jaja, schadenfreude…

… ist die schönste freude. 🙂
gesehen bei shirtcity

normalerweise poste ich keine unfallbilder. sie sind nicht der grund, dass ich die formel 1 so mag. zum glück sind solch krasse unfälle auch eine seltenheit geworden. ich dürfte nicht der einzige gewesen sein, der sofort an ayrton senna denken musste, als robert kubica gestern mit weit über 200 km/h praktisch frontal in eine mauer knallte. zuvor hatte er toyota-pilot jarno trulli leicht touchiert, was sein eigenes fahrzeug aus der balance brachte. der bmw-sauber verlor sämtliche räder und flügel, nur der torso, das sogenannte monocoque blieb übrig. darin hing ein bewusstloser robert kubica. auch das erinnerte an den brasilianischen superkönner, der 1994 sein leben in der tamburellokurve in imola (san marino) verlor. seither wurden in der formel 1 enorme anstrengungen unternommen, um die autos und auch die strecken sicherer zu machen. in montréal fährt man auf einer insel, die das ganze jahr über ein naturschutzgebiet ist. nur für das rennwochenende wird die strecke geöffnet. das musste auch trullis teamkollege ralf schumacher bemerken, als am freitag ein extrem mutiges murmeltier nur ganz knapp nicht von ihm überfahren wurde. zurück zu robert kubica: der pole überstand den highspeed-unfall praktisch unverletzt. der zunächst vermutete knöchelbruch ist nur eine verstauchung. zudem soll er eine leichte gehirnerschütterung erlitten haben. kein wunder, wenn man die bilder des crashs noch im kopf hat.
wie immer ist des einen freud des anderen leid. ich nehme mal an, dass der pole beim nächsten rennen in indianapolis pausieren wird, zumal es schon in einer woche stattfindet. bei bmw-sauber warten gleich zwei deutsche auf einen einsatz: timo glock und sebastian vettel. ich würde gerne vettel an der seite vonquick nick heidfeld sehen, da ich sein talent noch ein bisschen höher einschätze. robert kubica wünsche ich natürlich weiterhin gute besserung und dass er die bilder des unfalls möglichst schnell vergessen kann.

[picture copyright: reuters]
übrigens: wenn jemand ein bild von ralf schumacher und dem todesmutigen murmeltier findet: bitte melden.

[picture copyright: financial times deutschland]
nein, eine sensation war der sieg des dunkelhäutigen briten lewis hamilton wahrhaft nicht. in allen 5 bisherigen rennen schaffte es der rookie auf das podium. dass es bald zu einem sieg reichen würde, war also längst klar. trotzdem war die freude beim einmal mehr fehlerlos agierenden racer riesig.
von beginn weg dominierte er das rennen. stets mit respektsabstand auf dem zweiten platz: nick heidfeld. unglaubliche vier safety-car-phasen schüttelten das klassement mächtig durch. mit ausnahme der zwei vordersten plätze. dort drehten hamilton und heidfeld unberührt ihre runden. für beide markiert das resultat einen meilenstein in ihrer karriere. auf rang drei wurde der österreicher alexander wurz (williams) gespült. bei bmw-sauber mischte sich die freude allerdings mit der unwissenheit über den gesundheitszustand des polnischen fahrers robert kubica. bei über 300 km/h touchierte er den toyota-fahrer trulli und prallte frontal in eine mauer. das auto wurde bis auf das monocoque komplett zerstört. trotzdem scheint kubica den unfall bis auf einen knöchelbruch unbeschadet überstanden zu haben.

[bild: zuendung.ch]
noch vor einem jahr bewunderte ich lewis hamiltons können beim gp2 rennen in barcelona. damals fiel er vor allem durch seine extreme fairness auf: in der letzten runde wurde er in führung liegend von seinem teamkollegen premat abgeschossen. zweiter wurde hamilton trotzdem noch. auf dem podest umarmte er den ungestümen franzosen als sei nichts gewesen.
ein grosser rennfahrer, dieser lewis hamiton!
in montmelò, der grand prix rennstrecke nahe dem katalanischen barcelona erreichte der junge schweizer randy krummenacher in der 125ccm-klasse den 3. platz.

randy krummenacher, motorradrennfahrer
[foto: zuendung.ch]
mit gerade einmal 17 jahren hat es der 1,69m grosse grüter (zh) also geschafft. ein podestplatz bei den umkämpften 125ern verschafft im bestimmt ein paar sendeminuten in den deutschsprachigen tv-sendern. vor fast einem jahr, fragte ich mich hier, ob krummenacher wohl der neue tom lüthi werde. offensichtlich ist er auf dem besten wege dazu.
herzliche gratulation, randy!!!
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auch tom lüthi machte seine sache gut: beim 250er rennen kam er auf den sehr guten 4. platz. das veranlasste die eurosport-kommentatoren, von einem schweizer tag zu sprechen. mögen noch viele solche kommen!
der dritte film, in dem es immer noch um das gleich geht: ein casino soll ausgeraubt werden. der grund ist dieses mal rache. reuben wird von willie bank übers ohr gehauen. als einer der «original-elf» können die jungs das natürlich nicht auf sich sitzen lassen. also soll das neue super-casino mit dem einfallslosen namen bank casino ausgeraubt werden. klar, dass dabei nicht alles von anfang bis ende glatt geht.

im gegensatz zu seinen beiden vorgängerfilmen, setzt ocean’s thirteen weniger auf knalleffekte. das ist angenehm, vor allem weil stattdessen ein bisschen mehr humor zum einsatz kommt. natürlich leidet auch dieser teil darunter, dass sich eigentlich zuviele verschiedene charaktere in zuwenig filmzeit tummeln müssen. zudem schleppt sich der beginn des filmes doch etwas arg in die länge. positiv fällt aber auf jeden fall ellen barkin (als abigail sponder, rechte hand von willie bank) auf. al pacino ist sowieso immer ein sicherer wert. und auch don cheadle ist ein garant für mit inbrunst gespielte gestalten. für mich ist der dritte teil der beste der bisher erschienen, weil er viel witziger, storytechnisch geschickt gestrickt und actionmässig nicht übertrieben ist. also: bestes popcorn-kino.
ich wollte schon schreiben, dass wir nun bald rausfinden werden, wer denn nun der beste schweizer stürmer ist. frei oder petric. doch dann lese ich auf nzz-online , dass der kroate (und schweizer) bei der borussia im mittelfeld spielen soll. als spielmacher. petric als nummer 10? naja, wenn ich’s mir überlege, wieso nicht! er hat wohl alle fähigkeiten, die man dafür braucht. 3,5 mio euro haben die dortmunder an den fc basel überweisen müssen. als stürmer taugt mladen natürlich auch: in der abgelaufenen super league saison hat er in 25 spielen satte 19 mal getroffen. alles gute in deutschland!
nun, die reihenfolge der begriffe im titel lässt sich wohl beliebig ändern. auf jeden fall bekam ich letzten samstag um 17:10 das erste sms von rachi, am sonntag folgte eines von paula. ich sei im tagi-magi zitiert worden. von jemandem, der sich chris nennt, wurde ich schon am samstag morgen um 11 uhr hier auf den artikel hingewisen, was ich mangels internetzugang erst am sonntag abend bemerkte. voller freude öffnete ich den zeitungskasten, doch genau die samstagsausgabe des tagi mit darin befindlichem magi wurde geklaut. tja. inzwischen hat mir dani ein bild und franziska sogar eine printausgabe geschickt. bevor ich’s vergesse hier noch der link zur online-version der kolumne von max küng, wie sie am vergangen samstag im magazin zu lesen war. zunächst fragte ich mich natürlich, wie küng auf meinen blog gekommen war.volvo undchrisvonrohr bei google eintippen hilft schon mal viel. der beitrag auf amade.ch taucht da noch vor der weltwoche und blick auf. 🙂

dann las ich die geschichte mal durch und freute mich natürlich ob der erwähnung meiner kleinen seite. die kolumne an sich erschien mir allerdings ziemlich zusammenhangslos, aber vielleicht ist ja gerade das das konzept. kann ja sein. hier also mal ein bild der printausgabe:

erst jetzt begann ich nachzudenken, weshalb überhaupt ich denn da zitiert wurde. sprachlich zwar durchaus korrekt und inhaltlich nicht ganz unlustig, ist mein beitrag am ende doch überaus banal. nochmals führte ich mir die printversion zu gemüte und erst jetzt (vorher hatte ich das blatt zu einer a4-seite gefaltet) fiel mir das inserat auf der gegenüberliegenden seite auf. volvo. bekanntermassen latein fürich /rolle./ und eben für die bekannte schwedische automarke, die scheinbar neben chris von rohr auch das tagi-magi sponsert. ok, vielleicht nicht gerade sponsoring, aber doch eine anzeige. und kann es ein zufall sein, dass sich die werbung gerade gegenüber von meiner zitierten chris-von-rohr-story inklusive volvo xc90 steht? das inserat wirbt zwar für den kompaktkombi v50, aber volvo bleibt volvo. und zufall bleibt zufall.

zufall? das volvo-inserat gegenüber der küng-kolumne
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vielen dank an paula und rachi für die sms. und natürlich an dani und franziska für das senden des artikels in digitaler und realer form.

sonntags liegt auf meinem frühstückstisch die sonntagszeitung. in immer seltener werdenden fällen wird sie durch den sonntagsblick ergänzt. mein vater liebt es einfach, am frühen morgen durch die dörfer zu fahren, und irgendwo noch ein exemplar aus dem automaten zu ziehen. so seine begründung für den kauf. naja, ich lese den sonntagsblick nicht, höchstens mal den sport. doch dieser titelseite konnte man sich nicht entziehen. fast ganz in schwarz mit einem man darauf, der einen hundeblick in perfektion abliefert. beat breu. es ist die sonntagsblick-ausgabe vom 6. mai 2007. hirnschlag steht auf der titelseite, in gelber schrift und natürlich mit dem blickschn ausrufezeichen als gütezeichen für erstklassigen journalismus. ich dachte mir noch, dass es genau diese titelgeschichten sind, die ich nicht ausstehen kann. mit ein grund für mein abo der sonntagszeitung. ganz abgesehen davon, dass sich diese nicht schon nach 20 minuten lesezeit erschöpft.

nun, die geschichte hatte ich damals nicht gelesen. ich labe mich nicht so gern am leid anderer menschen. doch als ich dann das facts vom 24. mai 2007 aufschlug, staunte ich nicht schlecht, dass ich das sonntagsblick-titelbild von vor einigen wochen erblickte. headline:zeitlose /geschichte./ zeitlos? wieso das? ganz einfach: der hirnschlag von beat breu geschah zwar – allerdings vor satten vier jahren. laut facts erwähnte die sonntagsausgabe derstärkstenzeitung der schweiz das aber mit keinem wort. breu spreche leise, flüstere fast, wenn er von seiner schweren erkrankung erzähle. eine woche später ging es anscheinend noch dreister weiter, als man im sonntagsblick verkündete es gehe «obsi» mit beat breu. er erhole sich bei seiner freundin heidi. fast schon logisch, dass marc walder (sobli chefredakteur) auf anfrage von facts nicht stellung nehmen wollte.
immerhin folgte nach zwei wochen ein winziger bericht im sonntagsblick, wo man unter anderem lesen konnte, dass der «hirnschlag, der ihn monatelang ausser gefecht setzte» im jahr 2003 geschah.
knapp fünf monate habe ich nun meinneues macbook pro mit den obenstehenden spezifikationen. es ersetzte damals meine powerbook g4, bei welchem dann doch nur die harddisk kaputt war. anyway, das neue funktioniert bestens und hat eine doch merklich bessere performance als das alte. nur, seit gestern ist eben das neue schon wieder das alte macbook pro. der 2,33 ghz intel core 2 duo wurde die 2,4 ghz-version ersetzt. ausserdem ist ein schnellerer grafikchip verbaut. ansonsten ändert sich nicht wirklich etwas.

das sind die daten des nachfolgers meines macbook pro.
erstaunt hat mich das bild auf der apple-store-page, wo man offensichtlich für die neue ducati 1098 werbung macht. product placement in der werbung sozusagen. immerhin werden keine grossen logos oder ähnliches gezeigt.

macbook pro mit ducati 1098
seit dem 25. september 2004 ist es dem durchangsverkehr verboten, das limmatquai zu befahren. fast 30 millionen chf hat der umbau veschlungen, der im letzten herbst abgeschlossen werden konnte. laut news.ch wurden 700 tonnen naturstein verbaut. 6100 quadratmeter wurden mit pflastersteinen ausgestattet. laut schätzungen befuhren vor der sperrung über 20’000 autos die strecke zwischen bellevue und central – täglich! deshalb war man in zürich stolz, dass man am 2. dezember 2006 die neu gewonnene flaniermeile einweihen konnte.

flaniermeile limmatquai?
ich bin prinzipiell sehr dafür, dass innenstädte vom autochaos befreit werden, wo die fussgänger davon profitieren. am limmatquai ist das auf eindeutig der fall. viele touristen tummeln sich auf der niederdorf-seite der limmat, weil es da geschäfte und ein paar cafés hat. ausserdem scheint die abendsonne auf jene seite.
und trotzdem ist die aktuelle lösung ein riesiger flop über den in zürich niemand spricht. denn: die autos sind zwar weg vom limmatquai, die tramzüge der vbz-linien 4 und 15 verkehren aber nach wie vor über die «flaniermeile». am nachmittag fahren während 15 minuten etwa zwölf trams über das limmatquai. am morgen haben ausserdem die lastwägelchen, welche die läden bedienen, die möglichkeit trotz sperre durchzufahren. und natürlich dürfen taxis und hotelgäste ebenfalls passieren. es ist also in der praxis absolut unmöglich, die fahrspuren des limmatquais als flaniermeile zu nutzen.
hätte man eine echte flaniermeile schaffen wollen, hätte man die tramlinien nicht mehr über das limmatquai führen dürfen. so hat man nun einfach den autoverkehr auf die umliegenden strassen verlagert und viel geld in eine bereits existierende tramstrecke investiert. dass man das ganze als «erfolg» bezeichnet, ist schon ziemlich bedenklich.