planet terror

nach tarantinosdeathproof war ich ja sehr enttäuscht. der zweite teil von grindhouse sollte gerüchten nach viel besser sein, weshalb ich mich aufplanetterror freute. dass es ein derartiges gemetzel werden würde, hätte ich allerdings doch nicht gedacht. eine kleine texanische gemeinde muss sich gegen irgendwelche zombies behaupten.

mehr möchte ich eigentlich nicht verraten.


unter dem motto too much is never enough: planet terror

/planet/terror ist wunderbar gemacht, glänzt wie tarantinos letztes werk mit passender music und tollen bildschnitten. dass die story total krank ist, damit muss man bei dieser art trash-kino wohl einfach leben. gewisse leute verliessen den saal in der pause und verpassten bruce willis› zweiten auftritt. und sagen wir es so, so aufgeblasen war er noch nie. 😉 auf jeden fall finde ich, man sollte die abschlachtung gesehen haben, wenn man es vertragen kann. schliesslich sind zwischen all dem blut, schleim und den aufplatzenden köpfen einige coole sprüche versteckt.

rush hour 3

kurzzusammenfassung: jackie chan. chris tucker. lustig.
dazu kommt der lustige französische taxifahrer, der soooo gerne ein amerikaner sein möchte, weil er dann ja grundlos menschen umbringen dürfe. mehr muss man zu diesem film nicht sagen.


funny: rush hour 3

stolen

für die deutschland-ausgabe extra neu aufgenommen, dieses mal mit der sängerin von juli, eva briegel. dashboard confessional machen wunderbaren alternative rock.

kind im tumbler gibt 99 jahre

erinnert ihr euch, als bluewin noch the blue window war? damals war die seite noch einigermassen brauchbar. die news waren seriös, ja fast schon etwas steif. heute findet man auf bluewin.ch nur noch billige pseudo-news à laheute und /20min,/ also dinge, die in seriösen zeitungen nicht einmal im feuilleton teil platz haben. allenfalls vielleicht auf der letzten seite eines bundes. ab und zu schaue ich trotzdem noch vorbei, wohl um mich absichtlich selbst zu ärgern. es ist so offensichtich, welche beiträge blosse werbung sind und trotzdem im gleichen design wie die «redaktionellen» teile daher kommen. den artikel, auf welchen meine augen zuerst fielen, möchte ich euch nicht vorenthalten:

Zuerst ging alles gut: Der 27-Jährige badete das Töchterchen seiner Freundin. Doch als die Kleine einen Wutanfall bekam und entsprechend laut wurde, verlor der Mann die Nerven. Er packte das Kind und steckte es in den Wäschetrockner. Dann stellte er die Maschine für kurze Zeit an. Nach der Tortur nahm er das Kind raus und legte es ins Bett. Das teilte die Polizei in Lumberton (US-Staat Texas) mit. Das kleine Mädchen erlitt den Angaben zufolge Verbrennungen an den Armen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Mutter des Kindes war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in der Wohnung. Ihr Freund wurde festgenommen. Ihm drohen bei einer Verurteilung wegen schwerer Körperverletzung bis zu99Jahre Haft.

ja, 100 jahre wären ja auch etwas lange gewesen… 😉

too much, too young, too fast

Du magst ac/dc? Dir wird airbourne gefallen! ich weiss gar nicht, ob ich den song hier vorstelle, weil er mir gefällt, oder weil das video einfach zum brüllen komisch ist. die zeit, in der rocker grimassenschneidend oben ohne ins micro rotzen ist irgendwie vorbei. und irgendwie eben doch nicht. rock on!

gesehen bei roger rabbit

fc aarau – fc luzern 0:0

Du meine güte, fcl. das war wirklich schlecht. 90 minuten fussball ohne ein einziges mal gefährlich auf das gegnerische tor zu schiessen? fast schon eine kunst. der fc luzern vollbrachte dieses kunststück heute auf dem brügglifeld. wegen des tauziehens um gügi sermeter hatten viele ein turbulentes, aufgeheiztes spiel erwartet. falsch gedacht. vor allem die erste halbzeit hatte auf tv-zuschauer weit stärkere effekte als manche schlaftablette. auch die wechsel (zur pause kam clemente für cipot, später noch sego und saqi) konnten das luzerner spiel nicht wirklich verbessern.

die aarauer dagegen müssen sich an der eigenen nase nehmen. in der zweiten hälfte hatten sie so viele chancen wie der fc luzern in den drei letzten spielen zusammen. ein glück für die innerschweizer, dass goalie zibung seinen bisher stärksten tag erwischte. er holte sich viele bälle von heranstürmenden gegnern im herauslaufen. neben ihm können nur lustrinelli und tchouga mit ein wenig lob rechnen, sie kämpften ununterbrochen. am schluss müssen die luzerner sehr, sehr zufrieden sein mit dem, was sie vom brügglifeld mitnahmen: einen punkt nämlich.

und vielleicht bald sermeter? 😉

daten

Aarau – Luzern 0:0

Brügglifeld. – 7400 Zuschauer. – SR Kever.

Aarau: Benito; Menezes, Rapisarda, Christ, Elmer; Kristian Nushi, De Almeida, Bastida, Mesbah; Burki (66. Antic); Ianu (68. Rogerio).

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Cipot (46. Clemente), Claudio Lustenberger; Cantaluppi; Diethelm, Felipe (66. Sego), Chiumiento (77. Saqi), Tchouga; Lustrinelli.

Bemerkungen: Aarau ohne Sermeter (nicht im Aufgebot) und Guerrero (verletzt). Luzern ohne Wiss (gesperrt), Bader, Munsy, Seoane, Thuram (alle verletzt). 55. Mesbah-Schuss an den Aussenpfosten. Verwarnungen: 19. Felipe (Unsportlichkeit), 38. Diethelm (Foul), 45. Ianu (Reklamieren), 71. Sego (Foul).

[quelle: tagesanzeiger]

skype mit problemen

gerade als ich überlegte, ob ich nicht auch so einen skype-button in meinem blog will, merke ich, dass skype momentan gar nicht funzt. allerdings ist dies das allererste mal, dass ich mit skype probleme habe. mal sehen, wie lange die für die reparatur des sign-on issue brauchen… ich habe die zeit gleich genutzt und skype das neuste update verpasst. aktuell ist version 2.6.0.151.

Hello everyone,

Skype is currently working on resolving the sign-on issue. We’re fixing our networking software and monitoring the clients getting online with increased success.

Please see our Heartbeat blog for ongoing updates.

UPDATED 17 August, 2007 05:30 GMT

the host

originaltitel: gwoemul

weil amerikanische forscher ihre hochgiftigen abfälle in die kanalisation entsorgen, mutiert irgend ein seegetier zu einem gefrässigen monster. es frisst die menschen mit haut und haar, taucht danach im fluss unter und verschwindet. die ganze stadt ist in aufruhr, spezialtrupps suchen nach dem seltsamen wesen. nur die familie park, deren kleine tochter hyun-seo ebenfalls vom monster gefressen wurde, macht sich selbst auf die suche. weil sich die kleine per handy bei ihrem geistig etwas zurückgebliebenen vater gemeldet hat, glaubt die familie an die rettung des mädchens.

nein, the host ist wirklich kein horror movie. nur ganz wenige szenen des koreanischen streifens sind dazu gemacht, dass man erschrickt. es handelt sich eher um einen monsterfilm mit komödiantischem unterton. natürlich sind auch tragische elemente enhalten, diese werden aber teilweise so sehr übertrieben, dass man ebenfalls lachen muss. immer wieder gern benutztes stilmitel: us-bashing. so kommen die stationierten us-amerikaner auf die glorreiche idee, das monster mit einem mittel namens agent yellow zu bekämpfen. zusammenfassend ein sehr schräges stück kino, das aber ganz anständig unterhält und mit einer guten portion witz aufwartet.