lieber jakob kuhn: zubi raus, zibung rein!

als gestern über die lautsprecher des hardturms verkündet wurde, jakob köbi kuhn befinde sich im stadion, reagierten die luzerner fans schnell:

zubi raus, zibung rein

und tatsächlich wäre es sinnvoll, david zibung in die erste mannschaft zu holen. er ist jung, ehrgeizig und hält sehr gut. ausserdem kann er eine leaderfigur abgeben und bei bedarf schnell nach vorne spielen.

2008 will man ja kaum noch mit pascal zuberbühler im tor auflaufen. deswegen wäre jetzt der richtige zeitpunkt für zibungs nomination.

fc zürich – fc luzern 2:1

beinahe hätte luzern dem meister ein bein stellen können. in der nachspielzeit hatten die aufsteiger die chance zum ausgleich. doch, seien wir ehrlich, ein unentschieden hätte nicht dem spielverlauf entsprochen. obwohl der fcl viel für das spiel zu machen versuchte, war stets klar, wer herr im hardturm war. trotz leoni und einer äusserst locker stehenden abwehr kam der fcl zu wenigen chancen. dafür hatte der stadtzürcher club gleich haufenweise. mehrmals traf man latte, pfosten oder zibung. zur pause hätte es schon gut 4:0 stehen können.

da ich selber nur hinter dem tor stand fällt es mir schwer, detaillierter über das spiel zu berichten. nur ein paar subjektive einzelkritiken: fabian lustenberger schien mir überfordert, sulejmani brachte bei seinem ersten einsatz schon mehr zug auf’s tor als n’tiamoah, auch nicolas lambert zeigte bei seiner premiere eine starke leistung.

stolz war einmal mehr der auftritt des luzerner anhangs. bis zum schluss wurde die mannschaft unterstützt, so soll das sein! die zürcher fans hatten pech: ihr transparent wurde, noch nicht einmal ausgerollt, von den krassen delta securities beseitigt.

daten

Zürich – Luzern 2:1 (2:1)

Hardturm. – 7700 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 15. Raffael 1:0. 26. Dzemaili 2:0. 33. N’Tiamoah 2:1.

Zürich: Leoni; Stahel, Von Bergen, Rochat, Stucki; Margairaz, Dzemaili, Inler, Cesar; Raffael, Pouga (78. Abdi).

Luzern: Zibung; Sam, Bader, Dal Santo, Claudio Lustenberger (90. Agolli); Paquito, Fabian Lustenberger, Aziawonou, Andreoli (58. Lambert); Tchouga; N’Tiamoah (73. Sulejmani).

Bemerkungen: Zürich ohne Stanic, Schneider, Alphonse und Kollar (alle verletzt) sowie Tihinen (bei der Nationalmannschaft) und Eudis (noch nicht spielberechtigt), Luzern ohne Mettomo (gesperrt) sowie Cantaluppi, Righetti, Maliqi, Mehmeti und Sigrist (alle verletzt). 37. Schuss von Raffael streift die Latte. 42. Kopfball von Cesar an die Latte. Verwarnungen: 2. Tchouga (Foul). 31. Pouga (Foul). 78. Sulejmani (Unsportlichkeit).

sc kriens – fc luzern (cup 1/16-final) 0:4

es war eine klar sache, von anfang an. auch wenn gerade zu beginn sich ein schuss bedrohlich über zibung zu senken drohte und die latte traf. der klassenunterschied war spürbar. es waren nicht mehr die harten derby-zweikämpfe aus der nati b. luzern kam ganz ohne angst auf den unebenen krienser rasen. und gleichzeitig wusste man, dass jegliche arroganz fehl am platze war. schliesslich steht kriens in der umkämpften challenge league auf dem respektablen zweiten platz.

im fcl-mittelfeld wurde aziawonou vorerst geschont, weshalb neben cantaluppi fabian lustenberger auflief. die blauweissen spielten zwar nicht einen permanenten angriffsfussball, schienen aber auf die sich bestimmt bietende unsicherheit in der krienser abwehr zu lauern. und tatsächlich, in der 23. minute brachten die grünweissen den ball nicht aus dem strafraum, n’tiamoah stocherte so lang, bis der ball im netz zappelte. rund eine viertelstunde später traf tchouga in einem ähnlichen durcheinander in der krienser verteidigungszone.

nach der pause nahm sich luzern zurück – und brachte so die krienser ins spiel. dieser erarbeiteten sich chancen, so dass sich auch zibung ein paar mal auszeichnen musste. der starke fcl-hüter liess sich aber nicht übertölpeln, beging aber einen schweren fehler. er sprang einen krienser penaltyreif an. doch: der pfiff blieb aus. ist das der superleague-bonus? vielleicht.

so kam der fcl in der zweiten hälfte trotz krienser sturmlauf zu zwei weiteren toren. zum einen traf andreoli mit einem traumhaft geschossenen freistoss. zum anderen war tchouga ein zweites mal erfolgreich, indem er einen pfostenschuss von n’tiamoah verwertete. die effizienz des fc luzern war beispielhaft und die krienser mussten sich den vorwurf gefallen lassen, besonders in der ersten hälfte nicht den nötigen cup-kampfgeist an den tag gelegt zu haben. so konnten sie den sieg des nachbarn nie gefährden und das spiel nicht interessant machen.
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es war das zweite spiel, das ich auf höhe des geschehens miterlebte. also auf dem rasen. erstaunlicherweise ist eine analyse aus so kurzer distanz um einiges schwieriger, als von der mitte der stehrampe.

daten

Kriens – Luzern 0:4 (0:2) Kleinfeld. – 4315 Zuschauer. – SR: Kever. – Tore: 23. N’Tiamo­ah 0:1. 36. Tchouga 0:2. 75. Andreoli 0:3. 81. Tchouga 0:4.

Kriens: Foletti; Barmettler, Meier, Lijmani, Maric; Keller (46. Schneuwly), Bättig, Curic (46. Nocita), Benson; Piu (84. Schil­ling), Lüscher.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo (72. Bader), Claudio Lustenberger; Paquito (59. Aziawonou), Can­taluppi (83. Diethelm), Fabian Lustenberger, Andreoli; Tchou­ga, N’Tiamoah.

Bemerkungen: Kriens ohne Lattmann (ver­ letzt), Luzern ohne Lambert, Mehmeti und Righetti (alle ver­letzt). 2. Schuss von Meier streift die Latte. 81. Pfostenschuss von N’Tiamoah (Tchouga trifft im Nachschuss). Verwarnun­gen: 19. Dal Santo (Foul). 39. Cantaluppi (Foul). 42. Meier (Foul). 63. Claudio Lustenberger (Foul). 74. Benson (Foul).

[quelle: tagesanzeiger]

zurück in die challenge league – für ein spiel

90 minuten, vielleicht 120, oder doch noch ein zusätzliches penaltyschiesssen? nein, das heutige aufeinandertreffen von luzern und kriens im lottrigen kleinfeldstadion ist nicht alltäglich. letzte saison hatte gegen kriens die luzerner serie begonnen, die den weg für den aufstieg ebnete. heute stehen sich die beiden luzern clubs im cup 1/16-final aufeinander.

mal sehen, wer die besseren nerven hat. normalerweise sind cupbegegnungen vom kampf geprägt, was die an sich unterklassigen vereine meist bevorteilt.

fc luzern – fc basel 2:0 – champions league, wir kommen

es war wie früher: eine stunde vor matchbeginn im stadion, prall gefüllte stehrampen, feuerwerk aus dem gästesektor. nur das, was auf dem platz ablief, wich von bekanntem doch merklich ab. aber der reihe nach. erst drängten sich die fcb-fans in den vordergrund. mit einem ganzen arsenal von raketen, petarden und co. waren sie aus der rheinstadt angereist. und die luzerner eingangskontrolle hatte scheinbar auf der ganzen linie versagt. natürlich konnte das spiel so nicht pünktlich angepfiffen werden.

doch schliesslich ging’s doch noch los. obwohl basel anpspielte, landete der ball sehr schnell beim ausgeliehenen yao aziawonou, der im offensivem mittelfeld spielte. er reagierte schnell, spielte den steil laufenden n’tiamoah an, der schon in der ersten minute eine grosschance vertat. danach nahmen die basler das zepter in die hand. abgesehen von einem pfostenkopfball von ergic konnten sie sich zwar keine klaren chancen erarbeiten, hatten aber sehr viel mehr ballbesitz. noch stärker wurden die blauroten (die in weissblau spielten) ab der 20. minute, ein tor wollte ihnen aber keines gelingen. nach einer halben stunde hatten sich die luzerner scheinbar gefasst und trauten sich auch, den übergegner zu attackieren. so entstanden zwei grosse tormöglichkeiten. bei der einen konnte fliegenfänger costanzo den ball gerade noch zurückeilenderweise vor der linie fangen. bei der anderen wurstelte n’tiamoah den ball irgendwie hinter dem goalie durch aber leider am tor vorbei. zur pause konnte man mit dem unentschieden also zufrieden sein, auch wenn man befürchten musste, dass der fcb in der zweiten hälfte wohl einen gang zulegen würde.

doch es kam anders. erst brannten die fcb-fans ihr zweites feuerwerk ab, aber das kannten wir ja bereits. die dame vom mazda-pausengame meinte übrigens mutig: die fans aus basel zündeten ihr feuerwerk vor dem match, wir tun das nach dem spiel… und tatsächlich, abgesehen von einem lattenschuss musste luzern kein glück mehr beanspruchen. zibung hielt zwei mal mirakulös. das war’s aber dann schon mit den basler chancen in der zweiten hälfte. obwohl die linke seite ohne andreoli auskommen musste, der in der ersten halbzeit eine tadellose leistung gezeigt hatte, verstärkten sich die offensivbemühungen. der meist von majstorovic abgemeldete tchouga trat immer mehr in den vordergrund und konnte sich in der 62. minute sehenswert lösen. der nicht gerade als flankengott bekannte kameruner entschied sich für einen scharfen flachpass in die mitte, obwohl dort kein luzerner stand, dafür aber nakata! dieser lenkte den ball ins eigene tor ab. 1:0? 1:0!!! ein grossteil der 10’089 zuschauer (mein tipp: 9862) hatte wohl nicht damit gerechnet, ich auch nicht. nun erwachte auch endlich der luzerner anhang etwas aus seinem nickerchen. gemessen an der grossen zuschauerzahl hielt sich der support akustisch nämlich in ziemlichen grenzen. nun spielte praktisch nur noch luzern, sogar die konter der basler waren äusserst stumpf. das spiel befand sich schon in der 78. minute, als paquito den ball in der mitte erhielt und an die beiden stürmer n’tiamoah und tchouga hätte spielen können. doch der kleine mit der nummer 10 auf dem rücken wagte es… und traf! für einmal kann man dem 3-millionen-mann zwischen den basler pfosten wohl keinen vorwurf machen: paquitos schuss war perfekt. 2:0!!!

auf ein echtes feuerwerk verzichteten die fcl-fans, dafür brannte die mannschaft eines auf dem platz ab. das war schon ganz grosses tennis, wie der provinzclub den ehemaligen meister und cl-teilnehmer abfertigte. man könnte anmerken, dass stürmerstar mladen petric nicht mittat, doch kann das gegen den tabellenletzten wohl kaum eine ausrede sein. nein, es war schlicht die tolle leistung des sforza-teams, welches mit einer geballten ladung an black-power antrat: sowohl mettomo, als auch der neue aziawonou und tchouga zeigten fehlerlose leistungen. weiter erwischte zibung einen tollen tag, genial wie er die bälle pflückte. nur schade, dass er sich mit seiner grossen klappe eine gelbe karte wegen reklamierens einfing. ciri sforza scheint seine aufstellung gefunden zu haben: 4-4-2 mit aziawonou im zentralen offensiven mittelfeld, paquito im rechten mittelfeld, andreoli im linken. vorne spielt tchouga etwas hinter n’tiamoah.

es wäre schön, wenn die mannschaft das gewonnene selbstvertrauen in den kommenden spielen nutzen könnte. wer basel schlagen kann, kann jeden schlagen. also los: hopp lozärn!

daten

Luzern – Basel 2:0 (0:0)

Allmend. – 10 089 Zuschauer (Saisonrekord). – SR Busacca. – Tore: 62. Eigentor Nakata 1:0. 78. Paquito 2:0.

Luzern: Zibung; Sam, Mettomo, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Aziawonou, Cantaluppi; Paquito (90. Bader), Andreoli (46. Fabian Lustenberger); N’Tiamoah (85. Maliqi), Tchouga.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Nakata, Chipperfield (68. Berner); Ergic, Ba (81. Kawelaschwili); Kuzmanovic, Rakitic (68. Sterjovski), Buckley; Cristiano.

Bemerkungen: Luzern ohne Lambert, Mehmeti und Righetti (alle verletzt). Basel ohne Carignano, Eduardo, Petric und Smiljanic (alle verletzt). 7. Ergic-Kopfball an Pfosten. 56. Lattenschuss Rakitic. Verwarnungen: 11. Ba (Foul), 73. Berner (Foul), 86. Kawelaschwili (Unsportlichkeit), 89. Zibung (Reklamieren).

[quelle: tagesanzeiger-online]

zum schmunzeln: baz-artikel

Luzern. Si/baz. Basel unterliegt Aufsteiger Luzern auf der Allmend mit 0:2 und bleibt damit auch im vierten Auswärtsspiel der Axpo Super League sieglos. Koji Nakata mit einem Eigentor und der Brasilianer Paquito führten den FCL mit ihren Treffern zum zweiten Saisonsieg.

10’089 Zuschauer sahen auf der Luzerner Allmend einen kampfstarken, hervorragend organisierten FC Luzern, der erstmals in dieser Saison ohne Gegentor blieb und nach Aarau nun auch die Basler ohne Punkte nach Hause schickte. Dabei wussten sie auch das Schlachtenglück auf ihrer Seite: In der 7. Minute traf Ivan Ergic mit einem Kopfball nur den Pfosten und in der 56. Minute prallte ein Freistoss von Ivan Rakitic von der Latte zurück.

Die Basler schienen danach nie damit gerechnet zu haben, gegen das temporäre Schlusslicht in Rückstand zu geraten und konnten nach dem von Nakata unglücklich ins eigene Tor abgefälschten Weitschuss des überragenden Jean-Michel Tchouga (62.) nicht mehr reagieren. Dies nutzten die Luzerner zwölf Minuten vor Schluss mit der Siegsicherung: Paquito erwischte FCB-Goalie Franco Costanzo mit einem unhaltbaren Weitschuss.

die trojka-werbung nervt!

während der fcl-spiele werden immer wieder werbespots auf der grossleinwand gezeigt. besonders nervig sind dabei jene des vodkaherstellers trojka, weil sie akustisch speziell ablenkend sind. auch heute habe ich mich wieder an diesen spots gestört.

ach ja: der fc luzern hat den fc baselnatürlich mit 2:0 nachhause geschickt. es esch schön, dass ehr cho send. 🙂

matchbericht und bilder folgen morgen.

més que un club – fc barcelona mit unicef

der fc barcelona ist defintiv més que un club. mehr als ein club. während jahren war er der einzige grosse club im internatioalen fussball, der ganz auf trikotwerbung verzichtete. das wird im prinizip auch weiterhin so bleiben. nur stellt barça der unicef für fünf jahre die fläche auf der front des trikots kostenlos zur verfügung.

[picture copyright: fc barcelona]

[picture copyright: getty images]

gestern trugen die blau-grana zum ersten mal das shirt mit dem unicef-schriftzug. und scheinbar brachte der glück: levski sofia wurde mit 5:0 weggeputzt.

daten

FC Barcelona – Levski Sofia 5:0 (2:0)

Camp Nou. – 65 000 Zuschauer. – SR Plautz (Ö). – Tore: 7. Iniesta 1:0. 39. Giuly 2:0. 49. Puyol 3:0. 58. Eto’o 4:0. 93. Ronaldinho 5:0.

Barcelona: Valdes; Belletti, Puyol, Thuram (80. Oleguer), van Bronckhorst; Motta; Giuly (63. Gudjohnsen), Deco; Iniesta (72. Xavi), Ronaldinho; Eto’o.

[quelle: tagi]

johnny leoni wirft u21 aus dem em-rennen

morgen werde ich versuchen, einen seriösenmachtbericht matchbericht zu schreiben. doch heute abend muss ich mich hier doch einmal über johnny leoni auslassen, dessen einsatz die schweizer u21 nati aus der em-qualifikation geworfen hat. das erste tor verschuldete er, weil er (obwohl ein verteidiger and er seite des heraneilenden stürmers mitlief) aus dem tor lief und sich mit einem heber übertölpeln liess. beim zweiten tor konnte er nichts dafür. beim dritten schrie er salatic zu, er habe den ball, salatic duckte sich daraufhin weg, doch leoni hatte den ball nicht. die engländer trafen zum genick brechenden 3:2.

sorry, aber dieser goalie sollte nie mehr für die u21 spielen dürfen.

zibung wäre welten besser. und das sage ich nicht nur als fcl-fan. jawohl.

gute nacht.

fc luzern – fc schaffhausen 1:1

nein, dieses mal gibt es wirklich nichts schönzureden. die leistung war – vor allem in hälfte eins – absolut unterirdisch. ciri sforza beliess die taktik endlich mal gleich, besetzte aber einige positionen neu: lambert für diethelm, dal santo für claudio lustenberger, sam für bader, bernet für fabian lustenberger und n’tiamoah für maliqi. doch trotz 4-4-2 und einem sehenswerten angriff gleich zu beginn des spiels, gehörte die erste hälfte den schaffhausern. so kam es, dass die desolate leistung der luzerner von francisco neri ausgenutzt wurde und die innerschweizer abermals vor der pause in rückstand geraten liess.

die geschichte wiederholte sich. wieder gelang es luzern, sich in der zweiten hälfte zu steigern. vielleicht auch, weil der nicht überzeugende cantaluppi durch den kämpfer bader ersetzt wurde. nicht, dass es jetzt ein chancenfeuerwerk für den fcl gegeben hätte. im gegenteil: lange führte schaffhausen die torschussstatistik mit 7:3 an. schliesslich konnte tchouga aber einen pass von n’tiamoah zum ausgleich ausnutzen. gerade noch einmal mit einem blauen auge und immerhin einem punkt davongekommen.

mer gänd niemals uf

daten

Luzern – Schaffhausen 1:1 (0:1)

Allmend. – 6100 Zuschauer. – SR Grossen. – Tore: 27. Neri 0:1. 79. Tchouga 1:1.

Luzern: Zibung; Lambert, Mettomo, Sam, Dal Santo; Bernet (54. Diethelm), Cantaluppi (46. Bader), Paquito, Agolli; Tchouga, N’Tiamoah (86. Maliqi).

Schaffhausen: Herzog; Geiser (72. Tarone), Sereinig, Pires, De Souza; Da Silva, Truckenbrod, Diogo (87. Fabinho), Weller; Renfer (77. Todisco), Neri.

Bemerkungen:Luzern ohne Mehmeti (verletzt). 34. Pfostenschuss Pires. 66. Kopfball Baders an die Latte. Verwarnungen: 36. Sam, 54. Diogo, 76. De Souza, 82. Tarone (alle Foul).

[quelle: tagesanzeiger]

grasshoppers zürich – fc luzern 2:0

tja, wieder eine schlechte erste halbzeit, wieder null punkte und wieder zurück am tabellenende. bei den grasshoppers gab’s vor allem in den ersten 45 minuten gar nichts zu holen. nach 4 minuten hätte es schon 2:0 stehen können, doch die hoppers brauchten weitere drei minuten bis ristic sie in führung köpfen konnte. einmal mehr gab es schlimme fehler der aussenverteidiger zu verzeichnen. das erste tor müssen diethelm und bader auf ihre kappe nehmen. was mich verwirrte: sforza liess in einer 4-5-1 aufstellung spielen (auch wenn die lz etwas anderes behauptet). dabei spielte maliqi im rechten mittelfeld und tchouga agierte als einziger stürmer.

einmal mehr zeigte sich, dass die luzerner das defensive spiel nicht beherrschen. teilweise tauchten die gc-angreifer im minutentakt vor zibung auf. und in der 34. traf eduardo wieder mit dem kopf, nachdem claudio lustenberger gepennt hatte. ihm sollte man aber keinen allzu grossen vorwurf machen, schliesslich ist er in meinen augen sowieso eher ein mittelfeldspieler. defensiv war er während der ganzen ersten halbzeit komplett überfordert.

umso erstaunlicher, dass sforza nicht ihn aus dem spiel nahm. bader und maliqi verliessen den platz, sam und n’tiamoah kamen ins spiel. und die aufstellung kam endlich wieder als 4-4-2 daher. gc wurde von der luzerner offensivpower offenbar überrascht und geriet in arge schwierigkeiten. um die 65. minute hätte luzern gut ein tor schiessen können, gc war fast stehend k.o. doch, man merkt’s dem konjunktiv an, der fcl traf nicht. maliqi nicht, tchouga nicht, paquito nicht und auch agolli nicht. ein ereignis hätte luzern in der endphase noch helfen können: ein gc spieler (es müsste langkamp gewesen sein) beging ein deutliches, absichtliches handspiel. doch rutz schloss beide augen und gab die gelbe karte, die zum platzverweis geführt hätte, nicht. in der folge reklamierte nicht-captain cantaluppi so lautstark und vehement, dass er dafür die gelbe karte sah. die dritte.

cantaluppi wird also im nächsten spiel fehlen. wir dürfen gespannt sein, wer für ihn spielt. bernet würde gut passen. aber auch bader oder andreoli kämen wohl in frage. erst aber der vierten karte wird man für ein spiel gesperrt. cantaluppi hat also wohl noch ein oder zwei spiele vor sich, bevor er eine runde zuschauen muss. ansonsten hoffe ich, dass ciri von anfang an 4-4-2 spielen lässt.

mer gänd niemals uf

daten

Hardturm. – 7000 Zuschauer. – SR Rutz. – Tore: 8. Ristic 1:0. 34. Eduardo 2:0.

Grasshoppers: Coltorti; Sutter, Langkamp, Weligton, Jaggy; Renggli, Seoane (67. Salatic); Pinto, Eduardo (81. Touré), Dos Santos; Ristic (57. León).

Luzern: Zibung; Diethelm (78. Bernet), Mettomo, Bader (46. Sam), Claudio Lustenberger; Cantaluppi; Maliqi (46. N’Tiamoah), Fabian Lustenberger, Paquito, Agolli; Tchouga.

Bemerkungen: GC ohne Denicolà (verletzt). Luzern ohne Mehmeti (verletzt). 79. Zibung lenkt Schuss von Dos Santos an die Latte. Verwarnungen: 13. Dos Santos (Foul), 26. Mettomo (Unsportlichkeit), 62. Langkamp (Foul), 75. Cantaluppi (Reklamieren).