Geht es nach den Machern des Qoros GQ3, dann sehen wir hier nicht einfach ein weiteres chinesisches Auto ohne jede Chance auf dem Weltmarkt. Nein, der GQ3 soll der erste chinesische Wagen werden, der selbst in Europa in grösseren Zahlen verkauft werden kann. Grössenmässig ist er in der Region des VW Jetta anzusiedeln, also ein Kompaktwagen. Optisch scheint der GQ3 schon einmal nicht komplett daneben zu sein, so richtig schön ist er allerdings auch nicht. Das Interieur schaut auf den Bildern aufgeräumt und schlicht aus. In Genf soll er im März die Weltpremiere feiern.
To All Humans, Happy Holidays
Genau einen Tag zu spät habe ich nun dieses Video «entdeckt». (Die arme Katze…)
Heroin
Überhaupt nicht weihnachtlich, aber muss ja auch nicht sein, der Song gefällt mir einfach.
Blog Recycling: Spenden
Für einmal bringe ich ausnahmsweise einen Artikel aus früheren Jahren nochmals. Dies natürlich aus aktuellem Anlass. Und auch weil der Blick der Sache einen Onlineartikel gewidmet hat.
Spenden ist eine tolle Sache. Wir, die wir hier in der superzivilisierten Welt leben, opfern ein bisschen was für die ärmeren Menschen auf dieser Erde. Gesten dieser Art sind es wohl mitunter, die uns hoffentlich von anderen Spezien unterscheiden. Und doch habe ich mit gewissen Spendenaktionen so meine liebe Mühe. Das holländische Konzept namens jeder Rappen zählt, das im Dezember 2010 zum zweiten Mal von der SRG durchgeführt wurde hat mich irgendwie befremdet. Man brauchte den Moderatoren nicht lange zuzuschauen, um zu begreifen, dass die Hilfe für die Menschen nicht wirklich oberstes Motiv war. Selbstverständlich kann so eine Aktion auch mal witzig sein. Aber muss sie derart dominant in der Schweizer Medienlandschaft dastehen? Warum der Termin ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit? Hätte man es nicht bei der einen Austragung von 2009 belassen und im Folgejahr das Feld zumindest in dieser Jahreszeit wieder den anderen Organisationen überlassen können?
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, kam etwas weniger Geld als im Jahr davor zusammen. Und das obwohl es ja wirtschaftlich wieder so sehr nach oben gegangen ist. Vielleicht bin ich nicht der einzige, der sich über JRZ mehr genervt denn gefreut hat. Möglich.
Spricht man mit Leuten von anderen Hilfsorganisationen, so haben die auch nur sehr beschränkt Freude an der Monopolisierung der SRG. Natürlich könnte jeder auch irgendwo sonst spenden, doch konnte man dem Ruf des Medienkonglomerats nun wirklich kaum entgehen. Die meisten kleineren Organisationen haben es dagegen sehr schwer, überhaupt je wahrgenommen zu werden.
Im übrigen ist JRZ und eigentlich die gesamte Entwicklungshilfe nur ein winziges Tröpfchen auf den brennend heissen Stein. Denn all unsere Spenden- und Entwicklungshilfegelder werden momentan (noch?) von den Remittances überstiegen. Das allermeiste Hilfsgeld stammt also nicht von grosszügigen “westlichen” Spendern, sondern von ausgewanderten und Flüchtlingen. Diese Tatsache ändert nichts daran, dass jede Spende irgendwem weiterhilft. Hoffentlich auch demjenigen, dem man zu helfen gedachte. Wer also immer gedacht hat, wir würden zu viel Geld für Entwicklungshilfe ausgeben, irrt sich nicht nur deshalb, weil wir unser selbst vorgegebenes Ziel Jahr für Jahr verfehlen.
Ich gehe davon aus, dass das Verhältnis zwischen Remittances und Entwicklungshilfe auch 2012 nicht anders ausschaut. Sicher dagegen bin ich mir, wenn ich sage, dass die Spendenaktion der SRG Jahr für Jahr mehr Gegner hat. Bleibt zu hoffen, dass man für künftige Ausgaben (die wohl nicht zu verhindern sein dürften) wenigstens einen anderen Zeitpunkt wählt. Das Argument, man mache es zur Weihnachtszeit, weil dann auch die anderen gleich funktionierenden Aktionen in anderen Ländern stattfinden, ist ziemlich dämlich, weil JRZ eine stark regional beschränkte Plattform ist. Weiter kann man sich auch fragen, ob es der richtige Rahmen ist, gewissen Persönlichkeiten von zweifelhaftem Ruhm (im aktuellen Beispiel wäre das Brabeck) derart viel Präsenz einzuräumen.
Gymkhana 5 – Making of
Wer sich gefragt hat, wie man Gymkhana 5 in San Francisco gedreht hat… hier gibt’s nun das Making of. Ab und zu gehen also auch mal ein paar GoPros drauf.
It’s the End of the World (as we know it)
Hätten wir mal nicht so viel Zeit und Energie damit verbraucht, uns gegenseitig abzumurksen, wir wären vielleicht für die Flucht bereit gewesen. So what. War schön mit Euch. 😉
Jahresrückblicke 2012
Jaja, es ist wieder mal Jahresrückblickzeit. Hier mal zwei aus dem allmächtigen Google-Imperium.
Dazu gibt es hier die populärsten Videos aus dem Netz. Auch Google selbst hat natürlich so einen Clip parat. Der Sprung «aus dem All» scheint dabei irgendwie das wichtigste Ereignis des Jahres gewesen zu sein. Naja. Wer sich noch mehr für die getätigten Suchanfragen bei Google in diesem Jahr interessiert, wird auf der Zeitgeist-Website fündig. Wenn ich das recht interpretiere, haben wir tatsächlich am häufigsten den Begriff Zalando gegoogelt.
Argo
Als sich die iranische Revolution in vollem Gange befindet, wird die Botschaft der USA durch aufgewühlte Iraner gestürmt. Über 50 Geiseln werden genommen. Sechs Mitarbeitern der Botschaft gelingt eine unentdeckte Flucht, die vorerst auf der kanadischen Botschaft endet. Da sie dort nicht dauerhaft bleiben könnten, plant die CIA eine kühne Rettungsaktion. Tony Mendez (Ben Affleck) schlägt einen fiktiven Filmdreh vor, in welchen die Flüchtigen als Mitarbeiter miteinbezogen werden sollen.
«Based on a true story» liest man bei Hollywood-Produktionen nicht selten. Ben Afflecks Argo soll tatsächlich auf einer wahren Geschichte beruhen. Mit all den Star-Wars-Zitaten und einer ordentlichen Portion Humor wird sie noch eine Spur skuriler, als sie wahrscheinlich war. Nur das rechtzeitige Ende seines durchaus sehenswerten Filmes hat Affleck leider verpasst.
The Angels› Share
Robbie (Paul Brannigan) entgeht knapp einer Gefängnisstrafe, muss dafür aber Sozialdienst leisten. Sozialarbeiter Harry entdeckt schnell Robbies olfaktorische Fähigkeiten, die ihm als Whisky-Liebhaber sehr gefallen. Schliesslich begibt sich der Sträfling zusammen mit seinesgleichen auf einen Roadtrip zu einer Whisky-Auktion. Klar, dass da nur ein krummes Ding rausschauen kann.
Toll, wie Regisseur Ken Loach eine Komödie mit tragischen Elementen «schmückt». Sozialkritisch und dennoch lustig ist der Film für ein breites Publikum zugänglich. Wer sich dazu noch für Whisky interessiert, kommt eigentlich nicht um den Film herum. 😉
Facebooken wider Willen
Weil irgend so ein Dummbeutel eine Seite auf Facebook unter dem Namen Biene Fenster eröffnet hatte, die zudem mit «schönen» Begriffen ergänzt war, musste ich heute wider Willen eingreifen.
So schaut die Chose nach meinem Eingriff bis jetzt aus. Die Frage bleibt: Was machen wir nun damit? Ich finde ja, dass Facebook generell nur bei grösseren Firmen oder solchen, die sowieso im Web tätig sind wirklich Sinn ergibt. Ausserdem, das ist bekanntlich bei allen Websites so, muss das Ganze auch betreut werden.
Also: Was kann und soll man von einer Facebook-Präsenz erwarten? Reichen Verlinkung, Adresse und andere Kontaktdaten oder wird tatsächlich aktives Mittun der Firma erwartet? Braucht es da überhaupt aktuelle Posts und wenn ja, was würde die FB-Gemeinde interessieren?



