Austin Powers in Italien

Es gibt da eine Szene bei Austin Powers, da muss ich schon bei der Vorstellung grinsen. In Napoli wurde sie nun von einem Italiener unabsichtlich nachgestellt. 🙂

Der verbotene SodaStream Spot

Wie LKM mir in einem Kommentar mitgeteilt hat, durfte SodaStream den Superbowlspot nicht auf CBS ausstrahlen. Hier gleich mal der Clip:

Weil Pepsi und Coca Cola zwei der grössten Sponsoren sind, wollte CBS den Spot von SodaStream laut Forbes nicht ausstrahlen. Das geht in den wirtschaftsliberalen USA natĂĽrlich gar nicht. Diese Art von Protektionismus wird nicht goutiert. Wo käme man denn hin, wenn es der «David» gar nicht erst mit dem «Goliath» aufnehmen dĂĽrfte? Doch die Empörung könnte sich fĂĽr SodaStream positiv auswirken. Und ĂĽberhaupt hat das Verbotene ja so seinen Reiz. Gut möglich, dass CBS und mit dem Sender auch Coca Cola und Pepsi die volle virale Keule abkriegen.  Schon jetzt wurde der Kurzfilm auf Youtube 2’5 Millionen Mal angeklickt.

In no other Nation on Earth

https://twitter.com/BarackObama/status/297049776808140801

Es klingt, wie das meiste was Barack Obama sagt, schlicht grossartig. Man kann förmlich die vor Pathos schwelenden Brustkörbe US-amerikanischer Patrioten sehen. Doch ich frage mich schon, ob die Aussage nicht total falsch ist. Gibt es nicht zig andere Staaten, wo eine ähnliche Geschichte denkbar ist? Ist es nicht genau anders herum? Ist es nicht speziell, dass gerade in den USA «sowas» nun endlich möglich wurde?

Shetland Ponies werben fĂĽr Schottland

Ok, ich weiss nicht, ob man die beiden haarigen Vierbeiner nach ihrem Kleidergeschmack gefragt hat. Sie tragen zum offensichtlich nicht ausreichenden Kälteschutz ihres eigenen Fells noch hübsche Pullover. Auf der Seite von Visit Scotland heisst es dazu:

We’ve got our very own Shetland pony ambassadors who are helping promote the Year of Natural Scotland with beautifully created cardigans, made just for them. Ponies Fivla and Vitamin from the Thorndale Shetland Driving Centre, strike a pose with their new winter woolies.

via MyModernMet.

Wenn Opa fĂĽr Teeny-Kleidung wirbt

Mit 72 Jahren für Teeny-Kleidung werben? Warum nicht? In China hat ein Herr namens Liu Xianping für sein Grosskind posiert. Sie hat einen Shop bei Tmall, das eines der grössten Online-Fashionhäuser Chinas ist. Weil seine Figur anscheindend besonders gut geeignet ist, um Kleidung für junge Damen zu präsentieren, posierte er in den verschiedensten Outfits. Einige davon soll er auch selbst zusammengestellt haben. Schaut irgendwie ein bisschen nach einer chinesischen Version Lagerfelds aus.

gesehen auf OffbeatChina.com.

Internet Explorer und die Kinder der 90er Jahre

Ein hübsches Video hat Microsoft da gemacht. Man trifft so einiges wieder, dass man vergessen (oder verdrängt?) hatte. Nur meine ich mich zu erinnern, dass wir in den 1990er-Jahren alle mit dem Netscape Navigator im Netz unterwegs waren.

Das Rautewort

Jedem, der sich einmal mit der französischen Sprache beschäftig hat, dĂĽrfte klar sein, dass sie auf ihre ganz eigene Art wunderbar ist. Nur schon der Klang. Davon sind unsere Nachbarn im Westen auch selbst ziemlich ĂĽberzeugt, weshalb sie vor fast 400 Jahren die AcadĂ©mie Française ins Leben gerufen haben. Noch heute legt sie fest, was «man sagt» und was man eben nicht sagen soll. Im Zeitalter des Internets hat sich Englisch bekanntlich durchgesetzt, vor allem eben, was die Sprache im Netz selbst angeht. Das Wort «Hashtag» ist jedem Twitternutzer ein Begriff, weshalb es meines Wissens keine deutsche Ăśbersetzung des selbigen gibt. Die Franzosen haben sich nun fĂĽr «mot-dièse» entschieden. Da frage ich mich natĂĽrlich schon, ob wir irgendwann auch das «Rautewort» einfĂĽhren werden…

Internettrolls

Ehrlich gesagt: nein. Ich bin allgemein sehr skeptisch gegenüber allen Phänomenen, die «Internet» in ihrem Namen führen – auch hier. Ich bin mir nicht sicher, dass vor dreissig Jahren die Welt tatsächlich frei war von mürrischen beschäftigungslosen Individuen. Ich vermute, diese haben heute einfach eine andere Möglichkeit entdeckt, Zeit totzuschlagen. Nun texten sie hässliche Kommentare und belästigen Mitmenschen. Klar, wenn sie das Gesetz brechen, muss man sie zur Rechenschaft ziehen. Aber ich zweifle daran, ob die moralische Panik vieler heutiger Medien berechtigt ist.

Evgeni Morozov in einem Interview des Tagesanzeiger.