wie lange habe ich darauf gewartet? bruce springsteen kommt in die schweiz. und ich habe tickets. yes!
jetzt hätte ich nur noch einen wunsch: the river…
wie lange habe ich darauf gewartet? bruce springsteen kommt in die schweiz. und ich habe tickets. yes!
jetzt hätte ich nur noch einen wunsch: the river…

tina maze könnte nicht nur den preis für die schrecklichste music auf einer homepage gewinnen, nein, heute hat sie sich die silbermedaille im riesenslalom geholt. damit holt die schweiz ein weiteres mal edelmetall an der ski wm in val d’isère. ja, tina maze ist slowenin, aber gleich unter ihren zehenspitzen beginnt der schweizer ski. und damit ausgestattet flog die 15. des ersten laufs förmlich den berg hinunter. ihre sensationelle fahrt im zweiten durchgang machte sie zur vize-weltmeisterin. und damit auch irgendwie stöckli ski.
wenn sf-experte michael bont richtig liegt, ist es die erste medaille an einer wm für eine schweizer ski-marke. das freut mich als markenkollege natürlich besonders. herzlichen glückwunsch nach wolhusen!
ebenfalls gratulation nach deutschland an kathrin hölzl, die für unsere nachbarn endlich den ersten podestplatz an dieser wm holte.
in chicago findet gerade die grosse auto show statt und gm hat keine entscheidende neuheit im modellprogramm zu präsentieren. da kommt es gerade gelegen, dass man mit der corvette stingray concept einen prototypen ohne jede serienchance in der hinterhand hat. das auto wird im film transformers: revenge of the fallen eine rolle spielen. das design des autos ist relativ eng an die stingray corvette (c2) angelehnt, was man unten im dritten bild auch gut erkennen kann. mit der front (zu belanglos) und dem heck (zu viel lexus) kann ich mich nicht wirklich anfreunden. aber auf dem letzten bild ist sehr gut zu sehen, wie die konturen des typischen corvette-körpers betont werden. das wäre auch bei einer serien-corvette nett. mal sehen.




harvey milk (sean penn) hat genug vom leben im dunkeln. deshalb zieht es den fast-vierziger von new york in das liberale san francisco. doch auch dort treffen er und sein freund scott smith (james franco) auf gegenwind. milk will dagegen etwas tun und kandidiert für den stadtrat. nach drei gescheiterten anläufen scheint es 1977 endlich zu klappen. schliesslich geht es darum, eine national angesetzte anti-homosexuellen-kampagne zu bekämpfen. in kalifornien soll schwulen lehrern das arbeiten verboten werden. im ärger vereint bekämpft die schwulen-community um milk dieses diskriminierende gesetz. doch sein amtskollege dan white (josh brolin) entwickelt sich mehr und mehr zu einem gefährlichen feind.

sean penn ist genial. musste mal gesagt sein. wie er diesen harvey milk spielt ist stark oscarverdächtig. andererseits ist der film dafür vielleicht zu kontrovers. auf jeden fall ist er sehr gut gemacht, streut immer wieder orignalaufnahmen (oder solche die sehr original wirken) aus den 70er jahren ein. mit über zwei stunden ist er etwas lang geraten. doch es gibt zwei, drei absolute gänsehautmomente wegen derer sich ein kinobesuch schon alleine rentiert.
davon träumt doch eigentlich jeder ein bisschen. bei «who wants to be a millionaire» einfach auf jede frage die richtige antwort zu wissen gelingt aber normalerweise nur zuhause auf der couch. weil jamal malik aber aus den slums von mumbai stammt, nimmt man ihm eine solche intelligenz nicht wirklich ab. er ist unter schwierigsten bedingungen aufgewachsen, nie aber wählte er den weg des geringsten widerstandes. anders als sein opportunistischer bruder salim, versuchte er immer das richtige anstelle des profitabelsten zu tun.

danny boyle, regisseur von trainspotting und the beach, nutzt die millionenshow quasi als stilmittel, um in rückblicken jamals noch junges leben revue passieren zu lassen. immer wieder wird der zuschauer damit konfrontiert, wie gegensätzlich die tv-show und jamals herkunft doch sind. auch wenn der film von einer unglaublichen romanze getragen wird, jamal sucht die ganze zeit über seine latika, entgeht er doch geschickt dem bollywoodkitsch. ein wunderbar farbiger, fröhlicher und gleichzeitig extrem trauriger und manchmal verstörender film.
das erste highlight 2009: unbedingt ansehen.
im november 2007 bekam ich von fabien die erste einladung für eine facebook-mitgliedschaft. ich lehnte dankend ab, was gar nicht so leicht ist. schliesslich muss man da jemandem, den man sehr mag, erklären dass man nicht dessen «freund» sein möchte. wahrlich nicht einfach. da ich aktuell an einer arbeit zum thema word-of-mouse bastle, drängte sich eine facebook-mitgliedschaft sozusagen aus professionellen gründen auf. tja.

irgendwie ist es mir auch nach 10 stunden noch ein rätsel, was das ganze tatsächlich bringen soll. aber ich gebe auch offen zu, dass ich schon erstaunt bin, wie sich mein «freunde-konto» praktisch ohne mein zutun auffüllt. ein gutes gefühl.
ich frage mich, ob ich auch noch das twittern wagen soll. da hatte ich zwar mal einen account, aber den gibt’s glaub ich schon gar nicht mehr.
werde ich eigentlich alt, nur weil ich mich bei all dem web-2.0-kram frage, was ich überhaupt damit soll und wo der nutzen von dem zeugs liegt?
wie andré marty auf seinem blog schreibt, wurde philip rizk in ägypten aus der untersuchungshaft entlassen. gute nachrichten!

sein blog «tabula gaza» steht nun aber nur noch eingeladenen lesern offen…
wenn ich die heutige zeitung lese, traue ich meinen augen kaum, die svp ist für eine staatsintervention im «fall ubs»? ich glaube zickzack muss umbenannt werden. wenn zukünftig jemand die meinung von heute auf morgen ändert, nennen wir das nun «auf svp-kurs sein», einverstanden? noch im dezember habe ich mich hier darüber aufgeregt, dass alle von der sp vorgeschlagenen bedingungen vom parlament abgelehnt wurden. eine der forderungen aus dem linken lager war ein höchstlohn, den man auf 1 million schweizer franken bezifferte. und was lese ich heute? die svp setzt sich für eine lohnbeschränkung ein. und zu den boni lässt sich svp-sprecher folgenden satz entlocken: Ein Bonus muss eine Belohnung sein für eine gute Leistung. interessant, da haben wir aus dem gleichen lager aber auch schon massiv anderes vernommen. es scheint eigentlich klar, dass die svp nach der einmal mehr verlorenen europa-abstimmung vom wochenende hier auf einen frontalen gegenangriff geschaltet hat. die sonst meist für freien wettbewerb einstehenden politiker, sind nun von einem tag auf den anderen für massive staatseingriffe bei der ubs. sie verlangen gar einsitz im verwaltungsrat durch einen vertreter des bundes.
perfekter zickzack… ähm, svp-kurs. realsatire pur.
was denkt ihr, wie schwer ist ein reh? nach meinen «recherchen» wiegt selbst ein ausgewachsener bock nur selten 35 kilo. ich habe in freier wildbahn eines entdeckt, dass unglaubliche 2350 kg wiegt. das entspricht also in etwa 67 riesigen rehböcken. ok, dieses reh hier kostet dafür auch über 250’000 chf.


[bild copyright: detlef hinrichs]
aber ich weiss nicht. in sachen eleganz und design hat das teure reh gegenüber dem originalreh schon das nachsehen. und dieser blick…
auf andré martys blog kann man einmal mehr tragisches lesen. mit philip rizk hat es jemanden erwischt, den der korrespondent persönlich kennt. doch philip rizk ist kein soldat, kein widerstandskämpfer, er ist ein simpler blogger.

philips blog trägt den namen tabula gaza und beschäftigt sich mit dem gazastreifen. er wurde in ägypten verhaftet, obwohl sein blog nicht etwa das dortige regime kritisierte. der deutsch-ägypter, der in kairo an der american university studiert, schreibt vielmehr über den alltag im gazastreifen und betätigt sich auch als dokumentarfilmer. die art wie er festgenommen wurde und dass man nichts über seinen aufenthaltsort erfahren kann, legt den schluss nahe, dass er (diplomatisch formuliert) sehr schlecht behandelt wird.
hier kann man eine petition unterschreiben, die seine freilassung fordert. danke für Deine unterschrift.