the birth of a superstar – james blunt

unglaublich, 13’000 menschen sehen james blunt im hallenstadion. unglaublich? ja! denn das hallenstadion ist die grösste location auf der tour des etwas scheuen engländers. immer wieder dankt er dem publikum. es ist kein normales thank you, es ist ein ehrliches. unglaublich ehrlich. touching.

sein album back to bedlam hat nur knappe 40 minuten spielzeit. 10 songs. mehr nicht. aber jeder einzelne song hat singlepotential. nicht auf eine gewollte, erzwungene art. sondern einfach, weil das zehn tolle songs sind.

so gelingt james natürlich auch ein schönes concert. denn er singt live genauso hoch wie auf der cd. und das ist ziemlich hoch. beitearsandrain rät er den männern im saal sogar ab, mitzusingen, da es so unsagbar hoch sei. er trifft aber selbst dort oben jedes tönchen.

zwischen die bekannten albumsongs schiebt er neue lieder. und eines ist klar: wenn die anderen neuen songs mit den gespielten mithalten können, wird auch die nächste cd ein must für jede sammlung.

am schluss spielt er /you’re/beautiful (was sonst?). und dann ist er berührt. er weiss nicht was er sagen soll. very cute.

the birth of a superstar – i was there.

gutes neues logo

ok, eigentlich hat sich ja nicht viel geändert. aus einem rechteck wurde ein quadrat und der holprige name wurde um dasdrs gekürzt. trotzdem finde ich das neue logo um welten besser und möchte es nicht mehr missen.

im gegensatz zur credit suisse wurde hier bestehendes aufgefrischt und nicht durch etwas neues, fremdes ersetzt.


auch vorne an einer lok macht sich das neue sf-logo gut.

luc alphand gewinnt rallye paris – dakar

luc alphand, ja, das ist der skifahrer. dieses jahr hat er zum ersten mal die härteste rallye der welt gewonnen.


luc alphand (mitsubishi), marc coma (ktm)

leider forderte die diesjährige ausgabe (die von lissabon nach dakar führte) drei todesopfer. der australische ktm-fahrer andy caldecot starb während einer etappe. zwei kinder kamen bei unfällen mit begleitfahrzeugen ums leben. aufgrund dieser schicksalsschläge wurde die letzte etappe nicht mehr rennmässig ausgetragen, sondern nur als verbindungsfahrt gewertet.

leider berichten praktisch sämtliche medien (mit ausnahme von eurosport) nur dann von der dakar, wenn es tote gibt. dabei wird auf den unzähligen rennkilometern echter sport geboten. die aktive teilnahme von mitsubishi, bmw, vw und mercedes beweist die relevanz dieser veranstaltung. weiter fahren viele privatfahrer bei diesem kühnen abenteuer mit. ihnen gilt besonderer respekt, fahren sie doch ganz ohne die unterstützung eines herstellers.

credit suisse – das neue design

nach einigen jahren mit dem blau-roten logo sucht credit suisse eine neue identität. das neue logo wird von einer weltweiten werbeskampagne unterstützt.

scheinbar will man sich endgültig vom alten ska-logo lösen und setzt deshalb nur noch auf blautöne. mich persönlich erinnert die farbe spontan an die privatbank julius bär. das symbol, das wohl dynamik und schutz ausstrahlen soll sieht für mich eher nach einem abstürzenden papierflieger aus. auf jeden fall ist die ausrichtung des dreiecks verwunderlich, normalerweise verwendet man von links nach rechts aufsteigende formen.

die farben passen für mich eher zu einem pflege- bzw. hygieneprodukt. ob das alte rot den werbern zu offensiv war? ein vorteil der neuen farbgebung ist bestimmt die deutlichere abgrenzung von der ubs.

der claim der neuen kampagne lautet übrigens:

Neue Perspektiven. Für Sie.

mal sehen, wie sich dieser slogan (nein, man sagt ja ebenclaim) in unsere köpfe meisselt.

Hoffentlich verzichten sie bei zukünftigen fernsehreklamen endlich auf die englische aussprache mit scharfem t am ende von credit. viel schöner (und logischer) wäre die französische aussprache.

retrostudien

in den usa gab es (zu) viele auffällige studien. ich habe mal drei herausgepickt, die ich besonders cool finde.

als lamborghinifan gefällt mir der miuraentwurf von walter de silva natürlich speziell gut. allerdings bleibt die frage, wie im fall einer serienproduktion der motor untergebracht wird. der originalmiura hatte einen quermotor, was heute sicher keine option mehr ist. der kleinere V10 des gallardo wäre einer miuraneuinterpretation unwürdig. durch die grosse nähe zum original, umgeht der designer allfällige kritik. trotzdem fällt die front (zumindest auf den bildern) etwas ab. bleibt zu hoffen, dass man das exponat auch in genf betrachten kann.

in detroit gab es auch diese spektakuläre studie eines neuen camaro zu bewundern. die angriffig gestylte front, die knackige taille und der sportliche hintern vermögen sofort zu gefallen. schade ist, dass sich der körper des camaro auf 4,7 meter erstreckt, was für ein eher unsportliches fahrverhalten spricht. in autobild spricht man schon von einer serienproduktion ab 2008. ich freue mich schon jetzt darauf.

beim challenger concept car machte dodge nicht die selben fehler wie beim charger. der musclecar ist zweitürig und zeigt einen kecken hüftschwung. genau so sollte auch die serie werden. finde ich.

the three burials of melquiades estrada

mr. jones kann mehr als alien oder richard kimble jagen. in diesem film hat tommy lee jones sogar regie geführt. und er hat das ausgepsprochen gut gemacht.

der beginn ist etwas verwirrend, fragmentiert, unchronologisch. aber vielleicht ist das gerade der reiz an diesem seltsamen filmanfang. melquiades estrada ist mexikaner. er wird im grenzgebiet erschossen. klar, dass weder border control noch police sheriff erpicht darauf sind, den täter zu finden. so nimmt pete (jones) das gesetz selbst in die hand. er zwingt den mörder, ein ungeschickt hantierender grenzpolizist (barry pepper), melquiades wieder auszugraben und ihn zurück nach mexico zu bringen. die reise nimmt den rest des fast zweistündigen filmes in anspruch.

klar, das westernartige werk hat seine längen. jones schafft es aber, eine spezielle stimmung zu schaffen. sozusagen im vorbeigehen erlebt der kinobesucher eine gesellschaftsportrait der differenzierteren art. und natürlich schaut man jones und pepper einfach gerne zu.

jeune homme

was macht ein junge aus der deutschsprachigen schweiz nach der sek? er geht ins /welsche./ als au pair! sebastian zollweger (matthias schoch) macht das, um seinen vater zu ärgern, aber auch um sein leben mal selbst in den händen zu haben. natürlich kommt alles anders und verdammt französisch. das genfer paar hat drei kinder. die frau des hauses hetzt den neuen hausjungen durch den haushalt. hugues, ihr mann, hat wenig zu sagen, dafür hat er eine junge geliebte. aber auch sebastian findet seine liebe. elodie heisst die dames des herzens.

im film ergeben sich zahlreiche komische situationen, wie es sich für komödien eben gehört. doch anders, als in den meisten anderen wird kein untergürtellinieniveau bemüht. die meisten pointen sitzen und bringen einen nicht zuletzt durch die soliden schauspielerischen leistungen zum lachen.

die beste schweizer komödie seit langem!

macnews

tja, die zeiten des powerbooks sind nun also definitiv vorbei. an seine stelle tritt das neue macbook. zum ersten mal mit einem intelchip im innern. ok, that hurts. man wusste ja längst, dass es passieren würde, aber trotzdem. das design wurde (aus zeitrgünden?) nicht gross geändert. also wird mein g4 noch eine ganze weilefast neu aussehen.
lkms meinung dazu

die anderen macnews sind schon eher positiv. google earth gibt’s jetzt auch für mac os x.

andy caldecot ist tot

es ist das letzte echte abenteuer auf dieser erde. es ist das verrückteste rennen überhaupt. und es ist ein kampf gegen die naturgewalten. einen tag nach dem ruhetag der rally paris dakar stirbt der australische ktm-fahrer nach einem sturz bei hoher geschwindigkeit. der frühere privatfahrer (für ktm-australien) fuhr als ersatz für jordi durans, eigentlich hatte er seine rallysport-karriere bereits beendet…

schon vor einem jahr starb auf derselben etappe fabrizio meoni. nun hat auch andy caldecot den preis für seinen grössten traum bezahlt.

r.i.p.

offizielle stellungnahme von ktm:

«Auf der 9. Etape von Nouakchott nach Kiffa kam es zu einem tragischen Unfall, bei dem der australische Repsol KTM Pilot Andy Caldecott ums Leben kam.

Der Unfall passierte direkt nach dem Ruhetag und die Meldung hat uns völlig schockiert, uns fehlen die Worte.

Nach den schrecklichen Unfällen in den vergangenen 2 Jahren gingen wir sicherlich mit gemischten Gefühlen an den Start und haben dabei auch schon unser Rally Engagement hinterfragt. Die Veranstalter der Dakar Rally haben gemeinsam mit den Herstellern versucht die Rally sicherer zu machen. Ein Tempolimit wurde eingeführt, ein GPS System wo jeder Fahrer geortet werden kann und mit dem Veranstalter Kontakt aufnehmen kann. Ebenso wurden die verkürzten Tankstops eingeführt damit die Fahrer mehrere Ruhepausen bekommen. Eine sportlich schöne Rally bis hin zum gestrigen Ruhetag drängte den Schmerz der Vergangenheit in den Hintergrund, heute wurden wir auf brutalste Weise aus unserem Traum gerissen, die Rally sicher zu machen.

Unsere Gedanken sind bei Andy und seiner Familie.»

KTM Motorsport

caldecot ist der 49. tote des geschwindigkeitswahnsinns in der wüste.

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eurosportbericht
kinigadner zum unfall