guns n› fuckin› roses

jesus fuckin› christ – dass ich das noch erleben darf. es ist offiziell: die guns n› roses geben bei rock am ring ein concert. zum allerersten mal gibt es also einen grund, nach deutschland an ein concert zu fahren. man stelle sich das vor:guns n’* *roses!*

das concert wird am freitag nach mitternacht (also eigentlich am samstag 3-6-2006) stattfinden. wer kommt mit?

sck – fcl 0:1

der derbyfluch ist tot. endlich.
immer wieder kam ich in den letzten jahren nach kriens. ich kann mich nicht erinnern, auch nur einmal ein gutes spiel gesehen zu haben. und jedes mal haben wir verloren, oder nur unentschieden gespielt. aber das ist jetzt vorbei. kriens null. fcl eins. yesss.

viel mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen. das spiel war nämlich wieder höchst mittelmässig. die luzerner gingen in der 22. minute durch ein tor von jean-michel tchouga verdient in führung. der treffer erfolgte erstaunlicherweise in einer standardsituation: der fcl nutzte den corner zum 1:0.

in der folge hatte der fcl noch ein paar chancen, allerdings keine hunderprotzentigen. noch schlechter sah es auf der seite der grün-weissen aus. von derbyfight war wenig zu sehen, der einsatz bei den kriensern stimmte nicht. erst zehn minuten vor schluss hatte brand eine grosse torchance, doch die luzerner haben mit zibung eben auch einen hervorragenden torhüter. so konnte auf dem schlecht bespielbaren terrain – der platz war «gesandet» worden – der sieger nur einen namen tragen: fcluzern. offensiv effizient, defensiv sicher und mit dem richtigen einsatz. der aufstieg liegt aber noch ziemlich fern. sion, lausanne, la chaux-de-fonds, chiasso und wil möchten dasselbe. am mittwoch spielt der fcl zuhause gegen den fcwil, am sonntag ebenfalls zuhause gegen vaduz. eins ist klar: 6 punkte müssen her. hopp lozärn.

bereits online: die bilder.

playoff viertelfinal: kloten flyers – scb

reihe 11, platz 1111? nehme an, das ist ein positives omen, oder?

ihr merkt, von eishockey hab› ich nicht wirklich ’ne ahnung. anyway, wir schauen uns das (hoffentlich entscheidende) playoff viertelfinalspiel zwischen den kloten flyers und dem scbern live an. besser als art on ice wird das auf jeden fall. 😀

klaus j. stöhlker disst moritz leuenberger

in zeiten, in denen jeder idiot (ja auch ich), selbst irgendwas ins web bloggt haben auch die klugscheisser der nation dieses instrument in die hände bekommen. klaus j. stöhlker schreibt heute in seinem blog:

Sagte Bundespräsident Moritz Leuenberger kürzlich: «Wir müssen dafür sorgen, dass die Touristen wegen unserer Eisenbahn in die Schweiz kommen. Sie können dann immer noch etwas Skifahren…» Das darf nicht wahr sein. Wenn unsere Bundesräte derart argumentieren, kann der Schweizer Tourismus nur bankrott gehen.

jaja, herr stöhlker, so einfach ist das. man nehme ein zitat aus einem kontext und folgere daraus ein beängstigendes fazit – fertig ist der pseudo-kritische blogeintrag. aber so einfach wollen wir es uns ja nicht machen, oder herr stöhlker? gerne würden wir hören, wie denn die schweizer tourismuswirtschaft zu retten wäre. konstruktive vorschläge sind gefragt. aber sie veröffentlichen lieber blogeinträge mit dem titel Unser Bundespräsident blickt nicht mehr durch – wow, wie geistreich.

pink panther

ein weiteres remake. eine weitere pleite? weit gefehlt. ich muss es gleich am anfang loswerden:pinkpanther ist richtig lustig. natürlich werden die einen sagen, «peter sellers hätte das aber besser gekonnt», «im original war das aber anders», «die amis haben halt keinen humor». aber wer dem film eine chance gibt, der wird ihn lachend geniessen können.

steve martin als inspektor clouseau bemüht sich einen französischen accent in sein englisch einfliessen zu lassen. auch kevin kline muss sich französisch geben. nur jean reno spricht fast akzentfrei englisch.

die geschichte an sich ist ja bekannt: ein unaufgeklärte mord und ein gestohlener diamant. der oberinspektor will, um die ermittlungen in aller ruhe selbst zu leiten, an der front einen trampligen dorfidioten von polizist den fall medienwirksam lösen lassen. clouseau fährt vor und sieht sich bestätigt. er hatte ja immer gewusst, wie supér er sei. 🙂

auch das ende ist klar. clouseau löst den fall und der oberinspektor guckt in die röhre. dazwischen gibt’s viel slapstick aber auch satten wortwitz. und natürlich versteht clouseau ständig alles falsch. bei der pressekonferenz wird er gefragt: «do you know if the killer was a man or a woman?» clouseau: «of course it was. what do you think, a kitten??» so läuft das den ganzen film. und wie gesagt: auch komödienmuffel werden sich erheitern können. zumal bestimmt auch jemand im kinosaal ist, der einfach von der ersten bis zur letzten minute durchgröhlt.

ach ja, die behämmerte beyoncé spielt ja auch noch mit. ich denke, die ist nur marktingtechnisch nötig, spielen kann sie nämlich nicht, also höchstens sich selbst, was sie zwar ja auch tut… und auch mit dabei ist clive owen in einer ganz coolen nebenrolle als britischer agent.

2:0 ist ein gefährliches resultat

ich kann mich noch gut erinnern, als ich damals mit andi ein fussballspiel im tv schaute und der fcsg-spieler (war es winkler?) zum pausenstand von 2:0 für st.gallen sagte: «2:0 ist ein gefährliches resultat.»

wie denn, was denn? wieso gefährlich? andi und ich lachten. am ende verlor der fcsg dieses spiel. also doch ein gefährliches resultat? keine ahnung, auf jeden fall ist der spruch vom gefährlichen resultat ein running gag geworden.

eigentlich gibt’s ja nichts besseres, als mit zwei toren vorne zu liegen. selbst wenn der gegner ein tor schiesst, hat man immer noch eines «reserve». klar, die psychologen werden monieren, dass beim stande von «nur noch 2:1» der psychologische vorteil beim in rückstand liegenden team liege. das ändert aber eigentlich nichts daran, dass das führende team eben immer noch mit einem tor führt.

momentan führt der bsc young boys gegen den fczürich im cup-halbfinale mit 2:0. pirmin schwegler von yb meinte zur pause: «das ist ein gefährliches resultat.»

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inzwischen ist das spiel vorbei und man kann sagen: 2:0 ist kein gefährliches resultat. in der 66. minute kam der fcz zwar zum anschlusstreffer. dieser spielstand hielt aber nur 55 sekunden. und in der nachspielzeit erzielte yb gar das 4:1. gratulation nach bern.

und auch gratulation an sion, welches den mühsamen fcwinterthur im zweiten halbfinal bewzungen hat.

snapshotsupdate

die bilder von michi g.’s geburtstag sind bereits länger online. für das aktuelle snapshotsupdate kommen die bilder vom fcl-spiel gegen sion und die concertpictures von kjellvander und juanes dazu.

juanes

genau zwei jahre ist es her, da hatte ich juanes zum ersten mal live gesehen – und ich war begeistert. das kaufleuten bebte, die latinas tanzten, die latinos schwenkten ihre kolumbianischen fahnen und juanes rockte was das zeug hielt. solche live-performances erlebt man nur selten.

nun trat er im hallenstadion auf. inzwischen hat er ja eine neue cd released, die auch in europa ein grosser erfolg war. selbst in der schweiz kennt wohl jedes kind den songlacamisa /negra./ so war der aufstieg in den schweizer musictempel durchaus gerechtfertigt, 12’000 leute wollten den kolumbianischen superstar sehen. nur zehn minuten nach 20:00 begann er sein concert, ganz ohne vorgruppe und starallüren.

doch das gehör des geneigten concertbesucher wurde auf eine harte probe gestellt: der mann am mischpult ist scheinbar von beruf metzger und hat seine grössten messer an den schlagzeuger und den bassisten ausgeliehen. so schlecht abgemischt, wie ist das möglich, wenn man als einzige band auftritt? die tiefen waren viel zu laut und übertönten die gitarren aber auch juanes› gesang. so konnte nicht einmal das schwarze hemd (für kein-wort-spanisch-sprecher:lacamisanegra ) den weg in des zuhörers herz finden.

weiterer grosser fehler: eine grossleinwand glänzte durch abwesenheit. ein fatales manko bei einem concert dieser grösse in einem saal dieser grösse. die leute ganz hinten werden wohl gedacht haben, die schrecklich unharmonische music käme von einer notfallmässig organisierten peruanischen unter-der-brücke-musikkapelle.

doch juanes gab sich fast ebenso viel mühe, wie der mann am mischpult sie hatte. er sang, tanzte, sprach mit dem publikum und rannte von der einen bühnenseite auf die andere. seine kommunikation führte er meistens zweisprachig, – spanisch und englisch – wofür ich durchaus dankbar war. für die zugabe kam er noch einmal mit einer akustischen gitarre zurück, was für mich den höhepunkt des abends darstellte. insgesamt bleibt aber ein eher flauer eindruck und das gefühl, ihn einfach vom kaufleuten-concert in erinnerung zu behalten wäre das beste, was man für juanes tun kann.

der tagesanzeiger fand sogar, dass juanes wohl für ein solch grosse publikum noch zuwenig star sei. naja, er hat immerhin schon einige latin-grammys gewonnen und ist in südamerika berühmt. oder haben die da nur 500-leute-fassende sääle?

anyway, da kjellvander auch nicht sooo der oberhammer war, freue ich mich nun auf das patent ochsner concert am freitag. die haben mich noch nie enttäuscht.

ehc kloten fast schon im halbfinal?

gegen den qualifikationssieger scbern anzutreten ist sicher nicht das einfachste. da ich aber vom schweizer eishockey wenig ahnung habe, schreibe ich zum spiel nichts konkretes, ausser, dass mich der heutige sieg des ehc kloten flyers gefreut hat.


die im live-tv-spiel gut zu sehende werbung ist aber nur ein grund. es ist halt einfach sympathisch, wenn die vermeintlich schwächere mannschaft den haushohen favoriten schlägt.

hardman hat ja am sonntag auch ein werbung entdeckt