Corona Lockdown – Tag 54

Ich staune ja immer wieder, wenn von toten Künstlern “unveröffentlichtes Material gefunden” wird. Dieses Mal ist es aber die Band selber, die ein altes Demo, das offenbar in Hongkong aufgenommen wurde wiederentdeckt.

Der Song Don’t stop passt auch textlich nicht schlecht in die momentane Zeit:

One, two, three
Two, two, three

Bye, bye, my friend, I’m leaving
I’m gonna feast on the stars in the sky
And while I be gone, don’t stop dreaming
And don’t be sad and don’t cry’

Cause lazy days and sunny rays will guide me
Back home to where I belong
If God gives me grace, then
He will find me a space
And I hope I’ll be singing this song

Don’t stop being happy
Don’t stop your clapping
Don’t stop your laughing
Take a piece of life, it’s alright
To hold back the night

Lazy days and sunny rays will guide me
Back home to where I belong
If God gives me grace, then
He will find me a space
And I hope I’ll be singing this song

Don’t stop being happy
Don’t stop your clapping
Don’t stop your laughing
Take a piece of life, it’s alright
To hold back the night

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 53

Der 10. und letzte Tag bringt Wyclef Jean mit seinem Carnival.

Was für ein unglaubliches Kunstwerk. Dieses Album hatte ich damals in der Konzentrationswoche in Neuchâtel auf Minidisc mit dabei. Ein richtiger Hit wurde eigentlich nur Gone ’til November, doch es hat noch andere grossartige Songs drauf. Hängen geblieben ist bei mir vor allem Gunpowder.

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 52

Tag 9 der Challenge bringt mein erstes Album von Oasis: Definitely Maby

Wenn ich ehrlich bin, wollte ich damals eigentlich nur die Single von Whatever. Die gab es aber nicht zu kaufen. So war es dann halt das Album, das auf der zweiten CD genau diesen einen Song drauf hatte. Es war der Anfang der grossen Liebe zu dieser grossen Band. Und ja, so ganz mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass es irgendwann eine Reunion gibt, auch wenn Noel das immer wieder ausgeschlossen hat.

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 51

Tag 8 und das nächste Livealbum ist dran: Stephan Eicher mit non ci badar, guarda e passa.

Stephan Eicher kannte ich von einer CD meiner Eltern. Die gefiel mir nicht schlecht. Aber als ich dieses Doppel-Live-Album kaufte, änderte sich alles. Mir wurde klar, was für ein unglaublicher Künstler Eicher ist. Später durfe ich ihn unter anderem im Kaufleuten selber live erleben. Sein Auftritt vor dem SMA, war das allerletzte Konzert, das ich vor der “Corona-Sperre” noch erleben durfte. Es war einmal mehr wundervoll.

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 50

Tag sieben und die unvermeidlichen Guns n’ Roses sind dran. Hier mit Use your Illusion II.

Das Bob Dylan-Cover hat mich zu Gn’R gebracht. Doch als ich tiefer in dieses Album reinhörte, wurde mir klar, dass diese übergrosse Band noch sehr viel mehr zu bieten hat. Schade, dass sie nur so wenige Alben veröffentlicht haben. Ich hoffe mal, das für Juni geplante Konzert wird nächstes Jahr nachgeholt…

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 49

So richtig lustig findet den Lockdown wohl niemand. Aber wenn ich solche Dinge lese, stockt mir der Atem.

Ich kann rechnen und lesen. Wenn ich mir die Statistiken anschaue, dann fällt mir auf: Der Aufwand in der Schweiz, um an Covid-19 erkrankte Menschen unter 60 Jahren zu retten, steht in keinem Verhältnis zum Schaden für die Wirtschaft. Bislang gab es in der Schweiz unter 200 Todesfälle in dieser Altersgruppe. Eher gewinnt man im Lotto, als dass man an Covid-19 stirbt.

Samih Sawiris im Interview der Sonntagszeitung

Ich habe mich daraufhin (obwohl ich zu diesem Zeitpunkt nur die Headline hatte lesen können) klar positioniert. Ich habe auf einen Tweet von Thomas Ley, Blattmacher beim Blick und ebenfalls schockiert folgendermassen geantwortet:

In der Folge wurde ich von Lahor Jakrlin gefragt, ob ich denn auch schon Arbeitsplätze geschafft hätte. Ich wüsste nicht, warum man durch die Schaffung von Arbeitsplätzen automatisch dazu berechtigt wird, solche Aussagen zu machen und dann auch noch Applaus dafür zu bekommen. Jakrlin meinte dann, es sei halt wie im Krieg und wir müssten uns überlegen, wann wir das Leben der Soldaten riskieren würden.

Nein, ein Virus ist kein Krieg. Und nein, wir müssen uns auch nicht überlegen, wie viele Tote wir in Kauf nehmen wollen. Es ist ja nicht so, dass wir vor der Corona-Zeit einfach alle Menschen mit Vorerkrankungen und ab einem Alter von 65 einfach haben sterben lassen. Und warum nicht? Weil wir alle Menschen sind. Weil uns Empathie und Mitgefühl von anderen Tieren unterscheiden.

Wo sind sie jetzt, die Leute, die sonst immer so auf unsere “Werte” pochen? Ah, richtig, sie sind es, die den Lockdown als erste haben beenden wollen. Schaut so aus, als seien Profitgier und die Reduktion von älteren Menschen auf den Begriff Kollateralschaden eure höchsten Werte. Nein, danke, das sind nicht die meinen.

Wie es mit Lahor weiterging? Bitte:

Er versucht nun, das Ganze sogar noch in ein links-rechts-Schema zu drücken und unterliegt dabei (nicht zum ersten Mal) einem fundamentalen Irrtum. Das Retten von Menschenleben sollte rein gar nichts mit politischer Ausrichtung zu tun haben. Es sollte für uns alle eine Selbstverständlichkeit sein.

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 48

Tag 6 bringt Irlands Superstars: U2 mit All that you can’t leave behind.

Obwohl U2 vor allem in den 90ern supergross geworden waren, hatte ich sie erst am diesem Album so richtig auf dem Schirm. Ich holte meine Wissenslücke auf und hörte Joshua Tree und Co. auf und ab.

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 47

Ja, an Tag fünf der FB-Challenge ist es Zeit für den Boss. Bruce Springsteen und seine Greatest Hits.

Als seine Best of 1995 erschien, kannte ich Bruce Springsteen noch nicht. Nur Streets of Philadelphia verband ich bereits mit ihm. Danach war nichts mehr wie zuvor. Diese Rockhymnen, diese Texte, diese Verletzlichkeit und natürlich: diese Stimme. Ich hatte das Glück, ihn mehrmals live zu erleben.

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 46

Tag vier führt uns in unser Nachbarland. Die Helden der französischen Daft Punk mit Discovery.

Vor Daft Punk war es vielleicht noch Fatboy Slim, der mich in die elektronischen Gefilde der Popmusik entführte. Alles andere fand ich (und finde ich noch heute meistens) ziemlich übel. Aber die Jungs von Daft Punk haben nicht nur ein enormes Gespür für Rhythmen und Samples, sie verstehen es auch, ganze Alben konzeptionell so zu gestalten, dass diese als Gesamtkunstwerke funktionieren.

Das war’s für heute – bleibt gesund!

Corona Lockdown – Tag 45

Tag drei bringt den zweifelhaftesten von allen Superstars: Michael Jackson mit Bad.

Ok, ich geb’s zu: Diese CD stammte aus dem Gestell meiner Eltern. Zuerst verstand ich nicht, was diese Musik sollte. Es war mir zu wild, zu unbekannt, irgendwie fremd. Doch je mehr ich mich mit dem Album auseinandersetzte, desto mehr lernte ich die Songs schätzen. Leider habe ich es verpasst, ihn 1997 live zu sehen.

Das war’s für heute – bleibt gesund!