casino royale

eine einzige kathastrophe, ein blonder bond, das kann nicht gehen! doch, es kann. sehr gut sogar. ich würde sagen: daniel craig ist der beste bond seit roger moore. das kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich mit pierce brosnan in dieser rolle nie wirklich was anfangen konnte. der sah zwar gut aus, war aber steif wie ein regenschirm. craig dagegen ist auf ironische weise lustig, was der figur sehr gut tut.

die geschichte beginnt mit einer szene, in welcher bond seinen doppelnullstatus noch gar nicht hat. schliesslich ist der film eine verfilmung von ian flemmings allererstem bond-roman. der grossteil der story spielt sich aber im casino royale in montenegro ab. dort soll er verhindern, dass le chiffre geld für seine terrorfinanzierung gewinnt. auch wenn der bösewicht beim poker sämtliche tricks einsetzt, ist natürlich klar, wer am ende gewinnen wird…

/casino/royale ist absoluter pflichtfilm für sämtliche bondfans. für mich einer der besten 007-streifen überhaupt. daniel craig überzeugt 100%, woran ich eigentlich auch nie zweifelte. kann ja nicht sein, dass eine rolle so sehr auf haar- oder augenfarbe bezogen ist, dass ein anders aussehender sie nicht spielen könnte. schön ist natürlich auch der aston martin dbs, den bond stilgemäss mit einem schön dosierten gasstoss im stillstand aufheulen lässt. sony ericsson und ford (aka jaguar xj, land rover defender/range, neuer mondeo) placen ihr product relativ auffällig aber selten aufdringlich. omega sieht man nie, aber man hört es.

und für jene, die in diesem film nie lachen können: geht american pie schauen, bitte.

fundstück no.15

weiss gar nicht genau wann er stattfand, aber die bilder sind auf jeden fall von unserem maturaball. müsste im frühling 2000 gewesen sein. damals posierte ich mit andi und mauri, weil wir planten in zürich zusammen in eine wohnung zu ziehen. was wir im herbst 2000 auch taten.


diese bilder erinnern also nicht nur an einen feuchtfröhlichen ball, sondern vor allem an 3 jahre wg-leben mit den beiden.

best kurierpizza in town

genug von der stark variierenden qualität bei den grosskurieren wie domino’s oder pizza blitz? der pizza-kurier allegrotto bringt die pizze heiss und schnell. der grösste pluspunkt ist aber die pizza selbst. sie ist, ohne übertreibung, so gut wie in einer guten pizzeria.

allegrotto ist in zürich zuhause und bietet die pizze am mittag für 12.50 chf an.

männermagazine im test – men’s health

wahrscheinlich könnt ihr euch erinnern, dass ich eigentlich jeden monat so ein heft testen wollte. doch dann kam die wm und ich nahm mir, weil’s so schön passte, die neuste ausgabe von men’s health vor. doch dieses heft nervte mich dermassen, dass ich kaum 20 seiten weit kam und auf einmal war’s november. also: neue ausgabe kaufen und nochmals versuchen. dieses mal hielt ich durch. 🙂

*men’s*health

– subtitle: keiner
– preis: 7.50 chf und somit wieder einmal der doppelte europreis (3.80), frechheit.
– titelthema: schneller stark & sexy
– aufbau: nach inhaltsverzeichnis und editorial findet sich ein kleiner text zum «titelhelden». dann folgt ein kalender, der vor allem sportveranstaltungen umfasst. der 20 seiten starkebenefit teil befasst sich mit verschiedenen themen, allerdings nur sehr kurz, ist also eine anhäufung von kurztexten und flotten bildchen dazu. nach fitness- und erotiktipps gibt es einen kurzen ernährungsteil mit einem rezept. darauf folgt der gesundheitsteil, der immerhin 15 seiten einnimmt. im folgenden /lebensart-/ teil geht es ebenfalls um die gesundheit. nun kommt ein bisschen sport, einabenteuer genannter teil, der ein bisschen pfadfinderei für erwachsene darstellt und schliesslich ein längerer modeteil.beststuff nennt sich der bereich, in welchem dem lester technische innovationen näher gebracht werden. hier verstecken sich aber auch film- und musictipps. abschliessend findet man im coachteil nochmals diverse tipps für partnerschaft, gesundheit und fitness.
– qualität der artikel: wie in den meisten männermagazinen finde ich auch hier keine längeren artikel. und es ist ja verhältnismässig leicht, einen locker flockigen halbseitigen text zu schreiben. im allgemeinen geht es mir in diesem heft einfach viel zu sehr um fitness und körperkult. der gesundheitsteil widmete sich im aktuellen heft um prostata und co., also ein nicht gerade appetittliches thema. den autoren ist es aber gelungen, die probleme prägnant zu formulieren und auch sinnvolle tipps zu erteilen.
– qualität der bilder: sämtliche bilder und illustrationen sind qualtitativ hochwertig, lassen aber einen gewissen überrasschungseffekt vermissen. erotische bilderstrecken, wo seitenweise girls ohne kleider gezeigt werden sucht man hier vergebens. erfrischend!
– layout: men’s health ist hochprofessionell gestaltet. doch ähnlich wie bei den bildern fehlt mir eine gewisse frechheit. das ist alles schön gemacht, berührt mich aber nicht.
– werbung: schon auf den ersten paar seiten finden sich ck, armani und d&g. im allgemeinen enthält das heft sehr viel werbung, welche verstärkt auf die zielgruppe ausgerichtet ist und deshalb viele pflegeprodukte umfasst. so findet man auch werbung für haartransplanationen. automässig werben skoda, citroën, honda, opel, suzuki und auch bmw in men’s health.
– spezielles: die starke fixierung auf gesundheits- und fitnessthemen macht sich praktisch in allen bereichen des heftes bemerkbar.
– wiederkauf: nur, wenn im gesundheitsteil etwas thematisiert werden würde, das mich wahnsinnig interessieren würde. ansonsten nervt mich das ganze muckigelaber mächtig. ein grosses interview oder ein langer artikel fehlt dem heft ganz. auch die anzeigen oder die fotos machen das heft nicht begehrenswerter. abgesehen vom kernthema wird nur dutzendware geboten.

still to come: gq, playboy und andere.
schon getestet: matador, fhm, annabelle mann, maxim.

snapshotsupdate

vom spiel gegen st.gallen gibt es neue bilder und von der spontanen friends-night bei michi g. ebenso. da ich kurz vor dem einwintern meiner silbernen schönheit selbige wieder einmal geputzt habe, gibt es sogar leute, die meinen es handle sich um ein neues motorrad. 😉 fakt ist, dass ich seit der montage der lauteren töpfe keine anständigen bilder ins netz gestellt habe. und die letzte ausfahrt 2006 nutzte ich deshalb zum kurzen fotoshooting. aber es handelt sich immer noch um die gleiche, lahme ducati 600 monster aus dem jahre 1999. allerdings macht fahren mit 3 bar in den gummis nicht wirklich spass. und dann sind da noch die bilder aus luzern, um einmal mehr zu zeigen, wie schön die stadt ist.

fc luzern – fc st.gallen 0:1

tja, letzte woche klauten wir einen punkt in schaffhausen, heute wurden wir um drei punkte bestohlen. die st.galler konnten nicht einmal viel dafür: schiri wermelinger schloss in der 3. minute beide augen und gab espen-goalie razzetti für ein absichtliches hands ausserhalb des strafraums nur die gelbe karte und dies obwohl ein blauer sonst nur durchzulaufen und einzuschieben gebraucht hätte. das war eine rote karte, herr wermelinger. dann leistete sich zibung in der 19. minute seinen einzigen fehler. der ausflug des fcl-goalies führte zum 0:1 durch st.gallens alex.

der rest der partie ist schnell erzählt: der fcl hatte corner, er hatte freistösse, er hatte ballbesitz (zeitweise 70%), doch er hatte keine klaren torchancen. maliqi und n’tiamoah hätte man vom platz nehmen können, ohne dass jemand einen unterschied bemerkt hätte. katastrophal, was da im offensivbereich geboten (oder eben nicht geboten) wurde. die auswechslungen der beiden mittelfeldspieler andreoli und paquito erfolgte zu spät, als dass die neuen (seit langem wieder mal bernet und auch agolli) noch wirkung hätten zeigen können. keine frage, an diesem tag wären die fringerboys zu schlagen gewesen, aber nicht von diesem fc luzern.
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abseits vom spielgeschehen:
– fantastische choreo der luzerner fans, davon abgesehen aber mässiger support.
– wie zu erwarten war, kam es trotz massivstem polizeiaufgebot zu ausschreitungen.

daten

Luzern – St. Gallen 0:1 (0:1). Allmend. – 7684 Zuschauer. – Schiedsrichter: Wermelinger. – Tor: 19. Alex 0:1.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Cantaluppi; Paquito (81. Bernet), Andreoli (81. Agolli), Fabian Lustenberger (86. Bader), Maliqi; N’Tiamoah.

St. Gallen: Razzetti; Zellweger, Koubsky, Montandon, Cerrone; Feutchine (75. Maric), Gelabert (46. Muntwiler), Di Jorio, Marazzi; Alex (82. Malenovic), Aguirre.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga (gesperrt), Aziawonou, Mehmeti, Lambert und Righetti (alle verletzt). St. Gallen ohne Callà und Gjasula (beide verletzt). Verwarnungen: 3. Razzetti (Hands), 30. Koubsky (Hands), 44. Sam (Foul), 61. Muntwiler (Foul), 62. Di Jorio (Foul), 67. Feutchine (Unsportlichkeit), 83. Agolli (Foul), 91. Aguirre (Foul).

children of men

wir schreiben das jahr 2027, der jüngste mensch der erde ist schon 18 jahre und 5 monate alt. die welt ist unfruchtbar geworden. und böse. england ist zu einem neuen dritten reich verkommen, in welchem illegale (also ausländer) gnadenlos deportiert oder gleich exekutiert werden. die angst und das chaos regieren, jeder ist eben sich selbst der nächste. in dieser welt gibt es genau eine schwangere frau, die unglücklicherweise auch noch eine illegale ist. sie wird von einer revolutionsbewegung beschützt und soll auf ein schiff des human project gebracht werden. niemand weiss, ob es dieses projekt überhaupt gibt. trotzdem setzt der ehemalige aktivist theo (clive owen) alles daran, den wunsch seiner ehemaligen frau (julianne moore) in taten umzusetzen und die schwangere kee (claire-hope ashitey) auf die tomorrow zu bringen.


clive owen, claire-hope ashitey

regisseur alfonso cuarón hat da einen ganz erstaunlichen film geschaffen. die geschichte selbst scheint auf den ersten blick weit hergeholt, wird aber von minute zu minute auf erschreckende weise realitätsnah. eine so dunkle zukunft stellen sich wohl nicht einmal die überzeugtesten pessimisten vor. es scheint fast so, als habe hobbes mit seinem «der mensch ist des menschen wolf» eben doch recht gehabt. diese menschliche grausamkeit wird im film perfekt illustriert. der bewegenste moment ist dann auch jener, in welchem die menschen für ganz kurze zeit aus ihrem naturzustand ausbrechen und sich wie zivilisierte wesen benehmen. der moment, in welchem die armee ihr feuer aufgrund des babys einstellt. sekunden später knallt die nächste bombe und alles geht weiter wie zuvor.

diese endzeitgeschichte funktioniert auch deshalb so plausibel, weil sie sich optisch nahe an das heute anlehnt. nur, dass alles viel dreckiger und dunkler ist. die autos sind bspw. heutige fahrzeuge, die mit irgendwelchen anbauteilen verunstaltet wurden. in den actionsequenzen nutzt der regisseur den aktuellen trend der egoshooter-perspektive. ach ja: michael caine ist auch noch mit dabei, als alternder hippie lebt er sein von authoritäten unentdecktes leben.

herbstlicht

nur im herbst kann man von diesem unglaublichen licht profitieren. sogar dann, wenn es eigentlich gar nicht da ist.

landleben

heute morgen fuhr ich wie gewohnt zuhause los, musste aber nach 100m bereits wieder anhalten. drei dunkle, wollige schafe und ein schwarzes lämmchen blockierten die strasse. als ich bei der nachbarin klingelte, war diese schon informiert, hatte aber ein bisschen angst vor dem schafsbock und wartete auf ihren mann. sie hätten eben keinen strom auf dem zaun gehabt, weil sie dachten, die schafe würden sowieso nicht abhauen. 🙂 während unserem gespräch vergnügten sich die schafe mit durch-den-garten-pflügen. erst jetzt fiel mir auf, wie gross der bock wirklich war.

das landleben hat eben doch auch etwas für sich.

sorry, donald

ich möchte mich in aller form bei donald rumsfeld entschuldigen. jahrelang haben wir kontintenaleuropäer geglaubt, der us-boy könne gar nichts. dieser film beweist das gegenteil.

ich möchte mich in aller form bei donald rumsfeld entschuldigen. jahrelang haben wir kontintenaleuropäer geglaubt, der us-boy könne gar nichts. dieser film beweist das gegenteil.

gesehen bei fuxe.