nein, nicht die schweizer nati, sondern die organisation hat versagt. auf das spiel werde ich vielleicht später noch eingehen. dass basel noch nicht bereit für die euro 08 ist, zeigte sich vor allem in drei punkten.
1. der verkehr: wie immer, wenn die nati spielt, kommen sehr viele leute mit dem auto. das ist logisch, weil man an einem werktag sonst möglicherweise nicht mehr nachhause kommt. vor allem für die welschen und tessiner ist das ein problem. also bilden sich grössere staus, die dazu führen, dass tausende zuschauer nicht rechtzeitig im stadion sind.
2. das catering: anfangs der pause gab’s im block b (gästesektor) keine pizze (aka pizzas) mehr. nur noch ein paar würste konnte man den hungrigen zuschauern anbieten. klar, bei einem spiel, welches von 40’000 menschen beobachtet wird, kann man nicht annehmen, dass die was essen wollen. bei einem mindestticketpreis von satten 70 stutz erwarte ich ein angemessenes catering.
3. die sicherheit: die eingangskontrolle war sehr lasch, was mich natürlich freute, da ich so schneller ins stadion kam. sicherheitstechnisch ist es aber sehr fragwürdig. mein rucksack, der meine kameraausrüstung enthielt, wurde nicht einmal richtig abgetastet. das grösste sicherheitsmanko eröffnete sich aber nach dem spiel. wo man im camp nou oder giuseppe meazza einfach aufsteht und das stadion verlässt, bilden sich in basel lange schlangen, weil es zu wenige ausgänge gibt. nicht auszudenken, was bei einer panik passieren würde. dann sind da noch die steilen treppen, über die man das gebäude verlässt. wenn hier aggressive fangruppen aufeinander prallen würden, könnte es zu sehr wüsten szenen kommen. das st.jakob stadion ist eine sicherheitstechnische fehlkonstruktion. leider.





