gran torino

walt kowalski (clint eastwood) hat gerade seine frau verloren, hat keine beziehung zu seinen söhnen und die erlebnisse des jahrzehnte zurückliegenden koreakrieges beschäftigen ihn noch heute. zu allem überfluss ziehen auch noch asiaten in die nachbarschaft des rassisten. als der junge thao auch noch versucht, seinen geliebten gran torino im rahmen eines initiationsrituals für eine gang zu klauen, droht das fass endgültig überzulaufen. walt hat sein gewehr griffbereit und scheint im geiste schon abgedrückt zu haben.

als sich thao für den versuchten diebstahl entschuldigt und die schuld mit hausarbeit abarbeiten will, ändern sich die dinge.

clint eastwood. der mann ist bald 79 jahre alt. und es scheint fast so, als habe er jetzt seinen absoluten karrierehöhepunkt erreicht. in gran torino lässt er seine zähne so perfekt knirrschen, wie das kein zweiter könnte. das kampfhundartige knurren hat wohl ebenfalls nur er so drauf. wenn er dann noch seinen italienischen coiffeur aufs derbste beleidigt und dieser zurückschiesst, ist das einfach nur gute unterhaltung. abseits davon überzeugt vor allem seine darstellung des verbitterten mannes, dem im alter noch einmal ein paar lichter aufgehen. aber auch die story kann gefallen, weil sie nicht unnötig verkitscht wirkt. geradezu brilliant ist der schluss…

ganz zuletzt beglückt uns clint eastwood übrigens noch mit seinen gesangstkünsten. ansehen und bis zum schluss sitzenbleiben.

wer will den blocher?

langsam könnte er einem leid tun. (mit betonung auf könnte) in den bundesrat wählen wollten in die parlamentarier nicht. nun wird die svp aber nicht müde für «ihren besten mann» einen neuen posten zu finden. er sei ja so wahnsinnig kompetent, den text kennen wir ja schon. selbst die nzz muss ob einer solchen ämtlisucht ein wenig grinsen und nennt blochers internetformat tele blocher abschätzig «stubenfernsehen». dort will c.b. dann auch stellung zu dieser geschichte nehmen. ich habe ja echt keine ahnung, ob kaspar villiger der richtige mann für den ubs verwaltungsratspräsidentenstuhl ist. aber nur schon aufgrund seines verhaltens könnte ich den chrigi ausschliessen. die ubs braucht nun kaum einen solchen polteri, sondern jemand, der auch in einer krisensituation überlegte entscheide fällen kann. sowas traue ich dem milliardär einfach nicht zu. ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, falls er sich tatsächlich für eine kampfwahl zur verfügung stellt, zum verwaltungsratspräsidenten der ubs gewählt würde.

und dann heisst es wieder: wer will den blocher?

wer will nach genf?

ich habe noch zwei gratiseintritte für den autosalon gekriegt. wer also gratis an rein will, soll sich bei mir melden.

ok, die tickets sind weg.

bilder vom autosalon online

zum ersten mal war ein team von zündung.ch am ersten pressetag des genfer autosalons mit dabei. das hat vor- und nachteile. man sieht die neuheiten noch etwas früher. dafür muss man bei gewissen ständen lange warten, bis die tücher von den kisten gezogen werden. auf jeden fall sind inzwischen alle meine bilder online. der virtuelle rundgang umfasst alle grossen neuheiten.

michi r.s bilder vom autosalon 2009
meine bilder vom autosalon 2009

p.s. wer autos nicht so sehr mag, findet hier vielleicht einen grund, doch auf unsere website zu surfen…. 😉

spannende blogs: texte vom keks

der anteil blogs, die tatsächlich etwas kreieren wird immer kleiner, jener der copy/paste-fraktion immer grösser. so jedenfalls mein gefühl. da tut es doch gut, einen blog wie den vom keks zu lesen. die stimmen aus der kayxdose ertönen dabei viel zu selten. kostprobe gefällig?

Lässt man Kekse offen rumliegen, werden sie trocken, bröseln und zerfallen zu Staub. Bewahrt man sie in einer Dose auf, am besten zusammen mit einem Apfelschnitz (ich befürchte hier differiert das gute Deutsch wieder ganz massiv von Land zu Land, heisst das bei euch tatsächlich «Spalte»?), dann bleibt das Gebäck nicht nur länger knusprig, sondern tatsächlich geniessbar.

sowas mag ich gerne. also nicht die apfelspalten, sondern eben diese art des textens.

kay-x

schräge blogs: boulevard at its worst

eigentlich klingt der untertitel ja vielversprechend: alles was berührt. doch tou.ch hat wenig mit gefühlen und viel mit billigem boulevard zu tun. es geht um castingsshows, models und hakan yakin. da wirkt es mehr wie ein feigenblatt, dass der autor sich immer wieder für die seit langem verschwundene madeleine einsetzt. zwischen all den promi-meldungen mag man ihm das mitgefühl nicht so recht abnehmen.

Beim Auftakt zu ihrer neuen Tournee zeigte sich Sarah Connor ganz sexy und durchtrainiert.

das ist ja auch das, was einem bei einem concert interessiert. gähn. ich denke, der blog ist eine ziemliche geldmaschine. bei google liegt man mit solchen news sicher weit oben und der aufwand bleibt mit copy/paste recht klein. mich überrascht einzig, dass es neben 20min und blick und dem anderen schrott noch leute gibt, die sich die mühe machen und einen eigenen blog zu solchen boulevard-themen führen.

tou.ch

fotografieren mit dem iphone

das iphone von apple ist nun nicht eben berühmt für seine kamera. mit einer auflösung von 2 megapixel ist man nicht nur zahlenmässig im hintertreffen gegenüber der konkurrenz, auch fokusmässig ist apples cam weit weg vom state of the art. und doch gibt es leute, die mit der integrierten iphone-cam grossartige bilder schiessen können. damit meine ich nun aber definitiv nicht mich. bei photocritic.com gibt es als beweis 100 schöne bilder, die mit dem iphone geschossen wurden. darunter findet sich auch das folgende vom hochzeitsfotografen jonas peterson.

ayo technology

ja, auch ein 50cent-song kann so richtig gut sein, solange milow ihn singt…. tolle stimme, wunderbarer rhytmus und schon hat man einen hit. hier gibt’s das offizielle video und ein akustisches oben drauf. enjoy.