tag der lustigen kommentare

heute scheint der tag der lustigen kommentare zu werden. wobei man stattlustig auch die begriffe schräg, blöd, deppert und dergleichen benutzen könnte. zum einen fordert da ein gewisser «von harlenberg» mehr sicherheit für fahrräder. das finde ich ja schon abstrus genug. vor allem, weil der kommentar so überhaupt nicht zum beitrag passt. noch lustiger fand ich aber einen kommentar, den ein youtube-video von mir heute gekriegt hat. das video zeigt den versuch, die simlock-sperre des iphone zu knacken, indem man zwischen die sim-karte und das gerät einen kleinen chip legt. der kommentierende meinte allern ernstes, dass das loch in der simkarte zum entsperren dient.

So ein schmarrn… Der Simlock basiert doch nicht auf der Form der Karte sondern auf einer Mischung aus Daten auf der Karte (Provider) und Software aufm Iphone…

Was soll das bringen die Karte zu lochen?

um die sache aufzuklären: das loch schaft ganz einfach platz für den chip.

firmenportal24.ch und andere gauner

heute hat bei mir eine nette, hochdeutsch sprechende dame angerufen. ob wir denn unseren eintrag im branchenbuch verlängern möchten. ich fragte sie, welches branchenbuch sie denn meinte. sie sagte irgendwas von winikon und den gelben seiten. als ich antwortete, wir würden gerne kündigen, zögerte sie keinen augenblick und kündigte an, mir ein fax zu schicken. der fax kam auch tatsächlich, doch darin versteckte sich der haken an der ganzen sache. fett und gross stand da zwar, dass man damit den eintrag kündigen würde, im kleingedruckten würde man den zu kündigenden vertrag aber erst einmal eingehen. nice try.

wer die seite besucht merkt bald: das muss einfach ein fake sein. das einzige bild ist sogar von istockfoto.com geklaut – mit gut sichtbarem wasserzeichen. da wir nicht selten solche billigen tricks präsentiert kriegen, werde ich diese hier sammeln.

eintrag nummer eins in meinem gaunerbranchenbuch:
proinfo marketing services srl. str. ion, campineanu nr. 11, etaj 4, sector 1, bukarest, rumänien

35’000 fotos

eine eindrückliche zahl an bildern, die da in einen timelapse film verwandelt wurde. jedes einzelne foto wurde nachträglich mit einem sogenannten tilt-shift-effekt versehen, damit dem betrachter die szenerie als miniaturlandschaft erscheint. sam o’hare nennt sein projekt passenderweise the sandpit.

hd ist fürs einbetten leider deaktiviert, es empfiehlt sich die wiedergabe im vollbild.

gesehen auf fokussiert.com

six degrees of separation

die vorstellung, das jeder mensch mit einem beliebigen anderen menschen auf der erde über sechs grade verbunden ist, hat den beigeschmack einer urban legend. in diesem film wird dem auf den grund gegangen. und siehe da: es scheint tatsächlich wahr zu sein. wer mehr darüber und über netzwerktheorie im allgemeinen erfahren möchte, sollte sich das video unbedingt anschauen.

gesehen bei wahrscheinlich

krieg der t-shirts

diese stopmotion-filme bevölkern ja schon eine weile das netz. manche sind mit einfachsten mitteln gemacht, wie dieser hier mit post-it-zettelchen oder dieser mit diversen alltagsgegenständen, andere sind eher animierte zeichnungen,
gerne auch mit nintendo spielen als vorlage. es gibt sogar stopmotion-filme, in denen gitarre gespielt wird. das einfachste und verbreitetste sind wohl herumschwebende menschen. alle diese videos zeugen vor allem von einem unglaublichen fleiss der macher und einer gehörigen portion kreativität. das gilt auch für das hier gezeigte video, in welchem sich zwei freunde über ihre shirts bekriegen.

amade.ch 2000

leu präsentiert heute seinen webauftritt aus dem jahre 2000. das hat mich daran erinnert, dass ich damals auch bereits online war. und genau am 7. februar 2000 ging ich mit dieser domain «auf sendung».

leu sagt über seine 2000er-site, dass er sie noch heute gelungen und minimalistisch findet. das kann ich von meiner nun wirklich nicht behaupten, spass macht der rückblick aber auf jeden fall. das ist für mich auch grund, nicht nur eben jene startseite, sondern eine ganze menge vom alten zeug weiterhin online zu haben. natürlich gibt es öfters mal ein paar löcher, aber über den index der alten seiten finden sich noch immer einige ganz witzige homepage-verbrechen.

cablecom twittert – und wie!

die vorgeschichte: seit ich in diese wohnung gezogen bin, bekam ich schon drei anrufe von der cablecom. dazu muss ich sagen: ich war noch nie kunde bei cablecom. trotzdem begannen die gespräche immer mit den worten «sie sind ja bereits kunde bei uns, ich hätte da ein ganz gutes angebot…» inzwischen antworte ich darauf mit «also wenn mich das plombieren des anschlusses zum kunden macht, dann bin ich bereits kunde, ja.» heute morgen verwirrte ich damit eine cablecom-callcenter-dame. selbst reichlich verwirrt ob dem offenbar desaströsen zustand der kundendatenbank im hause cablecom twitterte ich nichtsahnend darüber.

gerade hat zum 3. mal die cablecom angerufen, weil ich ja kunde bei ihnen sei. tatsächlich ist der anschluss seit 2007 plombiert. wtf!

ein paar stunden später erhalte ich unerwartet eine antwort von einem user namens cablecomwebcare auf mein gezwitscher:

@amadedotch Guten Tag. Wir können da gerne helfen. Bitte um DM mit Kontaktangaben, wir melden uns. Grüsse.

natürlich reagierte ich auf die freundliche message umgehend und siehe da: es hat tatsächlich eine sehr nette dame von cablecom angerufen und sich des problems en detail angenommen. wenig überraschend tauche ich nirgends in den kundendaten auf. es könne sich eigentlich nur um eine drittfirma handeln, die im auftrag von cablecom adressen abtelefoniere. immerhin, eine sehr ehrliche und auch schnelle antwort. cool auch, dass eine grossfirma wie cablecom twitter dermassen pragmatisch einzusetzen versucht. tatsächlich habe der dienst aufgrund des bislang sehr positiven echos gute chancen aufrecht erhalten zu werden.

terry richardson hat einen blog

ja, das istder terry richardson. der fotograf, der für meinen geschmack öfters auch mal grenzwertige bilder schiesst. nun hat er also einen blog, der sinnigerweise den titelterrysdiary trägt. hat natürlich schon einige coole shots dabei, so wie der oben mit jason, ein anderer mit kirsten, oder mit jon oder mit anthony. dazwischen hat’s auch ein paar, sagen wir seltsame, bilder mit dabei. gut möglich, dass ihm das bloggen von seiner psychiaterin aufgetragen wurde. nicht dass ihr nachher sagt, ich hätte euch nicht gewarnt.