«amadé fries aus luzern» in 20min

gestern wurde ich von 20min luzern kontaktiert. sie möchten einen beitrag über fcl-videos auf youtube.com bringen. klar, dass ich da ja sagte. denn fussball hat positive publicity momentan sehr nötig. also beantwortete ich ein paar salopp gestellte fragen zu youtube und meinen matchbesuchen. das resultat ist in einem [kleinen artikel des heutigen 20min (luzern)|http://www.20min.ch/news/luzern/story/16712171] zu lesen, was ganz eilige bereits bemerkt haben.

ok, es ist vielleicht kein beitrag bei 10 vor 10, aber immerhin. schliesslich ist 20min meine absolute lieblingsquelle! 😛

nun, das ist nicht ganz genau das, was ich gesagt habe. aber das habe ich auch nicht erwartet. an die print-version sollte ich auch noch irgendwie gelangen…

hier noch ein foto von der printversion (2-2-2007)

pirelli – der zweite film

vor nicht einmal einem jahr berichtete ich hier über den pirelli filmthe /call,/ der in seiner machart ein bislang einzigartiges projekt in der autowerbewelt darstellte. nun kriegtthecall einen nachfolger. in den hauptrollen: ein gelber lamborghini gallardo und meine lieblingsschauspielerin uma thurman. letztes jahr hätte ich mich bestimmt für das auto (tvr sagaris – ultrahot) und nicht für die frau entschieden. dieses jahr könnte die entscheidung schwer werden. 😉 anyway, ich freue mich sehr auf den film von kathryn bigelow. der film wirdmissionzero heissen und ist ab 12-2-2007 auf pirellifilm.com zu sehen.

laut gedacht: andré muff und badile lubamba zurück zum fc luzern?

ich wollte schon lange etwas zu einem artikel von silvan lerch im tagi vom 23-1-2007 schreiben. darin geht es um profifussballer, die vom nati-a-stammplatz aufs abstellgleis gerutscht sind. und dies obwohl sie noch nicht aus dem «fussballalter» sind. interessanterweise sind im betreffenden artikel gleich drei spieler erwähnt, die einmal beim fc luzern gespielt haben: nenad savic, badile lubamba und andré muff.

von nenad savic war ich nie wirklich überzeugt. er galt immer als talent, konnte das aber nie wirklich bestätigen. gut, bei luzern spielte er nur etwa 3 monate. allerdings müsste ein echtes nati-a talent in drei monaten challenge league durchaus auffallen können. das hat er nicht geschafft.

doch was ist mit den anderen beiden? badile lubamba lief damals beim fcl die linie rauf und runter wie ein wahnsinniger. etwas, was in der vergangenen vorrunde total fehlte. laut dem tagi-artikel hält sich lubamba zurzeit in kinshasa fit, wo er auch eine fussballschule betreut.über seine noch nicht beendete karriere sagt er: ich würde gerne wieder in der super league spielen. möglichst in der deutschschweiz. klingt doch schon mal gut.

andré muff spielte sich mit toren in die herzen des luzerner anhangs. er traf nicht extrem oft, gefiel mir aber als reinrassiger stürmer immer gut. zugegebenermassen litt er zeitweise an fallsucht, was aber sicher zu korrigieren wäre. leider war er später in seiner karriere sehr oft verletzt und wechselte nun zu concordia basel in die challenge league. seine karriere soll neu lanciert werden.

beide spieler wären attraktiv für den fc luzern, lubamba sogar ablösefrei zu haben… 🙂 ich weiss, gerade hat luzern 4 neue fussballer unter vertrag genommen (oder doch nur drei?). aber diese beiden haben schon für luzern gespielt und würden sicher alles geben, noch einmal in die stammaufstellung einer super league mannschaft zu spielen. zudem wäre es sowohl auf der aussenbahn, als auch im sturm gut, man hätte noch gewisse optionen. falls jemand ausfällt oder auch um während spielen taktische änderungen (sprich auswechslungen) vorzunehmen.

tagi-artikel:

Zwischen Fussballplatz und Arbeitsamt

Seit Monaten suchen mehrere erprobte Schweizer Fussball­spieler einen neuen Verein. Im Gegensatz zu André Muff tun sie das bis anhin ohne Erfolg.

Der Transfer zu Concordia Basel am ver­gangenen Samstag: eine Erlösung für An­dré Muff. Ein Neuanfang. Es ist der x-te zwar in seiner Karriere, aber ein notwen­diger. Vor gut einem halben Jahr hatten die Verantwortlichen von GC endgültig die Geduld mit dem Stürmer verloren. Zu oft war er verletzt ausgefallen. Allein seit 2003 musste sich Muff drei Leistenopera­tionen unterziehen. Dann, im vergangenen Frühling, traten plötzlich Schmerzen im Fuss auf. Muff litt, Trainer Krassimir Bala­kov hingegen vermisste bei ihm den nöti­gen Biss. Erst nach Wochen stellte sich die Blessur als Zehenbruch heraus. Nur eines von mehreren Missverständnissen zwi­schen Verein und Spieler.

In der Challenge League will Muff nun beweisen, kein ewiges Talent zu sein. Da­für nimmt der 26-Jährige Lohneinbussen in Kauf: «Als Fussballer bleiben mir viel­leicht 15 Jahre, um etwas auf die Seite zu le­gen. Jetzt ist aber der Moment gekommen, nicht aufs Geld zu schauen.»

Zurück nach vorne

In einer ähnlichen Lage befindet sich Nenad Savic. Einst war er hoch gehandelt worden, Verletzungen warfen ihn jedoch immer wieder zurück. Dazu gilt er man­cherorts als Problemspieler. Beim FC Wil, wo er 2004 unter Vertrag stand, wurde ihm mangelnde Integrationsfähigkeit vor­geworfen. Er neige zur Selbstüberschät­zung, hiess es auch schon. 2005 landete der offensive Mittelfeldspieler in Thun: die sechste Station in acht Jahren. «Es ist seine letzte Chance», liess sich der damalige Trainer, Urs Schönenberger, zitieren.

Nun wartet Savic auf die nächste – oder die allerletzte, je nach Perspektive. Ob­wohl der 26-Jährige auf regelmässige Ein­sätze und einen weiterlaufenden Vertrag verweisen konnte, sortierte ihn Schönen­bergers Nachfolger Heinz Peischl im Som­mer aus. Seither trainiert Savic für sich al­lein. Schönenberger, der ihn als «einwand­freien Menschen» kennen gelernt hat und seinen starken linken Fuss hervorhebt, rät Savic notfalls zu einem Anlauf in der Chal­lenge League. Savic, mit Basel und Thun in der Champions League, scheint mittler­weile ähnlich zu denken. Er zweifelt zwar nicht an sich. Trotzdem will er einfach nur wieder eines: spielen. «Egal, wo».

Unzählige Probetrainings

Ohne Spielpraxis verliert man den An­schluss. Deshalb organisiert die Gewerk­schaft der Schweizer Profifussballer (SAFP) jährlich ein mehrwöchiges Camp für ihre vereinslosen Mitglieder. Ins Leben gerufen hat es Franco Di Jorio im Sommer 2002. Zusammen mit Michail Kawela­schwili und einem Leichtathletiktrainer half der heutige St. Galler mit, dass 13 von 15 Teilnehmer einen neuen Klub fanden. Gleichzeitig versuchen Agenten, Probe­trainings für ihre Klienten zu organisieren wie zum Beispiel für Sehar Fejzulahi. Der 21-Jährige gehört dem FC Basel, wurde ver­gangene Saison jedoch an den FC Aarau ausgeliehen. Der FCB wollte ihn nicht zu­rück, Fejzulahi jedoch weg vom Brüggli­feld. Unterdessen hat der Stürmer beim FCZ aufgespielt und stand mit YB, Schaff­hausen sowie Concordia in Kontakt. Dazu soll er gemäss seinem Berater Angebote von Lausanne und dem italienischen Serie­ C-Ligisten Lucchese erhalten haben. Ein Vertragsabschluss blieb aus – entweder wegen der Vereine oder weil der Spieler nicht in eine tiefere Liga wechseln mochte.

Die Odyssee geht weiter

Davor blieb der schweizerisch-albani­sche Doppelbürger aber nicht verschont. Zurzeit gehört er dem U-21-Team Basels an – in der 1. Liga. «Er ist in seiner Entwick­lung etwas stehen geblieben», stellt Ruedi Zbinden fest, der Chefscout des FCB. Die Odyssee Fejzulahis geht weiter: Am Wo­chenende ist er von einem Probetraining in Italien zurückgekehrt. Zukunft offen.

Ständig auf die Probe gestellt zu wer­den, kann zermürben. Noch schwieriger zu ertragen ist indes wohl die Situation, erst gar nicht als Trainingsgast in Frage zu kommen. Diese durchlebt Dorjee Tsawa. Seine körperliche Verfassung verunmög­licht bis auf weiteres ein Vorspielen. Am Tag, nachdem der FC Schaffhausen den Vertrag hatte auslaufen lassen, verletzte sich Tsawa am Meniskus. Im Spital be­merkten die Ärzte zudem eine Fehlbelas­tung der Füsse. Tsawa entschied sich für eine Korrektur der Beinachse. Und konnte erst im Dezember wieder mit Joggen beginnen.

«Ich bin kein heiss begehrter Spieler»

Der 30-Jährige nutzte die Monate, um sich zum Fitnessinstruktor auszubilden. Zuvor hatte er schon ein Fernstudium in Sportmanagement absolviert. Tsawa plant die Zeit nach der Fussballkarriere, weil ihm bewusst ist: «Ich bin kein heiss be­gehrter Spieler.» Nun, da er Vater ist, muss er erst recht auf ein geregeltes Ein­kommen achten. Der Gang zum Arbeits­amt fiel ihm daher nicht schwer. Bereits nach seinem Engagement bei Xamax 2003 hatte er ihn antreten müssen.

Der defensive Mittelfeldspieler weiss: Je länger er arbeitslos bleibt, desto mehr gerät er in Vergessenheit. Wie Badile Lu­bamba. Der dreifache Schweizer National­spieler trug nach zahlreichen Wechseln zuletzt das Trikot von Xamax. Bis zum Ab­stieg der Neuenburger 2006. Weder der Verein noch der Verteidiger verspürten Lust auf eine Verlängerung des Kontrakts. Angebote sind seither jedoch ausgeblie­ben. Was nicht erstaunt. Der 30-jährige Lubamba ist im Sommer in seine Heimat zurückgekehrt: die Demokratische Repu­blik Kongo. Bei Vital Club Kinshasa hält er sich fit. Vor allem aber kümmert er sich in der Landeshauptstadt um Kinder in Ar­mut: mit eigener Stiftung und Fussball­schule, die Jugendliche von der Strasse wegholen will. Auch Lubamba ist daran, sich ein Standbein neben dem Fussball aufzubauen.

Die Hoffnung auf eine Fortsetzung sei­ner Profilaufbahn hat er aber noch nicht aufgegeben. «Ich würde gerne wieder in der Super League spielen. Möglichst in der Deutschschweiz. Da sind die Klubs profes­sioneller.»

Tägliche Hoffnung

Der Vorteil von Tsawa und Lubamba ist, als Fussballer ohne Anstellung jeder­zeit bei einem Verein anheuern zu dürfen. Sie müssen die obligatorischen Übertritts­fristen für vertraglich gebundene Spieler wie Savic oder Fejzulahi nicht beachten. Zwei Perioden schreibt die Fifa vor; ihr Zeitpunkt bestimmt der jeweilige Ver­band. In der Schweiz dauert das aktuelle Transferfenster für internationale Wech­sel vom 15. Januar bis zum 15. Februar, für nationale bis zum 28. Februar. Das nächste öffnet erst wieder im Sommer.

Bis dann wollen alle Spieler einen neuen Klub gefunden haben. Wie Muff. Denn zum Saisonschluss wird es wieder arbeits­lose Fussballer geben. Und damit eine Verschärfung des Konkurrenzkampfs um die letzten freien Plätze in den Kadern.

lips of an angel

auch wenn der text (siehe unten) überhaupt nicht nett ist und auch wenn hinder eine seltsame band zu sein scheinen, der song gefällt mir. dieses nu-rock zeugs packt mich immer wieder.. hm.

Honey why you calling me so late?
It’s kinda hard to talk right now.
Honey why are you crying? Is everything okay?
I gotta whisper ‹cause I can’t be too loud

Well, my girl’s in the next room
Sometimes I wish she was you
I guess we never really moved on
It’s really good to hear your voice say my name
It sounds so sweet
Coming from the lips of an angel
Hearing those words it makes me weak

And I never wanna say goodbye
But girl you make it hard to be faithful
With the lips of an angel

It’s funny that you’re calling me tonight
And, yes, I’ve dreamt of you too
And does he know you’re talking to me
Will it start a fight
No I don’t think she has a clue

marmorera

*achtung:* kannspoiler enthalten.

zuerst mal das positive: der anfang des filmes ist wirklich traumhaft schön gemacht und man merkt, dass die macherthering gesehen haben. die ästhetik kommt einem auf angenehme art bekannt vor. dann beginnt die geschichte. eine frau wird tot aus dem marmorerastausee geborgen, doch wider erwarten erwacht sie zu neuem leben. dafür sterben nun laufend einwohner des kleinen dörfchens, welches dem energiebedürfnis des mittellandes zum opfer fiel. der psychiater, der die scheinbar stumme frau aus dem see betreut, stammt selbst aus marmorera. während des films macht er eine psychische karriere vom streng rationalen analysten zum gestören psychopaten durch. nur er versteht die frau aus dem see, die er julia nennt, und nur er kann scheinbar das rätsel lösen. vielleicht habe ich jetzt schon zuviel verraten, aber das macht nichts, weil der film sowieso von a – z vorhersehbar ist.


anatole taubmann, eva dewaele

ich habe selten einen so unspannenden mysteryfilm gesehen. ihn als horrorilm zu bezeichnen wäre dann wirklich masslos übertrieben. der zuseher wird geradezu mit dem hammer auf die «kleinen» hinweise zur rätsellösung aufmerksam gemacht. die schauspieler geben zwar alles, können den film aber auch nicht besser machen. eva dewaele ist völlig fehlbesetzt. vor ihr hätte nicht einmal ein mäusebaby angst. weiter sind noch stars der schweizer filmszene in nebenrollen zu sehen: patrick frey, hanspeter müller-drossaard, stefan gubser, mathias gnädinger. doch auch die können das fiasko nicht abwenden: marmorera ist teilweise schön gemacht und das ist leider schon alles. die special effects sind manchmal schon sehr ärmlich und die story ist einfach zum davonrennen schlecht erzählt.

die frage drängt sich schon auf, wie marmorera zu solchen kritiken kommen konnte:

erstmals ein anschlag in eilat

eilat, der israelische badeort am roten meer, ist heute erstmals überhaupt ziel eines bombenattentates geworden. ein selbstmordattentäter sprengte sich in einer bäckerei in die luft und riss drei menschen mit sich in den tod. die opferzahl mag klein sein, und doch dürfte das für israel als ziemlicher schock wirken. der terror konnte in den letzten jahren praktisch vollständig aus tel aviv und eilat ferngehalten werden. nun scheint auch diese barriere zu bröckeln. ausserdem ist es gerade für den stark vom tourismus abhängigen ort eilat schlimm, wenn sich die menschen dort nicht mehr sicher fühlen.


das bild stammt von unserer reise im februar 2004

übrigens bekennen sich sowohl der islamische jihad als auch die al aksa brigaden zum attentat.

nzz-online:

Der israelische Badeort Eilat am Roten Meer ist am Montag erstmals zum Schauplatz eines Selbstmordanschlags geworden. Der Attentäter riss in einer Bäckerei mindestens drei Menschen mit sich in den Tod, wie die Polizei mitteilte.

Der Islamische Jihad bekannte sich zu der Tat und erklärte, auch die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden seien daran beteiligt gewesen. Diese extremistische Organisation steht der Fatah des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas nahe.

Der Attentäter sei aus dem Westjordanland nach Eilat gekommen, teilte ein Jihad-Sprecher weiter mit. Es war der erste Selbstmordanschlag in Israel seit April vergangenen Jahres, als in einem Restaurant in Tel Aviv zehn Personen getötet wurden.

Polizeichef Bruno Stein sagte, möglicherweise hielten sich weitere Selbstmordattentäter im Umkreis von Eilat auf. Die Notfalldienste wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

Hamas verteidigt Anschlag

Ein Sprecher der radikalislamischen Hamas hat den Selbstmordanschlag als berechtigten Widerstand gegen Israel verteidigt. Sprecher Fausi Barhum sagte, das Attentat sei eine «natürliche Antwort» auf die israelische Politik im Westjordanland und dem Gazastreifen sowie auf den Boykott der palästinensischen Hamas-Regierung. So lange es eine Besetzung gebe, sei Widerstand gerechtfertigt.

Eilat liegt in einem schmalen Grenzstreifen zwischen Ägypten und Jordanien. In der Gegend sind nach Polizeiangaben viele Schmuggler sowie Al-Kaida-Terroristen unterwegs. Diese werden unter anderem für tödliche Anschläge im nahe gelegenen ägyptischen Badeort Taba im Oktober 2004 verantwortlich gemacht.

grussbotschaft auf dem nummernschild

vor kurzem wurden wir auf der autobahn von einem audi a8 überholt. schon im rückspiegel sah ich, dass es sich um ein us-fahrzeug handeln musste, da es die da vorgeschriebenen orangen seitenleuchten trug. von hinten war die überraschung dann gross:cheers wünsche uns der audi von seinem nummernschild aus. dort war im unteren bereich eine leuchtanzeige angebracht, die scheinbar individuell angesteuert werden kann. nice! 🙂 (aber sicher verboten)

skifahren auf der frutt

heute waren wir relativ spontan auf der frutt um uns und unsere bretter ein bisschen zu bewegen. erwartungsgemäss lag nicht allzu viel schnee und leute hatte es tonnenweise, dafür war das wetter allererste sahne:

ziemlich kriminell dann die talabfahrt, welche man sich mit den schlittlern teilt (also nicht jene vom bonistock). vielerorts war es extrem eisig, teilweise sogar blanker asphalt. autsch.

blood diamond

der titel verrät schon eine ganze menge: blood diamond. in sierra leone lassen rebellen ihre gefangenen nach diamanten schürfen. auch solomon vandy (djimon hounsou) ist ein solcher gefangener. als er einen grossen diamanten findet, diesen aber nicht an den rebellenführer abgibt, beginnt seine lange flucht. auf der anderen seite versucht danny archer (leonardo di caprio) die diamanten nach liberia zu schmuggeln, um sie von dort aus praktisch legal nach london zu transferieren. beide werden geschnappt und landen im gleichen gefängnis. sie wissen, dass nur der grosse diamant sie retten kann: archers leben und vandys familie. mit der hilfe von maddy bowen (jennifer connelly), die eine story über das dreckige geschäft mit den blutdiamanten schreiben will, versuchen sie sowohl den rebellen als auch der korrupten armee zu entkommen und den diamanten zu finden.


einmal mehr fantastisch: djimon hounsou

der film ist wirklich toll, gerade weil es einem von zeit zu zeit den magen umdreht. er scheint mir nahe an der realität, zumal sich vieles mit dingen, die ich über sierra leone und liberia gelesen habe deckt. das brutalste sind wohl die kindersoldaten. zu einem solchen wird auch solomons sohn dia umfunktioniert. 200’000 kindersoldaten soll es auf dem afrikanischen kontinent geben. zurück zum film: die geschichte wird sauber erzählt und bleibt sehr lange spannend. schön ist vor allem, dass djimon hounsou endlich eine rolle bekommen hat, in welcher er sein ganzes können zeigen kann. er ist extrem wandelbar und nach meiner einschätzung momentan einer der besten schauspieler überhaupt. bitte mehr von ihm. auch di caprio ist sehr gut, was auch titanic-hasser wohl zugeben müssen. und jennifer connelly ist auf eine interessante weise schön, was bei all den auswechselbaren hollywoodchicks eine angenehme überraschung ist.

ihr merkt: über den film möchte ich nicht allzu viel sagen. schaut ihn euch an. ihr werdet es nicht bereuen, aber wahrscheinlich eine andere wahrnehmung für diamanten entwickeln…

formel 1 2007 – mein tipp

ich wage einen blick in die kristallkugel und tippe die rangierungen der kommenden formel 1 saison:

toro rosso hat seine fahrer noch nicht gemeldet, also muss ich die vorerst weglassen.

20. anthony davidson – super aguri. der lange brite kommt mit dem lahmen japanwagen langsamer voran als sato.
19. takuma sato – super aguri. nicht zuletzt dank sprachvorteilen könnte es sato mit viel, viel, extrem viel glück vielleicht mal in die punkte schaffen.
18. adrian sutil – spyker-ferrari. von den deutschen medien schon gefeiert, erwarte ich vom newcomer nicht allzu viel.
17. christian albers – spyker-ferrari. trotz ferrari power wird es der fliegende holländer nur selten in die punkte schaffen.
16. alexander wurz – williams-toyota. bei williams hat er jetzt noch einmal eine chance gekriet, trotzdem ist die zeit des österreichers bald abgelaufen.
15. david coulthard – red-bull-renault. die zeit des langen schotten geht ebenfalls zuende, immerhin wird er für ein paar coole sprüche und ein schnelles monaco-rennen gut sein.
14. mark webber – red-bull-renault. der talentierte australier fährt zu brutal, ist aber schneller als coulthard.
13. rubens barrichello – honda. jahrelanger schumipartner und doch zu langsam um ganz nach vorne zu fahren.
12. jarno trulli – toyota. der italiener wird sich wohl nach der saison nur noch dem weinbau widmen.
11. ralf schumacher – schneller als trulli, aber auch er wird nach meiner einschätzung diese saison sieglos bleiben… und toyota verlassen müssen.
10. jenson button – honda. einst das absolute supertalent, heute immerhin gut, um ab und zu um die podestplätze mitzufahren.
9. nico rosberg – williams-toyota. schneller als die alte garde kämpft der deutsche mit dem lahmen material. für 2008 wünsche ich ihm ein richtig schnelles auto.
8. nick heidfeld – bmw-sauber. der deutsche ist mir zwar sympathisch, aber ich glaube nicht, dass er sich durchsetzen kann.
7. felipe massa – ferrari. neben schumacher konnte er sich nicht durchsetzen, gegen kimi werden die probleme noch grösser.
6. giancarlos fischella – renault. überraschend klar wird fisichella auch 2007 die nummer 2 bei renault werden.
5. robert kubica – bmw-sauber. ein glücksfall für den hinwil rennstall. der pole etabliert sich ganz vorne.
4. lewis hamilton – mclaren-mercedes. der newcomer kann auf ein zuverlässiges auto zählen und bringt eine gehörige portion coolness mit.
3. heikki kovalainen – renault. die sensation des jahres. das finnische supertalent schafft’s im ersten jahr auf den 3. rang.
2. fernando alonso – mclaren-mercedes. der mclaren ist gut, doch der ferrari noch besser. der spanische doppelweltmeister wird entthront.
1. kimi räikkönen – ferrari. wenn er es dieses jahr nicht schafft, dann wohl nie. er hat das beste auto, wohl auch das beste team und bringt ein enormes talent als fahrer mit. allerdings muss er aufpassen, dass er mit seinem etwas groben fahrstil das auto nicht überfordert und zuviele technische ausfälle verursacht.

ich gebe zu, das ist eine mutige prognose. vor allem deshalb, weil es noch keine vergleichswerte gibt. mal sehen, wie es dann ende saison ausgeht.