mac osx 10.5 leopard überzeugt mich nur teilweise

über 300 neuerungen soll das systemupdate von tiger auf leopard oder von 10.4 auf 10.5 bringen. natürlich merkt der normale user davon nicht jedes einzelne neue feature und funktiönchen. ernüchternd war für mich vor allem, dass mein photoshop nicht mehr läuft. ansonsten funktionieren alle programme wie zuvor. time-machine, ein einfach zu bedienendes backupsystem, nutze ich noch nicht. eigentlich sollten in leopard die icons von bildern direkt vorschauen derselben sein, das funktioniert zumindest auf meinem macbook pro nicht, der mac mini hat den übergang besser verdaut. das design ist im allgemeinen viel grauer und wirkt auf mich eher etwas trist. was sehr gut funktioniert, sind die implementierten screen-sharing-elemente:

hier sieht man, wie itunes auf dem mac mini läuft. bedienen kann ich das problemlos mit jedem von unseren macs, wo immer ich internetzugang habe. unter die längst fälligen änderungen fällt das kleine schlosssymbol, dass bei den funknetzwerken anzeigt, welche verschlüsselt sind. ebenfalls nice-to-have aber nicht wirklich notwendig: coverflow funktioniert jetzt überall im finder. (für nicht appleuser: das ist eine funktion, die in itunes eingeführt wurde, um ganz einfach durch die cd-covers zu blättern)

im allgemeinen scheint es mir, dass tiger einfach zu gut war, um mit leopard noch einen ganz grossen schritt nach vorne zu machen. ganz nach oben zeigt der daumen also nicht, verbesserungen sind aber doch einige mit dabei.


neues feature von ichat: hintergründe, mit denen man sich in anderen welten zeigen kann. 😉

the bothersome man

[originaltitel: den brysomme mannen]

/bothersome/man beginnt mit dem suizid des hauptakteurs andreas (trond fausa aurvaag). für den fortgang der geschichte gibt es verschiedene interpretationen. ich kann natürlich nur für mich sprechen und ich denke, was im film danach kommt, ist das leben nach dem tod. ein bus bringt andreas zu einer tankstelle inmitten einer wüste. von dort wird er per panhard 24ct zu seinem neuen wohnort gebracht. es wird im mitgeteilt, wo er morgen seine neue arbeit beginnen werde.

als er dort ankommt, findet er einen eigenen arbeitsplatz als buchhalter bereits vorbereitet vor. erst abends in der bar bemerkt er, dass alkhol weder geschmack hat noch irgendwelche wirkung zeigt. das leben nach dem tod kennt eben keinen geschmack. nicht mal der sex mit seiner einrichtungssüchtigen freundin schmeckt nach irgendwas. bald fällt ihm auf, wie nett alle miteinander sind. selbst der chef ist überaus einfühlsam, fragt nach seinem befinden und lädt ihn sogar zum essen ein. weiter gibt es keine kinder, nirgends. als auch versuche, sich selbst zu verstümmeln, kläglich scheitern, ist andreas endgültig bestrebt, seine situation zu verändern.

andere interpretationen: er ist in der hölle. er ist im himmel. er ist in der zukunft.

/the/bothersomeman ist ganz bestimmt kein einfacher film. aber auf jeden fall einer, den man nicht so schnell vergisst. denn er ist anders. sehr anders. nicht nur die recht absurd wirkende geschichte, auch die farben, die gebäude, die möbel, die autos… alles ist bis ins detail geplant. die triste atmosphäre bei gleichtzeitiger überfreundlicher art der mitmenschen ergibt eine unausstehliche kombination. man ist als zuseher gespannt, was wohl als nächstes eigenartiges passiert.

auf jeden fall ist der film mehr kunst als unterhaltung. darum würde ich ihn nur leuten empfehlen, die vielleicht auch mal einen fernsehabend lange nur arte schauen… 🙂

der ganz samstägliche wahnsinn

das leben in der stadt hat ja einige vorzüge. zu fuss zum einkaufen zu gehen ist einer davon. gestern packte uns aber die shoppingabenteuerlust und wir wagten uns in die mmm-migros in sursee. dort spielt sich der ganz samstägliche wahnsinn ab.

es fängt schon bei der parkplatzsuche an. es ist fast unmöglich, einen in der nähe des eingangs zu kriegen, denn dort schwadronieren die hausfrauen in ihren kindersitzbestückten vans zu dutzenden. dann geht es weiter in den lift. eine frau anfang 70 drängt sich geschickt von der seite in den aufzug. tja, geschickt vorgedrängt ist halb gewonnen – könnte man meinen. doch hier liegt die sache anders, schliesslich muss man den lift auch wieder verlassen. und da dieser nur einen ausgang hat, ist der letzte beim einsteigen eben der erste beim aussteigen. tja, 70 geworden und solch basale logik nicht verstanden… 😉

es geht zum gemüse. wir haben eine 1-1 aufstellung. corinne an den regalen, ich am steuer des kompakteinkaufswagen. funktioniert prächtig: während die anderen leute mir ihren wagen die eigentlich sehr breiten durchgänge verstopfen, beobachte ich das geschehen und folge der einkäuferin parallel im hauptgang. es sind der zivilisation fast unwürdige szenen, die sich an einem samstag morgen in einem so grossen land-migros abspielen. da wird gedrängelt und angezischt, geweint und geschrien.

natürlich ist nicht alles nur negativ. die auswahl an produkten ist riesig. die vielen knapp sitzfähigen kinder sind zum teil recht süss. und nicht wenige einkäufer tun sich diesen kamp anscheindend jeden verdammten samstag an. sie grüssen andere wiederholungstäter freundlich und fragen nach den kindern.

wir kämpfen uns weiter durch die gänge und ich erhasche auch ein paar blicke in die einkaufswagen der konkurrenz. eigentlich fast eine art seelenstriptease, den man hier unabsichtlich vollzieht. tiefkühlpizza und bier? aha, einsamer fussballabend vor dem tv. tonnenweise schönheits- und pflegeprodukte und gemüse? singledame mit den vorbereitungen für den samstäglichen ausgang, wahrscheinlich ins opera. für jeden gibt’s ein schublädchen. herrlich.

so interessant das einkaufen an einem samstag morgen in der migros in sursee ist: nächstes mal gehen wir wieder in die gemütliche schweizerhof migros in luzern. 🙂

lions for lambs

es ist ziemlich schwer,lionsforlambs in ein bestimmtes filmgenre einzuordnen. grundsätzlich gibt es drei voneinander getrennte schauplätze. in afghanistan sieht man eine elite-truppe, die als teil einer neuen strategie einen strategisch wichtigen berg einnehmen soll. in washington empfängt ein aufstrebender neocon-senator (tom cruise) eine ältere journalistin (meryl streep), die ihre ideale noch nicht ganz aufgegeben hat. an einer amerikanischen uni will ein politologie-professor (robert redford) einen talentierten studenten auf den rechten weg bringen. alle drei szenerien sind lose miteinander verbunden: in der elitetruppe kämpfen ehemalige studenten des professors und die neue strategie ist dem kopf des senators entsprungen.

man braucht nur einen kurzen blick auf die darsteller zu werfen und es ist klar: dieser film kann gar nicht schlecht sein. tom cruise glänzt in seiner paraderolle als arrogantes arschloch. meryl streep zeigt auf geniale weise den gewissenskonflikt, mit dem wohl so mancher medienschaffender zu kämpfen hat: sollen ideale für mehr absatz geopfert werden? robert redford in seiner doppelrolle als regisseur und uni-prof nutzt den film als platform für seine politische haltung. michael peña glänzt einmal mehr in einer nebenrolle: voller inbrunst vertritt er sein heimatland, einfach nur, weil er teil der geschichte sein möchte. ohne überzeichnet zu wirken zeigt der film vor allem eines: die aussichtslose lage der usa im irak und in afghanistan. gewinnen werden sie dort niemals. für diese message verzeiht man redford sogar, dass er ab und zu etwas auf die tränenmasche setzt, schliesslich ist die situation für die soldaten und deren angehörige auch traurig genug.

absolut sehenswert.

japaner wollen buckelwale fangen

als ich vor zehn jahren in boston war, hatte ich die gelegenheitwhalewatching zu machen. zuvor hatten mich wale nicht speziell interessiert und die fahrt auf dem meer war mehr als normales freizeitprogramm gedacht. doch als ich die tiere dann zu gesicht bekam, änderte sich meine einstellung ihnen gegenüber schlagartig. nie zuvor hatte ich so etwas gesehen. am besten beschreibt man das wohl mit dem begriff «unbeschreiblich». zwei der tiere schwammen wenige meter von unserem schiff entfernt parallel dazu. immwer wieder tauchten sie ab und zeigten ihre imposanten flossen (fluken).

der fang der bis zu 15m langen wale ist seit 1963 international verboten. nun wollen die japaner die jagd auf diese tiere wieder aufnehmen. zu «forschungszwecken» sollen 50 buckelwale gefangen und getötet werden. tatsächlich gibt es im verbot die ausnahmeklausel für den fang zu wissenschaftlichen zwecken. 50 tiere – das mag gemessen an einem bestand von ca. 35’000 buckelwalen weltweit wenig erscheinen. doch im verlinkten nzz-online-artikel warnen naturschützer:

Buckelwale sind sehr sensibel und leben in engen Gruppenverbänden. Deswegen kann schon ein einziger Todesfall äusserst schädlich sein.

tatsächlich gibt es wohl keinen vernünftigen grund, die seltenen meeressäuger zu töten. die «inneren organe» sollen studiert werden. wozu es dafür fünfzig tote buckelwale braucht, versteht nun wirklich niemand. es versteht sich von selbst, wo die reste der «forschungsobjekte» landen werden: auf den tellern von japanischen feinschmeckern. japan sollte sich schämen.

whatever it takes

und wieder so eine band, die ich soooo gerne endlich mal live in der schweiz sehen würde. immerhin hört man die aktuelle single von lifehouse auf drs3 und swr3. als ich den song zum ersten mal hörte, wusste ich sofort, das kann nur lifehouse sein. der typische sound, die charismatische stimme und der griffige refrain haben einen hohen wiedererkennungswert. das video gibt’s nirgends auf youtube, deshalb hier eine bebilderte audioversion…

die band über den song und das video whatever it takes:

lyrics:

A strangled smile fell from your face
It kills me that I hurt you this way
The worst part is that I didn’t even know
There’s a million reasons for you to go
But if you can find a reason to stay

I’ll do whatever it takes
To turn this around
I know what’s at stake
I know that I’ve let you down
And if you give me a chance
Believe that I can change
I’ll keep us together
Whatever it takes

She said if we’re gonna make this work
You gotta let me inside even though it hurts
Don’t hide the broken parts that I need to see
She said like it or not it’s the way it’s gonna be
You gotta love yourself if you can ever love me

I’ll do whatever it takes

To turn this around
I know what’s at stake
I know that I’ve let you down
And if you give me a chance
And give me a break
I’ll keep us together
Whatever it takes

I know you deserve much better
Remember the time I told you the way that I felt
And that I’d be lost without you and never find myself
Let’s hold onto each other above everything else
Let’s start over, start over, start over

fast wie am taksim

dank new point kriegt man auch in luzern beste türkische kebab-kultur zwischen die beisserchen. wie in der türkei packen die new point jungs auch noch gleich die pommes frites ins fladenbrot. überaschenderweise schmeckt das sogar. wirklich.

oder mit anderen worten: mein erste zahnfüllung hält. und schmerzen gibt’s bis jetzt keine. 🙂

michi z. über legasthenie

auf tele züri und tele top wurde im rahmen der sendung futura tv ein beitrag zum thema legasthenie gezeigt. dabei ist michi z. der hauptakteur. denn er leidet schon lange an dieser lese- und rechtschreibschwäche. spannend zu sehen, wie er die herausforderungen meistert. respect!

hier gibt’s das kurze video

stefs hund

nein, natürlich ist dasnicht stefs hund. hätte ja sein können. vielmehr geht es um das bild an sich. es wurde mit der 5mp-cam des neuen sony ericsson k850i geschossen. bei jackbrown gibt’s noch mehr beispielbilder.