tvr gerettet?

noch im april mutmasste ich über das ende von tvr. heute scheint es so, als hätte smolenski die geschichte mit dem innerenglischen umzug ernst gemeint. nur wenige kilometer vom bekannten standort blackpool entfernt soll tvr in eine ehemalige bombenfabrik in lancaster einziehen.

weiter sollen nur noch tuscan und sagaris im programm bleiben. der gute alte cerbera soll überarbeitet werden und einen neuen (!) v8-motor erhalten. bald sollen die tvr euro iv erfüllen. ausserdem könne man im neuen werk viel effizienter arbeiten. langfristig will smolenski 5000 autos pro jahr verkaufen.

auto motor und sport
tvr

guns n› fuckin› roses – verschoben!

es ist unglaublich, kann man dem eintrag auf drs.ch glauben, so waren die bühnenaufbauarbeiten schon fast abgeschlossen. seit zwei monaten freute ich mich auf dieses concert. egal, was andere sagen, das sind guns n› roses. ich meineguns *n’* *roses!!!* die grösste hardrockband aller zeiten. obwohl es nur wenige studio-alben gibt, haben sie enorme erfolge feiern können. und die songs kennen wir alle.

Take me down
To the paradise city
Where the grass is green
And the girls are pretty
Take me home

das verschiebedatum für das concert ist übrigens der 1-7-2006… exakt der tag, an dem die hochzeitsparty steigt, wo ich als trauzeuge engagiert sein werde. also habe ich jetzt zwei guns n› roses tickets zu verkaufen!

offizielle stellungnahme:

Good News Productions AG und Free & Virgin bedauern es ausserordentlich, das Konzert von Guns N› Roses verschieben zu müssen.

Guns N› Roses sind gezwungen, ihr Konzert im Hallenstadion Zürich von Mittwoch Abend, 21. Juni 2006 zu verschieben. Ihr Schlagzeuger Brain aka Bryan Mantia muss früher als geplant zu seiner schwangeren Frau nach San Francisco zurückkehren. Die Band ist mit ihrem Zweitschlagzeuger Frank Ferrer unterwegs und dieser ist bereit, einzuspringen, wenn die Tour am Samstag in Belgien am Graspop Festival weitergeht. Es wird erwartet, daß Brain aka in ungefähr 2 Wochen wieder zur Tour stossen wird. Die Band hatte ein phänomenales Konzert in Paris Bercy, welches sie als bisher bestes Konzert der Tour werten.

Das Konzert findet neu am Samstag, 1. Juli 2006 im Hallenstadion Zürich statt. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Guns N› Roses entschuldigen sich bei ihren Schweizer Fans und freuen sich, alle am 1. Juli 2006 zu sehen.

vielen dank, das bringt mir überhaupt *nichts!!*

the omen

nach dem gestrigen omen folgt heute ein kurzreview zum remake des films aus dem jahre 1976. den alten habe ich leider gar nie gesehen. und den neuen hab› ich mir auch nicht am 6.6.6 angeschaut.

damien, klar das ein solcher name dem sohn des teufels gehören muss. er wird einem diplomatenpärchen (liev schreiber und julia stiles) untergejubelt, das bald von erschreckenden ereignissen heimgesucht wird. zuerst nimmt sich das kindermädchen medienwirksam an damiens geburtstagsparty das leben. später deutet vieles daraufhin, dass damiens mutter umgebracht werden soll. der putzige junge wird vom neuen kindermädchen und einem hund unterstützt. der vater wird immer wieder von einem priester gewarnt und schliesslich beginnt er die teufels-geschichte zu glauben. er reist in der welt herum, um herauszufinden, wie er dem teufelsjungen den garaus machen kann.

es fällt auf, dass hollywood schon wieder christliche mythen bemüht, um einen film zu drehen. es wird mit zeichen und symbolen gespielt. das gute trifft auf das böse und nur mit der macht der religion kann das böse besiegt werden. das haben wir alles schon tausend mal gesehen und vielleicht wirkt es gerad deshalb ein bisschen realer. dabei ist natürlich alles pure fiktion, religion fiction statt science fiction sozusagen. für religion fiction müssen keine monster erfunden und animiert werden, ein paar rote augen bei einem menschen und vielleicht eine weinende madonna-figur reichen da völlig aus.theomen ist nicht wirklich furchteinflössend und kommt mit den üblichen zwei, drei erschreckern aus. nicht gerade zum einschlafen, aber auch nicht herzinfarktgefährlich.

666 – ein omen?

hat eigentlich jemand bemerkt, dass heute der 20-06-2006 ist? also 20062006? ich schon! 😉
und wofür ist das hier wohl ein omen?

2:0! aber das reicht noch immer nicht

nach der eher seichten leistung gegen frankreich galt es die togoer vom platz zu fegen. ganz so kam’s aber leider nicht. anfänglich waren es sogar die afrikaner, welche das spiel diktieren. fast schien es, als hätten köbis jungs noch nie ein video von khader und adebayor gesehen. die abwehr schwamm teilweise doch arg, degen war noch der beste hinten. vorne begann gygax für streller, ansonsten blieb es bei der frankreich-aufstellung. nach einigen gefährlichen togo-szenen traf alex frei nach einem sehr uneigennützigen pass barnettas zum 1:0. danach schlich sich der schlendrian zurück ins rote team und die togoer konnten erneut das spielgeschehen an sich reissen. auch einem starken zuberbühler haben wir den zu-null-sieg zu verdanken. nach der pause kam yakin für den angeschlagenen gygax. und hakan yakin brachte viel zug nach vorne. schliesslich war es der eingewechselte lustrinelli, der einen mit einem genialen pass die togoische abwehr aushebelte und barnetta perfekt erreichte. dieser markierte sein erstes wm-tor via pfosten.

das erfreuliche resultat und die drei punkte können nicht darüber hinweg täuschen, dass man noch einen weiten weg vor sich hat. immerhin traute sich kuhn heute endlich mal, auch offensiv etwas zu versuchen. yakin hat seine chance genutzt. in der verteidigung offenbahrten sich dagegen ungeahnte mängel, die man vielleicht mit der hereinnahme von djourou korrigieren könnte. gegen südkorea wird es noch einmal eine grosse anstrengung brauchen. mit einem sieg wird dann der gruppensieg klargemacht.

daten

Westfalenstadion. – 65’000 Zuschauer (ausverkauft). – Schiedsrichter: Amarillo (Paraguay). – Tore: 16. Frei 0:1. 88. Barnetta 0:2.

Togo: Agassa; Assimou Touré, Tchangai, Nibombe, Forson; Agboh (25. Salifou); Dossevi (69. Senaya junior), Romao, Maman (87. Malm); Kader, Adebayor.

Schweiz: Zuberühler; Philipp Degen, Müller, Senderos, Magnin; Barnetta, Cabanas (77. Streller), Vogel, Wicky; Gygax (46. Hakan Yakin); Frei (87. Lustrinelli).

Bemerkungen: Togo ohne Abalo (gesperrt) und Assemoassa (verletzt), Schweiz ohne Behrami (verletzt). – Verwarnungen: 45. Salifou (Foul), 47. Adebayor (Reklamieren), 52. Romao (Foul), 92. Vogel (Unsportlichkeit).

[Quelle: NZZ]

zwei siege müssen her

das schwache spiel der franzosen (abgesehen von der starken ersten viertelstunde…) hat gezeigt: die hätten wir schlagen können! doch das ist natürlich längst schnee von gestern.

durch das erneute unentschieden der franzosen ist eines klar: gewinnt die schweiz die beiden verbleibenden spiele, ist sie gruppensieger. der gruppensieger widerum wird wohl kaum auf die sehr starken spanier treffen. also müssen zwei siege her! heute steht der match gegen togo an. die werden kämpfen wie löwen, deswegen muss unsere verteidigung gut dichthalten. mit zwei toren sollte aber der wille der afrikaner zu brechen sein. darum wäre es wichtig, schon in der ersten hälfte tore zu erzielen. also: bitte etwas mehr offensivgeist!

allez les rouges!!!

frauen sind die besseren fahrer

ich habe ein beispiel gefunden, wo man weibliche fahrkunst perfekt beobachten kann. dabei gilt es zu berücksichtigen, dass es sich bei der fahrerin um eine unterprivilegierte schwarze handelt, die normalerweise kein auto hat. sie fährt hier einen gemieteten schlichten kleinwagen, mit dem sie jeweils einmal im monat für die familie einkaufen geht. gerade unter diesen umständen ist es doch hervorzuheben, wie gewissenhaft die dame lenkt. sofort legt sie den gurt an, auch die seitenscheibe dreht sie runter, damit sie auch ein kleines kind hören könnte, das sie vielleicht übersehen würde. da alle scheiben wunderbar durchsichtig sind, ist es zwar unwahrscheinlich, jemanden nicht zu sehen. allerdings kann sie sich beim rückwärtsfahren nicht auf einen modernen parkdistanzkontrollsensor verlassen, deswegen ist beim ausfahren aus der tiefgarage feingefühl gefragt, was die ziemlich rundliche frau auf jeden fall aufbringt.

hier geht’s zum video und eigentlich wollte ich auch noch die kontonr. für allfällige spenden aufführen. es stellte sich aber heraus, dass die frau gar kein konto hat.

2 + 2 gibt 2 + 2

muss nur kurz mit meinem power imac angeben… 😉

im hintergrund der sonnenuntergang über istanbul

volver

vor lauter wm habe ich gar keine zeit mehr, ins kino zu gehen… hier ein kurzreview von einem film, den ich noch vor der grossen ballhysterie gesehen habe.

pedro almodóvar ist für nicht ganz einfache filme bekannt. sie laufen in luzern im stattkino, limelight oder atelier oder bestenfalls in einem der beiden bourbaki kinos. in der regel kann man dort aber sowieso die besseren filme sehen. volver schlägt aber etwas aus der art, es handelt sich um eine etwas schwarz angehauchte komödie.

raimunda wohnt mit ihrer tochter paula und ihrem mann zusammen. als ihr mann nach einer messerattacke von paula stirbt, weil diese sich gegen seine lüsternen hände gewehrt hatte, wird der körper bequem in der kühltruhe eines resaurants eingelagert. dann taucht auf einmal der geist der mutter von raimunda und ihrer schwester auf. die sehr abergläubischen landbewohner spaniens nehmen solche geister verstorbener scheinbar als alltäglich an. raimunda, die mit dem halblegalen führen eines restaurants ihr geld verdient, wird erst spät mit dem geist der längst tot geglaubten mutter konfrontiert.

in diesem, für almodóvar-verhältnisse einfachen und leichten, film steht für einmal die frau im mittelpunkt. weil penelope cruz die hauptdarstellerin ist, kommt auch das auge nicht zu kurz. und es scheint auch, als sei der regisseur hoffnungslos den reizen seiner akteurinnen verfallen. die geschichte ist einvierteltraurig, einviertelschräg und halblustig. sie spielt einerseits mit der sehr wichtigen rolle der frau in spanien, andererseits mit der naiven einstellung der landbevölkerung ihren ahnen gegenüber. ansehen!

was ist ein «american»?

ein fussballblogeintrag brachte mich indirekt auf die idee für eine neue umfrage. die vorgeschichte fand auf dem blog von stephen neal statt. zuerst sein blogeintrag:

nun, ein solcher artikel schreit natürlich danach, von mir kommentiert zu werden. 😉 das habe ich auch getan. ich habe meine schreibe etwas an den aggressiven pseudolustigen stil von stephen angepasst. voilà:

(gibt’s das wort unimportant überhaupt?)
anyway, nach seiner typisch us-amerikanisch arroganten antwort fragte ich mich, ob er vielleicht sogar recht haben könnte. ist ein «american» immer automatisch ein us-amerikaner? ist nicht amerika die bezeichnung für beide kontinente? oder steht american am ende für etwas ganz anderes, einen burger zum beispiel? die umfrage wird’s zeigen! und eines kann ich gleich versprechen: bei mir gibt’s keine gezinkten lochkarten… 😉