zürcher in luzern

ich verstehe sie ja nur zu gut, die lieben zürcher. zürich ist zwar schön, aber auch gross und laut. ausserdem gibt es nur wenige plätzchen, die das adjektivgemütlich verdienen. ganz anders in luzern. nur wenige städte sind so einladend und dabei gleichzeitig so vielseitig. kein wunder also, dass sich der fcz-car auf dem löwen-center-parkplatz am rande der luzerner altstadt findet… 😉

jindabyne

(kann spoiler enthalten)

under the surface of every life lies a mistery mutmasst die tagline dieses australischen films. das klingt ein bisschen nach horrorstreifen, wasjindabyne defintiv nicht ist. viel eher passt das genre milieustudie zu diesem film. in einem australischen kaff leben ganz normale moderne familien, in denen so einiges im argen liegt. die männer können nicht mit ihren frauen kommunizieren und umgekehrt, die kinder sind am durchdrehen und dazu kommt noch eine tote frau im fluss. das klingt wirr und ist es auch.

die männer um den iren stewart kane (gabriel byrne) fahren über das wochenende zum fischen und finden dort, fernab jeglicher zivilisation und handyempfang, eine tote frau im fluss. statt sofort die polizei zu verständigen gehen sie seelenruhig ihrem hobby nach, da sich der eine den fuss verstaucht hat und man sehr weit zu fuss gehen müsste, um jemanden zu verständigen. als der fund dann doch ans tageslicht kommt, werden diverse sachen von medien und ehefrauen in die geschichte hineininterpretiert. da es sich bei der toten um eine eingeborene australierin handelt, werden sofort rassismusvorwürfe erhoben.

nur weil ein film nicht aus hollywood kommt, muss er noch lange nicht gut sein. das zeigt jindabyne leider in aller deutlichkeit. klar, es wird mit viel feingefühl gefilmt und auch die schauspieler geben sich mühe, doch wenn die story totlangweilig ist… was will man da machen.

fc aarau – fc luzern 4:1

nach dem ernüchternden testspiel gegen rothenburg, kam die leistung gegen aarau nicht wirklich als überraschung. der fc luzern spielte vor allem in der ersten hälfte äusserst hilflos. da die aarauer als tabellenletzte nun auch nicht die ganz grosse fussballerische qualität aufweisen, wähnte man sich schon fast an einer 4.-liga-partie. praktisch kein angriff erreichte fehlerlos sein ziel. ich fühlte mich an längst vergessen geglaubte auf-/abstiegsrundenzeiten erinnert, so schlecht spielten die beiden teams. die rüebliländer hatten allerdings schon in der ersten hälfte das glück auf ihrer seite, als menezes (übrigens einer der wenigen auf dem platz, der eine halbwegs vernünftige leistung ablieferte) kurz vor der pause das führungstor erzielte.

der fc luzern wollte natürlich mindestens ein untenschieden, da die anderen abstiegskandidaten (schaffhausen und thun) beide bereits verloren hatten. doch offensiv lief gar nichts, lustrinelli hing einmal mehr in der luft, makanaki bekam auf der seite keine bälle und zog dadurch stark in die mitte, tchouga ist leider immer noch weit von seiner topform entfernt. man mag es kaum aussprechen, aber gerardo seoane fehlt an allen ecken und enden. fast schon hilflos, aber auch sehr mutig wechselte trainer sforza zur halbzeit gleich zwei fcl-u18-spieler ein: dejan sorgic und silvan büchli). büchli kam für dal santo, sorgic ersetzte fabian lustenberger. die jungen legen sich mächtig ins zeug und konnten wirklich gar nichts dafür, dass aarau nach 56 minuten auf 2:0 erhöhte. nun kam mit mirzet mehidic der dritte super-league-debütant auf den platz, wo er makanaki ersetzte. auch er spielte mit grossem einsatz, musste aber zusehen, wie der fca in den minuten 70 und 73 eine sogenannten doppelschlag ansetzte. 4:0 in aarau, damit hatte beim fcl wohl niemand gerechnet. die tore entstanden allesamt aus individuellen fehlern und nicht etwa aus aarauer spielwitz, doch das spielt eigentlich keine rolle. immerhin traf bader in der 79. minute zum 4:1 und weckte noch einmal so etwas wie hoffnung. tatsächlich sprintete tchouga endlich wieder wie in besten zeiten und kam zu chancen. im abschluss waren die luzerner heute aber äusserst unglücklich. das resultat ist in der höhe wohl ein bisschen gar schmeichelhaft für die ehemals rote laterne fc aarau. trotzdem muss der fc luzern nun unbedingt thun schlagen, damit man nicht doch noch in den abstiegsstrudel hineingerät.

und bei aarau muss sich noch einiges tun, wenn man die fcl-fan-rufe (liga b, absteigerjungs, nie meh brügglifeld) nicht wahrheit werden lassen will.

daten

Aarau – Luzern 4:1 (1:0)

Brügglifeld. – 6900 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 41. Menezes 1:0. 56. Antic 2:0. 70. Tadewosjan 3:0. 73. Achiou 4:0. 79. Bader 4:1.

Aarau: Benito; Carreño, Brabec, Christ, Bilibani; Hima (78. Preisig); Sermeter, Achiou, Menezes; Antic (64. Burki), Tadewosjan (72. Rogerio).

Luzern: Zibung; Lambert, Bader, Dal Santo (46. Büchli), Diethelm; Fabian Lustenberger (46. Sorgic), Cantaluppi; Makanaki (64. Mehidic), Paquito; Tchouga, Lustrinelli.

Bemerkungen: Aarau ohne Mesbah, De Almeida, Colomba und Greco (alle verletzt), 1. Spiel von Rückkehrer Benito. Luzern ohne Mettomo und Claudio Lustenberger (beide gesperrt), Righetti, Sam und Seoane (alle verletzt); SL-Debüt von Dejan Sorgic, Silvan Büchli und Mirzet Mehidic (alle aus dem U18-Team). Verwarnungen: 5. Antic (Foul). 10. Dal Santo (Unsportlichkeit, Ballwegschlagen), 11. Fabian Lustenberger (Foul).

wenn die telefonnumer umzieht

da wir über ostern das haus meiner eltern «hüten», wollte ich dort vorgestern ins internet gehen. das klappt dank airport fast überall im haus und praktisch problemlos. doch dieses mal ging gar nichts. auch der imac meiner eltern konnte keine verbindung herstellen. seltsam. als corinne den support anrufen wollte, war die ursache gefunden: die telefonleitung war tot.

also der lieben swisscom telefoniert, um zu hören, dass der anschluss seit donnerstag auf eine andere adresse in der selben gemeinde laufe. was? ja, ein herr fries habe angerufen und sie hätten den umzug halt ausgeführt. ich erklärte, dass meine eltern keineswegs umgezogen seien und wir ganz sicher nichts derartiges angeordnet hätten.

es stellte sich heraus, dass mein bruder, der tatsächlich aus der nachbargemeinde hierher umgezogen ist, neu an genau der adresse wohnt, wo die swisscom unsere nummer hingeschaltet hat. lange rede, kurzer sinn: stadt die nummer meines bruders wurde jene meiner eltern «gezügelt».

immerhin schaffte es die swisscom innerhalb von wenigen stunden das telefon wieder zum laufen zu bringen. weil allerdings ostern ist, funktioniert das adsl noch nicht. dazu brauche es die erneute aufschaltung, was erst am dienstag möglich sei. na vielen dank.

fc rothenburg – fc luzern 0:4 (testspiel)

gestern spielte der fc luzern ein testmatch gegen den drittligisten fc rothenburg. dank optimaler wetterlage fanden sich 1400 zuschauer auf der chärnsmatte ein. vor der familiären kulisse brillierte der fcl nicht wirklich. besonders in der offensive agierte man überraschend stumpf. oft wurde der weg durch die mitte gesucht, was meist zu ballverlusten führte. drei u18-spieler wurden getestet, wobei mich dejan sorgic am ehesten überzeugte. ansonsten wird das spiel nicht wirklich viele anhaltspunkte für die meisterschaft bieten, da rothenburg trotz einiger angriffe (vor allem in der zweiten hälfte) kein gradmesser zu sein vermochte. auf seiten des fc luzern konnte nur ein spieler sein ganzes können zeigen: paquito nutzte den platz, den man ihm liess und zeigte seine brasilianische technik. 3 tore, das erste davon wunderschön in die obere torecke gezirkelt, waren der dank des vielgescholtenen zehners.

daten

FC Rothenburg – FC Luzern 0:4 (0:1)

Tore: 8. Bader 0:1, 56. Paquito 0:2, 72. Paquito 0:3, 82. Paquito 0:4

Luzern 1. Halbzeit: Zibung, Dal Santo, Bader, Lambert, Diethelm, Cantaluppi, F. Lustenberger, Makanaki, Lustrinelli, Tchouga, Sorgic

2. Halbzeit: Zukaj, Cantaluppi, Diethelm (65. Fanger), Bader (65. Mamone), Bücheli, C. Lustenberger, F. Lustenberger, Paquito, Andreoli, Tchouga (65. Munsy), Mehidic

regel no. 1 für automobilisten in zürich

das tram ist stärker als Du. immer!

ich weiss nicht, wieviele tram-gegen-auto-crashes ich schon gesehen habe. aber bei keinem einzigen hat das auto «gewonnen». in der regel (so auch hier) sieht man dem tram keinen kratzer an. die dinger sind einfach unglaublich solide. aber auch genau so träge. deswegen ist es nicht ratsam, kurz noch vor dem herannahenden tram durchzufahren. hier versuchte der van-fahrer über den grasstreifen zu wenden. natürlich ist das verboten, wenn sich ein tram im anflug befindet, ist die aktion aber zusätzlich lebensgefährlich. anhand der einbuchtung beim kia würde ich sagen, dass der tramzug wohl nur noch etwa 30 bis 35 km/h schnell war. das reicht aber für eine massive beschädigung des fahrzeuges und wahrscheinlich auch für verletzungen der insassen locker aus. ich hoffe mal, es ist niemand ernsthaft verletzt worden.

ich nehme an, diese regel gilt auch in allen anderen tram-städten.

leserbrief in der auto motor und sport

mit einiger verwunderung las ich in der aktuellen auto motor und sport die leserbriefe. unter dem einen stand nämlich mein name. und tatsächlich, der text zum auris/golf-vergleich stammt von mir. allerdings hab› ich meine meinung nur auf dem web kund getan. die ams-redaktion bedient sich scheinbar auch im eigenen web-forum, wenn es darum geht, meinungen zu aktuellen themen zu finden.

andere forumsteilnehmer haben mir auch schon vorgeworfen, meine beiträge seien /sinnfrei./ immerhin ist die online-redaktion der ams scheinbar anderer meinung. 😉 ok, ein bisschen geschmeichelt fühle ich mich schon.

subaru impreza

einst hatten sich meine eltern für einen subaru impreza als familienkutsche entschieden. das gelächter könnt› ihr euch sparen, damals war der impreza noch kein proll-fahrzeug, sondern ein ganz normaler kompakter. 1994 müsste es gewesen sein, als wir zu viert den impreza in kombiversion zur probe fuhren. meine eltern wollten die limousine kaufen, weil sie schon vorher immer limousinen fuhren. doch mein bruder und ich «stürmten» so lange, bis es doch ein kombi wurde, ein grüner. ok, natürlich musste es die gt turbo version mit immerhin 211 ps sein. die war damals extrem preisgünstig: für etwa 38’000 franken gab’s klimaanlage, abs und zwei airbags. alles ausstattungsmerkmale, die damals noch nicht selbstverständlich waren. als ich dann 1998 meine ersten meter abspulte, tat ich dies neben dem fahrschulauto (mitsubishi colt) auch im impreza. so sah er aus:

wie man sieht: so richtig schön war der nicht. speziell ja, auch eigenständig. aber nicht schön im klassischen sinne. das hat sich auch mit diversen facelifts bis heute nicht geändert. der impreza war immer sowas wie der hässliche nasenbär der kompaktklasse. doch aufgrund seines attraktiven preis-/leistungsverhältnisses, seiner reichhaltigen ausstattung und dem für den scheizer markt wichtigen allradantrieb fand er doch viele freunde. dazu kamen die rallye-erfolge und die verspoilerten zivil-brüder der renngeschosse. nun gibt es endlich einen völlig neuen subaru impreza.


von vorne sieht er auf den bildern wie irgend ein koreaner oder japaner aus. die eigenständigkeit ist meiner meinung nach ziemlich verloren gegangen.


das heck finde ich noch am besten, dort finden sich auch anklänge des tribeca b9.


schlimm ist die seitenpartie geraten. da standen kia c’eed, mazda 3 und toyota corolla pate. wo bleibt die subaru designkompetenz?

immerhin wird es auch vom neuen subaru impreza wieder eine sportliche wrx-variante geben. diese wird scheinbar nur als viertürige limousine angeboten.

biene fenster on tv

nein, für einen richtigen tv-spot reicht’s noch nicht ganz. aber immerhin ist die neue bande im fcl-stadion nun im fernsehbereich und dazu noch in unmittelbarer nähe zum tor. nun hoffen wir natürlich auf möglichst viele live-spiele… oder wenigstens auf viele torszenen auf der lumag-seite. 😉