ich bin eine sehr, sehr, sehr gute skifahrerin.
mit stark russisch gefärbtem akzent liess eine dame fortgeschritenen alters diesen satz im stöckli-ski-testcenter in zermatt verlauten. der verkäufer nahm das zur kenntnis und drückte ihr einen allround-ski in die hände. 🙂
welcome online: jackbrown
nach langem ringen ist auch jackbrown blogtechnisch online. bis jetzt gibt’s zwar erst sein simsonized-alter-ego zu sehen, doch ich freue mich auf mehr content. welcome!
nebulöses skitesten in zermatt

das wetter in zermatt war blendend. nur sah man es leider ob all dem nebel nicht. zumindest auf den pisten waren wir heute zumeist im blindflug unterwegs. trotzdem machte der stöckli ski test spass, schliesslich können wir uns hier zwei tage quer durch das schweizer ski-programm fahren. 🙂
die zeiten ändern sich – erste ipod-präsentation
wahnsinn, das ist erst 6 jahre her! was wohl in 6 jahren sein wird?
gesehen bei lkm
gerangel um den ueli-verhinderungs-platz
richtig peinlich ist er, der kampf um den einen platz, den eine kandidatin für den zweiten zürcher ständeratssitz einnehmen möchte. sowohl verena diener (glp – grünliberale) als auch chantal galladé (sp – sozialdemokraten) möchten verhindern, dass a) svp-mann maurer den zweiten zürcher sitz bekommt und dass b) der andere ueli, der schlüer nämlich, wieder in den nationalrat nachrutscht. aktuell ist der arme nämlich abgewählt. der tagi hat die situation der sp gestern recht treffend mit einer karikatur bedacht.

es versteht sich von selbst, dass verena diener die weitaus besseren chancen hätte, den verbleibenden sitz zu schnappen. warum? im gegensatz zu galladé bringt sie eine enorme erfahrung mit. sie ist viel weniger weit links ausgerichtet, was sich nicht zuletzt auch in ihrem wechsel von der grünen zur grünliberalen partei manifestiert. selbst, wenn diener am linken rand nicht allzu viele stimmen holen würde, könnte sie immer noch auf eine breite unterstützung der mitte-wähler vertrauen. wenn beide, oder nur galladé kandidieren ist eigentlich klar, was passiert: der horror nimmt seinen lauf.
corinnes beitrag zu diesem affentanz
tagi-artikel zum limmatquai
manche brauchen halt etwas länger. 😉 schon im sommer hatte ich auf die verfehlte wirkung des limmatquai-umbaus und vor allem dessen sperrung für autos aufmerksam gemacht. während die pflastersteinwüste von den initianten als «flaniermeile» gefeiert wurde, nervten mich vor allem die zweiminütlich durchtuckernden trams. diese und der verbleibende restverkehr verunmöglichen nämlich faktisch ein angenehmes flanieren auf zürichs neuem prunkstück. am samstag fand sich im tagesanzeiger ein artikel, der zu einem ähnlichen schluss kam. unter dem titel «ein kompromiss in grau» traf jürg rohrer die wunden punkte des 30-millionen-baus sehr genau.
[…] das limmatquai hat zwar keinen durchgangsverkehr mehr, sieht aber immer noch aus wie eine strasse. es ist keine fussgängerzone, sondern eine verkehrsachse mit trams im 2-minuten-takt, mit taxis, lieferwagen und autofahrern – meist auswärtigen – die eine fahrverbotstafel nicht lesen können.
man darf sich als fussgänger oder velofahrer nicht gehen lassen auf dem neuen limmatquai, hans guck-in-die-luft lebt auch dort gefährlich. velos müssen aufpassen wegen der tramgeleise, fussgänger wegen der velos und umgekehrt. das hat man sich vor der sperrung schon etwas lockerer vorgestellt – und übersehen, dass es auch ohne kolonnen nicht viel platz zu verteilen gab. […]
[quelle: tagesanzeiger vom samstag 20-10-2007]
weiter bemängelt er das lahme ladenangebot und das fast gänzliche fehlen von anständigen cafés und restaurants. immerhin, so schliesst rohrer seinen artikel ab, habe das limmatquai seine wahre zeit wohl noch vor sich. ganz im gegensatz zur bahnhofstrasse.
fc langenthal – fc luzern 2:5
am ende war es eine lockere sache. 5:2, das ist einigermassen standesgemäss. doch der zweitliga-interregional-club langenthal begann stark. man könnte auch sagen, er war ultra-effizient. der heiniger bruno (so sagt man das in langenthal) traf nach kaum 6 minuten über den erstaunten zibung. die luzerner waren zwar nicht schockiert, aber doch ziemlich überrascht. dass der ausgleich ziemlich lang auf sich warten liess, lag primär an der miesen chancenauswertung und einem recht ungeschickt agierenden felipe im sturm. in der 30. minute wurde selbiger aber von chiumiento so penetrant direkt angespielt, dass er nichts mehr anders machen konnte, als eben das tor zu schiessen.
nach der pause zeigte sich, was kaltschnäuzigkeit ist. mauro lustrinelli erzielte durch seine wohl erste ballberührung den führungstreffer für den grossen fcl. der kleine fcl tat sich nun sichtlich schwerer gegen die innerschweizer. bei standardsituationen brannte es im langenthaler strafraum. eine ebensolche standardsituation krönte verteidiger maric mit dem tor zum 1:3. dann war es wieder der heiniger bruno, der die unterklassigen mit einem torerfolg beglückte. ich weiss nicht, was noch passiert wäre, wenn in dieser phase das ausgleichstor gefallen wäre. doch es fiel eben nicht. stattdessen versenkte mario cantaluppi auf wunderbare weise einen freistoss und auch tchouga traf noch. letzterer würgte einen ball über die linie, den lambert zuvor gekonnte durch die abwehr gedribbelt hatte.
schön, dass 4400 zuschauer zugegen waren. denn so dürfte es auch für den ausrichtenden club trotz niederlage ein voller erfolg gewesen sein. sehr fair, dass die tollen luzerner fans am ende sogar noch die langenthaler mannschaft und deren kämpferischen auftritt würdigte. so muss das sein.
daten
Langenthal – Luzern 2:5 (1:1)
Rankmatte. – 4400 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 7. Heiniger 1:0. 30. Felipe 1:1. 47. Lustrinelli 1:2. 62. Maric 1:3. 66. Heiniger 2:3. 77. Cantaluppi 2:4. 89. Tchouga 2:5.
Langenthal: Herzig; Rickli, Oppong, Siegenthaler, Tahiraj (58. Müller); Kai Ackermann, Hügli (68. Moll), Amati, Scheidegger (49. Glauser); Heiniger, Bajrami.
Luzern: Zibung; Maric, Seoane, Bader (66. Lambert), Schwegler; Chiumiento, Claudio Lustenberger, Cantaluppi, Clemente; Felipe (46. Lustrinelli/81. Rachane), Tchouga.
Bemerkungen: Langenthal ohne Hugi, Imbach und Nikolic (alle verletzt), Luzern ohne Wyss (abwesend).
[quelle: tagesanzeiger]
claudia wambululu und ihr ambivalenter diskriminierungsbegriff

claudia wambululu ist hübsch, sehr hübsch sogar. und sie hätte den titel miss schweiz in meinen augen auf jeden fall verdient. aber darum geht es mir gar nicht. die dritte der so beliebten schönheitsköninginnenwal spricht in der sonntagszeitung über ihr verhältnis zur schweiz. als headline wird ein zitat von ihr gewählt, durch und durch schweizerisch sei sie. das nehme ich ihr sogar ab. als bildunterschrift steht: «ich fühle mich voll nicht diskriminiert». schön, denke ich. doch wenn ich denn text lese, verstehe ich die dame dann doch nicht mehr so ganz. beispielsweise geht sie nur in hiphop-clubs, weil es dort keine rassisten gebe. und «nie im leben» würde sie am 1. august auf das rütli gehen.
wie war das jetzt wieder mit der diskriminierung? also ich war am 1. august schon auf dem rütli und ich wähle meine ausgangsorte auch nicht danach aus, wo ich auf möglichst wenige rassisten treffe. dies, obwohl ich auch nicht typisch-schweizerisch aussehe.
sorry, frau wambululu, aber ihr verhalten ist schwach. natürlich erlebt man keine diskriminierung, wenn man jedem noch so kleinen brandherd sorgfältig umschifft. ich weiss aus erfahrung, dass es keinen sinn macht, mit rassistischen idioten auf konfrontation zu gehen. sich aber in seinem schneckenhäuschen einzuschliessen bringt ebensowenig, hilft den extremisten sogar. so sehr ich mich über einen gewinn des titels für sie gefreut hätte, so sehr bin ich von ihrem verhalten enttäuscht.
wahlen 2007: studivz-mitglieder reagieren
als reaktion auf das gestrige, für denkende menschen doch recht bedenkliche, wahlergebnis hat ein studivz-mitglied eine neue gruppe ins leben gerufen. die sogenannte [gewinnt die svp noch ein prozent, wandern wir aus-gruppe|http://www.studivz.net/group.php?ids=854efa67a6648a36] meint ihren leitspruch wohl nicht ganz ernst. trotzdem hab› ich mich mal eingetragen. denn so kann und soll es nicht weitergehen.
lewis hamilton: weltmeister der herzen

tja, es hat nicht sollen sein. der sympathische engländer hatte im letzten gp so viel pech, wie er in der ganzen saison glück beansprucht hatte. zuerst verschlief er den start und fiel hinter die drei anderen top-fahrer zurück. dann flog er aus der kurve, weil er sich wieder nach vorne kämpfen wollte. wenig später hatte er massive getriebeprobleme, die ihn zeitweise auf den 18. rang zurückwarfen.
in seinem debütjahr hat der mclaren-fahrer allen bewiesen, wie schnell er fahren kann. schneller als alle anderen. schade, dass es nicht zum titel gerreicht hat. er wäre nicht nur der erste fahrer überhaupt gewesen, der in seinem ersten formel-1-jahr champion wird, er wäre auch der jüngste formel-1-weltmeister aller zeiten gewesen. was soll’s, lewis hamilton hat noch viele schnelle jahre vor sich und dieses jahr kann er sich zumindest mit dem titel «weltmeister der herzen» schmücken.

obwohl also bei meiner kleinen umfrage kein einziger der neun teilnehmer auf den finnen getippt hat, steht der iceman am schluss als weltmeister da. gratulation an kimi räikkönen.

