king kong

am ende stirbt er. das ist klar. und es verleiht dem film etwa die spannung vontitanic oderder /untergang./ weil man also von anfang an weiss, wie’s enden wird, muss die gewaltige portion action auch optisch überzeugen. und das tut sie.

selten gab es so gut animierte gestalten. aber ein film besteht natürlich aus mehr als nur special effects.

die story beginnt im depressions-new york und findet zum grossteil auf der verrücktenskullisland statt. dort gibt jack black den wahnsinnigen regisseur denham, der um jeden preis berühmt und reich werden will. deshalb setzt er eine gesamte schiffscrew aufs spiel. die talentierte schauspielerin ann darrow (super: naomi watts) wird von den eingeborenen an kong geopfert. es entsteht eine seltsame liebschaft mit anklängen des helsinkisyndroms. am ende findet man sich wieder in nyc ein, um den riesenaffen als theaterzootier zu missbrauchen. der schluss ist ziemlich schwach und im verhältnis zum rest auch sehr kurz.

mein tipp: wenn man sich diesen film ansehen will, dann jetzt, solange er noch in einem grossen kinosaal mit hammersoundanlage zu sehen ist. auf jeden fall aber mit popcorn, m&m’s und cola.

cupsieger fcz kickt basel raus

gerade championsleagewürdig war das nicht, was uns die beiden super league clubs im st.jakobspark da boten. 7 tore in etwas mehr als 90 minuten…

bemerkenswert dabei ist vor allem, dass der fcb nicht die aus den ligaspielen bekannten übermannschaft war. im gegenteil. vor allem in der verteidigung taten sich löcher auf.

und obwohl der heute äusserst egoistisch agierende alhassane keita bestimmt 5 gross-chancen vertat, stand’s am ende 4:3 für den auswärtsclub. auch dieses saison wird sich der fcb mit dem meistertopf zufrieden geben müssen. schade. für die basler jedenfalls. 😀

wenn die reichen die armen sind

ohne zweifel, der bugatti veyron ist ein schnelles auto. und ein verdammt teures: 1,16 mio euro muss man auf den tisch legen, um sich einen aktuellen bugatti in die tiefgarage zu stellen. aber was ist, wenn man mal die lust an seinem zweifarbigen 1001-ps-monster verliert? einfach auf autoscout oder zündung.ch ausschreiben ist nicht:

6.3. vorkaufsrecht des verkäufers

der käufer wird darauf hingewiesen, dass der verkauf eines bugatti veyron 16.4 nur an personen erfolgt, die den vom verkäufer festgelegten normen entsprechen, um die reputation und die integrität des verkäufers und der marke bugatti nicht zu gefährden. der verkäufer hat daher ein interesse daran, dass sich das bestellte fahrzeug dauerhaft im besitz und im eigentum von personen befindet, die den genannten voraussetzungen entsprechen. aus diesem grund verpflichtet sich der käufer, den verkäufer über eine weiterveräusserung des bestellten fahrzeuges an dritte zu informieren und dem verkäufer ein vorkaufsrecht einzuräumen.

ich finde ja sowieso, dass dieses auto scheisse aussieht. dazu kommt, dass man ein ellenlanges prozedere durchführen muss, um die höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h zu erleben. weiter finde ich den w-motor nahe an einer fehlkonstruktion. aber das vor- bzw. rückkaufsrecht gibt den veyron noch endgültig der lächerlichkeit preis.

tja, manchmal sind die superreichen eben die armen. 😉

beruf: schafhirt

jaja, das gibt es noch! zwei schafhirte mit ihren drei hunden und zwei eseln. jedes jahr um diese zeit, kann man die schafherde beobachten. sie zieht noch bis mitte märz durch unsere umgebung, wandert stets dem noch frischen gras entlang.

hm, aber wie viele schafe sind’s denn?

the chronicles of narnia

vier kinder verirren sich in einem kleiderschrank. ok, es ist natürlich nicht bloss ein kleiderschrank, sondern die pforte in eine andere welt: narnia.

dort regiert die königin bzw. die weisse hexe (brilliant: tilda swinton) ein fantastisches reich. sie terrorisiert die dort lebenden geschöpfe. nur die vier menschen – sagt die prophezeihung – können ihre herrschaft beenden. dazu müssen sie zuerst aslan finden, der ihnen beim kampf gegen die hexe hilft.

der film zieht sich ziemlich zäh dahin und versucht gar nicht erst, kein kinderfilm zu sein. dem zuschauer wird das konzept von narnia gar nicht erst erklärt. das ist schade, weil man so vieles nur oberflächlich begreift. teilweise ist auch die tricktechnische umsetzung der landschaften recht enttäuschend. das sieht manchmal doch etwas gar künstlich aus.

man könnte auch die etwas übertriebene symbolik gewisser szenen kritisieren, aber bei einem kinderfilm ist das vielleicht notwendig. fazit: kann man sich ansehen, muss man aber nicht. und mit wenn man mit «lord-of-the-rings-erwartungen» den kinosessel entert, wird man garantiert enttäuscht.

ahmedinejad ist ein idiot

Israel rüstet sich für Präventiv-Schlag gegen den Iran

Besorgnis nach Reden Ahmedinejads

Die andauernden Hasstiraden des iranischen Präsidenten Ahmedinejads gegen Israel lassen dort die Alarmglocken läuten. Die Besorgnis in Israel wächst, dass Teheran schon bald in der Lage sein wird, eigene Nuklearwaffen zu entwickeln.

(ap) Israel rüstet auf, um für die grösstmögliche Bedrohung gewappnet zu sein – einen Atomschlag des Irans. In den vergangenen Monaten hat die Luftwaffe amerikanische Kampfjets erhalten, die dank Extratanks den Iran erreichen könnten. Und mit Deutschland haben die Israeli einen Vertrag über den Bau von zwei U-Booten der Dolphin-Klasse unterschrieben, die offenbar auch für den Abschuss von Atomraketen geeignet sind.

Offiziell kein Präventiv-Schlag vorgesehen

Zwar beteuert die Regierung in Jerusalem, ein Präventiv-Schlag gegen die Atomanlagen des Irans sei nicht in Vorbereitung. Gleichwohl beteiligen sich ranghohe Politiker an der Diskussion über einen möglichen Militäreinsatz, ob allein oder im Verbund mit den USA.

Mit einer einzigen Bombardierung – wie bei der Zerstörung eines im Bau befindlichen irakischen Reaktors 1981 – wäre es nach Ansicht von Experten im Falle des Irans nicht getan. «Diesmal gibt es kein Ziel, das man auf der Landkarte findet und zu dem man zwei F-15 schicken könnte, um das Problem zu lösen», sagt Itamar Jaar, stellvertretender Vorsitzender des israelischen Sicherheitsrates.
Hasstiraden und Atomprogramm

Die Debatte in Israel wird durch zwei Faktoren angeheizt: Die jüngsten antisemitischen Ausfälle des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmedinejad, sowie das Streben Teherans nach einem eigenen Atomprogramm inklusive Urananreicherung.

Ahmedinejad hat im Oktober öffentlich gefordert, Israel «von der Landkarte zu tilgen». Zuletzt rief er Europa dazu auf, den jüdischen Staat nach Deutschland oder Österreich zu verlegen. Als Beweis für den Ernst dieser Drohungen wertet die israelische Regierung, dass Teheran die Hizbollah und den Islamischen Jihad unterstützt. Beide Gruppen bekämpfen Israel.

Zweifel in den USA und in Israel

Über das iranische Atomprogramm soll zwar noch im Dezember wieder verhandelt werden. Doch Teheran verband seine Gesprächsbereitschaft mit der Ankündigung, mehr Atomreaktoren bauen sowie 30 russische Boden-Luft-Raketen vom Typ Tor-M1 kaufen zu wollen. Der Beteuerung der iranischen Regierung, ihr Atomprogramm diene ausschliesslich der Stromerzeugung, traut man in Washington ebenso wenig wie in Tel Aviv und Jerusalem.

Der israelische Generalstabschef Dan Haluz geht nicht davon aus, dass Teheran mit Diplomatie vom Bau einer Atombombe abgehalten werden könnte. «Eine militärische Lösung könnte notwendig werden.» Dabei warnen einige Experten, aus Mangel an präzisen Geheimdienstinformationen und wegen der militärischen Abwehrbereitschaft des Irans sei ein effektiver Militärschlag gar nicht möglich. Bekannt ist vor allem, dass die Fabriken im ganzen Land versteckt sind, zum Teil unter der Erde.
Luftangriff als Provokation

Der israelische Militärexperte Gerald Steinberg sagt, dass nicht alle Anlagen zu 100 Prozent ausgeschaltet werden müssten, um das iranische Atomprogramm zu schwächen. Genau davor warnt jedoch sein Kollege David Albright aus Washington: Jeder Luftangriff werde den Iran provozieren und den Wunsch nach einer Atombombe nur noch verstärken. Dies wäre besonders gefährlich, wenn einige Einrichtungen des Programms nicht zerstört würden.

hosen ungestöpselt

die toten hosen unplugged? klingt wie ein scherz. bis man’s hört. die unplugged-cdnurzubesuch gehört unter jeden punkweihnachtsbaum. auch wenn sich punk und weihnachten wohl sowieso ausschliessen. theoretisch.

zurück zur cd: da gibt es die ultimativen hits wiealex undallesaus /liebe,/ aber auch neue songs wie der komische /bofrostmann./ es ist auch platz für einen clash-coversong und den eisgekühlten bommerlunder. genial ist auf jeden fall die spannung, die sich über das ganze album zieht. die akustikgitarren verleihen vielen songs eine neue note und wenn dann noch das cello beihierkommtalex einsetzt, möchte man am liebsten aufspringen und laut mitsingen.

lange rede, sehr kurzer sind: es gibt neue temporary favorites!

grossbrand

heute hab› ich am bellevue die heilsarmee beim fundraisen gesehen. das hat mich spontan an den patent ochsner song erinnert:

dr wiehnachtshimmel het vorhäng
& d heilsarmee schpiut uuf
für all die wo ke dechi am ranze hei
& vor luter sorge nid schlafe chöi
& I dräie mys gsicht gäge d wand
& dänke nume no a sie
& I wünsche mir e winterschlaf
oder e grossbrand i mys härz
mir si üs ging i de arme gläge
oder i de haar
& mir wüsse scho lang wie me täsche packt
& sech schpaltet wie atom
es gieng mängs viel ringer
we sie so wär wie I
oder I villech so wie sie
& I wünsche mir e winterschlaf
oder e grossbrand i mys härz

relativität der dinge

jaja, man hört’s ja oft: alles ist relativ. aber es gibt zeitpunkte, da wird einem das schlagartig bewusst. vorher wichtige dinge werden unwichtig, unwichtige dinge werden wichtig. alltagsthemen wie arbeit oder politik werden nur noch vage wahrgenommen, stattdessen konzentriert sich der eigene geist plötzlich auf irgendwelche zeichen. die bewegung eines astes, das lachen eines kindes, das bellen eines hundes. interessant, in welch kurzer zeit sich die wahrnehmung zu verschieben scheint.

und irgendwann trifft man bei seinen wirren gedankengängen auf die allesüberstrahlende frage. was ist der sinn des lebens? möglichst hoher ökonomischer erfolg? ein tolles image? neues schaffen? sich selbst ein denkmahl bauen? glückseligkeit? oder einfach nur, ein guter mensch sein?

aber was ist denn gut? alles nur relativ.

r.i.p. k.k.

my (other) new car

eigentlich mag ich ja keine v10-motoren. «klingt wie ein föhn» pflegt ein ami-kollege zu sagen. stimmt. aber: aus england kommt jetzt ein v10-eigenbau, den man einfach lieben muss.

und er sieht doch einfach hammerscharf aus, dieser connaught, oder? mit unter 1000kg und 300 ps macht dieses tier von einem gt sicher mordsmässig spass.

vielleicht bestell ich sogar den unimog ab und ordere dafür einen conaught. hm.