fc luzern – fc basel 1:2

so langsam weiss ich gar nicht mehr, was ich über die fcl-spiele noch schreiben. in meiner «karriere» als zuschauer habe ich eigentlich noch nie einen so guten fc luzern gesehen. da passt alles, goalie, verteidigung, mittelfeld, sturm… selbst wenn 4 verteidiger fehlen. es wird um jeden ball gekämpft und auch so etwas wie teamgeist scheint vorhanden zu sein. die spielweise von rolf fringer sagt mir sehr zu, lässt er doch regelmässig drei angreifer auflaufen, wobei zwei von ihnen auch defensive aufgaben übernehmen.

auch in der ersten hälfte gegen den fc basel zeigte sich der fcl von seinen besten seite. er wartete gar nicht auf die angriffe der mausgrauen, sondern versuchte in führung zu gehen. dass das geht hat man ja im dezember bewiesen. doch heute wollten die blauen einfach nicht treffen und stattdessen traf dann gjasula in der 22. minute zum 0:1. heute stand dem fcl aber nicht nur die eigene fehlende effizienz im weg, auch schiedsrichter kever erwischte einen miesen tag. er verwandte valentin stocker regelkonform wegen reklamierens. doch als derselbe stocker nur momente später claudio lustenberger extrem gelbwürdig von den füssen holte, verzichtete kever auf den karton. das muss wohl der basel-bonus sein. nachdem ferreira noch eine riesenchance vergeben hatte, schnappte sich joao paiva in der 33. den ball von ergic und erwischte jan sommer in der linken ecke. der ausgleich war mehr als nur verdient.

nach der pause powerte luzern weiter, basel blieb das verteidigen und das vertrauen auf jan sommers können. scarione mit einem weitschuss und ferreira mit dem schuss nach dem abpraller desselben prüften den ex-vaduz-goalie. auch der zwanzig minuten vor schluss eingewechselte tchouga scheitere am mann im basler tor. so in der 90. minute unterhielt ich mich kurz mit einem anderen fotografen. «ein unentschieden, das ist doch gut, oder?» fragte er mich. ich: «ehrlich gesagt glaube ich, dass wir noch verlieren…» scott chipperfield schien mich gehört zu haben. in der 93. minute machte er das luzerner unglück perfekt. anstatt mehr als verdienter drei punkte blieb dem fcl am schluss nicht einmal einer.

wer übrigens glaubt, dieser bericht sei zu schönfärberisch, hier ein paar links:
zisch
tagi «das klar überlegene schlusslicht»
nzz «glückliches 2:1 der basler»
blick «chippi rettet basel»
mein lieblingsartikel:
baz «der fc luzern war über weite strecken die bessere mannschaft» und «in der 31. minute hätte stocker nach einem groben foul an claudio lustenberger zwingend vom platz gestellt werden müssen…»

daten

Luzern – Basel 1:2 (1:1). Allmend. – 10’154 Zuschauer. – Schiedsrichter: Kever. – Tore: 22. Gjasula 0:1. 33. Paiva 1:1. 92. Chipperfield 1:2. –

Luzern: Zibung; Lambert, Lukmon, Schwegler, Lustenberger; Renggli; Frimpong (91. Ravasi), Chiumiento, Scarione, Ferreira; Paiva (70. Tchouga). –

Basel: Sommer; Sahin, Abraham, Marque, Safari; Ergic, Huggel; Carlitos (52. Frei), Gjasula (77. Perovic), Stocker (65. Chipperfield); Streller. –

Bemerkungen: Luzern ohne Etter (gesperrt), Kukeli, Veskovac (beide verletzt), Diarra, Seoane, Wiss (alle rekonvaleszent). Basel ohne Zanni (gesperrt), Costanzo, Derdiyok und Rubio (alle verletzt). Verwarnungen: 30. Stocker (Unsportlichkeit), 55. Schwegler (Foul), 64. Chiumiento (Unsportlichkeit), 68. Frimpong (Unsportlichkeit), 81. Streller (Unsportlichkeit).

[quelle: nzz online]

defiance

tuvia bielski (daniel craig) führt zusammen mit seinem bruder zus (liev schreiber) eine kleine gruppe juden in einen gewaltigen wald. da im zweiten weltkrieg auch in russland jagd auf das volk gemacht wird, wächst die gruppe von waldbewohnern immer weiter an. der aggressive zus sieht die sicherheit durch die grösse gefährdet und will ausserdem lieber kämpfen als bloss zu überleben. er schliesst sich russischen partisanenkriegern an. derweil bringt der winter über das notdürftige camp hinein.

die geschichte ist an sich schnell erzählt. und doch staunt man ob dem unglaublichen durchhaltewillen, denn schliesslich handelt es sich um eine wahre story. daniel craig beweist einmal mehr, dass er im gegensatz zu brosnan auch während seiner bond-karriere gute filme drehan kann. auch liev schreiber brilliert. besonders gefallen hat mir der junge jamie bell, der einen weiteren bielski-bruder spielt.

beeindruckend und absolut sehenswert.

basler fans ziehen in luzern ein

vor wenigen minuten zogen die basler fans vom bahnhof in richtung allmend. begleitet von einigen feuerwerkskörpern (und polizisten) werden sie ihren fcb nach vorne schreien.

danke an den bilderspender.

the wrestler

randy «the ram» robinson (mickey rourke) ist ein alternder wrestler, der seine beste showkampfzeit schon 20 jahre hinter sich hat. genau gleich geht es auch der frau seiner träume, einer stripperin mit dem künstlernamen cassidy (marisa tomei). doch beide sind gewillt, ihr ding bis zum ende durchzuziehen. erst nach einem herzinfarkt nimmt sich der wrestlingstar zurück und will sogar auf einen jubiläumskampf verzichten. dafür will er endlich zeit mit seiner tochter (evan rachel wood) verbringen und sein leben in den griff kriegen. der im trailerpark hausende altwrestler übernimmt sogar einen job an der metzgertheke…

ja, mickey rourkes leistung ist beeidnruckend, sowohl körperlich, als auch schauspielerisch. nein, das allein macht noch keinen guten film. dazu riecht die story zu sehr nach einer in die heutige zeit transportierten leidensgeschichte. passion of the christ wird dann auch explizit im film erwähnt.

schon alleine weil aktuell zu viele gute filme laufen, kann ich the wrestler nicht empfehlen.

a.d. tramontana

mit grossem erstaunen habe ich festgestellt, dass ich hier noch nie was über den a.d. tramontana geschrieben habe. dabei ist dieses katalanische superauto durchaus einen oder zwei beiträge wert, auch wenn man es wohl kaum je in freier wildbahn antreffen dürfte. obwohl a.d. für advanced design steht, glaube ich, gibt es wohl nur wenige menschen, die den tramontana schön finden. speziell und eigenständig ist er aber auf jeden fall. darum findet der werbefilm wohl auch, man wolle den seltenen strassen auf unserem planeten etwas einmaliges bieten. bei gerade einmal 12 produzierten autos pro jahr dürfte dieses vorhaben gelingen. im tramontana sitzt der fahrer vor dem beifahrer und hat so pures formel-feeling auf der strasse. der 5,5-liter v12 stammt von mercedes und ist mit zwei turboladern bestückt. 720 ps treffen bei der r-version auf 1260 kg. na, lust bekommen? das geschoss kostet etwa 600’000 chf. immerhin sind dann audiosystem und klimaanlage ebenso an bord, wie die verstellbare traktionskontrolle. das kampfjetkanzelähnliche dach ist übrigens abnehmbar und wird auch zum einsteigen nach oben geklappt. schade, das in 3,6 sekunden von null auf 100 spurtende renntier aus girona wird nicht genf stehen.


bei diesem anblick im rückspiegel verschwindet wirklichjeder von der linken spur. 😉




visitenkarten: guter service bei trendprint

lange hat’s gedauert. sehr lange. doch jetzt hab› ich endlich eigene visitenkarten für zündung.ch. sowas kostet heute ja fast nichts mehr. doch im webdschungel ist es schwer, den richtigen anbieter zu finden. zunächst hatte ich mich für die druckerei24.ch entschieden. doch als ich bereits bestellt hatte, flatterte ein virtuelles briefchen in mein postfach: die bonitätsprüfung sei bei mir negativ ausgefallen. hä? obwohl man auf der seite also die zahlungsart «auf rechnung» wählen kann, mag man das offensichtlich nicht so gerne. ich habe daraufhin von einem auftrag abgesehen.

ich steuerte also auf die optisch nicht unbedingt speziell ansprechende seite von trendprint.net und fand eine 50%-aktion vor. unter dem strich bedeutete dies 250 visitenkarten mit einseitig farbigem druck für nicht einmal 50 chf. der deal dabei: das 300er-papier wird hinten mit einem logo von trendprint.net versehen. was soll’s.

der service war top: innerhalb kurzer zeit bekam ich vier mails. auftragsbestätigung, positives ergebnis der datenprüfung, beginn des druckprozesses und zeitpunkt des versandes werden dem kunden mitgeteilt. am montag hatte ich um 9 uhr morgens bestellt, gestern freitag trudelte das paket bei mir ein. die zahlung erfolgte übrigens per kreditkarte.

hier noch das schlichte resultat:

jetzt hab› ich endlich ein papierchen, dass ich den jungs von royce, lambo und pagani in die hand drücken kann. 😉

coole blackberry werbung

der spot wurde nie wirklich offiziell veröffentlicht. seltsamerweise kann man ihn sich nun doch im netz reinziehen. so profitiert auch blackberry vom word-of-mouse. der spot hat es verdient. (gesehen auf dem blog von supertext.ch)

fioravanti tris oder: autobauer in der krise

es gibt wohl kaum ein auto, das die zeichen der automobilen krise besser darstellen kann. der fioravanti tris wurde schon vor 9 jahren am genfer salon gezeigt. ab nächsten donnerstag wird es wieder in genf zu sehen sein. das liegt aber nicht daran, dass der spezialist für prototypen keine spektakulären ideen mehr hätte. schon durch die ebenfalls am salon anstehende präsentation des lf1 – eine art strassen-formel-1-wagen – beweist man da nämlich das gegenteil. das concept car tris zeichnet sich durch die verwendung von wiederverwertbaren ebenso aus, wie durch einen voraussichtlich überaus simplen produktionsprozess. das sieht man dem kompakten italiener auch an: alle drei türen sind identisch und auch die leuchteneinheiten sind vorne und hinten in den gleichen gehäusen untergebracht. dass ein solches konzept nicht zu einem optischen wunderauto führt ist klar. die idee ist aber wohl aktueller denn je. ein solches fahrzeug spart nicht nur dem käufer, sondern schon dem hersteller kosten. ob wir den tris also schon bald in serie sehen? das würde dann bestimmt auch die zukunft von fioravanti sichern…

p1 kommt

keine ahnung, was sich dahinter verbirgt, aber autoblog.com plant offensichtlich etwas im webvideo bereich. die erste episode soll ab 4. märz verfügbar sein. der trailer sieht abgesehen von einem hässlichen weissen vw-cabrio schon mal hinreissend aus. ich bin ja mal gespannt.


P1 is Coming