0:0 | 0:3 n.p. … es hat nicht gereicht

tja, was soll ich sagen. ich geb’s gleich zu, ganz trocken sind meine augen nicht. der sieg war in reichweite, doch nun ist wieder nach dem achtelfinale endstation. traurig, traurig.

die erste und zweite halbzeit waren nervenspiel pur. ich möchte dort keiner mannschaft das kompliment machen, sie sei die bessere gewesen. wirklich gut war in den ersten 90 minuten niemand. im schweizer team vermisste man die kreative seite total, hakan yakin konnte ebensowenig akzente setzen wie barnetta. magnin war noch der aktivste. degen wollte wieder einmal und konnte nicht. im allgemeinen hatte man das gefühl, unsere nati sei extrem nervös. praktisch kein pass gelangte ohne umwege an sein ziel.

dann die verlängerung. die ukrainer spielten von anfang an auf penaltyschiessen. eine komische taktik, wie ich finde, aber sie ging ja auf. die schweizer kamen auch in der zusatzzeit nicht zu wirklich tollen chancen. lustrinelli kam noch für frei, konnte aber auch nichts mehr an der desolaten lage ändern.

dann das penaltyschiessen. grosser jubel nach dem gehaltenen elfer von sheva. toll gemacht zubi. doch dann das elend. streller scheitert ähnlich wie es mir passieren würde: ungenau, unscharf, ungut. scheisse. barnetta hält volle kanne drauf, wird aber nicht belohnt, da der ball an die latte knallt. mist. dann versuchgte es auch noch cabanas erfolglos. es war schon ziemlich peinlich, wie schlecht die schweizer die penalties traten. derweilen trafen die ukrainer drei mal und durften ihren sieg feiern.

und übrigens: wenn jetzt noch jemand kommt und sagt, man müsse mit dem erreichen des achtelfinals zufrieden sein und was das doch für eine tolle leistung gewesen sei… dann müsste ich dem wohl oder übel eine überziehen. dabei bin ich doch pazifist. aber halt auch ein bisschen patriot. ich präzisiere: enttäuschter, trauriger patriot.

daten

WM-Arena Köln. – 45000 Zuschauer (ausverkauft). – Schiedsrichter: Archundia (Mexiko). -Penaltyschiessen: Schewtschenko 0:0 (Zuberbühler hält), Streller 0:0 (Schowkoski hält); Milewski 0:1, Barnetta 0:1 (Latte); Rebrow 0:2, Cabanas 0:2 (Schowkowski hält); Gussew 0:3.

Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Djourou (34. Grichting), Müller, Magnin; Barnetta, Cabanas, Vogel, Wicky; Hakan Yakin (64. Streller); Frei (117. Lustrinelli).

Ukraine: Schowkowski; Gussew, Waschtschuk, Gusin, Nesmatschni; Tymostschuk; Worobey (94. Rebrow), Schelajew, Kalinitschenko (76. Rotan); Woronin (111. Milewski), Schewtschenko.

Bemerkungen: Schweiz ohne Senderos (verletzt), Ukraine ohne Russol, Swiderski (beide gesperrt) und Tschigrinski (verletzt). 33. Djourou verletzt ausgeschieden (Leiste). 20. Lattenkopfball Schewtschenko. 23. Lattenschuss Frei. Verwarnung: 59. Barnetta (Foul).

schirifehlentscheid bringt italien ins viertelfinale

nachdem man schon mit grosser hilfe des schiris ghana bezwungen hat, schafft es italien nur mit der hilfe des «unparteiischen» ins viertelfinale. 6 sekunden vor ablauf der nachspielzeit stolpert verteidiger grosso im australischen strafraum über den australier neil. das war nie und nimmer ein penalty. eine schwalbe war’s. nichts anderes.

ich hoffe, die antifussballer aus dem südlichen nachbarland bringen’s nicht mehr weit.

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tagesanzeiger:

Italiens Aussenverteidiger Fabio Grosso brach auf der linken der Nachspielzeit schon. Er spielte am australischen Strafraum den Italo- Australier Mark Bresciano aus, dann warf sich ihm Blackburn- Verteidiger Lucas Neill in den Weg. Grosso nützte das Hindernis, um bei Neill einzuhängen. Es war ein gesuchter Penalty. Oder mit weniger Goodwill: Es war eine Schwalbe.

frankfurter allgemeine:

Fabio Grosso stolperte mit voller Absicht im Strafraum über seinen am Boden liegenden australischen Gegenspieler Lucas Neill. Und Schiedsrichter Luis Medina Cantalejo aus Spanien zeigte in einer der folgenschwersten Fehlentscheidungen dieser WM auf den Elfmeterpunkt.

financial times deutschland:

nachdem Schiedsrichter Medina Cantalejo ein Foul von Lucas Neill an Fabio Grosso gesehen hatte. Neill hatte sich vor Grosso geworfen, dieser ließ sich dann fallen.

berliner morgenpost:

gab es in der 95. Minute dieses Geschenk: Fabio Grosso ließ sich beim Abwehrversuch von Lucas Neill geschickt im australischen Strafraum fallen. Schiedsrichter Schiedsrichter Luis Medina Cantalejo (Spanien) erkannte auf Strafstoß.

die ukrainer packen wir!

nein, natürlich nicht alle ukrainer, sind ja auch ganz schön viele. fast 50 millionen gibt’s von denen. und *wir?* damit sind natürlich unsere wm-fussballer gemeint. helden möchte ich sie mal noch nicht nennen, zumindest nicht vor dem erreichen des halbfinals. ja, auch wir schweizer können überheblich sein, nicht bloss die deutschen.

aber nochmals zur ukraine. shevchenko und voronin, hallo? haben die nur zwei spieler? was ist mit dem rest? ganz unbegründet ist die unbekanntheit nicht. neben den beiden genannten spielen nur noch serhiy serebrennikov und oleh venglinsky im ausland. bei charleroi und aek athen nämlich. alle anderen spielen entweder in ukrainischen vereinen oder aber in russland. in der weltrangliste bewegen sie sich um den 40. platz, also noch hinter der schweiz. tatsächlich wird es also darum gehen, die beiden stürmer so gut wie möglich abzumelden. dazu gehört natürlich auch eine ausgedehnte störarbeit im mittelfeld. kriegen voronin und sheva keine bälle, schiessen sie auch keine tore. so einfach ist das.

doch halt, man sollte eines nicht vergessen: am ende gewinnt der, der ein tor mehr erzielt hat als der andere. wichtig wird also sein, dass alex frei im sturm nicht verhungert. wenn die bälle aus dem mittelfeld wirklich kommen und er auf die verstärkung von barnetta und yakin zählen kann, dann sollte ein sieg möglich sein. also los!

allez les rouges!!!

kartenspiel bei holland vs. portugal

hat jemand mitgezählt? 16 gelbe karten in einem spiel! valentin ivanov hat 4 spieler des feldes verwiesen. am schluss spielten also noch 9 gegen 9. immerhin konnten gio und deco einen netten schwatz in ruhe geniessen, währenddem die anderen akteure sechs minuten nachspielzeit herunterleiden mussten. unglaublich.

ach ja: fussball wurde auch noch gespielt. manchmal. dabei gewann portugal verdient mit 1:0 gegen die orangen. komisch, dass gerade die niederländer unter van basten das toreschiessen verlernt haben.

2:0!!! vorerst hat’s gereicht!

naja, eine glanzvorstellung war’s nicht. in der startphase musste man sich wirklich vor den südkoreanern fürchten, am ende der ersten halbzeit auch. doch dazwischen sah’s gar nicht schlecht aus, die schweizer erarbeiteten sich zahlreiche chancen. so konnte senderos in der 23. nach einem topfreistoss von yakin das 1:0 markieren. dass er dabei eine platzwunde riskierte war dem hühnen egal. so muss das sein, nur über den kampf und mit dem totalen siegeswillen kommt man im fussball weiter.

nach wiederanpfiff begann das zittern von neuem. doch die südkoreaner konnten die zeitweilige verwirrung im schweizer strafraum nicht wirklich nutzen. die asiatischen stürmer waren viel zu stumpf und so blieb die schweizer abwehr als einzige mannschaft auch nach abgeschlossener vorrunde ohne gegentor. zur sicherheit schoss alex frei noch das 2:0. ich jubelte nicht, denn sofort sah ich die fahne des assistenen ein offside anzeigen. der schiri bemerkte seinen irrtum: der ball war einem koreaner vom fuss gesprungen. so wurde margairaz querpass zu perfekten torvorlage für frei.

ein wort noch zum auch von mir viel gescholtenen goalie zuberbühler: er zeigte eine topleistung, genau, wie man das von einer jahrelangen nummer 1 erwarten muss.

nun geht’s weiter gegen die ukraine. die sind zu packen. allerdings braucht es natürlich wieder eine topleistung, sonst haut uns chelsea-sheva ein paar tore rein. man wird also wieder aus einer soliden abwehr heraus aufspielen müssen. zeitweilige aussetzer wie gegen südkorea kann man sich dann wohl nicht mehr leisten.

daten

Fifa-Stadion, Hannover – 44’652 Zuschauer (ausverkauft). – Schiedsrichter: Elizondo. – Tore: 23. Senderos 1:0. 77. Frei 2:0.

Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Müller, Senderos (53. Djourou), Spycher; Barnetta, Cabanas, Vogel, Wicky (89. Behrami); Hakan Yakin (71. Margairaz); Frei.

Südkorea: Lee Won-Jae; Lee Young-Pyo (63. Ahn), Choi, Kim Jin- Kyu, Kim Dong-Jin; Kim Nam-Il, Lee Chun-Soo, Lee Ho; Park Ji-Sung, Cho Jae-Jin, Park Chu-Young (66. Seol).

Bemerkungen: Schweiz ohne Gygax (verletzt). 50. Länderspiel unter der Leitung von Köbi Kuhn, 25. WM-Spiel in der Geschichte des SFV. 64. Schuss von Frei an den Pfosten. Verwarnungen: 23. Park Chu- Young (Foul). 37. Kim Jin-Kyu (Foul). 43. Senderos (Foul). 69. Wicky (Foul). 80. Lee Chun-Soo (Foul). 82. Spycher (Foul). 90. Djourou (Foul).

2:0! aber das reicht noch immer nicht

nach der eher seichten leistung gegen frankreich galt es die togoer vom platz zu fegen. ganz so kam’s aber leider nicht. anfänglich waren es sogar die afrikaner, welche das spiel diktieren. fast schien es, als hätten köbis jungs noch nie ein video von khader und adebayor gesehen. die abwehr schwamm teilweise doch arg, degen war noch der beste hinten. vorne begann gygax für streller, ansonsten blieb es bei der frankreich-aufstellung. nach einigen gefährlichen togo-szenen traf alex frei nach einem sehr uneigennützigen pass barnettas zum 1:0. danach schlich sich der schlendrian zurück ins rote team und die togoer konnten erneut das spielgeschehen an sich reissen. auch einem starken zuberbühler haben wir den zu-null-sieg zu verdanken. nach der pause kam yakin für den angeschlagenen gygax. und hakan yakin brachte viel zug nach vorne. schliesslich war es der eingewechselte lustrinelli, der einen mit einem genialen pass die togoische abwehr aushebelte und barnetta perfekt erreichte. dieser markierte sein erstes wm-tor via pfosten.

das erfreuliche resultat und die drei punkte können nicht darüber hinweg täuschen, dass man noch einen weiten weg vor sich hat. immerhin traute sich kuhn heute endlich mal, auch offensiv etwas zu versuchen. yakin hat seine chance genutzt. in der verteidigung offenbahrten sich dagegen ungeahnte mängel, die man vielleicht mit der hereinnahme von djourou korrigieren könnte. gegen südkorea wird es noch einmal eine grosse anstrengung brauchen. mit einem sieg wird dann der gruppensieg klargemacht.

daten

Westfalenstadion. – 65’000 Zuschauer (ausverkauft). – Schiedsrichter: Amarillo (Paraguay). – Tore: 16. Frei 0:1. 88. Barnetta 0:2.

Togo: Agassa; Assimou Touré, Tchangai, Nibombe, Forson; Agboh (25. Salifou); Dossevi (69. Senaya junior), Romao, Maman (87. Malm); Kader, Adebayor.

Schweiz: Zuberühler; Philipp Degen, Müller, Senderos, Magnin; Barnetta, Cabanas (77. Streller), Vogel, Wicky; Gygax (46. Hakan Yakin); Frei (87. Lustrinelli).

Bemerkungen: Togo ohne Abalo (gesperrt) und Assemoassa (verletzt), Schweiz ohne Behrami (verletzt). – Verwarnungen: 45. Salifou (Foul), 47. Adebayor (Reklamieren), 52. Romao (Foul), 92. Vogel (Unsportlichkeit).

[Quelle: NZZ]

zwei siege müssen her

das schwache spiel der franzosen (abgesehen von der starken ersten viertelstunde…) hat gezeigt: die hätten wir schlagen können! doch das ist natürlich längst schnee von gestern.

durch das erneute unentschieden der franzosen ist eines klar: gewinnt die schweiz die beiden verbleibenden spiele, ist sie gruppensieger. der gruppensieger widerum wird wohl kaum auf die sehr starken spanier treffen. also müssen zwei siege her! heute steht der match gegen togo an. die werden kämpfen wie löwen, deswegen muss unsere verteidigung gut dichthalten. mit zwei toren sollte aber der wille der afrikaner zu brechen sein. darum wäre es wichtig, schon in der ersten hälfte tore zu erzielen. also: bitte etwas mehr offensivgeist!

allez les rouges!!!

die wm-tabelle

alle teams haben jetzt einmal gekickt. wir haben viele gute spiele gesehen. der euro-04-fussball scheint bereits tot zu sein. die teams schauen wieder nach vorne und versuchen tore zu schiessen. so soll das sein. unter den favoriten haben mit nur drei überzeugt, aus denen baue ich die erste imaginäre wm-tabelle:

1. spanien
2. tschechien
3. argentinien

nur spanien hat gezeigt, wie man einen gegner wirklich vom platz fegt. tschechien konnte zwar überzeugen, wird aber in den kommenden spielen an der verletzungsgeschwächten offensive zu knabbern haben. argentinien hat gegen die momentan stärkste mannschaft afrikas eine reife leistung gezeigt. der sieg war nie in gefahr. trotzdem vermisste vielleicht den letzten biss, den es an diesem turnier noch brauchen wird.

das verbotene shirt in der bluewinarena

dieses shirt trug ich heute, weil spanien gegen die ukraine antrat. der fc barcelona ist bekanntermassen spanischer meister, das passt also ganz gut. zumal mit puyol und xavi auch zwei barça-spieler in der anfangsaufstellung standen. also trug ich wie gesagt mein blaugrana-shirt, um mir das spiel anzusehen.

am eingang zum bluewin-fussball-tempel wurde ich dann von den securities aufgehalten. klar, ich sehe ja auch meeega böse aus. 😉 «das ist ein clubshirt». ich dachte, das sei eine feststellung und versuchte zwischen zwei securities durchzugehen. da wurde ich gebremst. «so kommst Du hier nicht rein». ich etwas verwirrt: «äh, weshalb nicht?» «clubshirts sind hier nicht erlaubt, nur nationalmannschaftsshirts!» ich glaubte erst an einen scherz, dann dass werbetechnische gründe das tragen von clubshirts verbieten könnten. «aber das shirt hat keine werbung, ist ja eines vom fc barcelona». «das ist egal, clubshirts dürfen hier keine getragen werden. entweder Du ziehst es aus, oder Du ziehst es umgekehrt an!» wow, das ist mir noch nie passiert. ich fragte, weshalb das denn so sei. «Du hast sicher gesehen, was in basel beim spiel zwischen basel und zürich passiert ist, oder?» etwas verwirrt bejahe ich die komische frage, weise aber darauf hin, dass es sowas in spanien nicht gebe, und dass es hier ja keine andere clubfans habe. schulterzuckend werde ich nochmals aufgefordert, mein shirt zu wenden. das tue ich dann auch, um kurz darauf auf der tribüne das schöne barçalogo wieder auf der brust zu haben.

diese kleine geschichte zeigt doch perfekt, wie wenig ahnung die security-kräfte von ihrer arbeit eigentlich haben. sie müssten doch wissen, dass die «schlägertypen» praktisch nie (retinho, bitte korrigier mich) die teuren originaltrikots tragen. im gegenteil, meist tragen die prügelknaben wenig bis gar keine club-accessoirs. einen schal tragen die meisten, aber oft auch von fremden clubs, damit sie sich im ernstfall vermummen können. (ich hatte natürlich keinen schal an) ausserdem treten die schläger meist in gruppen auf. auf jeden fall ist das eine äussert fragwürdige sicherheitsmassnahme. wenn schon aufgrund von kleidung auf die träger geschlossen werden soll, würde man wohl besser /pitbull-/ und /londsdale-shirts/ etwas genauer unter die lupe nehmen…

0:0? nein, das reicht nicht!

einige schweizer – insbesondere mein spezieller freund beni thurnheer – scheinen das ziel eines jeden fussballteams aus den augen verloren zu haben. der sieg!

klar, die franzosen sind weltmeister und europameister. aber das ist nun auch schon ein paar jahre her. trotzdem sind sie natürlich immer noch gesegnet mit einer wahren flut an offensivkönnern: allen voran thierry henry, aber auch saha, wiltord, dhorasso, ribéry und zidane. dafür ist zum beispiel ihr torhüter weit vom prädikat weltklasse entfernt. heute wollten die blauen ganz offensichtlich nicht gewinnen. anders ist ihre defensive aufstellung nicht zu erklären, auch einstellungsmässig schien der letzte biss zu fehlen.

anders die roten, die heute weiss waren. da wurde gekämpft bis zum abwinken. leider wählte auch kuhn eine defensive strategie, was das spiel logischerweise zum gähner machte, wenn man sich nicht gerade daran zurück erinnerte, dass es ja ein wm-spiel ist. wahrscheinlich haben die schweizer den auftrag ihres trainers perfekt erfüllt. mir reicht das aber nicht. heute wäre ein sieg drin gewesen. les bleus spielten selbst in der abwehr nicht perfekt. doch das schweizer mittelfeld, ja eigentlich die ganze schweizer offensive blieb äusserst stumpf. barnetta zog, abgesehen von seinem tollen freistoss, einen für seine verhältnisse unkreativen tag ein. alex frei fehlte das glück und vielleicht auch eine prise durchschlagskraft. streller scheint noch nicht fit genug. gygax gefiel mit seinem schrägkopfball, den barthez nur mit glück hielt. genau diesen zug auf’s tor, den daniel gygax zeigte, fehlte mir über weite strecken im schweizer spiel.

unverständlicherweise freute man sich im schweizer lager nach dem abpfiff. klar, ein punkt ist gewonnen. aber man hat auch zwei wichtige punkte verloren. dass beni thurnheer die ganze schlussphase rauf und runterbeten muss, wie doch ein unentschieden halt schon auch noch toll sei, ist mir ein rätsel.

eines ist nun klar: gegen togo und südkorea müssen siege her.

Daten

Fussball-WM 06: Gruppe G, Frankreich – Schweiz 0:0 Gottlieb-Daimler-Stadion, Stuttgart. – 52’000 Zuschauer (ausverkauft). – SR Iwanow (Russ).

Frankreich: Barthez; Sagnol, Thuram, Gallas, Abidal; Vieira, Makelele; Wiltord (84. Dhorasoo), Zidane, Ribéry (70. Saha); Henry. Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Müller (75. Djourou), Senderos, Magnin; Barnetta, Vogel, Cabanas, Wicky (81. Margairaz); Frei, Streller (57. Gygax).

Bemerkungen: Beide Teams komplett. 24. Pfostenschuss Barnetta. Verwarnungen: 42. Magnin (Foul), 45. Streller (Unsportlichkeit), 56. Degen (Foul), 64. Abidal (Unsportlichkeit), 72. Cabanas (Foul), 72. Zidane (Unsportlichkeit), 92. Sagnol (Unsportlichkeit), 93. Frei (Unsportlichkeit).

[Quelle: NZZ]