Der #Aufschrei hallt durch Twitter

Twitter ist eine tolle Sache. Soviel kann ich nach über 3000 verfassten Tweets mittlerweile mit Sicherheit sagen. Natürlich kommt es drauf an, wem man folgt und was man selbst so twittert. In meiner Timeline stelle ich fest, dass man sich im deutschsprachigen Raum meist mit «Online-Dingen» befasst, die Aussenstehende nur wenig interessieren dürften. Im Moment läuft aber eine wahre Twitter-Welle, die mit dem Hashtag #Aufschrei versehen ist. Gemäss der Website der Süddeutschen Zeitung ist gestern Abend ein Aufruf gegen Sexismus durch Twitter gehalt, der unter anderem als Antwort auf sexistische Aussagen von Mitgliedern der deutschen FDP und der deutschen Piratenpartei zu sehen ist.

Inzwischen wurden Hunderte von Tweets mit dem #Aufschrei-Hashtag zum Thema Sexismus veröffentlicht. Viele Frauen erzählen in 140 Zeichen, was sie schon haben erleben müssen. Auf meedia.de wird der Ursprung der noch sehr jungen Bewegung aufgezeigt.

Natürlich wird das Twittern über das Problem nicht zur direkten Lösung führen. Nur schon der Diskurs darüber kann aber aufzeigen, wie ernst und verbreitet sexistische Übergriffe noch immer sind. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen, die durchaus ihren Platz haben. Ich werde in den kommenden Tagen ein Auge auf die Debatte haben. Sie zeigt aber ganz sicher schon jetzt, welch grosses Potential in dieser Social-Media-Plattform steckt.

Mac OS im Stile von 1984

Also nicht im Stile des Filmes 1984, sondern in jenem der Apple-Rechner aus dieser Zeit. Das Set mit den Icons kann man bei Ben Vessey downloaden. Sieht doch supercool aus. Ich hätte einfach das Problem, dass ich ständig irgendwelches Zeug auf den Desktop speichere, das dann wohl mit einem hässlichen modernen Icon richtig rausstechen würde.

Der Todesstern wird nicht gebaut

– The construction of the Death Star has been estimated to cost more than $850,000,000,000,000,000. We’re working hard to reduce the deficit, not expand it. – The Administration does not support blowing up planets.
– Why would we spend countless taxpayer dollars on a Death Star with a fundamental flaw that can be exploited by a one-man starship?

Paul Shawcross, Chef der Abteilung Wissenschaft und Raumfahrt des Weissen Hauses, als Antwort auf eine Petition, die den Bau eines Todessternes fordert. Die Petition erhielt über 34’000 Unterschriften.

Schlaue Kommentare – 6

Ein weiterer Grund Tanstellenshops früher zu schliessen

Wie das Beispiel oben zeigt, sind die verlängerten Öffnungszeiten von Tankstellenshops eine Gefahr für Mitarbeiter, deshalb müssen diese auch spätestens um 18:30 geschlossen werden. Die 24 Stundenöffnungszeit bringt nur dem Besitzer (hier Coop) auf kosten des Lebens der Angestellten einen Profit.

Ein Armin Peter aus Ballwill bezieht sich im Kommentar auf einen Überfall auf einen Tankstellenshop in Rotkreuz.

Der unsichtbare Fahrer

Ein Auto fährt scheinbar herrenlos zum Drive-Thru-Schalter (oder wie wir hier sagen würden: Drive-In-Schalter).

Gesehen bei Autoblog.

Blog Recycling: Spenden

Für einmal bringe ich ausnahmsweise einen Artikel aus früheren Jahren nochmals. Dies natürlich aus aktuellem Anlass. Und auch weil der Blick der Sache einen Onlineartikel gewidmet hat.

Spenden ist eine tolle Sache. Wir, die wir hier in der superzivilisierten Welt leben, opfern ein bisschen was für die ärmeren Menschen auf dieser Erde. Gesten dieser Art sind es wohl mitunter, die uns hoffentlich von anderen Spezien unterscheiden. Und doch habe ich mit gewissen Spendenaktionen so meine liebe Mühe. Das holländische Konzept namens jeder Rappen zählt, das im Dezember 2010 zum zweiten Mal von der SRG durchgeführt wurde hat mich irgendwie befremdet. Man brauchte den Moderatoren nicht lange zuzuschauen, um zu begreifen, dass die Hilfe für die Menschen nicht wirklich oberstes Motiv war. Selbstverständlich kann so eine Aktion auch mal witzig sein. Aber muss sie derart dominant in der Schweizer Medienlandschaft dastehen? Warum der Termin ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit? Hätte man es nicht bei der einen Austragung von 2009 belassen und im Folgejahr das Feld zumindest in dieser Jahreszeit wieder den anderen Organisationen überlassen können?

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, kam etwas weniger Geld als im Jahr davor zusammen. Und das obwohl es ja wirtschaftlich wieder so sehr nach oben gegangen ist. Vielleicht bin ich nicht der einzige, der sich über JRZ mehr genervt denn gefreut hat. Möglich.

Spricht man mit Leuten von anderen Hilfsorganisationen, so haben die auch nur sehr beschränkt Freude an der Monopolisierung der SRG. Natürlich könnte jeder auch irgendwo sonst spenden, doch konnte man dem Ruf des Medienkonglomerats nun wirklich kaum entgehen. Die meisten kleineren Organisationen haben es dagegen sehr schwer, überhaupt je wahrgenommen zu werden.

Im übrigen ist JRZ und eigentlich die gesamte Entwicklungshilfe nur ein winziges Tröpfchen auf den brennend heissen Stein. Denn all unsere Spenden- und Entwicklungshilfegelder werden momentan (noch?) von den Remittances überstiegen. Das allermeiste Hilfsgeld stammt also nicht von grosszügigen “westlichen” Spendern, sondern von ausgewanderten und Flüchtlingen. Diese Tatsache ändert nichts daran, dass jede Spende irgendwem weiterhilft. Hoffentlich auch demjenigen, dem man zu helfen gedachte. Wer also immer gedacht hat, wir würden zu viel Geld für Entwicklungshilfe ausgeben, irrt sich nicht nur deshalb, weil wir unser selbst vorgegebenes Ziel Jahr für Jahr verfehlen.

Ich gehe davon aus, dass das Verhältnis zwischen Remittances und Entwicklungshilfe auch 2012 nicht anders ausschaut. Sicher dagegen bin ich mir, wenn ich sage, dass die Spendenaktion der SRG Jahr für Jahr mehr Gegner hat. Bleibt zu hoffen, dass man für künftige Ausgaben (die wohl nicht zu verhindern sein dürften) wenigstens einen anderen Zeitpunkt wählt. Das Argument, man mache es zur Weihnachtszeit, weil dann auch die anderen gleich funktionierenden Aktionen in anderen Ländern stattfinden, ist ziemlich dämlich, weil JRZ eine stark regional beschränkte Plattform ist. Weiter kann man sich auch fragen, ob es der richtige Rahmen ist, gewissen Persönlichkeiten von zweifelhaftem Ruhm (im aktuellen Beispiel wäre das Brabeck) derart viel Präsenz einzuräumen.

Gymkhana 5 – Making of

Wer sich gefragt hat, wie man Gymkhana 5 in San Francisco gedreht hat… hier gibt’s nun das Making of. Ab und zu gehen also auch mal ein paar GoPros drauf.