fiese tweets

twitter ist cool. da bin ich mir nach knapp 2500 tweets sicher. nicht so cool ist, dass manche user twitter nutzen, um gewissen andere usern zu schreiben, was sie sich zu sagen nie getrauen würden. zumindest nicht in deren gesicht. besonders bekannte leute leiden unter diesem phänomen. late-night-talker jimmy kimmel hat prominente tweets lesen lassen, in denen sie angegriffen werden. das ist dann wiederum cool. irgendwie.

social media buttons

jeder kennt diese facebookdaumen, google-pluszeichen und neuerdings «pins», die man auf seiten anklicken kann, um dieselben gut zu finden und das auch gleich im eigenen socialmediastream zu veröffentlichen. twittern kann man solche pages meist auch, wobei dort häufig noch ein kommentar dazu verfasst wird. bei den information architects hat man sich über genau diese buttons gedanken gemacht. braucht es sie überhaupt? sind sie es, die eine gelungene social-media-strategie ausmachen? was wäre das web ohne sie?

If you provide excellent content, social media users will take the time to read and talk about it in their networks. That’s what you really want. You don’t want a cheap thumbs up, you want your readers to talk about your content with their own voice.

mit diesem statement dürften die herren recht haben. gerade bei den portalen der printmedien nutze ich den twitter-button zwar noch recht oft, weil das sehr einfach geht. die url einzutippen wäre aber auch nicht sooo schwer. gut möglich, dass diese buttons bald wieder verschwinden. zu diesem schluss kommen auch die information architects. auf den artikel wurde ich aber witzigerweise durch den tweet von philippe wampfler aufmerksam.

schlaue kommentare – 4

Die klassische gute Küche wie vor 30-40 Jahren ist fast ausgestorben! Da werden Küchen prämiert, die den namen Küche gar nicht verdienen. Es sind Labors! Wo ist die gute Rösti, wo sind die tollen Gerichte mit denen wir von Grossmutter und Mutter verwöhnt wurden?

von einem andreas bächle auf tagesanzeiger.ch. es geht dabei um einen artikel, der sich mit der weltrangliste von restaurants beschäftigt, die vom restaurant magazine herausgegeben wurde.

immer schön, wenn früher alles so viel besser war. abgesehen von den legendären schenkeli zur kilbizeit habe ich nichts in erinnerung, das ich unbedingt von meiner grossmutter gekocht haben möchte.

schlaue kommentare – 3

Mir kam es vor, als ob Nina Kunzendorf eine Leihenschauspielerin wäre oder aber zum ersten Mal geschauspielert hat. Das Ganze war unglablich amateurhaft inszeniert!
von einem rudi buschbrenner auf tagesanzeiger.ch

allgemein sind die kommentare zum tatort vom vergangenen sonntag lustig zu lesen. ich fand ihn gut, weil er sich nicht um gängige konventionen scherte und filmisch stark gemacht war.

vergessen

Ja, das Vergessen ist ganz wichtig. Es gehört zur Psychohygiene, dass man vergangene Zeiten in der Erinnerung etwas schönfärben oder gewisse Fehltritte und Krisen vergessen kann. Dadurch kann man sich mit Vergangenem versöhnen und Neuanfänge wagen. Der Mensch wandelt sich im Lauf seiner Biografie. Wenn alles protokollarisch festgehalten bleibt, dann besteht die Gefahr, dass man selbst, aber vor allem auch andere solche Wandlungen weniger wahrnehmen und die Biografie als strenge Addition von Einzelfakten missverstehen. Unsere Biografie entsteht aber immer wieder neu. Die Bedeutung von Ereignissen wandelt sich ständig im Lichte neuer Erlebnisse und Erkenntnisse. So gesehen erfinden wir uns ständig neu.
professor daniel süss im interview mit dem tagesanzeiger.

schlaue kommentare – 2

Meine Worte, Herr Darbellay. Danke. Dieser Modetrend der gleichgeschlechtlichen Beziehungen geht langsam zu weit.
von einem gewissen peter stoffel auf tagesanzeiger.ch. hat schon satte 15 likes erhalten.

die cvp zeigt scheinbar wieder vermehrt ihr wahres, päpstliches, rückständiges und intolerantes gesicht. schade.

verbrecher

Ich wurde wie ein Verbrecher behandelt.
silvio berlusconi beklagt sich über unfaire vorgänge bei verschiedenen prozessen gegen ihn. es seien beispielsweise nur zeugen der anklage zugelassen worden. das sollte natürlich nicht sein. trotzdem fällt einem das nicht-schmunzeln irgendwie schwer.
tagi