männermagazine im test – gq

und wieder hab› ich zu lange gebraucht, die neue ausgabe von gq liegt wohl längst schon in den kioskregalen. egal.

*gq*

– subtitle: gentlemen’s world
– preis: 7.50 chf, entspricht nicht ganz dem doppelten europreis (4.-), lassen wir mal gut sein.
– titelthema: liz hurley / die männer des jahres
– aufbau: nach inhaltsverzeichnis, impressum und einer kleinen agenda folgt im betrachteten heft ein james-bond-special, welches in denkulturteil eingebettet ist. ansonsten findet man in diesem teil infos zu neuen cds aber auch berichte über fernsehfilme inklusive passender interviews. es folgt ein bereich, der den namenstil trägt. hier liest man neues über mode, schmuck und champagner. auch die kolumne «das leben als frau» findet man im stilteil. imtechnikteil gibt’s dann natürlich autos aber auch sportgeräte und digitales. dann folgen die beiden coverthemen: ein interview mit liz hurley und die wahl der männer 2006. danach gibt es eine leider kurze fotostrecke: scarlett johansson und dita von teese. im teilaktiv findet man ein paar fitnesstipps und möglichkeiten zur entspannung. in diesem heft gab’s einen bericht über ewan mcgregors weltumfahrung mit dem motorrad.
– qualität der artikel: ich gebe nicht auf: etwas längere artikel wären auch in männerzeitschriften besser. schliesslich können wir doch alle lesen, oder? ansonsten ist gq aber durchaus sauber geschrieben. die interviewfragen sind nicht dieselben, die wir schon 1000-mal gelesen haben. andererseits kann man halt keine gescheiten antworten erwarten, wenn man typen wie clemens schick irgendwas fragt…
– qualität der bilder: sämtliche bilder und illustrationen sind qualtitativ hochwertig. die erotische bilderstrecke mit den oben erwähnten damen ist sehr schön gemacht. aber auch bei der fotografie einer schlichten uhr gibt man sich bei qq mühe, sehr schön.
– layout: layoutmässig ist gq state of the art. attraktive schriften, kein übermässiger einsatz von farbe, ruhig und doch spannend gestaltet. nahe der perfektion.
– werbung: vertu wirbt in gq. aber auch armani, dior, louis vuitton, d&g, kejo, replay, hermés, peuterey, burberry, ck, prada, replay, chopard, diesel. was auffällt sind die vielen uhrenwerbungen: omega, breitling, zenith, longines, patek philippe, jaeger le coultre, storm. sehr cool: john richmond eyewear und shure. angenehm finde ich die wenigen hinweise auf fernsehsendungen oder zeitschriften.
– spezielles: gq nimmt für sich in anspruch, das beste männermagazin deutschlands zu sein.
– wiederkauf: ja! klar, es wäre schön, wenn man einen etwas längeren artikel über irgendetwas interessantes, vielleicht sogar politisches lesen könnte. aber gq macht das schon ganz gut. ohne prüde zu sein wird stets der stil gewahrt. gefällt mir und passt zum anspruch, eine gentlemen’s quarterly zu sein.

still to come: playboy und andere (gibt’s überhaupt noch andere?).
schon getestet: matador, fhm, annabelle mann, maxim, gq.

last night i nearly died

eigentlich liegt das schon eine weile zurück, aber der song gefällt mir immer noch sehr, sehr, sehr gut. die band duke special muss man schon lieben, weil sie ihr video auf youtube gestellt hat. ein herrliches liedchen darüber, was uns sicher allen schon passiert ist: last night i nearly died… but i woke up just in time.

die band aus brighton spiel am mittwoch 21-3-2007 in der luzerner schüür!

lyrics:

Cant put this off forever,
I’ve got to tell you some time.
But when I try and say it,
My mouth just gives up and dies.

I lose my meaning when I get this feeling.

Last night I nearly died,
But I woke up just in time.
Last night I nearly died,
But I woke up just in time.

I’m not who you think I am,
I slipped a stranger inside.
It helps the nights go quicker,
But I deminish each time.

And in the morning I shake the warning.

Last night I nearly died,
But I woke up just in time.
Last night I nearly died,
But I woke up just in time.

I get this feeling
I got this feeling
I woke up
I woke up
I’m gonna wake up
Gonna wake up

I lose my meaning when I get this feeling

swisscom: bürokratie at its best

liebe swisscom, es tut mir wirklich leid. ich habe es irgendwie verpasst, die rechnung für den fixnetanschluss (1-10-2006 – 31-10-2006) zu bezahlen. aber weshalb schickst Du mir die mahnung nun doppelt?


interessant ist, dass sich die beiden briefe zwar auf die gleiche nicht fristgerecht bezahlte rechnung, sind ansonsten aber doch recht unterschiedlich. beim ersten handelt es sich um eine nette zahlungserinnerung (schliesslich zahle ich eigentlich immer pünktlich). der zweite dagegen ist eine richtig böse mahnung: 15 stutz mahngebühr und die drohung, den anschluss für abgehende verbindungen zu sperren. dann noch der dezente hinweis, die entsperrung koste 40 franken. na vielen dank.

scheinbar haben die bei der swisscom zwei computer, die solche briefe verfassen, sachbearbeiter ist ja schliesslich keiner erwähnt. der eine computer ist wohl ein lieber mac, der andere ein böser windows-pc, sicher ein dell. böser dell!

nun ich hoffe mal, das iphone wird mich nicht zwingen, zu den swisscomheinis zu wechseln. in den usa hat apple ja ausschliesslich mit dem grössten mobilfunkanbieter zusammengespannt. das wäre dann in der schweiz die swisscom. hm.

naja, es versteht sich ja von selbst, welche von den beiden «mahnungen» ich nun bezahlt habe.

babel

einen film mit brad pitt schaut man sich an. der mann hat (mit ganz wenigen ausnahmen) ein vorzügliches gespühr für gute drehbücher und starke rollen. inbabel ist seine rolle ziemlich unwichtig, der film deswegen aber keineswegs schlecht. alejandro gonzález iñárritu versucht, gleich 4 geschichten gleichzeitig zu erzählen. facts sieht darin eine parabel über schuld, sühne und tod. ich sah eher die zwischenmenschliche kommunikation als hauptaugenmerk. oft wird viel geredet, verstanden werden die wenigsten.

die vier geschichten:
– zwei marokkanische buben sollen eine ziegenherde mit einem gewehr bewachen. stattdessen prüfen sie dessen genauigkeit, zielen auf einen bus und treffen eine darin sitzende touristin.
– eine illegal in die usa eingewanderte mexicanerin ist die nanny zweier us-kids. die hochzeit ihres sohnes in mexico will sie trotzdem nicht verpassen und verlässt mit den beiden kindern das land.
– eine taubstumme pubertierende japanerin nagt am tod ihrer mutter und kämpft gleichzeitig mit der akzeptanz beim anderen geschlecht.
– ein us-ehepar fährt nach marokko, um dort «allein» zu sein. stattdessen verletzt sich die frau im bus sitzend schwer und wird in einem dorf in der wüste behelfsmässig medizinisch versorgt.


der wahre star von /babel:/ rinko kikuchi

babel ist also nicht wegen, sondern trotz brad pitt ein sehenswerter film. iñárritu verwebt die vier geschichten mit teils etwas fragwürdigen mitteln, was dem film aber auch nicht entscheidend schaden kann. die einzelnen schauspieler sind dazu einfach zu überzeugend. vor allem rinko kikuchi und gael garcia bernal spielen sich die seele aus dem leib. facts meint übrigens als fazit schlicht: ein meisterwerk. da schliesse ich mich zu… sagen wir 80% an. 😉

the prestige

ein film über zwei zauberer am anfang des 20. jahrhunderts. klingt eher nach kinderfilm? nun, dazu ist die geschichte doch ein wenig zu brutal: die beiden magier treten als gehilfen bei einem trick auf. dabei stirbt die assistentin, die auch die frau von robert angier (hugh jackman) war. aufgrund eines fehlerhaften knoten von alfred borden (christian bale) kam es zum unfall, der die beiden magier in einen erbarmungslosen kampf verfallen lässt. doch nicht die stärkeren muskeln entscheiden, wichtiger sind die extremeren tricks, welche man dem publikum vorführen kann. «der transportierte mann» ist die grösste herausforderung, die borden angier diesbezüglich stellt. dieser will um jeden preis hinter das geheimnis kommen. so ist er sogar bereit, seine neue liebe, olivia wenscombe (scarlett johansson) zu opfern.


christian bale, hugh jackman

nun, schon mit jackman, bale und johansson kann man eigentlich von einer starbesetzung sprechen. sozusagen als bonus gibt’s noch michael caine als cutter den trickerfinder obendrauf. und dann ist da noch der auftritt von jemandem, den man nun wirklich nicht erwartet hätte: david bowie gibt sich die ehre als nikola tesla, der für angier eine trickmaschine bauen soll. doch es sind nicht nur die namen der schauspieler, die diesen film zum genuss machen. einerseits ist da eine geschichte, wie ich sie noch nie gesehen habe, andererseits wird sie aber auch überaus geschickt erzählt. die nicht linearen zeitabläufe verleihen dem ganzen einen gewissen schwung, ohne dabei die spannung zu schmälern. auf jeden fall ein film, der seine zuschauer durch seine spezielle art verzaubert und sie bis zum schluss nicht mehr loslässt. ansehen!

marc berthod – again!

man kann sich sehr gut wieder daran gewöhnen. marc berthod fährt schon wieder aufs podest. in der superkombination von wengen bestätigte er heute seinen zweiten slalomlplatz von adelboden. auch silvan zurbriggen glänzte und kam auf den 3. platz. albrecht auf dem 5. und défago auf dem 7. platz komplettierten ein hervorragendes schweizer ergebnis.

beck lm800 – swiss supercar

insgeheim wussten wir’s ja immer: wir schweizer sind eine autonation. nur eine echt coole eigene automarke fehlt uns seit dem verschwinden von monteverdi total. ok, england, italien, frankreich, die usa, schweden und auch deutschland haben ja ganz anständige marken im angebot. aber ein wirkliches schweizerauto wär halt doch noch cool. klar, für die grossserie fehlt hier wohl sowohl das kapital, als auch der willen derer, die vielleicht die möglichkeit dazu hätten. aber für ein paar schnelle autos zu hohen preisen, so à la pagani oder koenigsegg sollte es uns doch reichen.

hier wäre mal eines: der beck lm 800 wurde soeben an der wiener luxusmesse präsentiert. aufgrund des hubraums und der turboaufladung würde ich beim 4,2-liter v8 mal auf ein audiaggregat tippen. 650ps sind «serie», weit hinauf bis 1200 ps sind möglich… 😉

ab 435’000 euro ist man dabei, darf dann sogar die farbe selbst wählen. wow. dafür kriegt man ultimativen leichtbau, die knapp einen meter hohe flunder wieg nur 900 kilo. strassenzulassung hat der renner auch. in 3 sekunden geht’s auf hundert, in 7 auf 200!!! yes, i want one!

bye bye david beckham

ich habe die ganze hysterie um ihn ja nie verstanden. wohl, weil ich in ihm nie mehr als einen fussballer sah. und nicht mal einen speziell guten. klar, er kann tolle freistösse schiessen und ab und zu bringt er traumhafte flanken. ok. das können aber 100 andere spieler auch. das hat nun wohl auch real madrid gemerkt, wo becks mangels qualität nur relativ selten zum einsatz kam.

jetzt wechselt er in die usa, zu los angeles galaxy. da ist alexi lalas präsident, das dürfte aber auch schon das einzige highlight sein. mal abgesehen von beckhams salär. 😉 eins ist klar: in den usa spielen, wird ees für beckham wohl unmöglich, den weg zurück in die englische nationalmannschaft zu schaffen.

somit werden wir nun nur noch die meldungen über posh spices ehemann hören, wenn es irgendwelche privaten affären gibt. bye bye david beckham.

heute kein beitrag

seit genau einem jahr habe ich nun (abgesehen von ein paar tagen in barcelona) jeden tag einen blogbeitrag geliefert. heute gibt’s mal nichts. 😉

2006 – my best of

wie bereits vor einem jahr, versuche ich in einigen gebieten die besten des verangenen jahres zu küren. dies natürlich ausschliesslich aus meiner eigenen sicht und ohne anspruch auf vollständigkeit. aaalso hier sind ein paar persönliche top-threes:

– movies
1. casino royale – anders als alle anderen bonds und nicht zuletzt dank daniel craig einfach der hammer
2. severance – horror lustig serviert mit einer anständigen portion sozialkritik.
3. happy feet – der pinguinfilm verspricht beste unterhaltung für die ganze familie, ist lustig und verwöhnt mit einem tollen soundtrack. ach ja: mumble ist ja soooo süss! 🙂

auch gut: the departed, paris je t’aime, thank you for smoking, volver, tsotsi, inside man, capote, munich,
bester pseudofranzösischer akzent: pink panther
bester schlechtes-gewissen-film: an inconvenient truth
– songs
1. over my head von the fray – the fray haben es mit ihrer ersten single direkt in mein ohr geschafft. einfach ein hammer-song.
2. fairytale gone bad von sunrise avenue – herrliche stimme, trauriger text, wunderschön.
3. last night i nearly died von duke special –
auch gut: i don’t feel like dancing (scissor sisters), america (razorlight)
– alben
1. how to save a life von the fray – nicht nur die erste single, sondern die ganze cd von the fray kann begeistern.
2. bäst of von den ärzten – da sind wirklich alle tollen songs drauf. deine gewalt ist nur ein stummer schrei nach liebe… muss man mehr sagen?
3. ta-dah von den scissor sisters – nicht nur die eine, mit der zeit ein wenig nervötende bee-gees-style-single geht ab.
auch gut: stadium arcadium (red hot chili peppers), twentyfive (george michael)

– sportveranstaltungen
1. fc luzern – ac lugano ->aufsteigerjungs – an die 15’000 luzerner feierten ihren fc luzern. wenn ich dieses video sehe läuft es mir noch heute kalt den rücken runter. sooo geil.
2. fc luzern – fc basel – gleich in saison 1 nach dem aufstieg die basler zu besiegen macht einfach spass. vor allem, wenn man wirklich besser spielt!
3. slalom in ambri – zum ersten mal rennfahrer. ein wahnsinnserlebnis. danke automobil revue, danke alfred rüfenacht.

auch gut: fc luzern spiele in sion, thun und schaffhausen, fc luzern selection vs. brasilien
tv-sporthighlight: wm-spiele der schweiz

– cars
1. acabion – it’s fast. it’s smart. it’s beautiful. i want one.
2. alfa romeo montreal – damit durfte ich dieses jahr fahren. wow.
3. mini cooper – nicht das beste auto, und auch nicht das schnellste. aber auf den ersten 16’000 kilometer hat der kleine gelbe mich schon nach paris , ins engadin und an den comersee gebracht.

auch gut: yes! roadster, audi s3, jaguar xk, new mini mk2, ferrari 599 fiorano

– newcomer
1. nintendo wii – sowas gab’s noch nie. dieses video sagt schon viel – die konsole ist der hammer.
2. fc luzern – neu in der super league (aka nati a) und nicht letzter. das kann sich zu saisonhälfte sehen lassen.
3. volvo c30 – volvos einstieg in die kompaktklasse sieht verdammt lecker aus

auch gut: lewis hamilton und heiki kovalainen (beide werden wir bald in der formel 1 sehen!)

– enttäuschungen
1. fussballerisches niveau an der wm – im endeffekt haben sich die fussballverweigerer aus italien leider durchgesetzt
2. schumi bleibt auch in seiner letzten saison ein unfairer fahrer – monaco-park-affäre und sein ungarn-regelverstoss sagen alles. schön, dass man sich nicht mehr über ihn ärgern muss
3. guns n› roses concert trotz ticket verpasst – tja, das war pech.

auch schlecht: baselfans nach dem fcz-meistertitel, basels polizei unmittelbar vor dem fcz-meistertitel, jacques villeneuve und juan pablo montoya nicht mehr in der formel 1.