coltorti: schwach! costanzo: schwach! petric: brilliant!

die beiden uefa-cup-auftritte von gc und basel waren ja nicht wirklich was man fussballfeinkost nennt. doch wie sich die torhüter in den beiden spielen aufgeführt haben ist durchaus erwähnenswert. coltorti – ja der coltorti, der auch unser natigoalie ist – liess einen 35 meter freistoss zwischen den beinen passieren. dabei war der ball nicht einmal abgelenkt. unglaublich. costanzo – ja der costanzo, für welchen der fc basel sagenhafte 3 millionen ausgegeben hat – liess einen freistoss aus 40 metern passieren, obwohl im die sicht nicht verdeckt war. doch es sollte noch schlimmer kommen für den teuersten fliegenfänger der schweiz: nach einem konter der nancystürmer foulte er einen spieler so ungestühm, dass der schiri nicht anders konnte, als ihn des feldes zu verweisen und auch noch einen penalty für die gäste zu pfeifen.

auftritt mladen petric: da chrigel gross schon sein gesamtes wechselkontingent aufgebraucht hatte, gab es nur die variante, dass ein feldspieler das goaliektrikot überstreifen konnte. petric stellte sich also zwischen die pfosten, täuschte eine bewegung nach rechts an, sprang nach links und… hielt den penalty von chretien!!!

da zubi indiskutabel ist, coltorti schwach hält und mladen petric sich für die kroatische nati entschieden hat, gibt es für köbi kuhn momentan wohl nur benaglio auf den er sich verlassen kann. ich wäre ja für zibung… aber das habe ich möglicherweise auch schon erwähnt…

high and dry

wollte nur kurz mitteilen, dasshighanddry von radiohead mein aktueller lieblingssong ist. in meinen augen, oder besser gesagt: in meinen ohren, ist dieser song das beste, was es von radiohead gibt. wunderschön.

und hier können wir gleich noch ein autoquiz einbauen: was ist das für ein rotes auto im clip?

hochziehen gesünder als schnäuzen? wtf!

wtf wollte ich ja schon immer mal im titel schreiben. weiss gar nicht, ob’s so richtig zum thema passt. während hardman erstens dem [schlechten gesundheitszustand seiner zweiten partei (fdp) |http://hardman.watashi.ch/history/forum/3247 nachtrauert und zweitens einen wunderbaren vergleich zwischen der schweiz und australien liefert, befasse ich mich mit trivialeren themen.

scheinbar ist alles, was uns unsere lieben eltern beigebracht haben falsch. zumindest alles das, was das schnäuzen der nase betrifft. scheinbar wird dabei zwar der schleim ausgeworfen, gelangt aber auch in die nebenhöhlen und erhöht so das risiko für entzündungen. also ist es tatsächlich besser, hochzuziehen.

«Der dabei entstehende Sog reinigt die Nasennebenhöhlen und schützt so zusätzlich vor Infektionen.» Den Schleim kann man unbedenklich schlucken, sagt Professor Elies. (chefarzt hno-klinik bielefeld)

naja, so genau wollte ich das ja gar nicht wissen.

fundstück no.14

auf der rückfahrt von kärnten (kötschach) in die schweiz hatte ich es relativ eilig. doch ich fuhr damals nicht übertrieben schnell. kurz vor einem tunnel, in welchem gegenverkehr herrschte, fuhr vor mir ein weisser mercedes sprinter. ich fahre ungern hinter solchen hohen fahrzeugen, weil ich im tunnel lieber etwas mehr sicht nach vorne habe. bei einem allfälligen plötzlichen bremsmanövers eines vorausfahrenden fahrzeuges kann man dann nämlich besser reagieren. lange (aus-)rede kurzer sinn: ich überholte denn 3,5-tonner trotz überholverbot kurz vor dem einspurigwerden der fahrbahn. allerdings lief das überholmanöver so ab, dass für niemanden eine gefahr bestand. ok, die signalisierten 100 km/h hatte ich während des vorgangs wohl auch um etwa 20 km/h überschritten.

kurz nach dem überholen schaute ich (wie immer) in den rückspiegel.gendarmerie stand in grossen lettern auf dem sonst ganz in weiss gehaltenen kleinlaster. tja, da hatte ich wohl pech gehabt. nein, hatte ich nicht. denn auf das folgende blaulicht undpolizeibittehalten folgte ein sehr freundliches gespräch. der österreichische polizist erklärte mir meine fehler, die ich ja eigentlich in guter absicht beging, mir aber bewusst war, dass es illegal war. die busse hielt sich mit 36 euro für überholen im überholverbot doch sehr in grenzen. 😉

fc schaffhausen – fc luzern 1:1

der punkt in schaffhausen war wirklich gestohlen. die leistung des fc luzern muss von a – z als desolat bezeichnet werden. zum glück ist da noch das glück. vier mal traffen die ostschweizer die torumrandung. einmal sogar vom pentaltypunkt aus. der fcl bekam dafür einen fragwürdigen strafstoss zugesprochen, welchen cantaluppi souverän verwandelte.

dieses spiel muss man wirklich möglichst schnell vergessen. so gar nichts erinnerte an den überlegen geführten cupfight von einer woche zuvor. vorne kämpfte sich maliqi als einziger stürmer ab. in der mitte debütierte martin berisha, der weder gross auf- noch abfiel. immerhin. es war nicht undbedingt das fehlen des gesperrten tchouga, sondern vielmehr die angsthasentaktik sforzas, die schaffhausen zu einem deutlichen chancenplus brachte.

daten

Schaffhausen – Luzern 1:1 (0:0)

Breite. – 2605 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 82. Fernandez 1:0. 84. Cantaluppi (Handspenalty) 1:1.

Schaffhausen: Herzog; Da Silva (73. Geiser), Sereinig, Bochud, El Haimour; Tarone, Pires, Diogo, Truckenbrod (73. Weller); Fernandez, Renfer (91. Todisco).

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo, Calapes (86. Bader); Paquito (85. Andreoli), Cantaluppi, Martin Berisha (54. N’Tiamoah), Claudio Lustenberger; Fabian Lustenberger; Maliqi.

Bemerkungen: Schaffhausen ohne Neri, Fabinho, Fernando und Senn (alle verletzt). Luzern ohne Tchouga (gesperrt), Aziawonou, Righetti, Lambert, Mamone und Mehmeti (alle verletzt), SL-Debüt von Martin Berisha (19). 53. Fernandez schiesst Foulpenalty an die Latte. 4. Pfostenschuss von Renfer. 6. Lattenstreifschuss von Pires, 38. Lattenschuss von El Haimour. Verwarnungen: 43. Berisha, 60. Truckenbrod, 62. Bochud, 73. Pires (alle Foul), 83. Fernandez (Unsportlichkeit, übertriebener Torjubel), 84. Herzog (Reklamieren).

[quelle: tagesanzeiger]

auf nach schaffhausen

in dieser saison waren wir zwar schon in sion, verbanden das aber mit einer porscheausfahrt und dem ferrari-event in montreux. heute fahren wir extra für ein sogenanntes sechspunktespiel nach schaffhausen. hoffentlich mit dem besseren ende für den fc luzern bzw. uns. 😉

severance

endlich wieder mal ein richtig guter horrorilm!

eine gruppe der europadivision des palisades-waffenkonzerns fährt für einen teambildungstrip nach osteuropa. als die strasse blockiert ist und der carchaffeur nicht über eine naturstrasse ausweichen will, geht die truppe kurzerhand alleine zu fuss weiter. noch weiss niemand, was im wald lauert. und als man auf eine hütte trifft, vermuten die reisenden natürlich die versprochene jagdhütte. spätestens als sie von dergefundenen pastete probieren wird klar, dass an diesem ort nicht alles normal abläuft. eigentlich genau gar nichts. doch bis zur filmmitte lernt der zuschauer vor allem die verschiedenen teammember besser kennen. er merkt, dass der chef völlig unfähig ist und auf die schöne maggie steht. diese fühlt sich wohl eher zum ecstasy-werfer steve hingezogen. jill möchte endlich «humane» minen entwerfen, billy ist der perfekte mitarbeiter, gordon der arschkriecher und harris möchte einfach weg von dem ort. bald ist jedoch klar, das kaum jemand diesen ort lebend verlassen wird…

während immer wieder klassische horrorszenen arrangiert werden, erschrickt man meist ob den sensationell scharfen schnitten und der dazu passenden musik. so sind die besonders beklemmenden momente jene, in welchen eigentlich überhaupt nichts passiert. daneben gibt es unzählige komische momente, die sich einerseits aus der gruppendynamik ergeben, andererseits aus der teils recht skurilen gewaltdarstellung. ich persönlich kann mich jedenfalls nicht erinnern, jemals so gelacht zu haben, wenn ein linienflugzeug abgeschossen wird… 😉 und natürlich wird nicht mit indirekter kritik am us-waffenwahn und terrorgelaber gegeizt. angenehm ist auch das für einen horrofilm sehr feinfühlige drehbuch. denn es geschieht nie, was man gerade erwartet

wer über eine anständige portion humor und eine vorliebe für horrofilme verfügt, der darf sich [severance |http://www.severancethemovie.co.uk auf keinen fall entgehen lassen. wer es dann noch schafft, den film auf einer höheren abstraktionsebene zu sehen, erkennt wohl die gesellschaftskritischen elemente, die primär auf die usa abzielen.

schweiz – brasilien (testspiel) 1:2

1:2 gegen brasilien. ja und? ist doch gut, oder? die sind 5-facher weltmeister und so. trotzdem, wer das spiel gestern gesehen, kann mit dem gebotenen kaum zufrieden sein. ausser, er ist kein fussballfan. besonders in der ersten hälfte trauten sich die schweizer nicht, die ballkünstler aus südamerika zu attackieren. diese langten dafür kräftig zu, was, wie immer wen brasilien spielt, vom schiri nicht geahndet wurde. während das 0:1 durch luisao ein nicht ganz unhaltbares standartsituationstor war, muss man das 0:2 als katastrophalen goaliefehler abbuchen. zubi schoss nach einem unnötigen rückpass von vonlanthen djourou an und ermöglichte kaka den abstauber. peinlich.

für die zweite halbzeit wurden die schwachen vogel und streller durch dzemaili und inler ersetzt. dzemaili konnte einige akzente setzen und empfahl sich so für weitere einsätze. wichtigster spieler war aber hakan yakin, der den engagierten cabanas leider erst in der 73. minute ersetzte. kurz zuvor hatte frei den brasilianischen verteidiger maicon so bedrängt, dass dieser an seinem eigenen torhüter vorbei ins tor köpfte. mit hakan yakin ging’s nun endlich vorwärts. auf seiten des mehrfachweltmeisters beschränkte man sich trotz barça-superstar ronaldinho (kam in der 62. für robinho) auf italienisches spiel. will heissen: offensivaktionen werden nur dann eingeleitet, wenn es nicht anders geht oder der gegner ausgleicht. furchtbar anzuschauen! alle, die wegen den gelbblauen zaubertricks nach basel gekommen waren wurden masslos enttäuscht. der für brasilien peinlichste moment sollte aber noch folgen: in der 92. minute (bei zwei angezeigten nachspielminuten) wechselte dunga tatsächlich einen spieler ein, nur um zeit zu schinden. das war unsympathisch, unsportlich und nicht zuletzt auch unbrasilianisch. so will die sambakicker niemand sehen.

die schweizer hätten aus den genannten gründen den ausgleich noch stärker suchen müssen. aufgrund der völlig missratenen ersten hälfte muss man aber trotzdem mit dem resultat zufrieden sein. hätten die roten von anfang an so gekämpft, wie in den letzten 20 minuten… brasilien wäre ins wanken gekommen.

daten

Schweiz – Brasilien 1:2 (0:2)

St.-Jakob-Park, Basel. – 39 000 Zuschauer (ausverkauft). – SR Merk (De). – Tore: 22. Luisão 0:1. 35. Kaká 0:2. 70. Maicon (Eigentor) 1:2.

Schweiz: Zuberbühler; Lichtsteiner (85. Inler), Djourou (66. Müller), Senderos, Magnin; Vonlanthen (79. David Degen), Cabanas (73. Hakan Yakin), Vogel (46. Dzemaili), Barnetta; Frei, Streller (46. Margairaz).

Brasilien: Helton; Maicon, Luisão, Juan, Adriano; Elano (89. Diego), Fernando (62. Tinga), Dudu (92. Daniel Carvalho); Kaká; Rafael Sobis (70. Ricardo Oliveira), Robinho (62. Ronaldinho).

Bemerkungen: Schweiz ohne Philipp Degen, Behrami (beide verletzt), Benaglio, Gygax, Huggel und Lustrinelli (auf der Tribüne). Länderspieldebüt von Lichtsteiner. – Verwarnung: 61. Lichtsteiner (Foul).

ich bin ein id

ich halte eigentlich nichts von solchen tests und weiss auch nie wirklich, was ich ankreuzen soll, weil mir alles so ein bisschen aber nichts so richtig richtig scheint. trotdem hab› ich rogers rat befolgt und den fragebogen durchgeklickt. keine ahnung, ob das nun wirklich zu mir passt, aber "innovativer denker" klingt in meinen ohren nicht allzu schlimm.


mehr über meinen Typ
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