seefeldzimmer sucht studentIn

wieder einmal suche ich eine/n neue/n mitbewohner/in. die mehrfach preisgekrönte anzeige dazu:

in 5 minuten zu fuss am see? in 10 minuten zu fuss am bellevue? oder in 10 minuten mit dem tram an der uni/eth? genial, oder? ausser der tollen lage hat die wohnung einen ADSL-anschluss (wireless & in der miete inbegriffen). ja und natürlich gibt’s eine küche mit mikro und einen fernseher. verfügbar ab: 1. märz 2007. grösse: ca. 13 qm preis: 680 chf

pflichtkauf: rhythms del mundo – cuba

/jeden/tageinegute /tat,/ ein vorsatz, den man sich gerne zu beginn eines jahres nimmt. wenn die grosis auch ohne Dein aufstehen im tram einen sitzplatz finden und sich auch sonst keine gute gelegenheit bietet, den vorsatz umzusetzen hab› ich einen vorschlag:

*rhytms*delmundocuba ist ein fantastischer sampler, der gegen die klimaerwärmung hilft. ok, nur sehr, sehr indirekt aber immerhin: von jeder verkauften cd gehen mindestens 2 pfund sterling (also etwa 4.90 chf) an die stiftung [artistproject /earth,/ |http://www.apeuk.org] die sich gegen die klimaerwärmung stark macht.

zur music: zum einen ist da diese phänomenale version von i still haven’t found what i’m looking for, auf die ich vor kurzem mal hingewiesen hatte. zum anderen gibt’s spannende versionen vonclocks (coldplay),shewillbeloved (maroon 5) oderfragile (sting). auch ein song von ibrahim ferrer ist mit dabei. die restlichen songs im buena vista style machen die cd von a bis z zum puren vergnügen. unbedingt kaufen!

das erste mal – krawatte tragen

ok, ich hab’s schon einmal gemacht oder eigentlich machen müssen. als ich bei einem messeauftritt aushalf war das halt corporate identity. doch heute habe ich esfast freiwillig getan. die mission lautete: edles hemd für hochzeit kaufen. nein, nicht die eigene. den anzug hatte ich ja bereits von meinem trauzeugenjob im letzten jahr. nachdem ich mich für ein weisses hemd (wow, wie revolutionär, ich weiss) entschieden hatte, liess der verkäufer nicht locker und hängte mir eine passende krawatte von tiger of sweden um. sie war schön, sie vertrug sich auch ausgezeichnet mit dem edlen hemd und doch… nee, eine krawatte wäre mir zu viel der konvention. und auch auf das feine tüchchen, welches mir in die brusttasche gesteckt wurde kann ich verzichten.

gekauft habe ich also nur das hemd. immerhin: mission erfüllt. 🙂

dinge, die die welt nicht braucht – ohmybod

ich wusste ja, dass es extrem viele ipod-accessoires gibt. manche sehr nützlich, andere weniger, wieder andere gar nicht. bei der letzten jobs-keynote zeigte er ja diesen wc-rollen-und-ipod-halter. eine gar nicht so dumme sache, schliesslich müssten diese örtchen doch gar nicht so still sein.

nun bin ich irgendwie auf den ohmybod*|http://www.ohmibod.com] aufmerksam geworden. einmusicpoweredvibrator – wow, genau darauf hat die (frauen-)welt gewartet. immerhin ist er mit 100 chf nicht übertrieben teuer.

was meinen die watashi.girls dazu?

iphone – die umfrage

nach der politischen frage nach der frauenquote wieder einmal eine leicht zu beantwortende umfrage: kaufst Du Dir ein iphone von apple?

für jene, die immer noch nicht wissen, was ein iphone ist (sein wird): hier und hier gibt es watashi.ch-made informationen darüber. hier ist die offizielle seite und in europa dürfen wir es im vierten quartal dieses jahres erwarten.

meff zum volvo c30

nach einer bescheidenen wartezeit von etwa eintausend jahren hat meff, ich meine marcel basso seinen ersten fahrbericht für zündung.ch online geschaltet. 😉

er schreibt über den schwedenneuling volvo c30. ich freue mich auf weitere berichte und fotos von ihm, hoffe aber, dass es bis zum nächsten nicht ganz so lange dauert. 😉

mein führer – the truly truest truth about adolf hitler

ich hab› den film als premiere am donnerstag gesehen, mit einem review wollte ich doch noch ein bisschen warten. nun ist lkm aber so begeistert, dass ich fast einen «antwort-bericht» schreiben muss. ich hab mal die englische version als titel gewählt, weil truly truest truth noch etwas witziger ist als wirklich wahrste wahrheit.

also, zum film. ums kurz zu machen: eine komödie ist das nicht. jedenfalls keine, in der man wirklich lachen muss. es gibt vielleicht zwei drei szenen, wo man sich ein schmunzeln nicht verkneifen kann. nichts gegen die schauspieler, die sind nämlich brilliant. helge schneider ist hitler in seinen traurigen, in seinen fröhlichen und in seinen verrückten momenten. und er ist dies sehr überzeugend. auch ulrich mühe gibt sich dieselbe und verkörpert den jüdischen schauspieler adolf grünbaum durchaus glaubhaft. er soll dem gebrochenen führer beibringen, wie dieser seine rede im berliner lustgarten überzeugend rüberbringen kann. klar, dass hitler anfänglich nicht sonderlich begeistert ist, dass man ihm ausgerechnet einen juden zur seite stellt. doch nach und nach öffnet sich der diktator und zeigt seine verletzliche seite. bei levy ist hitler ein ängstlicher bettnässer, der von seinem vater geschlagen wurde. doch was soll man, etwa darüber lachen? das ist doch eher traurig. nicht einmal die errektionsstörungen vermögen den massenmörder zur komischen figur zu machen.

nein, ich kann es nicht. dabei hätte ich es so gerne getan. dem schweizer dani levy kann ich leider nicht zum mutigen versuch, über hitler eine komödie zu drehen gratulieren. denn der versuch ist derart kläglich gescheitert, dass die komödie genau umgekehrt wie intendiert wirkt. sie lässt uns über adolf hitler nachdenken anstatt sich wirklich über ihn lustig zu machen. stellenweise werden einige zuseher wohl sogar mitleid empfunden haben. klar gibt es einige momente, wo gängige gerüchte über hitler und seine mitarbeiter eingestreut werden: goebbels, der ein frauenheld gewesen sein soll, steckt einer hübschen dame seine nummer zu. für diese jokes müsste man wohl etwas mehr über hitler wissen, aber selbst dann ist der film nicht wirklich zum lachen. eher zum heulen. schade.

auch gerardo seoane zum fc luzern

nach den brasilianern makanaki und (dem bereits verletzten) thuran, sowie dem mehrfach internationalen mauro lustrinelli wurde per sofort gerardo seoane verpflichtet. im fclforum macht man nicht gerade freudensprünge. ich dagegen freue mich über den heimkehrenden luzerner.
von fcl.ch:

Ein Luzerner kehrt zurück. Gerardo Seoane wechselt per sofort von den Zürcher Grasshoppers zum FC Luzern. Der 28-jährige Mittelfeldspieler hat beim FC Luzern einen Vertrag über 2  Jahre bis Ende Juni 2009 abgeschlossen. Seoane durchlief die Juniorenabteilung beim FC Luzern und spielte von 1995 – 1997 in der 1. Mannschaft. Danach wechselte er für 1 Jahr zum FC Sion (1997 – 1998), spielte von 1998 – 2002 in Spanien bei La Coruna und kehrte 2002 in die Schweiz zum FC Aarau zurück. 2004 folgte Seoane seinem damaligen Trainer Alain Geiger zum Grasshoppers-Club.

mir hat der technisch starke spieler immer gut gefallen, als er bei luzern spielte. ich erhoffe mir im zentralen mittelfeld offensivimpulse, wie sie bis jetzt weder paquito, noch cantaluppi oder andreoli geben konnten. ein einsatz in der innenverteidigung wäre ebenfalls möglich, macht bei deren momentan gut funktionierenden zusammensetzung nicht wirklich sinn. ich hoffe, seoane wird beim fc luzern endlich assists spielen (laut statistik hat er bei gc in 14 spielen keine einzige torvorlage gespielt). mit jean-michel tchouga und mauro lustrinelli spielen im luzerner sturm nun zwei absolute topfussballer, die sicher gerne abnehmer von seoanes pässen sein möchten. ich freue mich auf die «rückrunde».

lügt bundesrat merz?

er ist hardmans superstar und ich fand ihn bis jetzt ganz anständig. ich habe ihn einmal bei einem vortrag an der uni zürich gesehen und er hat einen sehr kompetenten, intelligenten und auch eloquenten eindruck bei mir hinterlassen. nun muss ich kurz aus einem online-artikel der nzz zitieren:

Auf Grund der Kleinheit des Binnenmarkts, der Rohstoffarmut, des fehlenden Meeranschlusses und der geografisch-topografischen Nachteile sei die Schweiz gezwungen, ihre Spezialisierungsvorteile auch in einer attraktiven Steuerpolitik zu suchen.

das ist ein teil dessen was merz als verteidigung für die übermässige bevorteilung von reichen ausländern in steuerfragen zu sagen hat. und ich muss sagen: come on hansruedi, das kannst Du besser. das ist doch schlicht gelogen. wenn all diese typischen nachteile des standortes schweiz überhaupt etwas mit steuern zu tun haben, dann das, dass wir höhere steuern einfordern müssten. merz versucht hier aber auf abstrusen wegen das genaue gegenteil zu erklären. wir müssen reiche ausländer möglichst tief besteuern, damit wir unsere standorttechnischen nachteile ausmerzen können? häh? da ich ihn als intelligenten mann einschätze, muss ich annehmen, dass er in dieser sache schlicht gelogen hat. schade.

der nzz-artikel:

Merz verteidigt Schweizer Steuersystem

Weder willkürlich noch diskriminierend

Finanzminister Hans-Rudolf Merz hat die Schweizer Fiskalpolitik gegen Kritik aus dem In- und Ausland verteidigt. Die Schweiz kenne keine willkürliche oder diskriminierende Formen der Besteuerung, sei aber ein Labor unterschiedlicher Steuersysteme, heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung des EFD-Chefs.

Die Schweiz halte sich in der Steuerpolitik an die internationalen Spielregeln, schrieb der Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD).

Sie sei ein Rechtsstaat und kenne keine willkürlichen oder diskriminierenden Formen der Besteuerung, was auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bestätigt habe. Der Finanzminister sieht die Schweiz als Labor unterschiedlicher Steuersysteme.

Schädliche Praktiken vermeiden

Schädliche Steuerpraktiken kantonaler und kommunaler Gesetzgeber werden laut Merz durch die Verfassungsbestimmungen vermieden.

Dies gelte auch für die kritisierten speziellen Steuerberechnungsvorschriften für juristische Personen. Die kantonalen Regelungen basierten anders als zuweilen behauptet auf einer bundesgesetzlichen Grundlage. So unterliegen Gesellschaften mit Holdingstatus nicht der kantonalen Gewinnsteuer, sondern der Kapitalsteuer.

In der Schweiz unterliegen laut Merz alle Unternehmen mit Holdingstatus der gleichen gesetzlichen Behandlung, seien sie schweizerisch oder ausländisch beherrscht. Von einer Vorzugsbehandlung ausländisch beherrschter Gesellschaften in gewissen Kantonen könne also keine Rede sein und es finde auch keine Diskriminierung statt.

Schwierige Veranlagungen

Merz ging auch auf die Pauschalbesteuerung reicher Ausländer ein, die seit dem Zuzug von Johnny Hallyday in Gstaad international für Schlagzeilen sorgt. Dabei handle es sich um eine «Spezialität, sozusagen um ein Hilfskonstrukt».

Damit könnten in schwierigen Fällen überhaupt Steuern mit administrativ vertretbarem Aufwand veranlagt werden. International sei es durchaus üblich, dass bei schwierigen Veranlagungen zur Ermittlung der Steuerschuld Ermessensregeln angewendet würden. Der EFD-Chef verwies auf England und weitere Länder mit solchen Regeln und erinnerte an die Einschränkungen in der Schweiz.

Wie alle Staaten bemühe sich auch die Schweiz, einen attraktiven Wirtschaftsstandort mit vorteilhaften Bedingungen zu bieten, heisst es in der Stellungnahme weiter. Auf Grund der Kleinheit des Binnenmarkts, der Rohstoffarmut, des fehlenden Meeranschlusses und der geografisch-topografischen Nachteile sei die Schweiz gezwungen, ihre Spezialisierungsvorteile auch in einer attraktiven Steuerpolitik zu suchen.