fc aarau – fc luzern 0:0

der fcl braucht dringend punkte, der fca scheint dagegen schon früh in der saison für die nächste spielzeit planen zu können. der abstand zum tabellenende ist recht gross. da die fringer-truppe in jüngster vergangenheit zwar mit grossartigem fussball aufgetrumpft hat, aber gleichzeitig wiederholt punktelos geblieben ist, begann man auf dem aarauer acker sehr vorsichtig. die folge: aarau kam früh zu chancen, drückte luzern an die wand. trotzdem hätten die gäste in führung gehen können. denn frimpongs aufsetzer entwickelte sich zur gefahr für benito, da dieser den ball völlig falsch einschätzte, ihn aber in der letzten sekunde noch über die latte lenken konnte. die aarauer hatten ihrerseits einen pfostenkopfball, wobei dieser für sie die einzige grosse tormöglichkeit in der ersten hälfte blieb.

zur pause verliess der rotgefährdete lukmon das spiel. zverotic ersetzte ihn auf der rechten abwehrseite. doch nun funktionierte vor allem die luzerner offensive besser. frimpong und paiva hatten chancen, der fc aarau nicht. immer wieder wurde der vorwärtsdrang zwar durch fehlpässe gestört, unter dem strich blieb aber eine eindeutige leistungssteigerung gegenüber hälfte nummer eins. die klar beste chance ging vom starken oscar scarione aus, der joao paiva lancierte. dieser fand sich alleine vor aaraus schlussmann und schob den ball gekonnt an selbigem vorbei…. an den pfosten. wenn eine mannschaft den sieg in diesem schlechten spiel verdient hätte, dann der fc luzern. so aber blieb es beim torlosen unentschieden und dem punktgewinn für den fcl. immerhin.

daten

Aarau – Luzern 0:0. Brügglifeld. – 6300 Zuschauer. – Schiedsrichter: Zimmermann. –

Aarau: Benito; Menezes, Aquaro, Page, Elmer; Bastida; Marazzi (80. Guerrero), Oprita (58. Burki), Mutsch, Lang; Bengondo (58. Ianu). –

Luzern: Zibung; Luqmon (46. Zverotic), Seoane, Schwegler, Lustenberger; Gajic, Scarione; Frimpong, Chiumiento (60. Renggli), Ferreira; Paiva (83. Pacar). –

Bemerkungen: Aarau ohne Nushi und Rogerio (beide verletzt). Luzern ohne Lambert, Veskovac, Wiss (alle verletzt) und Diarra (gesperrt). 30. Kopfball von Aquaro an den Pfosten. 82. Pfostenschuss von Paiva. Verwarnungen: 20. Luqmon. 42. Scarione. 74. Paiva. 90. Seoane (alle Foul).

[quelle: nzz online]

barcelona – tag 4

barcelona: 19° c
zürich: 7° c
aber so richtig kalt fühlt sich das bis jetzt gar nicht an. yep, wir sind zurück. 🙂

barcelona – tag 3

das mit dem daumendruecken hat ja bestens funktioniert. 😉 heute ging’s zum olympiagelaende und auf eine hafenrundfahrt. nun ist noch etwas shopping angesagt. und morgen steigen wir schon wieder in den flieger… tja.

barcelona – tag 2

heute stand der gaudi-tag an. park güell und die beiden häuser an der passeig de gracia konnten zum wiederholten male gefallen. jetzt geht’s zum daumendrücken ins nou camp.

barcelona – tag 1

yesss: tickets für das spiel morgen in der hosentasche, sonne im gesicht und hoffentlich bald ein paar bilder von kühnen bauten auf dem chip.

the watchmen

dercomedian stirbt undrorschach wittert schon eine verschwörung gegen alle superhelden. nach einem anschlag auf /ozymandias,/ der seine identität inzwischen preisgegeben hat, verdichtet sich der verdacht. ein maskenkiller scheint umzugehen. vom ehemaligen team der watchmen ist inzwischen nur noch der «übermensch» dr. manhattan für die regierung aktiv. doch um den bevorstehenden atomkrieg zwischen den udssr und den usa zu verhindern, könnten sich die helden ja nochmals zusammentun. oder?

the watchmen ist eine comicverfilmung, wie ich sie noch nie gesehen habe. unglaublich lange (rein minutenmässig) und sehr komplex. doch die umsetzung ist schlicht brilliant. auch einem ahnungslosen wie mir konnten die vielen charaktere in verständlicher weise nahe gebracht werden und die story bleibt bis zum schluss spannend. keine spur vom ewig gleichen gut-gegen-böse-spiel, dessen ausgang ja sowieso meist sehr einfach vorherzusehen ist. dazu gibt’s einen tollen soundtrack und kein übertriebenes actionexplosionsbrimborium. aus meiner sicht ein sehr gelungener film.

bin gespannt was comic-experte lkm meint.

fc luzern – fc zürich 1:3

den ausgang dieses spiels hätte ich eigentlich schon zur halbzeit tippen können. denn der verlauf ist mittlerweile schon fast typisch für die spiele des fc luzern. ok, zu beginn waren die zürcher stark, die luzerner in ihre eigene hälfte zurückgedrängt. ok, die gäste von der tabellenspitze hatten schon nach 6 minuten pech mit einem kopfball von abdi, der am pfosten landete. doch dann spielten nur noch die platzherren. ich mag die chancen gar nicht aufzählen, zumal sie alle ungenutzt blieben. doch dann, kurz vor der pause, ein weiter einwurf von lukmon, ein tohuwabohu in der zürcher hintermannschaft und schlussendlich ein weitschuss von milan gajic… der genau passte.

wer in hälfte zwei eine reaktion der zürcher erwartete, kennt die fähigkeiten der aktuellen luzerner mannschaft schlecht. die blauen powerten weiter. sogar die nzz schreibt, dass die zürcher in der zweiten halbzeit vierzig minuten ohne chance blieben. doch eine halbzeit hat halt eben fündundvierzig minuten. pech für luzern, dass man weitere chancen ungenutzt liess. noch mehr pech folgte: nikci traf völlig wider dem spielverlauf zum ausgleich. doch es musste ja noch schlimmer kommen. dazu zeigte schiri bertolini auf den penaltypunkt, nachdem zibung alphonse bedrängt hatte. ein elfer, den man geben kann, aber nicht muss. natürlich traf abdi zum 1:2. nikci war dann noch für das endgültige luzerner k.o. in form des 1:3 besorgt.

überrascht hat dieses spiel nun wirklich keinen fcl-fan mehr. wenn es so weitergeht, kann der fc luzern in die fussballgeschichte eingehen. er wird der beste club sein, der jemals in die nati b abgestiegen ist. yb, basel und zürich an die wand gespielt und trotzdem verloren… unglaublich.

daten

Luzern – Zürich 1:3 (1:0). – Allmend. – 9655 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tore: 45. Gajic 1:0. 85. Nikci 1:1. 87. Abdi (Foulpenalty) 1:2. 91. Nikci 1:3.

Luzern: Zibung; Lukmon, Seoane, Schwegler, Lustenberger; Renggli (20. Gajic); Frimpong, Chiumiento (89. Ravasi), Scarione, Ferreira; Paiva (72. Tchouga). –

Zürich: Leoni; Stahel, Barmettler, Tihinen, Lampi; Okonkwo (75. Alphonse), Aegerter; Schönbächler (57. Margairaz), Abdi, Djuric (53. Nikci); Hassli. –

Bemerkungen: Luzern ohne Lambert, Veskovac, Kukeli (alle verletzt), Diarra und Vergara (beide gesperrt). Zürich ohne Stucki, Chikhaoui, Büchel, Staubli und Tarchini (alle verletzt). 6. Kopfball von Abdi an den Pfosten. 44. Schuss von Stahel an den Aussenpfosten. Verwarnungen: 31. Schwegler. 46. Lustenberger. 55. Schönbächler. 71. Barmettler (alle wegen Fouls).

[quelle: nz online]

warum an den salon fahren?

…wenn man den rundgang auch bequem vom heimischen pc aus machen kann? nein, ich spreche für einmal nicht von unseren galerien bei zündung.ch. es geht um ein gigaplan-image von den image engineers. natürlich ist das alles andere denn perfekt und tatsächlich sieht man nur gut ein drittel aller stände im bild, trotzdem ist die geschichte ziemlich beeindruckend. einige lustige fehler sind auch dabei, man schaue beispielsweise den prototypen qazana auf dem nissan stand an…

darum muss das rundstreckenrennverbot fallen

ok, das video ist nicht von einem bergrennen in der schweiz, ganz so krass ist es hier wohl nicht. aber die tatsache bleibt bestehen: in der scheiz sind bergrennen auf teilweise horromässig unsicheren öffentlichen strassen erlaubt, während rundstreckenrennen verboten bleiben. bei einer aufhebung des verbotes würde, eine permanente rundstrecke nicht nur die sicherheit der rennen verbessern. es wären fahrtrainings möglich, was schlussendlich allen verkehrsteilnehmern etwas bringen würde. weiter könnte die in der schweiz stark verankerte zulieferindustrie für den automobilsektor ihre produkte an einem solchen ort unter optimalen bedingungen testen. weiter ist es denkbar, dass man analog zur nordschleife auf dem nürburgring die piste für die öffentlichkeit gegen gebühr pro runde öffnet.

das video zeigt lionel regal in seinem formel 3000, wie er eine strasse am mont ventoux in atemberaubender manier bezwingt.

gordini kommt zurück!

dem car magazine liegen informationen vor, gemäss welchen die legendäre marke gordini zurückkehren soll. marketingdirektor stephen norman gab auch zu, dass man aufgrund der wirtschaftskrise das projekt für eine neue alpine sterben lassen musste. 🙁 doch zurück zu gordini: unter diesem label sollen sehr sportliche versionen von twingo, clio und megane entstehen. der twingo soll im jahr 2011 als erster renault im wiederbelebten gordinikleid erhätlich sein.

es scheint ganz so, als hätte sich renault bei dieser entscheidung vom erfolg der italienischen abarth-modelle inspieren lassen…