piaggio mp3 hybrid

tja, mein italienisch ist nicht wirklich existent, aber hier wäre der link auf die piaggio-page. der mp3 ist als dreirädriger roller in den grossstädten europas ein häufig gesehener gast. in der schweiz entdeckt man ihn dagegen eher selten. nun soll nächstes jahr eine hybridversion auf den markt kommen. wie wired berichtet, handelt es sich dabei um einen plugin-hybriden. das heisst, man kann ihn zuhause an der steckdose aufladen. für den spurt von 0 auf 100 km/h werden weniger als 6 sekunden genannt. der roller fährt entweder voll elektrisch, oder in einem von drei hybrid-modi. 1. möglichst sparsam, 2. möglichst stark oder 3. möglichst viel energie in die batterien speisen. als verbrauch werden 141 mpg (miles per gallon) angegeben, was meiner umrechnung entsprechend unter 2 liter auf 100 km ergibt. der co2-ausstoss liegt mit 40g/km auch sehr tief.

der preis des dreiradrollers mit hybridantrieb ist noch nicht bekannt. ach ja: die vorderräder legen sich übrigens bis zu 40° in die kurve.

hm, ich sollte mal so ein ding probefahren…

raser – again?

ich glaube, man muss nicht darüber diskutieren: die fahrer von schönenwerd haben verantwortungslos und überaus dumm gehandelt. sie gehören bestraft.

doch was mich an der sache stört ist, dass jetzt diese ganze rasergeschichte wieder aufgewärmt wird. die autos von sogenannten rasern sollen eingezogen und verschrottet werden. sorry, aber was soll das bringen? und was soll es bringen, jene völker auszumachen, die am meisten sogenannte raserunfälle provozieren? was bringt es der verkehrssicherheit, wenn man einen sündenbock gefunden hat? ich mag die ganze populistische bullshit-diskussion nicht nochmals lesen müssen.

stattdessen überlege ich mir lieber, wie man den verkehr auf den schweizer strassen sicherer machen könnte. ich schlage mal folgende massnahmen vor:

– obligatorische wiederholungskurse ab 10 jahre nach der bestandenen autoprüfung. ab dann im fünfjahresrhytmus. an den eintägigen kursen werden nicht nur die verkehrsregeln und neuerungen im verkehr erklärt, sondern auch extremsituationen wie notbremsungen geübt.

– überprüfung der fahrfähigkeit ab einem gewissen alter nicht beim hausarzt, sondern bei einer jeweils pro kanton dafür bestehenden komission.

alcokey für alle neuen fahrzeuge pflicht. d.h. nur wer in den schlüssel bläst, kann seinen wagen starten. ausserdem würde ich ein alkoholverbot für alle fahrzeuglenker befürworten.

– wer massiv zu schnell fährt (also ausserhalb der ordnungsbussenskala), kriegt für eine beschränkte zeit eine blackbox fortgeschrittener art in seinen wagen. diese greift bei dem, was populärjuristisch auch als geschwindigkeitsexzess beschrieben wird, in die fahrzeugelektronik ein und bremst das auto so ein. die polizei wird ebenfalls über diese blackbox verständigt.

– mehr radarkontrollen an orten mit erhöhter unfallhäufigkeit. ausserdem vor schulen und generell innerorts.

vielleicht habt ihr auch noch ein paar vorschläge, was man wie ändern könnte, um unsere strassen sicherer zu machen.

am steuer des nissan gt-r

wie ich bereits im fahrbericht auf zündung.ch ausführlich dargelegt habe, ist der nissan gt-r ein fantastisches auto. das video zeigt mich beim versuch, auf der rennstrecke eine anständige linie zu fahren. es bleibt – man ahnt es – beim versuch. wer das zu langweilig findet, kann gerne etwas vorspulen, bis paul – a proper racing driver – das steuer übernimmt und den gt-r mit schmackes um die nürburgring-ecken wuchtet. viel vergnügen.

krieg zwischen blog und print?

vor einer woche griff david bauer in der sonntagszeitung die blogger an. die reaktionen in der blogosphäre liess nicht lange auf sich warten. heute folgt in der sonntagszeitung sozusagen die reaktion auf die reaktion. es scheint fast so, als wolle david bauer einen kleinkrieg gegen die blogger starten. im artikel vor einer woche waren zum beispiel folgende dinge zu lesen:

In ihrer Gesamtheit bieten die mehreren Tausend Schweizer Blogs langweiliges Mittelmass. Ein Mittelmass, das sich inhalt­lich am Mainstream orientiert, zu dem man als Alternative angetre­ten ist.

Über­raschende Themen, die sonst nicht zum Zug kommen, sucht man im ganzen Jahr vergeblich.

ich habe mir vor einer woche überlegt, einen antwort-beitrag auf das blogger-bashing von bauer zu verfassen. ich habe es dann aber gelassen. vor allem weil ich glaube, dass bauer mit einem völlig falschen bild an die blogger herangeht. er geht davon aus, dass jeder blogger denkt, er sei ein kleiner revolutionär und er werde seine plattform im internet nutzen, um seine gedankengut zu verbreiten. die realität sieht natürlich ganz anders aus. viele blogs leben nur vom posten von youtube-filmchen und lustigen bildchen. das ist durchaus legitim, denn diese blogs wollen nicht mehr sein als ein reservoir für unterhaltsame webfundstücke. politik taucht nur dann auf, wenn angela merkel ein riesen-dekolleté zur schau trägt oder blocher irgendwo auf die schnauze fällt.

doch die blogosphäre an diesen mainstream-bloggern zu messen greift schlicht zu kurz. schliesslich entscheidet jeder einzelne blogger, was er veröffentlicht und was nicht. jeder ist sein eigener mister gates. und genau das ist im endeffekt doch auch die grosse stärke eines blogs. müssen in grossen print-redaktionen artikel zuerst auf konzernverträglichkeit überprüft und dann abgesegnet werden, liegt beim blog die entscheidung beim betreibenden individuum.

wahrscheinlich weil sich viele blogger nicht imstande fühlen, selbst längere texte zu verfassen, gibt es für meinen geschmack tatsächlich zu wenig an selbst generiertem content. oft wird lieber das ctr-c-ctrl-v-system bemüht, als selbst über einen issue nachzudenken und dann einen beitrag zu verfassen. ich möchte mich selbst da gar nicht ausnehmen, auch wenn ich schon versuche, nur zu posten was ich für wirklich interessant halte. ausserdem bemühe ich mich, möglichst viel von meinen persönlichen ansichten in mein geschreibsel einfliessen zu lassen.

ich frage mich aber schon, ob man den bloggern vorwerfen kann, dass sie sich vornehmlich in mainstream-gefilden aufhalten. bauer meint:

Ein Mittelmass, das sich inhalt­lich am Mainstream orientiert, zu dem man als Alternative angetre­ten ist.

auch hier denke ich, ist es doch die frage, ob man tatsächlich als alternative zum mainstream angetreten ist. schliesslich habe ich eine tageszeitung ebenso im abo, wie die hier zitierte sonntagszeitung. und ich sehe meinen blog nicht als alternative zu einer zeitung, das wäre dann doch auch mehr als vermessen. vielmehr geht es darum, persönliche meinung zu äussern und diese via blog auch der internetallgmeinheit zugänglich zu machen. sollte man eine abweichende meinung vertreten, nur damit ein beitrag eben «nicht mainstream» ist? ich denke nicht.

weiter ist die ganze geschichte auch eine frage der quellen. während zeitungsredationen auf einen berg von informationen aus den agenturen zurückgreifen können, bleibt dem einzelnen blogger nur suchmaschine und tageszeitung. ausser natürlich, man ist journalist und hat die nötigen connections ebenso zur hand wie das entsprechende schreibtalent. doch die meisten blogger betreiben ihre internetpräsenz als hobby, was professionelles recherchieren sowieso verunmöglicht. möchte man etwas am hobbydasein des blogs ändern, ist man schnell damit konfrontiert, wie das nötige geld hereinkommt. meist führt dann kein weg an einer finanzierung über werbung vorbei, viele blogger sind sogar zum posten reiner werbung im content-bereich übergegangen. das kann in meinen augen keine lösung sein, weil so die unabhängigkeit der blogger nach und nach aufgegeben würde.

tja, das war jetzt etwas wirr. aber was soll’s. ich bin halt auch nur ein blogger. 😉

fc luzern – fc aarau 3:0

seit dem letzten sonntag weiss man in luzern wieder, wie sich siege anfühlen. verdamt gut nämlich. und weil vor allem die erste halbzeit gegen bellinzona auf seiten von luzern richtig guter fussball gespielt wurde, tat rolf fringer gut daran, noch einmal die gleichen elf in die startformation zu berufen. dies obwohl ihm der vormals gesperrte dusan veskovac wieder zur verfügung gestanden hätte. nicht einmal auf der bank fanden abermals paquito und diarra platz.

die aarauer traten übrigens im auswärtsdress der luzerner u21-mannschaft an. das vom brügglifeld mitgenommene schwarze trikot des fca wurde vom unparteiischen als zu nahe am dunkelblauen luzern-dress gewertet. und weil das weisse heimtrikot zuhause blieb, musste man auf das neongelbe luzerner kleid ausweichen.

kaum hatte das spiel begonnen, zeigte schiri grossen auch schon auf den penaltypunkt. davide chiumiento hatte sich durch die reihen der aarauer getankt und wurde von rapisarda unsanft gebremst. allerdings hatte dieser sein bein auf oder sogar vor die linie des strafraums gestellt. doch das war chiumiento egal, der sein viertes tor auf penalty erzielte. nur drei minuten später es ganz sicher einen erneuten elfmeter geben müssen, denn mutsch hatte ferreira entscheidend am trikot zurückgerissen. der pfiff blieb aus. bis zur pause gab der fc luzern das spieldiktat nicht mehr aus der hand, so dass immer wieder gute chancen resultierten. doch renggli und vor allem ravasi scheiterten in aussichtsreichen lagen. ein tor von jacopo ravasi wurde wegen abseits aberkannt. mangels bildmaterial konnte nicht einmal das schweizer fernsehen die richtigkeit des entscheids überprüfen.

nach der pause versuchten die gäste aus dem rüebliland endlich ins spiel zu kommen. ihnen kam zugute, dass der fcl etwas tiefer stand und so die gäste förmlich einlud. doch nach einer etwas schwächeren viertelstunde hatten sich die blauweissen gefangen. erneut scheiterte ravasi, später auch bertin und nur sekunden danach zwei mal renggli. die 1:0-führung war nun endgültig zu knapp. bis zur 79. minute mussten die luzerner warten, um endlich wieder zu jubeln. der überragende michel renggli spielte ferreira zuckerpassmässig frei. der thun-transfer liess sich nicht zwei mal bitten und erhöhte auf 2:0. als page in der nachspielzeit per kopf befreien wollte, machte sich jacopo ravasis unbändiger einsatz bezahlt. der italiener nahm den abpraller volley und erzielte das tor des abends.

auch wenn die fans wenig verständnis dafür aufbrachten, dass der neue trainer fringer noch nicht mit ihnen feiern mochte, ist der grund dafür offensichtlich. noch immer ist der fcl tabellenletzter und zu feiern gibt es noch nichts. der weg weg von den abstiegsplätzen ist ein langer. fringer tut gut daran, sich die freudenausbrüche noch etwas aufzusparen.

daten

Luzern – Aarau 3:0 (1:0)

Allmend. – 8521 Zuschauer. – SR Grossen. – Tor: 3. Chiumiento (Foulpenalty) 1:0. 79. Ferreira 2:0. 89. Ravasi 3:0.

Luzern: Zibung; Lambert, Schwegler, Seoane, Bertin; Ferreira (84. Zverotic), Renggli, Wiss (63. Veskovac), Chiumiento (76. Gajic); Ravasi, Tchouga.

Aarau: Benito; Menezes, Rapisarda, Page, Mutsch; Nushi, Burki (72. Burki), Bastida, Marazzi (46. Lang); Rogerio, Ianu (46. Bengondo).

Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger, Kukeli (beide verletzt) und Diarra (nicht im Aufgebot), Aarau ohne Elmer und Antic (beide verletzt). 36. Tor von Ravasi aberkannt (Offside). 65. Lang klärt nach Kopfball von Bertin auf der Torlinie, in der folgenden Szene Bastida gegen Renggli. 92. Aaraus Assistenztrainer Jeff Saibene wegen Reklamierens auf Tribüne geschickt. Verwarnungen: 20. Mutsch (Reklamieren). 57. Ferreira (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 84. Page (Foul).

der schönste bmw der zukunft ist schon vergangenheit

am diesjährigen genfer salon war sie zu sehen, wenn auch etwas versteckt: die studie bmw cs. sie zeigt auf, wie künftiges bmw-design in den grundzügen aussieht. die studie selbst sollte als eine art über-7er ebenfalls gebaut werden. es wäre eine sportliche interpretation einer limousine geworden, die wohl auch unter dem label «viertüriges coupé» gelaufen wäre. doch im sog von finanzkrise und zunehmender ökologischer rücksicht von käufern, scheint sich der cs offenbar nicht mehr zu rentieren. ich denke, man hätte das ding doch auch als supermodernes luxus-sparmobil bringen können, das eben trotzdem noch eine gehörige portion fahrspass bietet. vor allem aber finde ich es extrem schade, dass die hyperelegante form nun einfach so in der schublade verschwindet.

deshalb hier ein paar offizielle bilder vom bmw cs…




artikel von car magazine zum thema.

red curry test luzern – euro-thai food

das euro-thai food take away findet sich etwas versteckt in der schlossergasse der luzerner altstadt. das lokal hat auch sitzplätze und ist recht modern eingerichtet. neben asiatischen gerichten gibt es auch hamburger und anderen fastfood.

– farbe: rot/orange
– geschmack: würzig, vielseitig,
– schärfe: recht scharf
– gemüse: zuchetti, rüebli, auberginen, lauch
– fleischqualität: etwas zäh
– reisqualität: etwas wässrig, aber noch gut
– verpackung: standardstyropor mit auslaufgefahr
– bedienung: kurz angebunden, deutsch sprechend
– preis: 19.50 chf
– menge: curry gerade richtig, eher wenig fleisch
– fazit: wir waren an einem mittag kurz vor 12 dort, das lokal war leer und trotzdem mussten wir etwa 20 minuten warten. das und der sehr hohe preis wirft diesen laden trotz leckerem curry mit grosser gemüsevielfalt sofort auf den letzten platz.