r.e.m. auf youtube

wer r.e.m. noch nicht so gut kennt (gibt’s das?), der kann sich auf ihrem youtube-channel einige videos reinziehen. sehr cool.

im unterschied zum meisten, was heute so auf mtv und co. läuft, sind die musicvideos von r.e.m. praktisch ausnahmlos genial.

fundstück no.17

ihr dachtet wohl schon, die fundstückreihe sei zu ende. well, falsch gedacht. 😉

heute gibt es einen auf zelluloid gebannten moment, an den ich mich noch erinnere, als wäre es vor 7 jahren gewesen. 🙂 an die feier hab› ich keine erinnerungen mehr, weiss nur noch, dass es nicht wirklich festlich war. und wenn ich das bild anschaue, so merke ich auch, dass der fotograf wohl nicht wirklich der beste war. immerhin hatte ich (natürlich) keine krawatte an, non-konform ist ja cool, wenn’s nach hardman geht.


luzzi fleischlin, … , barbi friedli

eigentlich würde ich gerne wieder mal an die kanti, einfach schauen wie’s da so abgeht. bestimmt gibt es immer noch irgendwelche idioten, die die welt retten wollen. gut so!

mac vs. pc 28:2

die meisten wussten es ja schon immer: macs sind viiiiel sicherer als pcs. jetzt hat sich das auch bei der hardwaresicherheit bestätigt. denn während man bei einem handelsüblichen hp-laptop nach dem lösen von zwei (2!) schrauben bereits die hd entfernen kann, macht es apple dem dieb nicht so einfach.28schrauben (achtundzwanzig!!!) gilt es zu lösen, bevor der harddiskraub möglich ist. apple computer sind also nicht nur vor viren, sondern auch vor dem klau von interner hardware viel besser geschützt. fazit: mac vs. pc: 28 zu 2 für den mac!

bevor mir jetzt die windowsjungs wieder auf die bude steigen: das ist ein ironischer beitrag. natürlich ist es extrem mühsam, dass man praktisch chirurg sein muss, damit man eine hd aus dem powerbook kriegt.

eisbär

nein, hier geht es nicht um knut. ich spring› doch nicht auf diesen hype auf und poste hier bilder eines zum leben erweckten plüschtiers. nein, nein. so bin ich nun wirklich nicht. hier geht es um ernste dinge. wie zum beispiel den song eisbär, welchen must have been toyko im treibhaus spielten.

cool, oder?

Du möchtest immer noch lieber knut den eisbären sehen? also gut, dann will ich mal nicht so sein:

knut, der knuddlige eisbär

knut wird im gegensatz zu seinen artgenossen kaum im meer ertrinken. knut wird weiter im zoo hocken und tonnenweise schaulustige anlocken. und wenn sich der eine oder andere dabei überlegt, dass es vielleicht schon cooler wäre, wenn unsere eisvorräte an den polen nicht schmelzen würden, dann ist doch schon ein erster schritt im kopf getan.

alpha dog

also mal ehrlich, was sollen all die tollen reviews und kritiken zu diesem film? ich verstehe nicht, wie man diesem mist auch nur ein positives wort abgewinnen kann. von a – z langweilig, möchtegern-cool geschnitten, überklischiert, wirre (teils unlogische) geschichte und nicht mal speziell gut gespielt. no thanks.

ein drogendealer wird überheblich und handelt sich diverse probleme ein. das schlimmste davon in der person des bruders eines ehemaligen laufburschen. weil er mit diesem streit hat kidnappt er kurzerhand den bruder. obwohl dies dem bruder nicht mal unrecht ist, spitzt sich die lage immer weiter zu, bis er nur noch ein lästiger klotz am bein ist. was nun?


bleibt wohl besser sänger: justin timerlake

jedes einzelne klischee wird in diesem film bedient. die möchtegerngangster hören hiphop und feiern wilde parties mit kaum bekleideten frauen. gähn. der film bemüht sich auch, den fuck-counter in die höhe schnellen zu lassen. doch das ist alles nur aufgesetzt. niemand in diesem film besitzt auch nur den hauch von glaubwürdigkeit, was die geschichte zur farce verkommen lässt. justin timberlake ist dem disney-club eben immer noch näher, als man denken würde, da kann er sich auch noch den rest seines gestählten körpers tätowieren. ein gangsta wird der typ nie. das gilt so auch für den rest des ensembles, nur sieht man es bei timberlake halt am besten.

ok, das jahr ist noch jung, aber bis jetzt ist alpha dog auf jeden fall der schlechteste film dieses jahres.

bobby

ich habe ja nie ganz begriffen, was so wahnsinnig toll an diesen kennedys war. wenn meine eltern oder andere leute, die jfk und rfk aus dem fernsehen kannten, über die kennedys sprechen, dann bekommen sie noch heute feuchte augen. ich dachte immer: natürlich ist es scheisse, wenn jemand so wichtiges stirbt, aber da wird es ja wohl noch ein paar andere ähnlich denkende menschen geben, die diesen job gleich gut machen können. inbobby wurde ich eines besseren belehrt.

im ganzen film wird nie ein schauspieler für robert f. kennedy (bobby) einesetzt, man sieht ihn nur auf originalen mitschnitten. stattdessen wird auf das ambassador hotel fokussiert, in welchem der tragische mord geschah. hier arbeiten weisse und schwarze und mexicaner, männer und frauen. sie alle sind noch durch die entsprechenden hierarchiestufen getrennt. doch praktisch alle wollen diesen zustand ändern. es sind die verschiedensten kleinen schicksale, die diesen film so liebenswert machen. allen gemein ist nur die hoffnung, die hoffnung dass es mit bobby kennedy besser wird. auch die wahlhelfer halten sich im ambassador hotel auf. einer von ihnen sorgt für die wahrscheinlich berührendste szene des films, als er von einem face-to-face-meeting mit kennedy aus dem sitzungszimmer tritt und einfach eine grenzenlose begeisterung ausstrahlt.


anthony hopkins, harry belafonte

emilio estevez ist ein meisterstück geglückt. endlich verstehen auch jüngere generationen (darunter auch die meine), warum kennedy so enorm wichtig war. die atmosphäre, die er mit diesem film schafft, ist einzigartig. alles scheint so echt, so authentisch, nur die reden des küchenchefs (laurence fishburne) sind vielleicht ein bisschen zu viel des guten. die schauspieler gehen ausnahmslos in ihren rollen auf. keiner der stars (sharon stone, helen hunt, heather graham, lindsay lohan, william macy, laurence fishburne, ashton kutcher, christian slater, anthony hopkins, harry belafonte (!!) ) stellt sich zu sehr in den vordergrund. natürlich ist es die absicht von estevez, dass man paralellen auf die heutige politik ziehen kann. tatsächlich hat sich bobby kennedy bereits für umweltschutz stark gemacht. und auch in sachen gleiche rechte für alle sind wir noch immer nicht am ziel.

kolumbien – schweiz 3:1 – so werden wir nie europameister

schlimm. peinlich. einfach schlecht.

ich gehöre zu denjenigen fussballfans, die wirklich daran geglaubt haben, dasswir nächstes jahr fussball europameister werden. doch nach dem heutigen auftritt gegen kolumbien (weltrangliste 31.) muss sich in unserer mannschaft (weltrangliste 17.) noch sehr viel ändern. heute hat mir wirklich nichts und keiner gefallen. furchtbar.

das erste tor könnte man mit etwas fiesheit durchaus dem guten (?) alten (!) zubi zuschreiben. er zögerte und verschlechterte so seinen winkel massiv. natürlich waren aber grobe abwehrschnitzer vorausgegangen. wie gesagt, alle waren mies, da macht einzelkritik wenig sinn. köbi muss sich nicht fragen, wenn seine person vor der wm noch gröbere kritik vertragen muss. er wird ein dickes fell brauchen.

und es wird wohl nötig, dass er endlich über seinen schatten springt. n’kufo würde schon lange in die nati gehören, lustrinelli hätte ebenfalls eine chance verdient. doch wer nicht beim fcz spielt, der hat schlecht chancen bei köbis reisekrankheit. schliesslich hat er bis jetzt nur alex frei bei dortmund überhaupt einmal besucht. auf der goalie-position haben wir ebenfalls ein problem. ich habe keine luzerner brille auf, wenn ich sage: zibung gehört ins nati-tor. im defensiven mittelfeld muss wieder ein wirklich erfahrener mann her. seien wir ehrlich: besser als vogel kann diese aufgabe wohl kein schweizer übernehmen.

doch wie ich köbi kuhn kenne, wird nichts von all dem passieren. er wird seine unkommunikative arbeit fortsetzen und die gleichen spieler aufbieten, die er für das camp in die usa mitgenommen hat. deswegen wird sein stuhl aber nicht stabiler. schon morgen werden verschiedene journalisten an ihm sägen… wohl zurecht.

daten

Kolumbien – Schweiz 3:1 (1:1)

Orange Bowl, Miami. – 16 000 Zuschauer. – SR Vaughn (USA). – Tore: 5. Edixon Perea 1:0. 39. Frei (Foulpenalty) 1:1. 57. Viafara 2:1. 85. Chitiva 3:1.

Kolumbien: Calero; Cordoba, Amaranto Perea, Mosquera, Arizala; Dominguez (86. Torres), Vargas (79. Banguero), Viafara, Ferreira (71. Castrillon); Edixon Perea (69. Chitiva), Rey (54. Rodallega).

Schweiz: Zuberbühler; Behrami (46. Lichtsteiner), Djourou, Senderos, Magnin (73. Regazzoni); Barnetta, Cabanas, Yakin (79. David Degen), Inler (46. Spycher); Frei (66. Müller), Vonlanthen (46. Streller).

Bemerkungen: 37. Calero hält Foulpenalty von Frei, im zweiten Versuch trifft Frei in die hohe linke Ecke. Verwarnungen: 18. Frei (Reklamieren), 25. Amaranto Perea (Foul), 38. Calero (Reklamieren), 50. Cordoba (Foul), 60. Senderos (Foul), 88. Streller (Unsportlichkeit). 66. Djourou rückt nach Müller-Einwechslung ins defensive Mittelfeld. Neues System: 4-1-3-1-1.

dear mr. president

die meisten songs von pink finde ich ehrlich gesagt ziemlich… naja, nicht so toll halt. just like a pill geht noch ok. den rest bezeichne ich mal als bescheiden. aber dann ist da dieser song, den sie mit den indigo girls performt und ich muss sagen, der gefällt mir sehr gut. so gut, dass er mein song of the moment ist. enjoy:

Dear Mr. President
Come take a walk with me
Let’s pretend we’re just two people and
You’re not better than me
I’d like to ask you some questions if we can speak honestly

What do you feel when you see all the homeless on the street
Who do you pray for at night before you go to sleep
What do you feel when you look in the mirror
Are you proud

How do you sleep while the rest of us cry
How do you dream when a mother has no chance to say goodbye
How do you walk with your head held high
Can you even look me in the eye
And tell me why

Dear Mr. President
Were you a lonely boy
Are you a lonely boy
Are you a lonely boy
How can you say
No child is left behind
We’re not dumb and we’re not blind
They’re all sitting in your cells
While you pave the road to hell

What kind of father would take his own daughter’s rights away
And what kind of father might hate his own daughter if she were gay
I can only imagine what the first lady has to say
You’ve come a long way from whiskey and cocaine

How do you sleep while the rest of us cry
How do you dream when a mother has no chance to say goodbye
How do you walk with your head held high
Can you even look me in the eye

Let me tell you bout hard work
Minimum wage with a baby on the way
Let me tell you bout hard work
Rebuilding your house after the bombs took them away
Let me tell you bout hard work
Building a bed out of a cardboard box
Let me tell you bout hard work
Hard work
Hard work
You don’t know nothing bout hard work
Hard work
Hard work
Oh

How do you sleep at night
How do you walk with your head held high
Dear Mr. President
You’d never take a walk with me
Would you

die armeewaffe bleibt (vorerst) im schlafzimmer

wie leider nicht anders zu erwarten, bleibt alles wie es ist. die armeewaffe wird noch immer nachhause genommen und nicht im zeughaus gelagert. dadurch erleichtert man menschen, denen kurzfristig die sicherungen durchbrennen, das umsetzen von spontan gefassten mord- oder selbstmordplänen.

verena vonarburg schreibt im tagesanzeiger einen kommentar aus der bericht der frau. sie hat gute argumente. doch wie wir wissen kommt es in dieser debatte leider nicht auf argumente an.

Zählen tote Frauen nicht?

Von Verena Vonarburg, Bern

Die Waffenfetischisten beherrschen das Parla­ment: Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat beschlossen, dass die Schweizer ihre Armeewaffen weiterhin zu Hause aufbewahren dürfen – im Schlafzim­mer, im Estrich oder im Keller. Der Entscheid war nicht anders zu erwar­ten in einem Land, das mit privat aufbewahrten Sturmgewehren und Armeepistolen noch immer den Mythos seiner Wehrhaftigkeit zelebriert. Dabei muss jedem vernünftigen Menschen klar sein: Zu Hause macht die Armeewaffe überhaupt kei­nen Sinn. Es ist kein Feind in Sicht, der die Schweiz angreifen könnte, schon gar nicht über Nacht. Und um nach Naturkatastrophen beim Auf­räumen zu helfen, braucht der Wehrmann kein Gewehr. Wozu sollte es ausserdem dienen, wenn Terro­risten beispielsweise an der nächsten Fussball-Europameisterschaft eine Bombe explodieren liessen? An­schläge werden nicht angekündigt.

Doch all diese Argumente reichen nicht aus; das Gewehr bleibt aus ideologischen Gründen zu Hause.

Auch die Frauen zählen nicht, die von ihren Partnern mit Armeewaffen erschossen worden sind. Selbst die Todesschüsse vorgestern in Chur mit einer 21-Jährigen als Opfer ver­mochten die bürgerliche Ratsmehr­heit nicht umzustimmen. Es zählen auch jene Frauen und Kinder nicht, die mit Armeewaffen bedroht werden und in ständiger Angst leben, dass ein Unberechenbarer seine Drohung wahr macht und die Waffe auch benutzt.

Würden Ordonnanzwaffen zentral gelagert, wären Frauen und Kinder nicht auf einen Schlag sicherer. Wer an eine Waffe gelangen will, kann sie auch bekommen. Aber die Mass­nahme könnte immerhin Kurz­schlusshandlungen verhindern. Der gestrige Entscheid darf nicht das letzte Wort gewesen sein. Linke und Grüne haben bereits eine Volksini­tiative angekündigt, die Schusswaf­fen der Armee zu Hause verbieten will. Damit wird sich an der Urne ent­scheiden, ob die Stimmbürger ver­nünftiger sind als die Politiker. Letz­teren bietet sich noch ein Ausweg aus dem kategorischen Nein. Der Ständerat kann auf einen Kompro­miss hinwirken, dass wenigstens die Munition ins Zeughaus kommt.

[quelle: tagesanzeiger]

jamaica – schweiz 0:2 – ein eigentlicher skandal

nein, nicht fussballerisch. das war ja noch knapp ok. schliesslich hat die schweizer nati schon schlechter gegen ähnlich schwache teams ausgesehen. wir erinnern uns an das fringer-spiel gegen aserbaidschan… gegen jamaica kassierte man nicht nur kein tor, sondern war ganz klar herr auf dem platz, zu jedem zeitpunkt. der skandal hatte nur indirekt mit dem spiel zu tun. der schiri! er hätte alleine in der ersten hälfte 3 rote karten geben können, 1 davon war sonnenklar. jamaicas goalie spurtete aus dem tor und streckte streller nieder. eine ganz klare notbremse, eine ganz klare rote karte. wenig später zieht alex frei davon, der jamaicaner neben ihm benutzt die hand um dem ball eine richtung weg vom tor zu geben. hier blieb der schiripfiff gleich ganz aus. dann hatte auch noch ein schweizer glück, der einen davoneilenden jamaicaner ebenfalls mit einer notbremse stoppte. thurnheer spottete anfangs noch, der schiedsrichter hätte keine karten dabei. als er dann in der zweiten halbzeit eine gelbe zückte, schien diese spekulation auf die erste hälfte zuzutreffen. doch auch jetzt geschahen üble dinge. so kassierte behrami (glaube ich) einen ellbogenschlag der schon nahe an einer tätlichkeit war. auch hier blieb die rote karte aus.

da dieses spiel nicht wirklich von bedeutung war, wird es für den unparteiischen wohl keine weiteren folgen haben. aber eigentlich ist es schon ziemlich peinlich, dass die fifa dermassen schlechte schiedsrichter in ihren reihen hat.

zum spiel gibt’s nicht viel zu sagen. besonders in der ersten hälfte hatten die schweizer chancen im minutentakt. doch im gegensatz zu unseren nördlichen nachbaren nutzen wir solche gelegenheiten eben nicht zu toren. es hätte einen kantersieg geben müssen.

daten

Schweiz – Jamaika 2:0 (2:0)

Lockhart Stadium, Fort Lauderdale. – 3254 Zuschauer. – SR Brus (USA). – Tore: 7. Streller 1:0. 12. Inler 2:0.

Schweiz: Coltorti; Philipp Degen (79. Lichtsteiner), Müller (46. Djourou), Senderos, Magnin (46. Spycher); Barnetta (46. Behrami), Dzemaili, Margairaz, Inler; Frei, Streller (46. Vonlanthen/57. Yakin).

Jamaika: McCallum; Smith (46. Reid), Harvey, Jermaine Taylor, Swaby; Palmer, Finlayson (46. Moodie), Stewart (46. Fabian Davis), Phillips; Fabian Taylor, Bryan (68. Donovan Davis).

Bemerkungen: Schweiz ohne Smiljanic (verletzt). Frei erstmals Captain. 45. Frei-Schuss an Lattenunterkante. 57. Vonlanthen verletzt ausgeschieden (Knöchel). Verwarnungen: 18. McCallum (Foul). 54. Harvey (Foul). 63. Moodie (Foul). 89. Frei (unsportliches Verhalten).