alle jahre wieder…

…fasziniert mich die erste ankunft der weissen pracht.

im gegensatz zu letzer woche bleibt er nun auch in der stadt ein bisschen liegen und taucht häuser- und autodächer in elegantes weiss. auch wenn es zunächst wohl noch eine recht matschige angelegenheit ist, die zudem schnell vorbei sein dürfte…

bin ich jesus?

wer hätte gedacht, dass ich mich das mal frage. 🙂 naja, wie immer ist’s natürlich nicht ganz so wild, aber der titel musste einfach sein.

stef hat mich auf das bild und somit auch auf alberto de jesus aufmerksam. er ist ein umweltaktivist, der auf puerto rico gegen eine grossbaustelle kämpft.

als ihn die polizei endlich verhaften wollte, weil er tagelang auf einem baukran aushielt, um arbeiten zu blockieren, sprang er ins wasser. anschliessend gelang ihm die flucht, weil er das kajak, dass ihn aus den fluten rettete, einen ihm ähnlich sehenden mann gab. nur zur info: nein, auch dieser mann war nicht ich.

[die geschichte auf 20min (ursprüngliche quelle: ap) |http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19628231]

zürich altstätten in der nzz

als ich diesen eintrag im newsticker der nzz entdeckte, klickte ich sofort drauf. denn zum einen hab› ich mal in zürich altstetten gewohnt und zum anderen kenne ich einen lieferanten, der in altstätten ansässig ist. ich dachte mir, dass es sich ja wohl nur um einen verschreiber handeln konnte, schliesslich ist die nzz ja ein zürcher blatt und kennt sich mit der rechtschreibung aus. auch wenn sie natürlich ab und zu ziemlich eigene wege geht (plastic…), ist die enzezett sonst weitgehen vor solchen fehlern gefeit.

doch siehe da, auch im beitrag fand man das wort altstätten vor, gleich mehrmals. und es war bestimmt nicht der ort im kanton st.gallen, sondern jener wenig rühmliche kreis zürichs gemeint, wo unter anderem ein grossteil der ubs, der julius bär und der ibm beheimatet ist. ironischerweise findet sich die nzz druckerei nur einen steinwurf von altstetten (mit e) entfernt.

inzwischen ist der fehler natürlich längst korrigiert. zum glück hab› ich die gunst der stunde genutzt und sofort ein bildschirmfoto erstellt. naja, der st.galler lehrbub in der online-redaktion wird wohl die nächsten tag keine ticker-meldungen mehr schreiben dürfen… 😉

fc basel – fc luzern 3:2

wow, 3:2, das schaut ja knapp aus. ehrlich: das war es nicht. die basler legten los, als wüssten sie genau, dass ihnen wohl früher die puste augsehen würde. nach nicht einmal drei minuten traf streller, der sich schön drehte in die linke untere ecke. die luzerner hatten genau das gemacht, was sie doch sicher verhindern wollten, nämlich ein frühes tor kassiert. doch bei dem einen blieb es nicht: caicedo holte sich den ball an der grundlinie, spazierte dann im sechzehner zurück und erwischte zibung mit einem flachen ball. der sonst so starke goalie sah bei diesem treffer nicht gut aus. beim fcl war vor allem das mittelfeld und somit auch der offensivgeist total inexistent. hat cantaluppi überhaupt gespielt? erst so um die 40. minute kamen die luzerner zum ersten mal vor das basler tor und sofort wurde es gefährlich.

in der zweiten hälfte erwischten die gäste aus der fasnachtsstadt den besseren start. der junge wiss, der übrigens ein topspiel ablieferte, überlopte constanzo im stile eines alten hasen. doch die rotblauen waren nicht wirklich geschockt, wollten sofort für die endgültige entscheidung sorgen. es dauerte immerhin bis in die 56. minute, bis degen den zweitorevorsprung wieder herstellte. doch luzern gab sich nicht geschlagen. der stärkste mann war bei ihnen jean-michel tchouga. bezeichnend, dass gerade für den erneuten anschlusstreffer sorgte. danach hielt zibung noch einiges, was andere torhüter wohl nicht gehalten hätten. trotzdem blieb irgendwie das gefühl zurück, dass man mit viel glück auch einen punkt aus basel hätte stehlen können. denn der fcb war müde und hat einfach nicht die klasse eines fc zürich. auch das publikum scheint nicht mehr so euphorisch zu sein wie auch schon: gerade mal halb voll war der st.jakobspark und das trotz leaderposition.

zum ersten mal richtig gut war roland schwegler, der als aussenverteidiger immer wieder mit guten flanken gefahr in den fcb-strafraum brachte. daneben waren wie gesagt die beiden torschützen wiss und tchouga auf der höhe ihres könnens. gerardo seoane muss sich den vorwurf vieler fehlpässe gefallen lassen. mario cantaluppi mag sich in interviews «verärgert» geäussert haben, tatsächlich sah man ihn nach dem spiel wieder lachen. da stimmt’s im kopf wohl nicht so ganz.

so schmerzhaft das ist, aber in der rückrunde wird man gegen den abstieg kämpfen müssen.

sf bericht

daten

Basel – Luzern 3:2 (2:0).

St.-Jakob-Park. – 21 557 Zuschauer. – SR Rogalla. – Tore: 3. Streller 1:0. 14. Caicedo 2:0. 49. Wiss 2:1. 56. Degen 3:1. 62. Tchouga 3:2.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque, Hodel; Ergic; Degen, Eduardo, Chipperfield (90. Frei), Caicedo (64. Carlitos); Streller.

Luzern: Zibung; Schwegler, Bader, Maric, Lustenberger; Cantaluppi, Seoane; Makuka (76. Felipe), Wiss (64. Foschini), Chiumiento; Tchouga.

Bemerkungen: Basel ohne Malick Ba, Carignano, Huggel und Nakata (alle verletzt). Luzern ohne Lustrinelli (verletzt) und Saqi (gesperrt). 82. Gelb-Rot Maric (Foul). Verwarnungen: 28. Maric (Reklamieren), 44. Majstorovic (Foul).

die sonntagskinder

am sonntag, dem 11-11-2007, scheint es nichts wichtigeres als diese beiden kinder zu geben. sie schlittelten gestern in parpan und keystone-fotograf arno balzarini knipste sie dabei. dass gleich beide seriösen sonntagszeitungen mit dem fast identischen bilder der beiden schneekinder aufwarten überraschte mich schon ein bisschen. irgendwie würde man ob der überall in der welt aufflackernden konflikte doch etwas anderes erwarten. aber zu diesen themen lässt sich wohl nicht so gemütlich kaffee trinken…

der grösste bluescreen der welt

es gibt ja dinge, die lassen sich nur mit windows erleben. das legendäre herunterfahren des pcs, wozu man zunächst einen knopf mit der aufschrift «start» clicken muss, ist bestimmt so einer. ein anderes feature, das nur windows-user kennen, ist der bluescreen. ein traum in blau. ausgewogen in seiner konzeption, ästhetisch bis ins detail. das tolle daran: das funktioniert nicht nur auf dem kleinen subnotebook von toshiba und auch nicht nur auf dem mediamarktcompi für 999 franken (bestimmt noch ein drucker gratis dazu…), nein, auch bei ganz grossen bildschirmen kommt man in den genuss dieser windows-eigenheit. in toronto kam es nun zu einem weltrekordversuch: der grösste bluescreen aller zeiten sollte auf den screens eines warenhauses erscheinen. und dies während mehrer tage. das resultat ist wunderschön – einfach fantastisch.


[bild: sean galbraith]
link

und wer jetzt trotz all den vorteilen immer noch lieber einen computer hätte, der diese tollen features nicht bietet… just click here.

unsere erde

originaltitel:earth

in sehr schönen bildern wird unser planet und vor allem die ihn bewohnenden tiere vorgestellt. beginnend bei einer kleinen eisbärenfamilie am nordpol, über die paradiesvögel in den tropen und die elefanten in der wüste, bis zu den buckelwalen am südpol. in der schweizer version erzählt mona vetsch die geschichten der verschiedenen tiere.

natürlich kann man unsere erde als just another tierfilm betrachten. er ist aber ganz bestimmt viel mehr als das. zum einen ist er schon mal so lange, wie ein «echter» kinofilm, nämlich 1h 40min. und: ich habe noch nie solch geniale tieraufnahmen gesehen. schwimmende elefanten, wasserscheue affen, thermik nutzende kraniche und nicht zuletzt ein buckelwalbaby, das pro tag 600 liter milch trinkt. weiter gibt es unzählige beeindruckende zeitrafferaufnahmen, welche die veränderungen, die unsere jahreszeiten bewirken perfekt darlegen. mit superslowmotioncameras gefilmte szenen zeigen tier von einer neuen seite. wer an die aus dem baum schlüpfenden mandarin-enten denkt, weiss was ich meine. an 200 drehorten wurde mit neuster technologie gefilmt – danach über 5 jahre produziert. der film ist wohl die perfekte ergänzung zu an incovenient truth, weil er bestens zeigt, wie viele lebewesen tatsächlich in gefahr sind und wie diese heute leben. im gegensatz zu al gores film ist dieser hier wohl weniger aufdringlich, was einigen menschen besser gefallen dürfte. das wir uns ändern müssen, ist aber auch nach dem genuss vonunsereerde klar.

einziger echter kritikpunkt: die schweizerdeutsche erzählung von mona vetsch müsste nicht sein. obwohl ich sie als moderatorin sehr schätze, hätte ich hier lieber einen deutschen kommentar gehabt. nicht zuletzt deshalb, weil nicht alle schweizerdeutsch verstehen.

sollte man sich ansehen, am besten mit kindern.

official site
loveearth.com