missratene em-generalprobe in basel

nein, nicht die schweizer nati, sondern die organisation hat versagt. auf das spiel werde ich vielleicht später noch eingehen. dass basel noch nicht bereit für die euro 08 ist, zeigte sich vor allem in drei punkten.

1. der verkehr: wie immer, wenn die nati spielt, kommen sehr viele leute mit dem auto. das ist logisch, weil man an einem werktag sonst möglicherweise nicht mehr nachhause kommt. vor allem für die welschen und tessiner ist das ein problem. also bilden sich grössere staus, die dazu führen, dass tausende zuschauer nicht rechtzeitig im stadion sind.

2. das catering: anfangs der pause gab’s im block b (gästesektor) keine pizze (aka pizzas) mehr. nur noch ein paar würste konnte man den hungrigen zuschauern anbieten. klar, bei einem spiel, welches von 40’000 menschen beobachtet wird, kann man nicht annehmen, dass die was essen wollen. bei einem mindestticketpreis von satten 70 stutz erwarte ich ein angemessenes catering.

3. die sicherheit: die eingangskontrolle war sehr lasch, was mich natürlich freute, da ich so schneller ins stadion kam. sicherheitstechnisch ist es aber sehr fragwürdig. mein rucksack, der meine kameraausrüstung enthielt, wurde nicht einmal richtig abgetastet. das grösste sicherheitsmanko eröffnete sich aber nach dem spiel. wo man im camp nou oder giuseppe meazza einfach aufsteht und das stadion verlässt, bilden sich in basel lange schlangen, weil es zu wenige ausgänge gibt. nicht auszudenken, was bei einer panik passieren würde. dann sind da noch die steilen treppen, über die man das gebäude verlässt. wenn hier aggressive fangruppen aufeinander prallen würden, könnte es zu sehr wüsten szenen kommen. das st.jakob stadion ist eine sicherheitstechnische fehlkonstruktion. leider.

schweizer nati besser als unsere aufsteigerjungs?

ein 8:0 setzte es am 30-5-2006 gegen brasilien. luzern war praktisch chancenlos, was angesichts des gegners nicht überraschen konnte. nur in der anfangsphase traute man sich überhaupt, die seleçao mit angriffen zu überraschen. diese war inmitten ihrer wm-vorbereitung und deshalb sicher gefestigter als heute abend. die schweizer nati benötigt die teststpiele, um sich anständig auf die euro 08 vorzubereiten. das heutige spiel ist aber sicher mehr, als ein blosses testspiel, denn für alle schweizer spieler geht mit dem ernstkampf gegen brasilien ein kleiner traum in erfüllung.

es gilt also, nicht in ehrfurcht zu erstarren und ein anständiges spiel abzuliefern. an der wm 2006 hat die schweizer nati wie schon in den quali-spielen gezeigt, dass sie auch gegen ganz grosse bestehen kann. nur halt nicht gegen die ukraine… aber das wäre wieder ein anderes thema. so oder so, wenn sich unsere mannen heute abend etwas bemühen, sollten auch für die schweiz ein paar tore fallen.

fundstück no.13

erinnert ihr euch, als noch an jeder ecke ein kasten mit halb verrottetem vorhängchen stand? der eklige geruch von faulen eiern drang aus den kabinchen. und trotzdem würgten wir uns mit unseren freunde in das kleine räumchen um möglichst coole fötelis zu erhalten. besonders die alten, die vier mal auslösten, wurden von den teenies bis zur extase benutzt. in zeiten der handycams (und damit sind nicht die sony-marken-camcorder gemeint) gibt es keinen platz mehr für die sympathischen kisten. erst mussten sie den charakterlosen farbfotoautomaten weichen, dann verschwanden auch diese für immer.

digicams und ihre mobiltelefonverwandten sind cool und recht, aber den charakter eines echten passföteli aus dem automaten werden sie wohl nie erreichen.

fc luzern – fc schaffhausen (cup 1/8-final) 2:0

so richtig verständlich war sie nicht, die ganz grosse freude, der fans und spieler nach dem spiel kollektiv verfielen. natürlich hatte man den gegner über weite strecken dominiert, natürlich konnte man sich auf sehenswerte weise zahlreiche torchancen erarbeiten und natürlich steht man im schweizer cup im 1/4-final. trotzdem bestand kein grund für die überschwängliche freude, denn das 2:0 war gemessen an den tormöglichkeiten ein kümmerliches resultat und diese fehlende effizienz sollte besonders gegen einen abstiegskandidaten zu denken geben. der fc schaffhausen ist in der meisterschaft ein direkter konkurrenz von luzern. als platzherr hätte der innerschweizer aufsteiger sich auf jeden fall deutlich gegen das seeberger-team durchsetzten müssen. denn an diesem tag gelang den schaffhausern nun wirklich gar nichts.

auf seiten der luzerner versiebten die beiden stürmer tchouga und n’tiamoah gleich haufenweise chancen. und so war die einzige gefahr, die dem fcl drohte jene, dass sich die alte fussballweisheit abermals bestätigen würde: wer sie nicht macht, der bekommt sie. doch wie gesagt, dem ostschweizer team wollte gar nichts gelingen und wenn doch einmal ein ball in die nähe von zibung kam, fischte dieser glänzend.

für das meisterschaftsspiel gegen den gleichen gegner am kommenden samstag werden die karten neu gemischt. der fcl kann sich wohl nicht mehr auf einen dermassen desolaten club freuen, es dürfte um jeden ball gekämpft werden. es versteht sich von selbst, dass effizienz in solchen spielen besonders wichtig ist. vielleicht bringt trainer sforza mit sulejmani (für den wahrscheinlich gesperrten tchouga) einen mann mit ungeheurer schnelligkeit und einem ausgezeichneten torriecher. ich würde mich freuen.

daten

Luzern – Schaffhausen 2:0 (1:0)

Allmend. – 5261 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tore: 20. Tchouga 1:0. 56. Maliqi 2:0.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo (73. Bader), Calapes; Paquito, Cantaluppi, Aziawonou, Fabian Lustenberger (60. Mamone); N’Tiamoah (46. Maliqi), Tchouga.

Schaffhausen: Herzog; Geiser (59. Weller), Sereinig, Pires, El Haimour; Tarone, Truckenbrod (69. Kamanan); Diogo, De Souza (59. Da Silva); Fernandez, Renfer.

Bemerkungen: Luzern ohne Claudio Lustenberger, Righetti, Lambert und Mehmeti (alle verletzt). Schaffhausen ohne Neri, Fabinho, Senn (alle verletzt) und Bochud (gesperrt). 41. Pfostenschuss N’Tiamoah. Verwarnungen: 28. Pires (Foul), 92. Mamone (Unsportlichkeit).

the black dahlia

zum einschlafen oder heulen…

ein paar positive punkte müssten auch noch zu finden sein. hm. ok, nach langem suchen: sehr schön gemacht, schöne zeitgemässe autos, hillary swank sieht gut aus. das war’s.

ansonsten ist es einfach erstaunlich, wie man eine an sich gar nicht so komplexe geschichte so unverständlich präsentieren kann. das beginnt schon in den ersten minuten: der zuschauer wird ohne erklärungen in den plot geworfen und braucht lange, bis er sich einigermassen zurecht findet. aaron eckhart, der inthankyouforsmoking so brillierte, ist total verloren. auch scarlett johansson kommt nicht auf touren. einzig der zum mann gereifte josh hartnett bringt so etwas wie glaubwürdigkeit rüber. das macht den film aber nicht besser.


josh hartnett, scarlett johansson, aaron eckhart

auf imdb wird die story folgendmassen zusammengefasst:

The Black Dahlia is set in 1940s Los Angeles. Two cops, Bucky Bleichert (Josh Hartnett) and his partner, Lee Blanchard, investigate the death of Elizabeth Short, a young woman found brutally murdered. Bucky soon realizes that his girlfriend had ties to the deceased, and soon after that, he begins uncovering corruption and conspiracy within the police department.

bilder von der auto zürich online

auf zündung.ch findet sich ein virtueller rundgang durch die hallen der messe zürich. die grösste autoaustellung neben dem genfer salon konnte wieder mit vielen premieren und einer angenehmen atmosphäre überzeugen. link

fundstück no.12

nun, mirko will auch nach meinem tipp bei seiner reise nach barcelona auf einen besuch im camp nou verzichten. unverständlich für jeden, der schon da war. das stadion hat was, selbst wenn es total leer ist fühlt man die geschichte, die es erzählt. es ist gar nicht so lange her, als man nur in diesem über 100’000 menschen fassenden rund negatives über die zentralmacht von sich geben durfte. das wurde auch gemacht, das camp nou war so etwas wie das sprachrohr barcelonas im kampf gegen madrid. noch heute ist der club etwas ganz spezielles, was auch das werbefreie trikot beweist. besucht man das stadion, kommt man am shop nicht vorbei. dort gibt es wirklich alles in den farben blau-rot. ein wunder, dass sie die chips nicht eingefärbt haben…

ach ja: noch mehr spass macht der besuch im stadion natürlich, wenn der fc barcelona spielt und dieses unglaubliche ding gefüllt ist. ich weiss, dass viele menschen glauben, ein stadion mit 100’000 leuten verursache panikattacken. das gegenteil ist der fall. nach dem spiel bin ich in barcelona jeweils schneller draussen als in einem kleinen schweizer stadion… wirklich eng wird es nie. sehr angenehm, und wie schon mehrmals gesagt: auf jeden fall einen besuch wert!

fc luzern – grasshoppers zürich 0:1

einmal mehr verbrachte ich die 90 minuten unten am spielfeldrand. wäre mein stuhl nicht so unbequem (was will man auch, bei 9.90 bei otto’s…), ein nickerchen hätte nicht geschadet. obwohl beide mannschaften in den zweikämpfen nicht gerade zimperlich hinlangten, blieb das spiel langweilig und lahm. natürlich zeigte gc zeitweise seine klasse, machte aber fast genauso viele abspielfehler wie die aufsteiger aus luzern. dort spielte seit einer gefühlten ewigkeit endlich wieder luis calapes als aussenverteidiger mit.

als echten verteidiger kann man calapes aber nicht sehen, seine wahre berufung liegt im offensivspiel. ein aussenläufer wie er fehlte bisher beim fcl total. die seiten blieben auch in diesem spiel wieder leer, das geschehen beschränkte sich auf die zentralen 20 meter des spielfelds. sicher auch eine folge davon, die beiden stürmer hinter- und nicht nebeneinander spielen zu lassen.

besonders in der zweiten hälfte versagte die einigeltaktik von sforza. denn wer defensiv spielen will, sollte mindestens schon 2 – 3 tore in führung sein. ein 0:0 über die zeit retten? das klappt fast nie. auch hier nicht. in der 80. spielte calapes einen verhängnisvollen pass, der im 0:1 endete. dazu muss man sagen, dass für einmal auch zibung nicht den besten tag erwischte. mehrmals stürmte er aus dem tor, als es nicht angebracht war. besser als coltorti dürfte er aber trotzdem noch zu bewerten sein, dieser unterlief trotz seiner enormen körpergrüsse gleich mehrere eckbälle und flanken. ach ja: in der nachspielzeit erzielte tchouga ein reguläres tor, das wegen abseits aberkannt wurde. schade. das resultat geht aber in ordnung, weil luzern als heimmanschaft einfach zu wenig gemacht hat.

daten

Luzern – Grasshoppers 0:1 (0:0)

Allmend. – 9340 Zuschauer. – SR Salm. – Tor: 80. Eduardo 0:1.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo, Calapes (86. Bader); Fabian Lustenberger (72. Agolli), Aziawonou, Cantaluppi, Paquito (86. Maliqi); Tchouga, N’Tiamoah.

Grasshoppers: Coltorti; Sutter, Schwegler, Weligton, Jaggy; Renggli, Seoane (72. Salatic); Dos Santos (59. León), Eduardo, Biscotte; Ristic (89. Pavlovic).

Bemerkungen: Luzern ohne Lambert, Righetti und Mehmeti (alle verletzt). GC ohne Langkamp (verletzt). Verwarnungen: 64. Weligton (Foul), 81. Tchouga (Unsportlichkeit).

[quelle: tagesanzeiger]

bugatti-lackierung

wie die meisten von euch wissen, tat ich mich sehr schwer mit der auswahl der lackierung meines bugatti veyron 16.4. gelb-schwarz war natürlich in der engeren auswahl doch im endeffekt zu gewöhnlich, schliesslich gibt’s schon so viele gelbe autos. weiss ist momentan mega-in, doch im winter würde ich meinen französisch-deutschen-tempotraum wohl nicht mehr wieder finden. und gerad eim winter macht ja 400 auf der autobahn blochen besonders viel spass. so habe ich weiter gesucht und bin nun endlich zu einem für alle befriediegenden resultat gekommen. ich hoffe, er gefällt euch genauso sehr wie mir!

fundstück no.11

das ticket stammt von einer meiner reisen nach barcelona. 2003 fuhr ich mit corinne dorthin, um sie vom zauber dieser fantastischen stadt zu begeistern. doch das wetter liess die katalanische metropole nicht gerade im optimalen lichte erscheinen. durch die etwas widrigen bzw. wässrigen umstände besuchen wir museen, die wir bei sonnenschein bestimmt nicht besucht hätten. so z.b. das museu maritim, von welchem auch dieses ticket stammt. und natürlich waren wir auch im mirò museum, wo wir viele frauen mit vielen vögeln betrachteten. 😉