working – week two

so, die zweite woche ist um. ich mache die ferienablösung für unseren flügelverleimer. das sagt euch nun wahrscheinlich so gut wie gar nichts. also: das fenster hat ja jeweils diese beweglichen, zu öffnenden dinger, das sind die flügel. die bestehen aus vier teilen, welche ineinander verleimt werden.

zunächst kommt also an jedes ende der vier teile der leim dran. je nach fenstersystem benutzt man den leimautomat, der den leim an die richtigen stellen spritzt. dazu das erste bild:

danach werden die teile in die flügelpresse eingelegt. diese wird von einem pc aus gesteuert und fährt so jeweils automatisch auf die grösse des fensters. das zweite bild:

sind alle vier teile eingelegt, wird ein knopf gedrückt und die presse schliesst sich für 50 sekunden. in dieser zeit bereitet man die nächsten vier teile am leimautomat vor. dann wird der verleimte flügel herausgehoben, vom überlaufenden leim gut gereinigt und schliesslich auf eine euro-palette gestapelt. da die flügel sehr unterschiedlich gross sind, ist das stapeln jeweils noch einigermassen zeitraubend.

auf dem dritten bild sieht man die presse in aktion und die beiden paletten mit den teilen sowie den fertig verleimten flügeln.

so ganz war’s das übrigens noch nicht mit der zweiten woche. morgen muss ich nämlich auch arbeiten…

he will entertain us!

yesss, endlich sind sie auf dem weg: meine robbie-tickets. 🙂 schon vor monaten gekauft, werden sie erst relativ kurz vor dem concert (23-8-2006) ausgeliefert. nun muss ich also nur noch auf unsere post hoffen.

hm, früher war doch noch smart sponsor, oder? dafür haben die wohl kein geld mehr. nur: für t-mobile dürfte die werbung in der schweiz herzlich wenig bringen.

jacques villeneuve rausgeworfen

in gegenseitigem einverständnis wurde der vertrag gelöst. ja klar. das macht man immer so, wenn jemand gerade noch vor seiner kündigung den kopf aus der schlinge zieht. fakt ist, *dr.* mario theissen mochte villeneuve nie. sicher als fahrer, vielleicht auch als mensch. doch leider machte der kanadier seinen job in diesem jahr schlicht zu gut. nach zwölf rennen führte er die trainingsstatistik mit 7:5 gegen seinen teamkollegen heidfeld. klar, punktemässsig siehts dann nicht mehr so rosig aus. es steht ausser diskussion, dass villeneuve fehler gemacht hat, die einem so erfahrenen racer nicht passieren dürften. für ihn selbst am traurigsten war bestimmt der ausfall in montréal. über die saison hinweg kann man aber trotzdem nicht sagen, dass villeneuve deutlich schlechter war als nick heidfeld.

jacques villeneuves stolz war natürlich gekränkt, als man ihm sein cockpit nach seiner verletzungsbedingten pause in ungarn nicht mehr garantieren wollte. und er begriff, dass man ihn loswerden wollte. kunststück, war ja auch ein wink mit dem streckenbeleuchtungsmast. schade, mit jacques villeneuve verschwindet nach juan pablo montoya ein weiterer echter rennfahrer. einer, der sein maul gern etwas zu weit aufreisst, dabei aber stets anständig bleibt. für bmw war es auch finanziell sinnvoll, den kanadier in die wüste zu schicken: villeneuve verdiente um die 6 mio euro, heifeld eine bis zwei millionen mehr, ersatzfahrer kubica fährt zum polentarif. 300’000 euro soll der 21-jährige newcomer pro jahr aus bayern bekommen.

ich wage mal zu behaupten, dass ein solch unschöner abgang eines weltmeisters unter peter sauber nicht stattgefunden hätte. ich hätte jacques gerne noch ein paar rennen fahren sehen, schliesslich bin ich seit 1996 ein fan des kanadiers.

jacques› offizielles statement:

«Last week, the team informed us of its decision to review its options for next year, including assessing Robert Kubica in a race environment at Hungary without offering me any assurance about my race seat beyond Hungary,» JV said.

«Therefore, the team and I agreed to part ways with immediate effect.

«This is really disappointing as I was looking forward to working with BMW on longer terms – going into next season capitalising on our common experiences. I will now have more time to concentrate on future projects.

«Finally, I would like to thank the team, especially my engineers and the team’s sponsors with whom I have had real pleasure working with in the last year.»

fc luzern – fc aarau 2:1

endlich ist er da, der erste fcl-sieg in der nati a aka super league. so richtig verdient war er nicht und so richtig toll war das spiel auch nicht. was zählt, sind aber die drei punkte.

der fc luzern begann mässig, konnte aber immerhin auf eine einigermassen massive abwehr vertrauen. der grund dafür ist schnell gefunden: lucien mettomo wurde für die innenverteidigerposition neu verpflichtet. der ehemalige kamerunische nationalspieler bringt nicht nur stabilität in die verteidigung, sondern dirigiert seine mannen auch schon ganz ordentlich. so fasste der schwache diethelm einige deutliche anweisungen. durch den einsatz von mettomo konnte cantaluppi in das defensive mittelfeld vorrücken, wo die tage von genc mehmeti leider gezählt sind. so konnte paquito endlich sein offensivpotential entfalten, auch wenn ich da noch weitere verbesserungsmöglichkeiten sehe, vor allem im flügelspiel. sowohl fabian lustenberger (zu stark im zentrum) als auch der neue linksfuss ansi agolli (zu langsam) blieben in diesem spiel ziemlich stumpf. und ganz vorne konnte maliqi seine freiheiten nicht nutzen, die dadurch entstanden, dass die aarauer sich meist auf tchouga konzentrierten.

zurück zum spiel. in der 33. minute traf gügi sermeter, der frisch von den young boys zum fca gewechselt hat, zur führung für den gast aus aarau. aus heiterem himmel (wie der blick schrieb) war diese führung nicht. zu oft gingen die luzerner zu nochalant mit dem ball um. die offensive wurde zuwenig konsequent gesucht. lange pässe wurden selten gespielt, und wenn doch kamen sie nicht an. für das teilweise versuchte kurzpassspiel sind die luzerner wohl technisch zu schwach, ausserdem ist der raumgewinn bescheiden. immerhin vermochte der fc luzern den rückstand schnell zu kontern. tchouga drippelte sich in aussichtsreiche position, als er von tcheutchoua penaltyreif zu fall gebracht wurde. cantaluppi übernahm die verantwortung und glich nur 3 minuten nach der aarauer führung wieder aus. im tor des fc aarau stand übrigens greco, der letztes jahr noch das dress des luzerner ersatzgoalies trug.

in der zweiten hälfte wechselte sforza klug. n’tiamoah kam für den noch nicht allzu durchschlagskräftigen maliqi und später kam auch jonas bernet für fabian lustenberger ins spiel. die beiden eingewechselten spieler bereiteten schliesslich das siegestor vor. bernet spielte auf n’tiamoah, dieser spielte von der grundlinie aus den intelligenten pass hinter die gegnerische abwehr. paquito stand bereit und traf zum 2:1. bereits vor dem tor hatte sich gezeigt, dass mit schnellem spiel noch einiges mehr gegen die schwache aarauer abwehr möglich gewesen wäre.

über das ganze spiel gesehen muss man aber mehr als zufrieden sein. schliesslich leistete sich der fc luzern in der abwehr immer noch haarsträubende querpässe, die ein topclub bestimmt zu einer 2 oder 3-toreführung ausgenutzt hätte. es ist offensichtlich: der fc aarau, aber auch der fc luzern werden gegen den abstieg kämpfen müssen.

daten

Luzern – Aarau 2:1 (1:1)Allmend. — 7200 Zuschauer. — SR Rogalla. — Tore: 33. Sermeter 0:1. 36. Cantaluppi (Foulpenalty) 1:1. 84. Paquito 2:1.

Luzern: Zibung; Diethelm, Mettomo, Bader, Claudio Lustenberger; Cantaluppi; Fabian Lustenberger (73. Bernet), Paquito, Agolli (62. Lambert); Maliqi (62. N’Tiamoah), Tchouga.

Aarau: Greco; Menezes, Tcheutchoua, Christ, Bilibani; Fotheringham; Sermeter (79. Opango), Burki, Mesbah; Antic (74. Begondo), Rogerio.

Bemerkungen: Luzern ohne Mehmeti und Righetti (beide verletzt). Aarau ohne Berisha, Bieli, De Almeida und Zarn (alle verletzt). Luzern erstmals mit Mettomo und Agolli. Verwarnungen: 25. Mettomo (Foul). 31. Cantaluppi (Foul). 31. Antic (Unsportlichkeit). 70. Rogerio (Foul). 86. Paquito (Foul).

quelle: nlz

der storm-entängstigungs-eintrag

sorry, storm, dass ich Dich mit meinem spinneneintrag geängstigt habe. aber aus irgendeinem grund hiess er ja «arachnophobia». ich selbst hatte also doch auch ziemliche angst vor dem biest. und ich habe nur das bild von weiter weg geschossen… mit zoom, versteht sich.

da ich ja möchte, dass Du, liebe storm, weiterhin meinen blog besuchst, poste ich hier den ultimativen storm-entängstigungs-eintrag. das folgende bild fand ich, indem ichcute auf google eingab (bildersuche). und cute ist er doch, der tai-chan, der baby-pandabär.

übrigens, storm, am sonntag spielt der fc luzern (aka die aufsteigerjungs) im zürcher hardturm gegen die grasshoppers. bist Du dabei?

und nochmals übrigens: über diesselbe bildsuche fand ich diesen blogeintrag zum interessanten themabutt /dimples./

schummel-schumis sündenregister

nach dem monaco-parkier-vorfall wollte ich das eigentlich auch gleich posten. ich dachte aber irgendwie, dass ich doch nicht so sein könne. nach den gestrigen vorfällen kann ich es aber sehr wohl. auto-motor-und-sport.de hat ein «sündenregister» zusammengestellt. die meisten fouls von m.s. finden darin erwähnung. allerings auch viele, wo sein team fehler gemacht hat.

Schumis Sündenregister

Michael Schumacher nach der Parkaffäre von Monaco: «Jeder hat seine schwarzen Punkte auf der weißen Weste. Nach 15 oder 16 Jahren finde ich nicht, dass ich mehr als andere habe.» auto-motor-und-sport.de macht die Flecken wieder sichtbar.

Michael Schumacher geriet in seiner Karriere erstaunlich regelmäßig ins Kreuzfeuer der Kritik. Skandale um zweifelhafte Fahrmanöver, Kollisionen, technische Tricksereien und Stallorder-Entscheidungen machten Schumacher in neun seiner 16 Formel 1-Jahre zeitweilig zum Buhmann der GP-Szene.

Doch gab es nur wenige Manöver, in denen sich Schumacher selbst eindeutig eines Fouls schuldig machte. Häufig wurde der Kerpener durch das Fehlverhalten seines Teams in Mitleidenschaft gezogen. In einigen Fällen war sogar gänzlich unschuldig. Um Kritikern und Fans auf die Sprünge zu helfen, haben wir das vermeintliche oder tatsächliche Sündenregister des Schuminators zusammengetragen.

Die Akte Schumacher:

1994: In Silverstone bremst Damon Hill in der Aufwärmrunde stark ab. Michael Schumacher geht als Trainingszweiter vorbei und lässt sich erst später wieder zurückfallen. Die Rennleitung bestraft Schumacher wegen Überholens unter gelber Flagge mit einer Stopp and Go-Strafe, doch Benetton-Teamchef Flavio Briatore ermahnt seinen Fahrer, die Signale zu ignorieren, auch dann noch, als Schumacher mit schwarzer Flagge zur Rennaufgabe bezwungen werden soll. Schumacher beendet das Rennen und wird anschließend disqualifiziert und für weitere zwei Rennen gesperrt.

1994: In Spa fährt Schumacher einen überlegenen Sieg heraus, doch bei der technischen Abnahme stellen die Kommissare fest, dass sich der Unterboden des Benetton über das erlaubte Maß abgeschliffen hat. Schumacher wird disqualifiziert.

1994: Das Benetton-Team wird regelmäßig beschuldigt, eine verbotene Traktionskontrolle zu verwenden. Der Spitzname «Schummel-Schumi» wird geboren.

1994: Beim Finale in Adelaide folgt Damon Hill Michael Schumacher wie ein Schatten. Als der Deutsche von der Strecke abkommt und die Mauer touchiert sieht der Engländer seine Chance. In der nächsten Kurve greift er den waidwunden Benetton an, doch Schumacher lenkt ungerührt auf der Ideallinie ein. Nach der Kollision scheiden beide Fahrer aus, Schumacher ist mit einem Punkt Vorsprung Weltmeister.

1995: Beim Saisonauftakt in Sao Paulo werden Sieger Michael Schumacher (Benetton) und der zweitplatzierte David Coulthard (Williams) wegen illegalen Benzins disqualifizert. Bei einer späteren Gerichtsverhandlung gibt die FIA beiden Fahrern die Punkte zurück, nicht aber den Teams in der Konstrukteurswertung. Benetton und Williams müssen je 200.000 Dollar Strafe zahlen.

1995: In Silverstone kommt Damon Hill nicht an Schumacher vorbei. Der Engländer verliert die Nerven und kracht in den Benetton des Deutschen. Beide scheiden aus. Die britische Presse sucht die Schuld bei Schumacher.

1995: In Monza passiert das Gleiche. Hill rauscht in Schumacher. Der Williams-Pilot behauptet, der Deutsche habe absichtlich früh gebremst. Die Datenauswertung ergibt das Gegenteil. Erst zwei Tage später nimmt Hill den Vorfall auf seine Kappe.

1997: Beim Saisonfinale in Jerez holt Jacques Villeneuve mit Riesenschritten auf Schumacher auf. Als der Kanadier angreift, schläft Schumacher. Als Villeneuve schon neben dem Ferrari ist, lenkt Schumacher seinen Ferrari in die Flanke des Williams. Wie 1994 hätte ein Ausfall beider Fahrer Schumacher zum Titel verholfen, doch nur Schumachers Auto ist krumm. Villeneuve rettet sich als Weltmeister ins Ziel, Schumacher bekommt den Vize-Titel und alle Punkte aberkannt. Erst zwei Tage nach dem Vorfall gesteht Schumacher zögerlich ein, dass er ein Foul begangen hat.

1999: In Malaysia kämpft Eddie Irvine um den Titel, nachdem Michael Schumacher wegen eines Beinbruchs einige Rennen auslassen musste. Ferrari landet einen Doppelsieg, bei dem Schumacher seinen Teamkollegen nach hinten abschirmt. McLaren-Chef Ron Dennis schwärzt Ferrari wegen nicht legaler Windabweiser an. Tatsächlich ragen die Abweiser bei den Roten um einen Zentimeter zu weit nach außen. Zunächst werden die Ferrari disqualifiziert, was Irvine um seine Titelchance brächte. Bernie Ecclestone will ein spannendes Finale. Eine Woche später entscheidet die FIA, das Messverfahren sei unkorrekt gewesen. Die Ferrari-Fahrer erhalten ihre Punkte zurück.

2000: In Magny Cours verteidigt sich Schumacher mit allen Bandagen gegen David Coulthard (McLaren). Der Deutsche wechselt mehrmals die Spur, obwohl er selbst regelmäßig dafür plädiert, dass nur ein einzger Spurwechsel zur Verteidigung der Position erlaubt sein sollte. Coulthard zeigt Schumacher den Mittelfinger.

2000: In Spa wechselt Schumacher erneut mehrfach die Linie, um Mika Häkkinen (McLaren) zu blocken. Der Ferrari ist auf abtrocknender Strecke um zehn km/h zu langsam. Der Finne lässt sich nur kurz aufhalten und überholt vor Les Combes gleichzeitig Schumacher und den überrundeten Ricardo Zonta.

2001: Am Nürburgring startet Ralf Schumacher besser als sein Bruder. Der drängt ihn gnadenlos in Richtung Boxenmauer, bis Ralf vom Gas geht. «Wäre es jemand anders gewesen, hätte ich nicht zurückgezogen», knurrt Ralf nach dem Rennen.

2002: Schumacher zieht den Zorn der gesamten Formel 1-Gemeinde auf sich, nachdem Teamkollege Barrichello ihn trotz gewaltigem Punktevorsprung in Österreich in der letzten Runde passieren lassen muss. Das Kommando kam von Teamchef Jean Todt. FIA-Chef Max Mosley lässt Stallorder daraufhin offiziell verbieten.

2002: Beim US-GP führt Schumacher vor Barrichello. Die Ferrari wollen ein Fotofinish inszenieren. Dabei geht Schumacher etwas zu früh vom Gas, Barrichello liegt um einen Hauch vorn und wird nach eingehender Betrachtung von Zielfotos und Daten zum Sieger erklärt. Die Fans fühlen sich erneut verschaukelt.

2004: In Imola verteidigt sich Schumacher mit allen Mitteln gegen Juan Pablo Montoya (Williams). Als es der Kolumbianer in der Tosa-Kurve außen herum versucht, drängt ihn Schumacher gnadenlos auf die Wiese. Montoya drängt seinerseits seinen Teamkollegen Ralf Schumacher aufs Gras, damit dieser kein Kapital aus der Situation schlagen kann.

2005: In Melbourne sieht Nick Heidfeld (Williams) seine Chance, den mit vollem Tank aus der Box kommenden Schumacher zu überrumpeln. Der drängt den Mönchengladbacher aufs Gras. Der hilflos trudelnde Heidfeld kracht in den Ferrari. Schumacher behauptet zunächst, er habe Heidfeld nicht gesehen. Später argumentiert er, Heidfeld hätte es ja auf der Außenbahn versuchen können.

2005: Bei der Zieldurchfahrt in Monte Carlo versucht Michael Schumacher, seinem Bruder Ralf den sechsten Rang noch streitig zu machen und quetscht sich zwischen dessen Toyota und der Boxenmauer vorbei. Es gelingt nicht ganz, Ralf war eine Zehntelsekunde schneller über die Ziellinie. Der jüngere Schumacher ist erbost über die Aktion seines Bruders und stellt dessen Geisteszustand in Frage.

2005: In Indianapolis können 14 Michelin-bereifte Autos nicht starten, weil der französiche Reifenhersteller die Sicherheit seiner Pneus auf dem Hochgeschwindigkeitskurs nicht garantieren kann. Es starten nur sechs Autos. Gegenüber den wehrlosen Midland und Minardi holt sich Ferrari mit Schumacher und Barrichello einen Doppelsieg. Die «Bild»-Zeitung spricht vom «Rennen der Schande».

2006: Ferrari hat über den Winter flexible Flügel entwickelt, die auf den Geraden deutlich mehr Topspeed bieten. Angeführt von Honda protestiert die Konkurrenz gegen die angeblich illegalen Leitwerke. Die FIA stellt fest, dass die Flügel die 2004 eingeführten Belastungstests problemlos überstehen. Die ersten Teams, die von der Sportbehörde aufgefordert werden, ihre Flügel zu ändern sind McLaren und BMW. Die anderen Teams arbeiten anschließend fieberhaft daran, flexible Flügel herzustellen.

2006: Im Abschlusstraining in Monte Carlo parkt Schumacher seinen Ferrari kurz vor Schluss mit einem seltsamen Manöver in der Rascasse-Kurve. Die eigentlich schnelleren Konkurrenten Kimi Räikkönen (McLaren) und Fernando Alonso (Renault) müssen ihre schnelle Runde wegen der gelben Flaggen abbrechen. Schumacher bleibt damit Trainingsschnellster. Das komplette Fahrerlager regt sich auf, Schumacher spricht von einem unabsichtlichen Fahrfehler. Die Rennkommissare unterstellen dagegen Absicht und verbannen den Sünder in der Startaufstellung nach ganz hinten.

the return of schummel-schumi

nach dem monaco-parkier-vorfall musste man eigentlich denken, schumi hätte was aus seinem misstritt gelernt. beim gestrigen rennen auf dem hungaroring zeigte er aber einmal mehr seine schlechten seiten. als ihn pedro de la rosa in der schikane ausbremste, wählte m.s. den kürzeren weg übers gras und blieb so vorne. er kürzte also ab. in solchen fällen ist es nach reglement pflicht, den anderen fahrer durchzulassen, weil man ja eben abgekürzt hat. doch der siebenmalige weltmeister dachte nicht einmal daran den schnellen spanier vorfahren zu lassen. erst, als er in der nächsten runde erneut ausgebremst wurde und wieder seine abkürzung benutzte, steckte er zurück. wenig später fand sich nick heidfeld am aufgrund schlechterer reifen immer langsamer werdenden ferrari. gekonnt überholte der mönchengladbacher, doch der übereifrige kerpener knallte im noch ungeschickt ins hinterrad. glücklicherweise beschädigte er damit vor allem die eigene radaufhängung und konnte das rennen nicht zuende fahren. unverständlich, dass die rennleitung nicht eingriff und ihn nach dem foul an de la rosa zumindest eine drive-through-penalty aufbrummte, noch lieber hätte ich natürlich die schwarze flagge für ihn gesehen…

fast hätte ich schon wieder vergessen gehabt, was für ein typ michael schumacher ist. dieses rennen hat es wieder einmal gezeigt. er ist ein unfaires, unsportliches, arrogantes arschloch. ich hoffe, dass er keinen sieg, ja nicht einmal mehr einen punkt holt. er wird aber mit hoher wahrscheinlichkeit noch ein wichtiges wörtchen um den wm-titel mitreden. leider.

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das traurigste am ganzen rennen: robert kubica verlor seinen 7. platz aufgrund eines untergewichtigen autos. durch die starke abnutzung der intermediate tires wog sein auto nur noch 598 kg (inkl. fahrer), 2 kilo zuwenig… und so kam schummel-schumi (vorher als 9. klassiert) sogar noch zu einem wm-punkt. damn.

arachnaphobia / arachnophobia

nein, hier geht’s nicht um den film, sondern um die gruuusige realität. iiih. dieses unglaublich grosse und ebenso hässliche exemplar fand sich gestern an der wand meines schlafzimmers.

zum vergleich: der holzteil des fensters am oberen ende ist 7cm gross…

zum glück gibt’s miele. 🙂

übrigens würden wir gerne wissen, welche hässliche art sich denn hinter unserem schlafzimmergast verbirgt. sachdienliche hinweise bitte als comment posten. thanks.

der neue neue mini, schöner als der alte neue?

seit dieser woche gibt es bilder vom neuen neuen mini. neu neu, weil er ja die neuauflage einer neuauflage ist. der ganz alte mini sah ja bekanntlich so aus:

ab 2001 wurde er durch den new mini ersetzt, der von bmw produziert wird. mini gilt als eigene marke. die sportversion mini cooper s sieht so aus:

vor etwa drei jahren besuchte ich eine vorlesung an der uni, in der es um werbung ging. dort kam ein mini-marketingmensch für einen vortrag vorbei. natürlich nutzte er das, um werbung zu machen und blieb vermehrt recht oberflächlich. doch am ende der stunde blieb zeit für fragen und ich traute mich als einziger eine wirklich spannende frage zu stellen. «wie sieht denn der mini im jahr 2010 aus?» ich fragte mich, ob es denn auch eine neuauflage der neuauflage geben würde. sichtlich beeindruckt und etwas erschreckt gab der mini-mann zur antwort: «ein mini wird immer als mini erkennbar bleiben.» aha, mir war also klar, dass es auch der damals neue mini dereinst der alte sein würde. jetzt, fünf jahre nach dem ersten new mini, wird der neue gezeigt. voilà:

die frage für die umfrage ist einfach: welcher ist schöner, der alte neue mini oder der neue neue mini? und nein: der ganz alte mini wird hier nicht in die umfrage miteinbezogen. der würde ja sowieso gewinnen. oder? 😉