Die Uhr, die die Zeit in Worten angibt, kann man sich jetzt auch ans Handgelenk schnallen. Schaut doch ziemlich cool aus, oder? Gibt’s im offiziellen Online Store zu kaufen. Irgendwann. Denn dort steht, das werde ab Herbst/Winter 2012 möglich sein…
Rolls Royce Phantom als Rallyauto
Ob man den Phantom in der nächsten Saison im WRC-Feld sehen wird? 🙂
Skoda Octavia – Erste Bilder
Auch weil in der Schweiz das Credo «Nur nicht auffallen» für viele beim Autokauf zuoberst steht, ist der Skoda Octavia immer unter den meistverkauften Fahrzeugen hierzulande zu finden. Der neue darf sich beim VW-Baukasten bedienen, der einen 11 cm längeren Radstand ermöglicht. Das tut auch den Proportionen gut. Auch sonst hat sich der nun eher der Mittelklasse zugehörige Tscheche rausgeputzt. Wären nicht die Heckleuchten, von der Seite ginge er doch locker als Audi durch. Schön ist auch, dass Extras wie Abstandregeltempomat nun auch bei Skoda zu haben sind.
Google Maps Gate?
Nun endlich ist die App für das iPhone wieder da: GoogleMaps is back. Schön und gut. Denn in denn Wochen ohne die App haben iPhone-Nutzer von den Androiden so einiges zu hören bekommen. Da gab es auf der Apple Map App Inseln, die es nicht gibt, Strassen mit falschen Namen und Hallen, die zu früh nach berühmten Tennisspielern benannt waren. Diese Woche gipfelte das sogenannte Mapgate in einer Meldung, wonach die australische Polizei explizit vor der Nutzung der Apple Karten warnte. Wenn ich nun aber die neue Google Maps App öffne und sehe, dass unser Neubau zwar schön fotografiert wurde, aber nun an der Schulhausstrasse liegt, bin ich mir bei der Qualität der Google-Karte auch nicht mehr so sicher.
Wenn der Blick die Wortwahl kritisiert
Natürlich kritisiert der Blick nicht seine eigene Wortwahl. Auch nicht die eines ebenso stilvollen Konkurrenzblattes. Nein, Cédric Wermuth hat sich mit seinem Vergleich eines Sturmgewehren mit einem Phallussymbol offensichtlich tief in die ringierschen Nesseln gesetzt. Er beleidige Soldaten heisst es denn auch in der Überschrift des Artikels. Der Wortlaut entsprechend dem Beitrag auf der Website von Wermuth:
[…] Mit der Zwangsmilitarisierung der jungen Männer fördern wir nicht nur ein antidemokratisches Menschen- und Gesellschaftsbild, wir festigen darüber hinaus auch noch antiquierte Rollenbilder. Der Kollege Freud würde hier vielleicht die 21- oder 18-wöchige RS als eine Art abrupte Trennung der Männer von ihren Müttern und allem Weiblichen interpretieren, und er läge damit gar nicht so falsch. Sagt man doch gerne in diesem Land: Erst die Armee macht uns zu richtigen Männern; ich war selbstverständlich nicht dort. Auf die Jagd gehen nach dem Feind, durch den Dreck robben, mit diesen Phallusersätzen, genannt Sturmgewehren, rumballern, in weitgehend sinnentleerten Solidargemeinschaften herumgrölen – die das tun, sind anscheinend die echten Männer. Wer immer von Ihnen schon einmal das Vergnügen hatte, eine Gruppe RS-Soldaten im Ausgang oder im Zug zu treffen, weiss, wovon ich spreche. Das kann definitiv nicht das Männerbild der Zukunft sein. […]
Nicht nur die Boulevardpresse echauffierte sich ob er Wortwahl. Auch zartbesaitete Politiker à la Hans Fehr von der SVP fühlten sich dadurch offenbar in der Ehre verletzt. Wer so viel Blödsinn erzähle, meinte Fehr, hätte einen Nobelpreis verdient. Und auch SVP-Literat Freysinger liess sich zu einer Antwort hinreissen. In der RS habe er literarisch profitiert, indem er die gesammelten Werke Steinbecks lesen haben könne. Wermuth reagierte geschickt:
Danke Herr Freysinger für das Aufdecken der offensichtlichen Bedeutung der Rekrutenschule in diesem Land – Sie hätten es nicht besser beschreiben können.
Simon’s Cat – Icecapade
🙂
Allgemeine Dienstpflicht statt Wehrpflicht
Bereits 2010 (und einige Male zuvor) war die Abschaffung der Wehrpflicht auf diesem Blog hier Thema. Vor Zweieinhalb Jahren schlug ich zudem vor, anstelle der Wehrpflicht einen durch jeden einzelnen zu erfüllenden «Dienst am Lande» einzuführen.
mein vorschlag wäre deshalb ein für alle schweizerinnen und schweizer obligatorischer dienst am lande. die länge würde ich auf ein halbes jahr festsetzen. er sollte zwischen dem 20. und dem 25. lebensjahr absolviert werden. dieser dienst würde sowohl den aktuellen zivildienst als auch den militärdienst ersetzen. damit die danach viel schlankere armee zu nachwuchs kommt, gäbe es die möglichkeit, das halbjahr beim militär zu verbringen. um das zu tun, müssten die anwärterinnen und anwärter einen test ähnlich der heutigen aushebung durchlaufen. nach abschluss der halbjährigen militärausbildung könnte man dann bei beidseitigem interesse eine karriere in der berufsarmee verfolgen.
Auch wenn ich schon damals auf das Problem der durch das Völkerrecht verbotenen «Zwangsarbeit» hingewiesen habe, glaube ich noch heute an die Grundidee. Das sieht Nationalrat Alec von Graffenried offensichtlich ähnlich. Er hat heute bei der Debatte zur Initiative der GSoA zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht einen Gegenvorschlag bereit. Dieser sieht vor, einen mindestens 10 Wochen dauernden Einsatz zu leisten, der in verschiedensten Bereichen erbracht werden könnte. Darunter befindet sich natürlich auch das Militär. Eine allgemeine Dienstpflicht würde also die bislang geltenden Wehrpflicht ersetzen. Wie die Armee in von Graffenrieds Vorstellung aber ausschaut, ist dem Artikel auf Tagesanzeiger.ch nicht zu entnehmen. Auf die NZZ weiss nicht mehr, geht aber schon mal davon aus, dass das Parlament die GSoA-Initiative ablehnen wird.
Aktuelle Videos
Hier ein paar Videos, die man dieser Tage gesehen haben muss. Zuerst gibt’s mal ein Werbefilmchen von Lamborghini. Was genau beworben wird ist zwar unklar (eine letzte Version des Gallardo? oder nur der letzte gebaute «normale» Gallardo?), doch schön anzuschauen ist das allemal.
Dann natürlich das unvermeidliche Video, das alle Treffer von Lionel Messi im Jahr 2012 zeigt. Unglaublich, wie el pulga trifft und trifft und trifft. Dass er dabei fast immer fair bleibt, nur selten reklamiert und sich praktisch nie fallen lässt, macht ihn auch bei den anderen Kickern zum beliebten Kollegen. Nun hat er den «Allzeitrekord» Gerd Müllers eingestellt und auch gleich übertroffen. 85 Tore in einem einzigen Jahr zu erzielen, ist schon eine grosse fussballerische Leistung. Messi hat jetzt eines mehr und die Saison ist noch nicht ganz zu Ende.
Und zum Abschluss noch einen Vogel, der offenbar zu faul zum fliegen ist. 😉
Das Crowdfunding-Kinderbuch
Crowdfunding ist in aller Munde. Richtig bekannt geworden ist das System nicht zuletzt dank der Website Kickstarter.com, die primär eine technikaffine «Kundschaft» anspricht. Die Idee dahinter: Die Kunden bezahlen für die Entwicklung und Produktion der Start-Ups mit, was der ganzen Sache den nötigen (finanziellen) Schwung verleiht.
Aber auch hierzulande gibt es unterstützenswerde Crowdfunding-Projekte. So zum Beispiel das Kinderbuch Hornochs & Frechdachs, das mit Hilfe der im Netz generierten Spenden realisiert werden soll. Wer sich mit mindestens 50.- CHF beteiligt, erhält neben einem guten Gefühl auch gleich eine Ausgabe des Kinderbuchs. Dann kann man gleich selbst rausfinden, was aus dem bemitleidenswerten Hornochs wird, der sich durch ein Missgeschick in einem von Wassermangel geplagten Dorf unbeliebt macht.
Warum man nur eine Sonntagszeitung braucht
Ganz offensichtlich sind Bilder von im Schnee spielenden Kindern selten. So selten, dass gleich drei Schweizer Sonntagszeitungen das genau gleiche Bild für Ihre Frontseite wählten. Diese Einfallslosigkeit illustriert das Einerlei der deutschsprachigen Presse in der Schweiz wohl nicht allzu schlecht.
Bild aus einem Tweet von Bastien Girod.



