owusu benson auf dem weg zur besserung

Auch wenn Owusu Benson noch nicht definitiv über dem Berg ist, ist es doch fast unglaublich, wie sich sein Zustand in den letzten 48h verbessert hat. Zuerst glaubten wir alle, dass er dies kaum überleben würde. Dass es ihm nun so gut geht, dafür gibt es nur eine Erklärung. Die Laien Reanimation auf Platz von den Spieler und Betreuer muss sehr gut gewesen sein. Denn zwischen dem Zusammenbruch und dem Eintreffen des Rettungsteams sind sicher 10min vergangen. Und einen solch langen Kreislaufstillstand kann nur ein Kind oder ein Unterkühlter (Gletscherspalte, etc) überleben. Deshalb ziehe ich den Hut von den Kriensspieler!
dr. konrad birrer «aufsteigerdoc» im fclforum am samstag 5-4-2008

patrick foletti zum grasshoppers club?

heute gibt es gleich mehrere meldungen, die man eigentlich eher als gelungenen aprilscherz bzeichnen möchte. da aber sowohl auf der gc-page wie auch auf der fcl-seite steht, dass goalietrainer patrick foletti zu den zürchern wechselt, wird wohl was dran sein. schade. mach’s gut, fox!

fc luzern – fc basel 1:0

der millionenschweren söldnertruppe aus basel stand der schrecken ins gesicht geschrieben. der fc luzern hatte dem meisteraspiranten keine einzige grosse torchance erlaubt und ihn zeitweise an die wand gespielt. peinlich, peinlich, wie die offensiv so stark besetzte mannschaft christian gross› auf der allmend auftrat. bei einem abstiegskandidaten wie luzern könnte man vom vizemeister erwarten, dass er versucht das spiel zu machen. doch basel wählte eine abwartende taktik, was sich als fatal erwies.

es war ein spiel, welches über den kampf enschieden wurde. und der fcl kämpfte mit einem gewaltigen siegeswillen. man spürte, dass dieses team noch eine rechnung mit dem gast aus basel offen hat. schliesslich wurde man vor einer woche (mindestens) eines punktes beraubt. in der ersten hälfte hatte davide chiumiento zwei gute weitschussmöglichkeiten. daneben tauchte burim kukeli mehrmals in guter abschlussposition auf. dann traute sich der youngster jeweils aber nicht, selbst aufs tor zu schiessen. der von schötz geholte offensivspieler muss in zukunft mutiger agieren, will er weiterhin von anfang an spielen. und was ist mit basel? der fcb hatte sich in der ersten hälfte gar keine zwingende torchance erabeiten können.

auch nach der pause schien der gast vom rheinknie auf seine möglichkeit zu warten. irgendwann würden die blauweissen einen fehler machen, den man dann eiskalt zur führung ausnutzen könnte. doch soweit kam es eben nicht. es war claudio lustenberger, der zuletzt mehrere schwache partien zu verdauen gehabt hatte, der mit einem beherzten antritt und einer phänomenalen flanke mauro lustrinelli im zentrum fand. mauro lustrigoal lustrinelli zögerte keinen augenblick, stand endlich mal nicht im abseits, profitierte von marques fehlerhaftem stellungsspiel und schoss aus vollem lauf einen wahren hammer in die maschen. costanzo hatte nicht den hauch einer chance. nun versuchten die basler doch noch so etwas wie druck zu erzeugen, scheiterten aber im abschluss kläglichst, wenn sie dann überhaupt dazu kamen. der fc luzern verwaltete den vorsprung nicht nur souverän, nein, er suchte gar die entscheidung zum 2:0. das gelang zwar nicht, trotzdem kam man zu einem ungefährdeten sieg vor über 11’500 zuschauern. auch diese zahl erstaunlich, für den zweitletzten der tabelle.

daten

Luzern – Basel 1:0 (0:0)

Allmend. – 11 623 Zuschauer. – SR Grossen. – Tor: 62. Lustrinelli 1:0.

Luzern: Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra, Claudio Lustenberger; El Idrissi (78. Bader), Seoane, Bättig (67. Wiss), Kukeli (78. Shi Jun); Chiumiento; Lustrinelli.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque (76. Frei), Nakata; Ba; Carlitos, Huggel, Eduardo (84. Lokvenc), Stocker (76. Perovic); Derdiyok.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga (verletzt), Basel ohne Chipperfield, David Degen, Streller und Cabral (alle verletzt) sowie Ergic (krank). Verwarnungen: 24. Stocker (Foul). 79. Zanni (Foul).

luzern siegt! basel leidet


lustrinelli versenkt eine perfekte lustenberger-flanke mit einer sensationellen direktabnahme aus vollem lauf.

zibung und diarra feiern den schon lange fälligen sieg gegen die schwachen basler.

ivan ergic hat den fairnesspreis verdient

wie ich in meinem kurzen matchbericht vom spiel im joggeli gegen basel geschrieben habe, erhielt der fcb völlig zu unrecht einen elfmeter zugesprochen. ivan ergic (spieler des fc basel) soll dem schiedsrichter tatsächlich angedeutet haben, es sei kein penaltywürdiges vergehen schweglers gewesen. schön, dass es auch im profifussball noch immer derart faire sportsleute wie ergic gibt. respect!

schiedsrichter wermelinger im interview mit der nlz zu eben jener szene:

Ich habe das nicht mitbekommen. Wäre Ergic zu mir gekommen und hätte er mir gesagt, dass es kein Hands war, hätte ich den Penalty zurückgenommen. Hundertprozentig.

fc basel – fc luzern 1:0

die bilder gleichen sich, der fcl spielte wie zuhause gegen yb und zuvor auswärts gegen gc eine starke erste halbzeit. tatsächlich war es die wahrscheinlich beste halbzeit in der rückrunde, ja vielleicht sogar in der ganzen ära sforza. trotz der aus meiner sicht unsäglichen 4-1-4-1-aufstellung (die während er ersten hälfte in eine 4-1-3-1-1-aufstellung geändert wurde), kam man zu chancen. sowohl chiumiento als auch el idrissi vermochten akzente zu setzen. beide hatten chancen, den fcl in basel in führung zu schiessen. auch lustrinelli kam zu seiner gelegenheit. und basel? der tabellenführer konnte in der ersten hälfte keine einzige torchance für sich verbuchen – und führte zur pause doch mit 1:0. was war passiert? schiri wermelinger hatte eine brustabwehr schweglers als hands im strafraum taxiert: penalty. laut der sonntagszeitung soll ivan ergic vom fcb den schiedsrichter sogar noch auf dessen irrtum aufmerksam gemacht haben. chapeau, wenn das wahr ist!

dem fcl half’s wenig. er lag trotz enormer feldüberlegenheit im rückstand. nach der pause gingen es die basler etwas vorsichtiger an und liessen die gäste nicht mehr zu gefährlichen chancen kommen. durch die luzerner brille gesehen hatte der fcb auch in der zweiten hälfte keine chance. setzt man sie ab kann man zwei, drei gelegenheiten notieren, ohne dass zibung einen ball wirklich in extremis hätte halten müssen. luzern kämpfte bis zum schluss. sforza brachte auch noch ahmad sharbini, dessen trainingsrückstand ihn jüngst in die medienberichte brachte. doch seine einwechslung brachte ebensowenig den ausgleich wie jene von allrounder pascal bader.

mit nur noch einem punkt vorsprung auf den barrageplatz steht man definitiv mit dem rücken zur wand. und am samstag spielt man gegen… basel. bleibt nur die hoffnung, dass nicht wieder wermelinger oder gar laperriere das spiel pfeift. zweiterer fiel bei seienm letzten besuch auf der allmend nämlich auf eine schwalbe von reset rein und piff. richtig geraten: penalty…

daten

Basel – Luzern 1:0 (1:0)

St.-Jakob-Park. – 20 331 Zuschauer. – SR Wermelinger. – Tor: 45. Majstorovic (Handspenalty) 1:0.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque, Nakata; Ba; Carlitos, Huggel, Ergic, Stocker (61. Derdiyok); Eduardo (70. Frei).

Luzern. Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra (88. Bader), Lustenberger; Seoane; El Idrissi, Chiumiento, Bättig (63. Wiss), Kukeli (84. Sharbini); Lustrinelli.

Bemerkungen: Basel ohne Cabral, Chipperfield, Degen, Perovic und Streller (alle verletzt). Luzern ohne Tchouga und Shi Jun (beide verletzt). Verwarnungen: 40. Schwegler (Hands), 76. Diarra (Foul), 93. Costanzo (Unsportlichkeit).

[quelle: tagesanzeiger.ch]

fc luzern – bsc young boys 0:3

tja, was soll man sagen. es war eine wiederholung der ersten hälfte gegen die grasshoppers. und das gleich zwei mal. obwohl weiterhin mit einer seltsamen ein-stürmer-taktik auspielend, dominierte die heimmanschaft die meisteranwärter aus bern. doch was bringt’s am ende? die young boys hatten in der ersten hälfte zwei chancen, wovon eine ein schwacher schuss von yakin war. die zweite führte zum 0:1. auf der anderen seite konnte el idrissi einen schuss an die latte verbuchen, während lustrinelli keine wirkliche tolle chance hatte, sich aber immer wieder in letzter sekunde den ball vom fuss nehmen lassen musste. kurz vor der pause kam ghezal mit so einer attacke etwas zu spät, was zu einem elfmeter für die luzerner führte. doch es passte zum geschehen, dass davide chiumiento statt eines präzisen flachschusses halbhoch und somit günstig für den torwart einschiessen wollte. wölfli hielt die führung der gelbschwarzen fest.

auch in der zweiten hälfte bemühte sich die andermatt-truppe nicht sonderlich, den druck zu erhöhen. warum auch? man konnte es sich sogar leisten, die gelbrot-gefährdeten yakin und varela (wie immer) vom feld zu nehmen. bei luzern wurde der sturm um einen mann aufgestockt. shi jun sollte dem gut kombinierenden heimteam zum ausgleich verhelfen. doch das ganze blieb stückwerk und endete meist vor dem strafraum oder aber mit einer offsideposition. umgekehrt genügte häberli eine einzige echte gelegenheit, um in der 81. minute auf 0:2 zu erhöhen. gut, dass luzern sofort mit dem anschlusstreffer von lustrinelli antwortete. schlecht, dass dieser leider im abseits stand. und um der geschichte noch die krone aufzusetzen, patzte in den schlussminuten auch noch goalie zibung. der ihm aus den händen geglittene ball gelangte zum eingewechselten frimpong, der sich nicht zwei mal bitten liess.

ich sage es ungern, aber so spielt ein abstiegskandidat. wer trotz guten aktionen, ja sogar zeitweiliger deutlicher überlegenheit, nicht fähig ist einen heimsieg zu landen, der kriegt probleme. und tatsächlich: der vorsprung auf einen barrageplatz ist auf 4 punkte zusammengeschmolzen.

daten

Luzern – Young Boys 0:3 (0:1)

Allmend. – 7466 Zuschauer. – SR Circhetta. – Tore: 34. Yakin 0:1. 81. Häberli 0:2. 86. Frimpong 0:3.

Luzern: Zibung; Roland Schwegler, Veskovac, Diarra, Lustenberger; Seoane, Bättig; El Idrissi (54. Shi Jun), Kukeli (75. Wiss), Chiumiento; Lustrinelli.

Young Boys: Christian Schwegler, Portillo, Ghezal, Raimondi; Yapi (85. Baykal), Hochstrasser, Doubai, Varela (56. Schneuwly); Yakin (63. Frimpong), Häberli.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga (verletzt). YB ohne Liechti (gesperrt) und Zayatte (verletzt). 17. Lattenschuss El Idrissi. 38. Wölfli hält Foulpenalty von Chiumiento. 82. Tor von Lustrinelli wegen Abseits nicht anerkannt. Verwarnungen: 5. Veskovac (Foul), 60. Yakin (Unsportlichkeit), 74. Diarra (Foul), 86. Lustenberger (Foul).

luzern wie madrid?

Luzern hat zwar gute Spieler, angefangen beim Goalie, aber in der ersten Halbzeit kam es mir vor, als würden wir gegen Real Madrid spielen. Wir liefen immer hinterher.
trainer des grasshoppers club zürich, hanspeter latour in der sonntagszeitung

grasshoppers club zürich – fc luzern 2:0

spiele in zürich verliert luzern in fast beängstigernder regelmässigkeit und meist auch in ziemlicher höhe. und was ist bekanntlich die beste verteidigung? richtig: angriff. obwohl bloss mit lustrinelli im sturm spielend, erzeugte die luzerner elf einen enormen druck. die latour-jungs hatten keinen stich, auch nur den hauch einer chance im offensivbereich zu erhalten. doch was machten die luzerner aus ihrer überlegenheit mit forechecking aus dem lehrbuch? um es kurz zu machen: gar nichts. wiss und lustrinelli hatten die besten chancen. alles in allem war man aber einmal mehr zu wenig zwingend im abschluss. das leider oft zutreffende sprichwort, dass der sie nicht macht sie eben kriegt, kam wieder mal zur anwendung. nachdem diarra erstaunlicherweise nach einem corner einen luftkampf verloren hatte, würgte der von wiss bewachte bobadilla den ball über die linie. 1:0 für gc.

sforza musste reagieren. er brachte für den angeschlagenen wiss zum ersten mal burim kukeli, der eigentlich als stürmer verpflichtet wurde. doch in der zweiten hälfte erwachten die grasshoppers allmählich und fcl-hüter zibung hatte ein bisschen arbeit. danach konzentrierten die hoppers sich darauf, den vorsprung über die runden zu bringen und auf eventuelle konter zu spekulieren. das brachte luzern zurück ins spiel. doch weil man es versäumte, druck wie in der ersten hälfte zu erzeugen, kam man nicht zu grossen chancen. schliesslich war es die einwechslung von mikari, die gc wieder neues leben einhauchte. das tor zum 2:0 ging aber auf die kappe von lustenberger, der gleich zwei mal versuchte, an dos santos vorbeizugehen. dieser machte sich auf richtung luzerner tor und verlud zibung mit einem angetäuschten pass. die grasshoppers konten sich nach dem spiel höchstens wegen ihrer effizienz loben. luzern muss sich wieder den vorwurf machen, eine halbzeit lang deutlich besser gewesen zu sein, ohne daraus profit geschlagen zu haben.

daten

Grasshoppers – Luzern 2:0 (1:0)

Letzigrund. – 5200 Zuschauer. – SR Petignat. – Tor: 38. Bobadilla 1:0. 91. Dos Santos 2:0.

Grasshoppers: Jakupovic; Voser, Vallori, Smiljanic, Daprela; Salatic, Colina (81. Renggli); Dos Santos, Cabanas, Rinaldo (85. Mikari); Bobadilla (78. Gabriel).

Luzern: Zibung; Schwegler (77. Lambert), Veskovac, Diarra, Lustenberger; Seoane; El Idrissi, Wiss (46. Kukeli), Bättig (87. Bader), Chiumiento; Lustrinelli.

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Sutter, Touré und Zarate (alle verletzt). Luzern ohne Shi Jun (gesperrt) und Tchouga (verletzt). Verwarnugen: 15. Bobadilla (Handspiel). 48. Schwegler. 67. El Idrissi (beide Foul).

[quelle: tagesanzeiger.ch]