Drüben bei Thinkgeek gibt’s USB-Tentakel, die sich bewegen. Doch, darauf haben wir doch alle schon sehr lange gewartet, oder? Das ideale Weihnachtsgeschenk kostet nur 24 USD.
BMW 4er Coupé Concept – erste Bilder
Wie von mir vor ein paar Tagen erwähnt, wird das neue BMW 3er Coupé als 4er-Reihe geführt. Nun hat BMW erste Bilder des Concept Car präsentiert, die ein fast serienmässiges 4er Coupé zeigen. Wie zu erwarten ist es ein hinreissend schönes, sehr elegantes und dennoch sportliches Auto geworden. Das jedenfalls entnehme ich den Bildern. Insbesondere der ausgestellte hintere Kotflügel scheint mir sehr gelungen. Noch etwas weniger kann ich mich mit dem Chromwinkel hinter dem vorderen Radlauf anfreunden. Vorne und hinten präsentiert uns die Studie die für Concept Cars üblichen Übertreibungen, die hier in Form von überdimensionierten Luftein- und auslässen zu erkennen sind.
R.I.P. Oscar Niemeyer
Wie ein Vulkan schaut er aus und Le Volcan heisst er inzwischen auch. Ich habe ihn auf der Reise durch die Normandie fotografiert. Er steht auf dem ehemaligen Place Gambetta in Le Havre, der inzwischen zum Espace Oscar Niemeyer umbenannt worden ist. Das Maison de la Culture ist sicher das augenfälligste Gebäude, wenn es um den Einfluss von Oscar Niemeyer auf die Architektur von Le Havre geht. In der Nacht auf heute ist der brasilianische Architekt, der vor allem für sein Tun in Brasilia bekannt ist, im Alter von fast 105 Jahren gestorben. Mit seinen geometrischen Formen hat er die moderne Architektur geprägt, wie es nur wenige andere seines Fachs von sich behaupten können.
Modeerscheinung GT-R
Ich habe schon Leute getroffen, die es hätten besser wissen müssen. Trotzdem nannten sie den Nissan GT-R eine «Modeerscheinung». Wer sich das wunderbar gemachte Video anschaut versteht schnell, dass es durchaus eine Geschichte des GT-R gibt. Und wer die Boxen so richtig aufdrehen kann und darf, wird auch akustisch auf seine Kosten kommen. Der legendäre Hakosuka GT-R – Ein Traum für jeden Autofan.
Volkswahl des Bundesrates – Gedanken von links und links
Ein Dauerbrenner unserer Freunde bei der SVP ist ja die Volkswahl des Bundesrates. Das rührt aus jener Zeit, als man glaubte, das Volk würde bei Gelegenheit gleich Blocher, Brunner, Maurer und vielleicht auch noch Mörgeli in den Bundesrat wählen. Inzwischen hat sich bei diversen Exekutivwahlen auf tieferer Stufe aber auch bei dem sogenannten Sturm aufs Stöckli gezeigt, dass die Wählerstärke der Rechtspartei nicht 1:1 in Sitze in Exekutivgremien umzumünzen ist. An dieser Stelle darf der Verweis nicht fehlen, dass gerade die SVPler im Ständerat entgegen ihrem einstigen Versprechen dafür gesorgt haben, dass die kleine Kammer weiterhin eine dunkle bleibt. Dies aber nur am Rande.
Zurück zur Volkswahl des Bundesrates: Nach dem Ständerat hat nun auch der Nationalrat Nein zur SVP-Initiative gesagt. Die Idee wäre, dass alle vier Jahre der komplette Bundesrat im Majorzverfahren gewählt würde. Die Schweiz wäre dabei ein einziger, grosser Wahlkreis. Spannend ist, dass man sich offenbar auch auf linker Seite nicht so ganz einig war, was man von der SVP-Idee halten solle. So hat sich beispielsweise Bastien Girod zu einem Ja durchgerungen. Es sagt in seiner Stellungnahme, dass die vorgebrachten Gegenargumente nicht stichhaltig seien. Er bezeichnet den Status Quo als «Diktat der Parteien» und geht davon aus, dass bei einer Volkswahl ein «Vize-General» wie Ueli Maurer nicht gewählt würde. Ausserdem sehe man auf Kantonsebene, dass sich dort nicht «laute und populistische» durchsetzen würden. Zudem sieht er Chancen auf einen grünen Bundesratssitz, der im aktuellen System unmöglich sei. Wäre es möglich, dass vor allem der letzte Punkt überhaupt erst der Antrieb für Girods Positon in dieser Sache ist?
Cédric Wehrmut von der SP widerspricht seinem grünen Kollegen und setzt sich gegen die Volkswahl-Initiative in dieser Form ein. Jedoch glaubt auch er, dass eine Volkswahl per se eine sinnvolle Sache wäre. Deshalb schlägt er eine Alternative vor, die insbesondere durch folgende Bedingungen charakterisiert wird:
- Die Kampagnenfinanzierung muss transparent sein
- Es braucht eine finanzielle Obergrenze für die Kampagnenbudgets
- Die Landesregierung muss auf neun Personen aufgestockt werden
- Die verschiedenen Regionen der Schweiz müssen angemessen vertreten sein
Abgesehen von der Obergrenze des Kampagnenbudgets sind das aus meiner Sicht für die Schweiz durchaus sinnvolle Bedingungen. Die Transparenz der Finanzierung der Kampagnen ist ein Kernpunkt, da er die Wahrnehmung der Stimmbürger zumindest ansatzweise auf die finanziellen Kräfteverhältnisse lenkt. Wenn man davon ausgeht, dass nicht Geld alleine regieren soll, wird man bei Wahlen einen Blick auf die entsprechenden Zahlen werfen wollen. Die Aufstockung auf neun Personen ergibt Sinn, weil dann zum einen die Ressort noch spezifischer ausgestaltet werden können und zum anderen eine Repräsentation der verschiedenen (Sprach-)Regionen der Schweiz erleichtert wird. Dazu passend schliesst Wermuths letzter Punkt genau diese Repräsentation mit ein.
Ich glaube hingegen nicht, dass eine Obergrenze des Kampagnenbudgets zwingend einen Exzess derselben verhindern kann. Sie würde wohl vor allem dazu führen, dass man immer wieder über ihre Höhe diskutieren würde. Weiter würde die Limite den Wettbewerb unnötig einschränken und nicht zuletzt Anlass zu – sagen wir – kreativen Buchhaltungsmethoden geben. Also lieber offen lassen und zeigen, wer mit wie langen Spiessen kämpft.
Mit einer Variante wie sie von Wermuth und zwei seiner Kollegen formuliert wurde, könnte ich durchaus leben. Doch der Nationalrat hat sich heute gegen einen Gegenvorschlag ausgesprochen.
BMW 3er GT – erste Bilder
Nun ist es also soweit: Die ersten Bilder vom BMW 3er GT sind aufgetaucht. Aufgrund des doch recht bescheidenen Erfolgs, der die erste GT-Variante in Form des 5ers gebracht hatte, konnte man irgendwie nicht recht damit rechnen. Immerhin ist der Fliessheck von den Proportionen her einiges gelungener als der aufgeblasene 5er. Überrascht hat mich der kleine Winkel im Kotflügel, der laut neueren Berichten eigentlich dem 4er hätte vorbehalten sein sollen. Der ist übrigens neu und übernimmt die Rolle des 3er Coupés, des 3er Cabrios und – fast unvermeidlich – eines 4-türigen 3er Coupés.
Autokunde mit Blick – Land Rover
Die Jungs von Ringier wollen ihr Online-Angebot von Blick.ch ja bald hinter einer Paywall verstecken. Vielleicht können sie sich dann jemanden leisten, der sich mit den Autos zumindest so gut auskennt, dass er einen Land Rover von einem Willys Jeep unterscheiden kann. Das scheint mit Blick auf den Artikel zum neuen Matrix-Licht von Opel aktuell nicht der Fall zu sein. Inzwischen ist die Sache in der Bildlegende korrigiert, im Text aber noch immer falsch.
Frühere «Vergehen» von Blick online.
Schon eher lustig
Die Werbung von CNBC hat schon eher das Prädikat «lustig» verdient. Eher etwas dümmlich ist die Variante, die mit einem Bild von Kate und der Queen die Serie How I met your Mother bewerben soll.
Nicht lustig
Nein, das ist wirklich nicht lustig. Aber ich glaube, wenn in Zukunft mal das Licht im Lift ausgehen sollte, werde ich ein mulmiges Gefühl haben…
via LKM
An die Arbeit hüpfen
Das Trampolin scheint die Gedanken der Designer besonders anzuregen. Vor ein paar Wochen zeigte ich hier die Variante «Seine-Brücke«. Dieses Mal wäre es keine Brücke, sondern ein ganz normaler Weg, der aber «das Erleben der Umgebung in den Vordergrund rückt», wie die Architekten zu betonen wissen. Sieht auf jeden Fall spassig aus. Das von den estnischen Salto Architects ausgeheckte Projekt wurde übrigens für das Archstoyanie Festival erstellt.
via FunOfArt.






