uhren kommen aus der schweiz

tja, das hat man davon, wenn man keine uhren aus der schweiz mehr verwendet: gerade sollte in schladming der zweite lauf des nachtslaloms gestartet werden. ging nicht. weshalb?

die deutsche zeitmessung hat bei einigen fahrern im ersten lauf zu früh (rocca) und bei anderen zu spät (reich) angehalten. und ohne zeitmessung…tja, ohne zeitmessung kein rennen.

als swiss timing (swatch group) noch alle rennen stoppte gab es nie solche probleme. ätsch.

update:
nur rocca und pranger wurden (nach konsultation digitaler kontrollzeiten) zu früh gestoppt. alle anderen sollen korrekt in den ranglisten auftauchen. die zeiten für die beiden fahrer wurden korrigiert. da giorgio rocca (führender nach dem ersten lauf) weniger vorsprung haben würde, hat das italienische team protest eingelegt.

update2: manni pranger macht sich sein schönstes geburtstagsgeschenk und gewinnt das nightrace von schladming. giorgio rocca stürtz im zielhang und wird nur 21. sensationeller dritter wird der schwede myhrer (1. lauf 22.).

house of flying daggers

crouching tiger, hidden dragon hatte ich ja vor dem grossen alternativchinafilmboom gesehen und war enttäuscht. die leute flogen an fäden durch die luft, was einem als kampfszene verkauft wurde aber eher kindisch wirkte. auch sonst konnte der film mit seiner flachen geschichte nicht überzeugen.

aber house of flying daggers ist anders. und besser. viel, viel besser. shi mian mai fu ist vor allem ein liebesfilm, aber was für einer!

die darsteller der verzwickten dreieckstory (allen voran takeshi kaneshiro) sind einfach brilliant. die kampfszenen (hier vor allem die von zhang ziyi) sind spektakulär, dramatisch, schlicht genial. die geschichte entfaltet sich nur langsam und lässt den zuseher lange rätseln, wer wen ausspioniert, wer wirklich blind ist und natürlich: wer wen liebt.

schlussendlich wird es winter (innerhalb einiger minuten) und ein letzter kampf steht an. hier findet das farbspektakel seinen höhepunkt, trotz des vielen weissen schnees.


bilder copyright by sony entertainment

the aviator

zweifelsohne ein film, dem man viele vorwürfe machen kann. er sei zu lang, er sei falsch besetzt, er sei langweilig, er sei irrelevant…

aber: howard hughes wird in the aviator glaubhaft dargestellt (leonardo di caprio). unnahbar, egoistisch, verrückt, von den warnungen seiner mutter verfolgt.

er stellt die spektakulärsten filme auf die beine und verleiht den verrücktesten maschinen flügel. er investiert in superlative. bis er nichts mehr zu investieren hat.

mir hat der überlange film gut gefallen. weil (abgesehen von gwen steffani und cate blanchett’s komischen akzent) nur hochkarätige schauspieler am werke sind. weil di caprio einmal mehr sein allerbestes gibt. weil scorsese viel feingefühl für zeitgenössische farbgebung und details beweist. weil man als motorensüchtiger von diesen tollkühnen maschinen einfach begeistert sein muss. weil weder vorbilder noch hassfiguren aufgebaut werden und am schluss keine belehrende message kommt.

gute nacht welt

im heutigen tagesanzeiger steht, was albert stahel bereits vor zwei jahren erklärt hat. es ging nie um denirak, das ziel der amis war und ist deriran.

mal sehen, wer sich dieses mal zur allianz der willigen (aka allianz der dummen) zählt.

ein militärischer schlag wird bestimmt fatale folgen haben. deshalb: gute nacht welt.

R.E.M. – die bilder sind online!

nach zürich 1999 und locarno 2003 sah ich R.E.M. in basel am 13-1-2005. wieder spielten sie einfach grossartig. die bilder von den beiden letzten concerts gibt’s auf rem.amade.ch.

dank early entry wristbands standen wir in der allerersten reihe. allerdings doch etwas zu weit rechts, wo vor allem peter bucks monitor zu hören war. dafür wurde man von der securitycrew mit wasser ausgestattet und erschien scheinbar gar auf grossleinwand. und ausserdem: ab und zu hat man das gefühl, wahrgenommen zu werden…

playlist: finest worksong, departure, so fast so numb, animal, boy in the well, world leader pretender, hi-speed train, everybody hurts, aftermath, imitation of life, i’ve been high, cuyahoga, wanted to be wrong, final straw, the one i love, orange crush, losing my religion, walk unafraid | zugaben: what’s the frequency kenneth, drive, leaving new york, permanent vacation, d.j. (previously unreleased), man on the moon.

thanks, R.E.M. and come back soon.

spektakuläre neue f1-autos

sauber und bar haben ihre neuen spielzeuge für die saison 2005 vorgestellt. bei beiden wurde eine auffällige frontpartie realisiert. letztes jahr trug lediglich der bmw.williams eine schnauze von solch hohem wiedererkennungswert.


sauber c24

bar 007

shelby gr-1 – absolutely stunning!

einmal mehr kommt gewaltiges aus dem hause shelby. der erfinder der schnellen ac cobras ist inzwischen 82 und kein bisschen müde. V10, unterbau des ford gt, 605PS leistung, 6,4L hubraum, 680Nm drehmoment, 1,17m hoch, 4,41m lang, 1,83m breit, 19″ räder, in 4 sec auf 100km/h, 300km/h höchstgeschwindigkeit. aber was sollen alle diese zahlen? man schaue sich diese bilder an:




gerade in der seitenansicht wird das tolle hinterteil («arsch» konnt› ich mir grad noch mal so verkneifen…) sichtbar. ich sehe da den seligen de tomaso mangusta. trotzdem ist shelby (bzw. j mays) auf jeden fall ein eigenständiges design gelungen.

ich sage: *bauen!*

daten und bilder von autobild.de

snapshotsupdate

ich hatte ja ganz vergessen, wie das an der fasnacht funktioniert. wie lange man da unterwegs ist. wie viel spass das macht (machen kann). wie viel die leute da trinken. wie viel geld man da braucht. trotzdem, ein positives fazit:

theydoknowhowto *party!*

merci beaucoupstaudi für’s reintroducen des luzernischen brauchtums. war wirklich geil. und ja: das machen wir wieder.

natürlich hatten wir als agenten unsere camera dabei, womit wir neue snapshots schossen.

peterhansel gewinnt dakar

wie bei jeder dakar gab es dieses jahr höhen und tiefen. ganz sicher wurde die ganze rallye aber vom tod von fabrizio meoni überschattet. er war ein vorbild für die jungen bzw. die privatfahrer. er war ein guter kumpel für alle motorradfahrer. sein tod liess einmal mehr die frage nach dem sinn dieser megaveranstaltung aufkommen.


im gedenken an richard sainct, jose manuel pérez und fabrizio meoni


der überragende sieger: stéphane peterhansel auf mitsubishi pajero evo

bei den lkw’s gewann einmal mehr ein kamaz (kabirov), bei den motorrädern natürlich eine ktm (cyril despres) und bei den autos… schon wieder mitsubishi (stéphane peterhansel). allerdings waren die vw’s dieses jahr nicht ganz so schlecht: kleinschmidt wurde (mit mehr als 3h rückstand) dritte, bruno saby erreichte im race touareg den fünften platz.

well then, see you next year.