bye bye david beckham

ich habe die ganze hysterie um ihn ja nie verstanden. wohl, weil ich in ihm nie mehr als einen fussballer sah. und nicht mal einen speziell guten. klar, er kann tolle freistösse schiessen und ab und zu bringt er traumhafte flanken. ok. das können aber 100 andere spieler auch. das hat nun wohl auch real madrid gemerkt, wo becks mangels qualität nur relativ selten zum einsatz kam.

jetzt wechselt er in die usa, zu los angeles galaxy. da ist alexi lalas präsident, das dürfte aber auch schon das einzige highlight sein. mal abgesehen von beckhams salär. 😉 eins ist klar: in den usa spielen, wird ees für beckham wohl unmöglich, den weg zurück in die englische nationalmannschaft zu schaffen.

somit werden wir nun nur noch die meldungen über posh spices ehemann hören, wenn es irgendwelche privaten affären gibt. bye bye david beckham.

mauro lustrinelli zum fc luzern – lustrigoooooal!

yes, finally! lange wurde spekuliert, lange wurde verhandelt, ich selbst glaubte lange, der transfer sei zu teuer. vielleicht ist er das auch. aber jetzt überwiegt die freude. mit mauro lustrinelli haben wir nicht nur einen knipser, sondern auch wieder einen natispieler.

ich freue mich auf einen spieler, der sich für die mannschaft einsetzt, der um jeden ball kämpft und der hoffentlich viele tore schiesst. go, lustrigoal! herzlich willkommen, in lozärn!

nzz-online:

LustrinellizumFCLuzern

Schweizer Fussball-Nationalspieler verlässt Sparta Prag

Mauro Lustrinelli wechselt per sofort von Sparta Prag zum FC Luzern. Der elffache Schweizer Internationale hat beim Super-League-Aufsteiger einen Vertrag über zweieinhalb Jahre bis Ende Juni 2009 abgeschlossen.

Der 30-jährige Lustrinelli wechselte vor rund einem Jahr in die tschechische Hauptstadt, nachdem er zuvor massgeblich am Höhenflug des FC Thun in der Champions League beteiligt war. So hatte der flinke Stürmer etwa im entscheidenden Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde gegen Malmö zwei Tore zum 3:0-Heimsieg beigesteuert.

Vor seinen Engagements in Prag und Thun spielte der Tessiner für Giubiasco, Bellinzona und Wil. In der Schweizer Nationalmannschaft kam Lustrinelli unter Trainer Köbi Kuhn zu elf Teileinsätzen. An der WM-Endrunde in Deutschland wurde er gegen Togo und die Ukraine zweimal in der Schlussphase eingewechselt.

Mit den Innerschweizern nimmt der neue Sturmpartner von Jean- Michel Tchouga seine Arbeit bereits am Mittwoch auf. Die Gründe für seine Rückkehr in die Schweiz sind nicht bekannt.

calapes, aziawonou und agolli müssen weg

schon komisch, ein spieler ist über ein jahr verletzt, schafft es dann zurück in die startelf und kriegt dann doch keine vertragsverlängerung. gemeint ist der offensiv ausgerichtete aussenverteidiger luis calapes. yao aziawonou konnte, ausser im spiel zuhause gegen basel, leider nie überzeugen und erhält zurecht keine verlängerung. agolli, der als stärkung für die linke seite geholt wurde, schaffte es nie dauerhaft in die mannschaft. jetzt müssen also neue leute her. ich wünsche mir yassin mikari und mauro lustrinelli wäre auch nicht schlecht.

offizielle fcl-meldung von der homepage:

Die bis Ende Jahr 06 befristeten Vertäge mit Luis Calapes und Ansi Agolli werden nicht verlängert. Ebenfalls wird auf das Einlösen der Option im Falle von Yao Aziawonou verzichtet. Aziawonou kehrt somit per 1.1.07 zu seinem Stammverein dem BSC Young Boys zurück.

fc luzern – fc thun 2:1

einmal mehr rege ich mich noch zu sehr über das gesehene auf, als dass ich schon was darüber schreiben könnte. immerhin, dem konkurrenten thun hat man 3 punkte abegknöpft, die ende saison noch extrem wichtig werden könnten.
_________________________________________________

scheinbar gibt es doch noch etwas gutes am gestrigen spiel: bristol hat beim toto gewonnen. gratuliere. ansonsten kann ich dem gekicke von gestern noch immer nicht viel abringen. obwohl in den zeitungen steht, der fc luzern habe sich in der zweiten hälfte massiv gesteigert, habe ich ein einfach nur mieses spiel gesehen. die fans der ehemaligen champions-league-jungs skandierten schon das schöne wort /absteigerjungs./ doch dann kam tchougas doppelpack. zum glück.

in der ersten halbzeit gingen die thuner schon früh (7.) durch leandro in führung, weil sam ein krassen fehler begangen hatte. abgesehen von diesem tor machten sie aber praktisch nichts für das spiel. stürmer rama war sogar gezwungen, immer wieder selbst in der defensive bälle zu erobern. bei luzern wollte man, aber man konnte halt nicht. die angriffsbemühungen waren von a-z sichtbar, führten aber bestenfalls zu standardsituationen aus guter distanz. tchouga rackerte viel, wurde aber von deumi fast perfekt abgemeldet. maliqi musste man nicht abmelden, weil er an diesem tag so dermassen schlecht war, dass man ihn schon nach 30 minuten hätte auswechseln können, ja müssen.

doch ciriaco sforza liess auch nach der pause dieselben elf spielen. dabei waren nur fabian lustenberger und zibung wirklich überzeugend. das spiel glich jenem vor dem unterbruch. schliesslich konnte luzern von einem absoluten chaos im thuner strafraum profitieren: nach einem eckball schlug ein thuner über den ball, der schliesslich bei tchouga landete. so eine chance lässt sich der techniker aus kamerun nicht entgehen. doch statt nun konsequent das siegestor zu suchen, ermöglichte man thun sogar die erneute führung. carreno jedoch lehnte das geschenk ab und schoss zibungs abpraller mehrere meter über das leer stehende tor. also bestand die möglichkeit doch noch, das sogenannte sechspunktespiel nachhause zu holen. und tatsächlich, «filigrantechniker» pascal bader sollte losziehen, einen thuner umkurven und schliesslich den ball geschickt in den strafraum der oberländer flanken. so geschickt, dass der ball via leandro wieder bei tchouga landete, der portmann überlopte.

also ende der vorrunde gut, alles gut?
– bezogen auf das spiel: jein. sam konnte sich nach seinem fehler massiv steigern, ansonsten konnte mich kein spieler absolut überzeugen. was da über 90 minuten geboten wurde war fussballtechnische magerkost. ok, in der 88. minute wurde es noch etwas besser, weil der überfällige maliqi unter gellendem pfeifkonzert endlich ausgewechselt und durch jose-luis mamone ersetzt wurde. dieser war bei seinem kurzeinsatz wie immer extrem motiviert. ebenfalls motiviert wäre wohl sulejmani gewesen, der während über 30 minuten aufwärmübungen machte – vergebens. sforza traute sich nicht, den u21-goalgetter zu bringen. stattdessen brachte er bader, das resultat gibt ihm zwar recht, und trotzdem bleibt ein fader nachgeschmack.
– bezogen auf die vorrunde: *ja!* der fc luzern liegt vor thun, vor schaffhausen und vor aarau. also vor allen echten konkurrenten. wenn die tabelle auch ende saison so erfreulich aussieht, kann man sich dann auch mal nach oben orientieren. momentan fehlen ja auf den nächsthöheren rang satte 11 punkte, der fcl ist also ganz klar mitglied der zweiten super-league-garde.

daten

Luzern – Thun 2:1 (0:1)

Allmend. – 6327 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 7. Leandro 0:1. 64. Tchouga 1:1. 82. Tchouga 2:1.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Paquito (91. Diethelm), Cantaluppi, Fabian Lustenberger, Andreoli (80. Bader); Tchouga, Maliqi (88. Mamone).

Thun: Portmann; Ferreira, Zahnd, Deumi, Di Fabio; Gerber, Friedli (83. Bühler), Aegerter, Leandro; Tapia (58. Adriano), Rama (51. Carreño).

Bemerkungen: Luzern ohne Aziawonou, Calapes, Lambert, Mehmeti, N’Tiamoah und Righetti (alle verletzt). Thun ohne Dosek, Hämmerli, Schönenberger und Sinani (alle verletzt). Verwarnungen: 30. Cantaluppi (Foul), 42. Fabian Lustenberger (Foul), 45. Leandro (Unsportlichkeit), 89. Mettomo (Unsportlichkeit).

miese behandlung der gästefans in basel

ich selbst hatte den vorteil, gratis ins stadion zu kommen. durch den presseeingang entgeht man nicht nur dem grossen zuschauerandrang, sondern auch einer miesen behandlung vom basler stadionpersonal.

der fan-sektor (b1, soweit ich weiss) wird in basel munzig klein gehalten und dürfte noch weniger leute aufnehmen können, als jener in der altehrwürdigen allmend-gästekurve. deshalb waren die 30 franken teuren tickets für die sitzplätze in der gästeecke schnell weg. was blieb den vielen verbleibenden fcl-fans? in die neutralen sektoren wollte man sie nicht lassen. stattdessen wurden sie gedrängt, tickets für einen direkt an b1 anstossenden sektor zu kaufen. fürunglaubliche55 *chf!!!* ermässigungen gab es keine. nicht für studenten, nicht für lehrlinge und auch nicht für ahv/iv-bezüger. dani, der mit einem kleinen bub angereist war (dessen namen ich leider nicht weiss), musste also 110 stutz blechen. der junge dürfte etwa 8 jahre alt gewesen sein.

doch die preise waren nicht der einzige störende faktor in der rheinstadt. obwohl sehr viele kassen besetzt waren, durften fcl-anhänger nur bei zwei kassen tickets kaufen. darum mussten viele eine halbe stunde und länger anstehen, was dazu führte, dass sie bis zu 20 minuten der ersten hälfte verpassten.

tja, gastfreundschaft wird in basel scheinbar nicht allzu gross geschrieben.

fc basel – fc luzern 3:0

morgen werde ich versuchen, den desaströsen auftritt des fc luzern in basel in worte zu fassen. gute nacht.
___________________

nur ein relativ kleines grüppchen luzerner fans fand sich im basler st.jakobspark ein. kein wunder: es regnete und war kalt, der fcl konnte in den vergangenen spielen nicht überzeugen, der montag ist nicht unbedingt der ideale fussballtag und vor allem kosteten die tickets unglaubliche 55 chf. doch obwohl die luzerner fans nicht zahlreich waren, konnten sie wenigstens akustisch überzeugen. bis zum schluss sangen und schrien sie. jene, die fahnen mitgebracht hatten, übten sich im 90-minuten-dauerschwingen. am support scheint es den blauweissen aufsteigerjungs also wirklich nicht zu fehlen. sonst leider ziemlich überall.

über das spiel verliert man am besten nicht allzu viele worte. basel war besser. viel besser. das resultat hätte auch locker 6:0 lauten können, ohne dass die luzerner irgendeinen beschwerdegrund hätten vorbringen dürfen. es war die basler ineffizienz, die zu diesem «schmeichelhaften» 0:3 führte. und natürlich hielt david zibung sehr gut.

yao aziawonou, edmond n’tiamoah und sokol maliqi kann man als totalausfälle bezeichnen. blieb der offensive also gerade einmal tchouga, der mit einem lattenkopfball für die beste chance der luzerner sorgte. fabian lustenberger war sehr engagiert ebenso luis calapes. in der verteidigung schwamm man ab und zu ziemlich, was ob der geballten basler offensivkraft nicht überraschen kann. zum glück fehlten buckley und kuzmanovic, sonst hätte der chrigel seine angesägten stuhl wohl noch besser flicken können, sprich es hätte noch mehr tore für den fcb gegeben.

trainer sforza täte wohl gut daran, seine mannschaft gegen thun markant umzubesetzen. denn gegen den direkten berner konkurrenten müssen drei punkte her.

daten

Basel – Luzern 3:0 (1:0)

St.-Jakob-Park. – 19 200 Zuschauer. – SR Petignat. – Tore: 2. Ergic 1:0. 55. Rakitic 2:0. 71. Chipperfield 3:0.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Nakata, Berner; Rakitic, Ba (72. Caicedo), Chipperfield (83. Burgmeier); Ergic; Petric, Sterjovski (85. Cristiano).

Luzern: Zibung; Diethelm, Mettomo, Dal Santo, Calapes; Cantaluppi, Aziawonou (65. Paquito); N’Tiamoah, Fabian Lustenberger (72. Bader), Maliqi; Tchouga.

Bemerkungen: Basel ohne Kuzmanovic (gesperrt) sowie Carignano, Dzombic, Smiljanic, Eduardo (alle verletzt) und Buckley (krank), Luzern ohne Sam (gesperrt) sowie Claudio Lustenberger, Righetti, Lambert und Mehmeti (alle verletzt). 41. Kopfball von Tchouga an die Latte. 70. Kopfball von Petric an den Pfosten. Verwarnung: 59. N’Tiamoah (Foul).

[quelle: tagesanzeiger]

schweizer im champions-league-knaller

während sich basel und gc im uefa-cup blamieren und auch die nati ziemlich schwächelt, pfeift ein schweizer den champions-league-knaller dieser runde. massimo busacca darf sein können bei der partie fc barcelona – werder bremen zeigen. barça muss gewinnen, bremen reicht ein unentschieden um weiter zu kommen. in der nationalen liga war auch busacca zuletzt nicht gerade fehlerfrei. doch ganz so mies, wie die schweizer grossclubs uns international vertreten haben, wird er wohl nicht pfeifen. hoffe ich.

tagesanzeiger

fc luzern – fc st.gallen 0:1

tja, letzte woche klauten wir einen punkt in schaffhausen, heute wurden wir um drei punkte bestohlen. die st.galler konnten nicht einmal viel dafür: schiri wermelinger schloss in der 3. minute beide augen und gab espen-goalie razzetti für ein absichtliches hands ausserhalb des strafraums nur die gelbe karte und dies obwohl ein blauer sonst nur durchzulaufen und einzuschieben gebraucht hätte. das war eine rote karte, herr wermelinger. dann leistete sich zibung in der 19. minute seinen einzigen fehler. der ausflug des fcl-goalies führte zum 0:1 durch st.gallens alex.

der rest der partie ist schnell erzählt: der fcl hatte corner, er hatte freistösse, er hatte ballbesitz (zeitweise 70%), doch er hatte keine klaren torchancen. maliqi und n’tiamoah hätte man vom platz nehmen können, ohne dass jemand einen unterschied bemerkt hätte. katastrophal, was da im offensivbereich geboten (oder eben nicht geboten) wurde. die auswechslungen der beiden mittelfeldspieler andreoli und paquito erfolgte zu spät, als dass die neuen (seit langem wieder mal bernet und auch agolli) noch wirkung hätten zeigen können. keine frage, an diesem tag wären die fringerboys zu schlagen gewesen, aber nicht von diesem fc luzern.
__________________________

abseits vom spielgeschehen:
– fantastische choreo der luzerner fans, davon abgesehen aber mässiger support.
– wie zu erwarten war, kam es trotz massivstem polizeiaufgebot zu ausschreitungen.

daten

Luzern – St. Gallen 0:1 (0:1). Allmend. – 7684 Zuschauer. – Schiedsrichter: Wermelinger. – Tor: 19. Alex 0:1.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Cantaluppi; Paquito (81. Bernet), Andreoli (81. Agolli), Fabian Lustenberger (86. Bader), Maliqi; N’Tiamoah.

St. Gallen: Razzetti; Zellweger, Koubsky, Montandon, Cerrone; Feutchine (75. Maric), Gelabert (46. Muntwiler), Di Jorio, Marazzi; Alex (82. Malenovic), Aguirre.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga (gesperrt), Aziawonou, Mehmeti, Lambert und Righetti (alle verletzt). St. Gallen ohne Callà und Gjasula (beide verletzt). Verwarnungen: 3. Razzetti (Hands), 30. Koubsky (Hands), 44. Sam (Foul), 61. Muntwiler (Foul), 62. Di Jorio (Foul), 67. Feutchine (Unsportlichkeit), 83. Agolli (Foul), 91. Aguirre (Foul).

coltorti: schwach! costanzo: schwach! petric: brilliant!

die beiden uefa-cup-auftritte von gc und basel waren ja nicht wirklich was man fussballfeinkost nennt. doch wie sich die torhüter in den beiden spielen aufgeführt haben ist durchaus erwähnenswert. coltorti – ja der coltorti, der auch unser natigoalie ist – liess einen 35 meter freistoss zwischen den beinen passieren. dabei war der ball nicht einmal abgelenkt. unglaublich. costanzo – ja der costanzo, für welchen der fc basel sagenhafte 3 millionen ausgegeben hat – liess einen freistoss aus 40 metern passieren, obwohl im die sicht nicht verdeckt war. doch es sollte noch schlimmer kommen für den teuersten fliegenfänger der schweiz: nach einem konter der nancystürmer foulte er einen spieler so ungestühm, dass der schiri nicht anders konnte, als ihn des feldes zu verweisen und auch noch einen penalty für die gäste zu pfeifen.

auftritt mladen petric: da chrigel gross schon sein gesamtes wechselkontingent aufgebraucht hatte, gab es nur die variante, dass ein feldspieler das goaliektrikot überstreifen konnte. petric stellte sich also zwischen die pfosten, täuschte eine bewegung nach rechts an, sprang nach links und… hielt den penalty von chretien!!!

da zubi indiskutabel ist, coltorti schwach hält und mladen petric sich für die kroatische nati entschieden hat, gibt es für köbi kuhn momentan wohl nur benaglio auf den er sich verlassen kann. ich wäre ja für zibung… aber das habe ich möglicherweise auch schon erwähnt…