working – week four & five

die zeit des flügelverleimens ist für mich schon länger vorbei. die des verdammtfrühammorgenaufstehens leider noch lange nicht. ich arbeite nun bereits die zweite woche in jener abteilung, in welcher die genialen future windows hergestellt werden. dort verbinde ich das glas mit dem holzflügel. wie ich das genau mache, darf hier wohl nicht erzählen, schliesslich sind diese fenster noch immer exklusiv nur bei uns zu haben. was ich sagen kann ist, dass die verbindung ganz ohne schrauben oder ähnliches funktioniert.

die arbeit ist ziemlich abwechslungsreich, da viele arbeitsschritte nötig sind. und ich bin auch nicht mehr allein. die schweren scheiben könnte ich sowieso nicht alleine tragen. bis leicht über 100kg tragen wir die scheiben zu zweit, die noch schwereren werden mit einem kleine saugkran oder dann zu dritt getragen. auf jeden fall ist die arbeit doch einigermassen anstrengend.

working – week three

nachdem ich letztes mal die kunst des flügelverleimens darlegte, kann ich von der dritten woche arbeit nichts wirklich neues berichten. die arbeit war die gleiche. nur ging so einiges schief: meine beiden maschinen gingen kaputt. ich war, so sagte man mir jedenfalls, nicht schuld daran. wenn man mit leim und wasser arbeite, sei das für die maschinen halt eine arge belastung. das klang in meinen ohren wenigstens für den leimautomaten ziemlich plausibel. als dann aber auch noch die presse zu bruch ging (einer der zylinder brach), fragte ich mich schon, weshalb das ausgerechnet mir passieren müsse. die reparatur dauerte einen halben tag, den ich als telefonabnehmer im büro verbrachte.

der mann, den ich für zwei wochen ganz ablöste, ist inzwischen aus den ferien zurück. ich fragte ihn, bevor er in die ferien ging, wohin er denn ginge. er antwortete, dass er zuhause bliebe. das wichtigste sei es für ihn, einfach mal zwei wochen nichts zu denken. und nach zwei wochen arbeit als «flügelverleimer» kann ich sagen, dass es für mich wohl nichts schlimmeres gibt, als eben zwei wochen lang (fast) nichts zu denken…. 🙂

my first tuningmassnahme

…war der einbau eines handschufachs. krass, hm?

die dinger wurden nämlich anfangs ohne handschuhfach ausgeliefert. stattdessen gibt’s eine offene ablage, aus welcher bei etwas forcierter gangart natürlich alles rausfällt.

my first car

hat ja eigentlich recht lange gedauert. mit 26 lenzen hab› ich (endlich?) mein eigenes vierrad!

working – week two

so, die zweite woche ist um. ich mache die ferienablösung für unseren flügelverleimer. das sagt euch nun wahrscheinlich so gut wie gar nichts. also: das fenster hat ja jeweils diese beweglichen, zu öffnenden dinger, das sind die flügel. die bestehen aus vier teilen, welche ineinander verleimt werden.

zunächst kommt also an jedes ende der vier teile der leim dran. je nach fenstersystem benutzt man den leimautomat, der den leim an die richtigen stellen spritzt. dazu das erste bild:

danach werden die teile in die flügelpresse eingelegt. diese wird von einem pc aus gesteuert und fährt so jeweils automatisch auf die grösse des fensters. das zweite bild:

sind alle vier teile eingelegt, wird ein knopf gedrückt und die presse schliesst sich für 50 sekunden. in dieser zeit bereitet man die nächsten vier teile am leimautomat vor. dann wird der verleimte flügel herausgehoben, vom überlaufenden leim gut gereinigt und schliesslich auf eine euro-palette gestapelt. da die flügel sehr unterschiedlich gross sind, ist das stapeln jeweils noch einigermassen zeitraubend.

auf dem dritten bild sieht man die presse in aktion und die beiden paletten mit den teilen sowie den fertig verleimten flügeln.

so ganz war’s das übrigens noch nicht mit der zweiten woche. morgen muss ich nämlich auch arbeiten…

arachnaphobia / arachnophobia

nein, hier geht’s nicht um den film, sondern um die gruuusige realität. iiih. dieses unglaublich grosse und ebenso hässliche exemplar fand sich gestern an der wand meines schlafzimmers.

zum vergleich: der holzteil des fensters am oberen ende ist 7cm gross…

zum glück gibt’s miele. 🙂

übrigens würden wir gerne wissen, welche hässliche art sich denn hinter unserem schlafzimmergast verbirgt. sachdienliche hinweise bitte als comment posten. thanks.

working – week one

so, die erste woche ist um. ok, war noch keineechte woche, schliesslich war der 1. august ja frei. abgesehen davon ging’s jeden morgen um halb 6 aus den federn und erst um halb 6 abends wieder nachhause. ja so richtiger arbeitsalltag halt. auf der einen seite tut es gut, wieder mal mit den händen zu arbeiten, auf der anderen ist man eben doch ziemlich geschafft. und hey: um 10 uhr geht’s wieder ins bett.

netto bleiben also etwa 4 stunden pro tag, die man wirklich für sich (und seine blogeinträge…) hat. irgendwie doch recht wenig. vor allem der abend fehlt mir irgendwie. bin halt eher ein abend/nachtmensch.

über die arbeit an sich werde ich sicher bald noch mehr schreiben, schliesslich mache ich auch die nächsten zwei wochen dasselbe… 😉

working

seit einigen wochen ist ja wieder vorlesungsfreie zeit, genannt semesterferien. durch unglücklich umstände (wir wollen’s mal so nennen) hatte ich auf einmal sehr viel zeit. zeit, die gut dafür geeignet ist, wieder mal etwas zu arbeiten. aber nicht am schreibtisch, sondern so richtig mit den händen(!). morgen geht’s um 6 uhr los. ein bisschen mitleid, bitte. 😉

was ich genau machen werde, weiss ich noch nicht. ihr könnt euch also auf weitere details freuen. ziemlich sicher wird’s irgenwas mit fenstern zu tun haben…

finally: my own car

ich wollte doch schon immer mein eigenes auto, jetzt ist es endlich da! 🙂 und es heisst sogar gleich wie ich, wow! 😉

ach, und die autoprüfung besteh› ich bestimmt auch noch irgendwann! 😛
(hab› ich schon erwähnt, dass ich jetzt in lausanne wohne?)