Renault Captur – Erste Bilder

Auch Renault kann offensichtlich nicht ohne einen kleinen SUV im Programm auskommen. Die Franzosen zeigen den Captur, der sich doch ziemlich vom gleichnamigen Concept Car, das vor zwei Jahren in Genf gezeigt wurde, entfernt hat.  Auch die Serienversion feiert in Genf Premiere, auch wenn wir sie nun von den Bildern her bereits kennen. Wie der Juke von Nissan ist der Renault Captur gegen Aufpreis mit Allradantrieb zu haben. Die Motoren dürften jene aus dem Clio sein.

Gesehen auf der Website des Car Magazine.

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Schweizer HipHop meets Schweizer Mundartlegende. SAD ist da zusammen mit Lo & Leduc und Büne Huber eine schöne Nummer geglückt. Inzwischen spielt sie SRF3 rauf und runter. Es gibt schlimmeres.

Der unsichtbare Fahrer

Ein Auto fährt scheinbar herrenlos zum Drive-Thru-Schalter (oder wie wir hier sagen würden: Drive-In-Schalter).

Gesehen bei Autoblog.

Lexus IS – Erste Bilder

Wie vermutet hat die Studie Coupé Concept einen recht deutlichen Ausblick auf den Lexus IS beinhaltet. Hier zu sehen ist der F-Sport, der gegenüber dem Standardmodell sportlicher gestaltet ist. Auffällig sind vorne vor allem die von den Hauptleuchteinheiten abgetrennten Tagfahrlichter in L-Form. Bei einer hellen Lackierung kommt dieser Designkniff nicht so zur Geltung, wie bei einer dunkleren. Ausserdem fragt man sich natürlich, wo bei dieser Front das Nummernschild angebracht werden soll. Auch hinten fällt der neue 3er-Konkurrent durch ein aufwändiges Leuchtendesign auf. Insgesamt wirkt er auf den Bildern atlethisch und relativ kompakt. Der Innenraum hat für mich einen Touch 1980er Jahre, was aber nicht schlecht sein muss.

Kommt die Wehrpflicht für Frauen?

Im Zuge breit angelegter Gleichstellungsbemühungen hätten diese Diskussionen in den letzten Jahren eigentlich schon längst einmal geführt werden müssen. Wie kann man bei Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern die Wehrpflicht nur für Männer noch aufrecht erhalten? Ein aktueller Artikel der NZZ online befasst sich genau mit diesem Thema. Interessant ist unter anderem folgender Teil:

Mit der Frage, ob die Wehrpflicht nur für Männer gelten soll, musste sich der EGMR bisher noch nicht auseinandersetzen. Sollte er einmal zum Schluss kommen, eine Beschränkung der Wehrpflicht auf Männer verstosse gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, so müsste die Schweiz dieses Verdikt umsetzen. Die Wehrpflicht müsste also auf Frauen ausgedehnt oder es müsste von der allgemeinen Wehrpflicht in der heutigen Form Abstand genommen werden.

Dass man sich von der allgemeinen Wehrpflicht zugunsten einer allgemeinen Dienstpflicht verabschieden sollte, habe ich ja zuletzt erst im Dezember als Anlass für einen Beitrag genommen. Es gibt, in einem Land wie der Schweiz, keinen Grund auf eine allgemeine Dienstpflicht zu verzichten. Worin der Dienst dann besteht, ist natürlich wieder eine andere Frage. Aber es schaut so aus, als könne man den Status Quo mit Blick auf die Entscheide des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wohl nicht mehr so lange aufrechterhalten, wie sich das die Ewiggestrigen bei der Armee gerne wünschten. Und weil es ja für die wehrpflichtigen Männer schon nicht genug zu tun gibt, würde sich die Armee bei einer Dienstpflicht von Frauen dann definitiv ändern müssen. Einer allgemeinen Dienstpflicht, wie ich sie als sinnvoll erachten würde, findet momentan noch keine Mehrheit:

Die obligatorische Dienstpflicht auch für Frauen wird hingegen genau so häufig befürwortet (52%, +3%) wie abgelehnt (47%).

So steht es jedenfalls in einem Bericht des Center for Security Studies von 2011. Hier kann man das entsprechende .pdf runterladen. Aber möglicherweise wird uns dieser Entscheid in gar nicht allzu grosser Ferne abgenommen…

Update: Die NZZ hat den Artikel mit Stimmen aus der politischen Landschaft ergänzt.

Frauen fahren schlechter

Nun ist es also statistisch erwiesen: Frauen fahren schlechter. Wir Männer haben’s ja immer gewusst.

Tja, so einfach ist das natürlich nicht. Die heutige Meldung in diversen Medien mit den Zahlen der Suva ist nur auf den ersten Blick überraschend. Jahrelang wurde uns ja gesagt, Frauen würden vorsichtiger und damit besser fahren. Weshalb? Sie haben weniger Unfälle gehabt. Absolut gesehen. Und genau das ist der Punkt: In der Suva-Statistik (offizielle Medienmitteilung) geht man eben gerade nicht von absoluten Unfallzahlen aus, sondern von Unfällen pro gefahrene Kilometer. Weil der Mensch bei der Unterscheidung zwischen relativen und absoluten Zahlen so seine liebe Mühe hat, ist drüben beim Blick schon der Kommentarwahn ausgebrochen. So nach dem Motto: «Den Statistiken glaube ich nur, wenn ich sie selbst gefälscht habe».

Inzwischen hat laut einem SDA-Bericht auf der NZZ Website bereits das BfU reagiert. Dort hat man festgestellt, dass Frauen zwar in letzter Zeit mehr in Unfälle verwickelt sind, dies aber eher als Opfer denn als Verursacher. Weiter wirft das BfU ein, Männer seien mehr auf den sichereren Autobahnen unterwegs und Frauen hätten generell weniger Fahrpraxis, was wiederum das Unfallrisiko erhöhe.

Überhaupt ist das natürlich ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang: Nur weil Frauen mehr Unfälle pro Kilometer haben, heisst es nicht, dass sie dies aufgrund ihres Geschlechts hätten. Der letzte Einwand des BfU deutet nämlich eher daraufhin, dass die Kausalität so aussehen könnte: Wer wenig fährt, hat wegen mangelnder Routine ein erhöhtes Unfallrisiko.

Endlich

… können wir vorne gleich zu viert sitzen. Früher gab es immer Streit darum wer denn auf den guten Plätzen sitzen würde. Der neue Jeep Wrangler löst dieses Problem souverän (und kreiert eventuell ein paar neue…).

Gesehen auf Autoblog.

Der langsame Markus Alder

Vielleicht erinnert sich jemand, 2007 flatterte im März ein wunderbarer Flyer der SD in meinen Briefkasten. Darin fand sich unter anderem folgender Satz:

Zürich verliert seinen Charakter als schweizerisch geprägte, weisse Stadt.

Weil mir das damals schon recht komisch reinkam, widmete ich dem dämlichen Papier einen Post in meinem Blog. Nur einen Tag danach erblickte ich dann einen Exponenten der Partei, Markus Alder nämlich, im Strassenverkehr in dessen Fahrschulauto. Auch dazu gabs einen Blogpost. Und weil eben jener Markus Alder vielleicht einen Computer zu Weihnachten und einen Google-Kurs zu Silvester geschenkt bekommen hat, hat er nun diesen Post gefunden. Das Resultat? Ein Kommentar, sage und schreibe dreieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung des Beitrags.

Weil ich ja nun eben ein Gutmensch bin und die SD nicht eben mit zahlreichen Wählerstimmen gesegnet ist, widme ich nun auch diesem Kommentar einen Beitrag. Und zum Kommentar: Über die drei Eidgenossen würde ich mich doch nie ärgern. Über die Vorteile unseres Landes freue ich mich täglich. Ich lebe sehr gerne hier und kann mir keine bessere Heimat vorstellen. Und auf der Strasse bremse ich sogar für SD-Politiker, die haben es bestimmt sonst schon schwer genug. 😉

Evo fährt den Aston Martin One-77

Aston Martin tut sich unglaublich schwer, wenn es darum geht, den Supersportwagen One-77 durch Presseleute fahren zu lassen. Hier hat sich nun offenbar ein Besitzer dazu durchgerungen, einen Journalisten des britischen Magazins Evo hinters Steuer zu lassen. Danke dafür, das entsprechende Video ist nämlich echt sehenswert.

2012 – My Best of

Und wieder ist ein Jahr um. All die wirren Jahresrückblicksshows sind mittlerweile vorbei. Schaut das überhaupt jemand? Anyway: Von mir gibt’s wie inzwischen gewohnt die Topthrees des vergangenen Jahres. Abgesehen davon war sicher die Wiederwahl Obamas ein Highlight und der allmählich explodierene Konflikt zwischen Israel und Palästina ein Tiefpunkt. Wer etwas in der Vergangenheit stöbern möchte, findet sie hier auch für die Jahre 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006 und 2005. Anzufügen gibt es noch, dass ich nur dank einer zum Glück defekten Boeing 767 nicht in New York war, als Sandy etwas gar stürmisch vorbeischaute. Ein Trip nach NYC steht demzufolge dieses Jahr noch bevor. Mal sehen was 2013 sonst noch so bringt.

Filme

  1. Skyfall – Actiongeladen, aber auch humorvoll und mit spannender Story schafft’s der Bond auf Platz 1
  2. The Dictator – Brilliant, wie Sacha Baron Cohen uns den Spiegel vorhält
  3. The Dark Knight Rises – Ein weiterer sehr gelungener Batmanfilm

Auch gut: Arbitrage, The Avengers, The Ides of March.

Lieder

  1. Somebody that I used to know von Gotye
  2. She’s so mean von Matchbox 20
  3. We are young von Fun.

Auch gut: Gagnam Style von Psy Little Talks von Of Men and Monsters, , I Follow Rivers von Lykke Li, Madness von Muse, Her Song von Stephen Ridley, Somebodies auch von Gotye, Heroin von The Indelicates,
Bester Sommerhit: Ai se eu te pego

Alben

  1. Babel von Mumford and Sons
  2. The 2nd Law von Muse
  3. Battle Born von The Killers

Auch gut: Mirage Rock von Band of Horses,
Bestes Konzert: Bruce Springsteen im Letzigrund

Sportveranstaltungen

  1. FC Luzern – KRC Genk 2:1 – Endlich richtige Allmendstimmung im neuen Stadion
  2. Euro 2012 Halbfinale – Deutschland – Italien 1:2 – in einem Pub in Portsmouth geschaut
  3. Formula Drift in Long Beach – Unglaublich, wie schnell die Jungs quer zwischen den Betonabschrankungen quer fahren…

Auch gut: Kamui Kobayashi wird Dritter in Japan (leider nur am TV gesehen),

Autos

  1. Toyota GT86
  2. Fiat Panda 1.3
  3. Lexus LFA

Auch gut: BMW Zagato Coupé, Renault Alpine A110-50, Kofferraum des Mercedes CLS Shooting BrakeOpel Ampera, BMW i3 Coupé Concept Car

Newcomer

  1. amade.ch Version 7.0
  2. GoPro Hero2 als Hintertorkamera
  3. Biene Fenster auf Facebook

Auch neu: Blog-Serien Schlaue Kommentare und Autokunde mit Blick, Mercedes mit Renault-Technik, Dachs Content, Erika and the Bitterlins.

Enttäuschungen

  1. Das Verhalten der Neuen Luzerner Zeitung gegenüber dem FC Luzern und seinen Fans
  2. Otto Ineichen stirbt
  3. Morganellas Idiotentweet

Auch schlecht: Ich als Puchfahrer, WWF – Um jeden Preis gegen Schweizer Autofahrer, Amnesty im SVP-Stil, Fehlersammlung in der Mondiale-Berichterstattung der NZZ,

Blog-Beiträge

  1. Das normale Israel
  2. Volkswahl des Bundesrates
  3. Blue Balls Festival 2012

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