gabriele pauli und die erotischen bilder

ganz deutschland war ja geschockt von gabriele paulis bildern, die in einem magazin namens park avenue auftauchten. nicht akzeptabel sollen sie sein, zumindest für die csu. ich wurde neugierig und stellte mich auf billige bilder der fürther landrätin ein. hier ein paar bilder, die ich im netz gefunden habe:




meistens wird, glaub› ich, über das erste gesprochen. besonders die handschuhe scheinen auf viele csu-politiker enorm abstossend zu wirken. so richtig nachvollziehen kann ich den negativ-hype aber nicht. die bilder finde ich nicht genial aber durchaus professionell und ästhetisch. wenn eine frau lust hat, solche bilder von sich machen zu lassen, warum nicht? ich meine, gabriele pauli ist immerhin jahrgang 1957. mittlerweile hat sie scheinbar angst vor ihrem eigenen mut gekriegt und plant rechtliche schritte gegen das magazin. dies vor allem, weil der titel («sankt pauli») und die bilderauswahl, aber auch der text selbst nicht wirklich niveauvoll seien. nun, den text kann ich nicht beurteilen, aber die bilder finde ich durchaus ok.

edmund stoiber wird vomspiegel in diesem zusammenhang folgendermassen zitiert: pauli betreibe Selbstdarstellung zu Lasten der gesamten Partei. hoffen wir mal, dass stoiber nicht mit einer fotostrecke als gegenkampagne kontert. 😉

dann habe ich noch ein bild gefunden, und ich muss zugeben, dieses gefällt mir am besten:

fc luzern – fc schaffhausen 0:0

es gibt ja fussballspiele, über die könnte ich ganze romane schreiben (die natürlich niemand lesen würde). die geben so viel her, auf dem platz, auf den rängen, vielleicht erst nach dem spiel am bahnhof… nun, dieses spiel war das genaue gegenteil. langeweile auf dem platz und auch daneben. furchtbar.

dabei hatte es für luzern noch recht gut angefangen. es sah zu beginn nämlich so aus, als wollten die aufsteiger die ostschweizer besiegen. von diesem eindruck musste man sich aber mit zunehmender dauer lösen. in der offensive agierte lustrinelli äusserst ungeschickt und auch unglücklich. tchouga liess den sonst beim ihm überdurchschnittlichen einsatz vermissen. ich hatte allerdings das gefühl, dass er sich in der anfangsphase eine verletzung eingefangen hatte. hoffentlich pausiert er einmal und kehrt dann in alter stärke zurück. im mittelfeld fehlte jede kreativität, was zu vielen quer- und fehlpässen führte. in der verteidigung zeigte dal santo einige ungeschickte momente, die schaffhausen aber nicht zum luckypunch nutzen konnte. klar, die munotstädter wären einem sieg nicht abgeneigt gewesen, dennoch lautete ihr ziel ganz klar «einen punkt abholen und den luzernern zwei stehlen». folglich traten sie extrem defensiv auf, wogegen der fc luzern das ganze spiel über nie ein rezept fand. auch die einwechslungen von righetti (für paquito) und andreoli (für diethelm) verfehlten ihre wirkung. nur ridge munsy (für den heute schwachen lustrinelli) konnte sich bei seinem kurzeinsatz so etwas wie eine torchance erarbeiten.

nun bleibt etwas mehr als eine woche, dann muss ein sieg in aarau her. ansonsten ist man schnell wieder im gespräch um den abstieg, was in luzern nun wirklich niemand will.

daten

Luzern – Schaffhausen 0:0

Allmend. – 6053 Zuschauer (Saison-Minusrekord). – SR Petignat.

Luzern: Zibung; Lambert, Bader, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Diethelm (72. Andreoli), Cantaluppi, Fabian Lustenberger; Paquito (46. Righetti), Tchouga, Lustrinelli (83. Munsy).

Schaffhausen: Herzog; Geiser, Sereinig, Bochud, De Souza; Da Silva, Montandon, Ademi (78. Pires), El Haimour; Tarone; Fernandez (59. Neri).

Bemerkungen: Luzern ohne Makanaki, Sam, Seoane (alle verletzt) und Mettomo (gesperrt), Schaffhausen ohne Fabinho (verletzt) und Truckenbrod (gesperrt). Verwarnungen: 18. Claudio Lustenberger, 22. Fernandez, 33. Sereinig, 36. Fabian Lustenberger (alle wegen Fouls), 78. Neri (Unsportlichkeit), 90. Pires (Foul).

rassismus in der wahlbroschüre

im heute von vorgestern (diesen teilsatz wollte ich ja schon immer mal schreiben 😉 ) fand sich ein artikel über die rassistische wahlbroschüre der sd. ich habe ebenfalls am donnerstag darüber berichtet. die idiotenpartei wollte den text, den wir aus dem flyer kennen 1:1 in ein inserat im zürchertagblatt übernehmen.

die gratiszeitung weigerte sich also, den text so abzudrucken. sehr vernünftig. doris angst von der eidgenössischen kommission gegen rassismus wird im heute zu den sd-worten befragt. sie hält den flyer für «ein in der absicht rassistisches produkt». interessannt ist auch folgendes: wer sich durch die äusserungen beleidigt fühle, soll dies bei einem richter deponieren. hm, mal sehen, fühle ich mich dadurch beleidigt, dass zürich als «schweizerisch geprägte, weisse stadt» dargestellt wird? i think so!

mal sehen. wie sagt man so schön: ich behalte mir rechtliche schritte vor. 😉

markus alder on the road

gestern vormittag habe ich über diesen lästigen sd-flyer geschrieben. abgesehen davon, dass abartige positionen vertreten wurden, sollte das blättchen die regierungsratskandidaten vorstellen. einer stach mir gleich ins auge, weil er irgendwie wie ein mensch aussah, in meinem kreis kandidiert und dazu noch halbwegs sympathisch wirkte: markus alder. «fahrlehrer» stand neben seinem namen. im dietiker stadtparlament kam der gelernte gärtner laut nzz innert eineinhalb jahren auf satte 110 vorstösse.

als ich gestern um 14:30 beim hardturm auf die autobahn einbog, traute ich meinen augen nicht. neben mir ein hellblauer citroën c3 mit der aufschrift markus alder. jetzt wollte ich es natürlich wissen und setzte mich so vor das französische wägelchen, dass der fahrschüler bald gezwungen sein würde, mich zu überholen. und tatsächlich, bald bekam ich den beifahrer zu sehen. für kurze zeit fuhren wir auf einer höhe und ich konnte alder sofort erkennen. auf seinen lippen konnte ich unseren firmennamen lesen, den er freudig seinem fahrschüler mitteilte.

zuerst dachte ich: «hoffentlich bestellt der typ jetzt keine fenster bei uns.» doch dann erinnerte ich mich wieder an den geliebten sd-flyer. wahrscheinlich würde alder nie bei uns bestellen, nachdem er mich gesehen hat. schliesslich setzt sich die sd für eine weisse stadt zürich ein. 😉

damit sie nicht nur noch schwarz sehen

man könnte 100 kleber am briefkasten anbringen, von wegen «keine werbung», den ganzen müll zu den lokalwahlen kriegt man trotzdem. wenn dann noch die zettel der geliebten sd in den kasten flattern, dann ist endgültig fertig lustig. aber gut, wenn die idioten von der sd meine reale mailbox vollspammen, dann müssen sie damit leben, dass ich über diesen mist schreibe.

schwarz? hm, wenn ich raus schaue ist es vielleicht grau, was am comeback des winters liegen könnte. aber schwarz? ach so, das soll wohl doppeldeutig sein.schwarz als synonym für /schlecht./ ja, unsere rechten freunde sind halt pessimisten. doch halt, könnte das schwarz auch für den dunkelhäutigen teil der bevölkerung stehen? oder steht es am ende nur dafür? wenn ich das erste ihrer drei schlagworte, nämlich /national,/ lese, dann muss ich annehmen nicht ganz falsch zu liegen.

dann die innenseite des flyers. abgesehen von den recht hässlichen kandidaten für die kantonsratswahl formuliert die sd ihre anliegen in kurzform, wobei ich bezweifle, dass es davon eine langversion gibt. vier punkte: die überbevölkerung soll gestoppt werden (mittel: einwanderungsstopp), die schweizer sollen auf dem arbeitsmarkt vorrang erhalten, die bauerei soll aufhören, heimat verteidigen. ich bin mir sicher, alle baufirmen bzw. ihre angestellten werden sich über die sd-position extrem freuen. 🙂 doch ich möchte vor allem den letzten punkt beleuchten, der auch auf meinem bild gezeigt wird. zürich oder el-zymbabwa? yeah right. el-zymbabwa gibt es natürlich nicht. aus exotischen ländern ergiesse sich eine flut von zuwanderen in die schweiz. exotische länder? was ist ein exotisches land? wenn ich mich recht erinnere kommt der allergrösste teil der einwanderer aus europa. wahnsinnig exotisch.

mein lieblingssatz in der sd-broschüre: «zürich verliert seinen charakter als schweizerisch geprägte, weisse stadt. weisse stadt? das höre ich zum ersten mal im zusammenhang mit zürich. aber es gibt viele weisse städe: als erstes fällt mir dubrovnik ein, doch google kennt noch arequipa (peru), seebad heiligendamm (deutschland) und auch in tel aviv soll es mal eine weisse stadt gegeben haben. doch wahrscheinlich bin ich wieder mal auf dem falschen dampfer und die sd meintweiss als gegensatz zuschwarz auf der frontseite. weisse haut und am besten noch blaue augen und blond haare, oder? doch wenn ich mir die kandidaten so ansehe, dann haben die alle dunkles haar. ok, der österreicher in deuschland hatte vor einigen jahren ja auch braune haare…

dann noch ein schöner satz: «mit kopftüchern etc. wird ganz offen demonstriert: wir passen uns nicht an!» stimmt, das dachte ich bei den bauernfrauen bei uns auf dem land auch immer, als diese mit kopftüchern bewaffnet auf dem feld arbeiteten.

zum abschluss wird’s aufständisch: «wir schweizer müssen aber nicht hinnehmen, dass ein heer von einwanderern aus fremden kulturen unser land besetzt.» heer von einwanderern? weshalb diese militärische assoziation? hier wird wieder einmal versucht, alle in den selben topf zu werfen. die minarettdiskussion wird nur in einer miesen montage aufgenommen: neben dem einen turm des grossmünsters steht ein gleich hohes minarett.

mein fazit: ich als schweizer muss es nicht hinnehmen, dass ein heer von idioten aus scheinbar nationalistisch geprägter kultur mein land besetzt.

bluewin: aus adsl 2000 wurde adsl 3500

heute hab› ich von bluewin einen newsletter mit folgendem inhalt bekommen:

interessanterweise kommt das erst im nachhinein. mir soll’s egal sein, hauptsache schneller. allerdings hätte ich auch noch gerne etwas mehr upstream, damit ich endlich schneller bilder uploaden könnte.

die erhöhung der rate hat wohl mit cablecom zu tun. dort gibt es 3000/300 (download/upload) für 45 chf und bluewin hat jetzt 3500/300 für 49 franken.

wählerverteilung 2003

witzigerweise hatte ich gerade am letzten wochenende eine diskussion mit meinem vater über genau dieses thema. er vertrat die meinung, dass arbeiter sp wählen und dass reiche zur svp tendieren. ich meinte, dass dies vielleicht früher stimmte, inzwischen würden aber intellektuelle und gutverdienende einen grossteil der stimmen ausmachen. das bfs hat die nationalratswahlen von 2003 bezüglich der verteilung der wähler analysiert. die ergebnisse sind interessant.

abgesehen davon, dass die svp die bauern noch immer fest in den händen hat, ist eigentlich nichts so, wie man früher gedacht hätte. manager wählen beispielsweise zu 5 prozentpunkten mehr die sp als die svp. bei den arbeitern hat die svp gegenüber der sp deutlichen vorsprung. leute mit soziokulturellen berufen wählen zu 55% linksgrün.

den dazugehörigen tagi-artikel möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Gut Verdienende wählen SP, Arbeiter die SVP

Unternehmer wählen FDP, Katholiken die CVP, Büezer die SP und Bauern die SVP – so lautet das Klischee. Doch ganz so ein­fach ist es nicht mehr, wie eine Detailana­lyse des Bundesamtes für Statistik (BfS) zu den Nationalratswahlen 2003 zeigt. Die dramatischen Umwälzungen in der Partei­enlandschaft der letzten zwanzig Jahre ha­ben auch den Charakter der einzelnen Par­teien verändert.

Unterschichtspartei SVP

Die SVP, einst die kleinste Bundesrats­partei, schwang sich vor vier Jahren mit ei­nem Wähleranteil von 26,7 Prozent zur stärksten Kraft auf. Einerseits vermochte sie wie keine andere Partei ihre Stamm­wähler wieder zu mobilisieren, anderer­seits gewann sie am meisten Wechselwäh­ler hinzu. 14 Prozent der FDP-Wählenden von 1999 votierten 2003 für die SVP.

Verändert hat sich während ihres Auf­stiegs auch das soziologische Profil der SVP. War sie vor zwanzig Jahren noch die am stärksten auf dem Land verankerte Partei, leben heute zwei Drittel ihrer Wäh­ler in Städten und Agglomerationen. Nach wie vor ist die SVP gut bei den Bauern ver­ankert, wo sie fast DDR-mässige Stimmen­anteile erzielt. Überdurchschnittlich er­reicht sie heute aber auch die Arbeiter­schaft und deklassiert hier die SP deutlich (vgl. Grafik). Die Rechtspartei dominiert zudem bei den Wählenden mit kleinen Einkommen (einerseits unter 3000 Fran­dienenden ken, andererseits zwischen 3000 und 5000 Franken). Und sie schneidet am besten ab unter Leuten mit niedriger oder mittlerer Bildung – also jenen, die eine Anlehre oder Berufslehre absolviert haben.

Die SVP als reine Unterschichtspartei zu betrachten, wäre dennoch falsch. Das zeigt sich gerade punkto Bildung. Immer­hin 18 Prozent jener Wählenden, die einen Matur-, Fachhochschul- oder Universi­tätsabschluss haben, legten 2003 SVP ein. Die Partei decke eine «sehr grosse Band­breite » ab, sagt Werner Seitz, Autor der BfS-Studie: «Die kleinen Leute jagte sie den Schweizer Demokraten und der Auto­Partei ab, die besser Gebildeten und Verdienenden dürften von der FDP kommen.» Insgesamt, zeigt die Studie schliesslich, ist das SVP-Elektorat etwas in die Jahre ge­kommen. Die Partei des ältesten Bundes­rates – Christoph Blocher – schneidet am besten unter den Rentnern ab.

FDP – die Partei der Manager

Die FDP, die in den Neunzigerjahren immer stärker unter Druck der SVP kam, kann sich bei den Führungs­kräften der Wirtschaft be­haupten. Erstaunlich gut sogar: Manager schätzen sie wie keine andere Par­tei. Erste Wahl ist der Freisinn auch für Spitzen­verdiener mit Einkom­men über 9000 Franken, allerdings nur knapp vor den Sozialdemokraten. Inhaltliche Nach­befragungen zu den letzten Nationalrats­wahlen ergaben zudem, dass freisinnige Wähler neoliberaler denken als SVP-An­hänger. Im Unterschied zu diesen können sie einer Erhöhung der Steuern auf hohe Einkommen nichts abgewinnen. Am meis­ten freuen wird FDP-Chef Fulvio Pelli aber, dass seine Partei unter den jüngsten Urnengängern (18- bis 24-jährig) über­durchschnittlich Zuspruch findet.

Dies im Gegensatz zur CVP, die wie die SVP 2003 am besten unter den Senioren abschnitt. Auch sonst gleicht das Profil der CVP jenem der SVP, auch wenn sich die christlichdemokratische Wählerschaft et­was gleichmässiger auf die verschiedenen Berufs-, Bildungs- und Einkommensgrup­pen verteilt: Grundsätzlich findet auch die CVP am meisten Anklang unter Leuten mit niedriger Bildung und tiefem Einkom­men. Was die Partei immer noch von allen anderen abhebt, ist ihre Verankerung im katholischen Milieu. Zudem ist sie heute – nachdem die SVP in die Zentren vorge­drungen ist – die länd­lichste Partei. Über 40 Prozent der CVP-Wähler leben auf dem Land.

Bleiben die rot-grünen Parteien, die sich in den letzten zwanzig Jahren auf total rund 32 Prozent Wähleranteil gesteigert haben. SP und Grüne do­minieren bei den so ge­nannten soziokulturellen Spezialisten, also im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen. Insbesondere die SP ist damit klar zur Partei der Staatsange­stellten geworden. Zu ihrer Kernklientel gehören tendenziell auch die Journalisten, die zwar zahlenmässig nicht bedeutend sind, als Multiplikatoren der Linken aber nützen. Insgesamt bringt es Rot-Grün in dieser Stammwählerschaft auf eine satte Mehrheit – mit 55 Prozent.

Überdurchschnittlich punkten SP und Grüne zudem bei sehr gut Gebildeten und Verdienenden. «Rot-Grün und SVP sind nicht nur ideologisch, sondern auch bezüg­lich Wählerschaft Gegenpole», sagt Seitz.

[quelle: tagesanzeiger]

männermagazine im test – bestlife

dieses mal versuche ich es mit einem «erwachseneren» heft. bestlife richtet sich an männer, die im «best-life» lebensteil sind. keine ahnung, welcher teil das ist? ich auch nicht.

*bestlife*

– subtitle: für männer, die ihren erfolg leben
– preis: 9 chf, wieder mal der volle doppelte europreis (4.50), frech!
– titelthema: 7 regeln, schneller reich zu werden
– aufbau: nach editorial, inhaltsverzeichnis und impressum folgtderbeste /rat,/ wo diverse fragen beantwortet werden. nun folgt der teil /men’s/ /best,/ der verschiedene gebiete (erotik, geld, hotels) kurz beleuchtet. dann folgen die eigentlichen themenbereiche, die sich über das ganze heft verteilen. die bereiche: /psyche,/ /körper,/ /erotik,/ /business,/ /genuss,/ /kultur,/reise und /stil./
– qualität der artikel: für einmal stellt mich die artikellänge zufrieden. dass mich die themen nicht sonderlich ansprechen, liegt wohl an der zielgruppe: die generation bestlife ist laut dem heft zwischen 40 und 50.
– qualität der bilder: auf die bilder wird bei bestlife offenbar nicht extrem viel gewicht gelegt. sie sind nicht schlecht, sind aber dem text eindeutig untergeordnet.
– layout: layoutmässig merk man bestlife die zielgruppe am ehesten an. alles wirkt relativ steif und streng. die frontseite ist für meinen geschmack übel.
– werbung: in diesem heft gibt es auffällig wenig ganzseitige anzeigen. es fällt ausserdem auf, dass keine branche dominiert. es gibt uhrenwerbung, kleiderwerbung, werbung für hotels und andere dinge.
– spezielles: trotz fixierung auf die «älteren» männer, finden sich doch noch recht viele bilder von 20 – 30 jährigen menschen im heft.
– wiederkauf: nein. die meisten themen interessierten mich nicht. mal sehen, ob ich das heft in 15 jahren kaufe. 😉

still to come: playboy und andere (gibt’s überhaupt noch andere?).
schon getestet: matador, fhm, annabelle mann, maxim, men’s health, gq.

ipod nano black und sein chinesischer bruder

ja, so ein schwarzer ipod nano ist was feines. mit seiner oberfläche schreit er dem kenner entgegen, dass sich der nutzer die teuerste variante mit 8gb leisten konnte. 360 franken kostet der spass, der fast 2000 songs fassen soll. wer nur angeben will und keinen wert auf die software legt, der kann sich für die hälfte seinen china-zwilling kaufen. der sieht auf den ersten blick fast gleich aus:

auf seinem scrollrad kann man stundenlang hin- und herfahren, es ist nicht wie beim apple-player als touchpad ausgelegt. die software ist übel und sieht zu allem überfluss auch noch hässlich aus.

von hinten am fehlenden apfel (und gravur) und am lustig glänzenden kleberchen zu erkennen. schön, dass man den billigplayer auch im büro verwenden kann. ein echter vorteil ist der usb-anschluss. die öse ist zwar hässlich aber praktisch.

nur wenn man genau hinschaut enpuppt sich der billige player als etwas dicker. die oberfläche fast sich im übrigen fast genau so gut an. nur die hervorstehenden tasten entlarven den billigheimer.

danke an philipp (proud apple user 😉 ) und dominique, der den billigplayer für die rs gekauft hat, weil er glaubt, dass er sowieso kaputt geht.

bilderrätsel einmal anders

also normalerweise verläuft das mit den bilderrätseln ja so: der fotograf findet ein spannendes motiv, drückt ab, verkleinert den ausschnitt zur unkenntlichkeit des ganzen und regt die gemeinschaft zum raten an. dieses mal ist alles anders. ich habe heute meine digicam geleert und auf dem memorystick ein bild gefunden, bei dem ich keine ahnung habe, was man darauf sieht. deswegen brauche ich den ausschnitt auch gar nicht zu verkleinern, hier das ganze bild auf 500 x 375 px:

hat irgendjemand von euch eine ahnung, was man auf dem bild sehen könnte? bin für jeden hinweis dankbar. 😉