhaupt hat. er repräsentiert die tabakindustrie. neben all seinen presseterminen bleibt immer noch zeit, sich mit den beiden kollegen vom «merchants of death»-zirkel zu treffen. sie setzen sich für die waffen- und alkoholindustrie ein. nick versucht nicht, rauchen als etwas gutes darzustellen, sondern die forschungsergebnisse der gegner elegant zu widerlegen. mit seiner redegewandten art gewinnt er selbst den marlboroman zurück.

als nick während einer affäre mit einer gewieften journalistin sämtliche geheimnisse ausplaudert, steht er zum ersten mal im abseits. als auch noch der «captain» der tabakindustrie das zeitliche segnet, sieht es wirklich schlecht für ihn aus. wie er dann noch seinen kopf aus der schlinge zieht, ist schon sehenswert.

im allgemeinen bezieht der film keine klar stellung gegen das rauchen. wer aber all die kleinen anekdoten nur ansatzweise deutet, der sieht klar und deutlich, wie schädlich das ganze ist. insofern kann man dem film bestimmt nicht vorwerfen, dass er eine werberveranstaltung für die tabakkonzerne wäre. die schauspieler können durch’s band überzeugen. die stars (robert duvall!!) treten nur in nebenrollen auf, verleihen dem film aber eine noch höhere qualität. nicks unglaubliche argumentierfähigkeiten machen den film endgültig zu einem must see.