hitze – und jetzt ein kühles bier!

hm, bei der hitze könnte sogar ich manchmal fast zu einem bier greifen. aber eben nur fast. 😉 bei allem durst ist mir ein bild eingefallen, das ich vor kurzem in ********* gemacht habe. würde mich ja wunder nehmen, ob das absicht war…

wer rausfindet, wo dieses bild aufgenommen wurde, der gewinnt ein… eichhof bier. also los, hardman!

p.s. die anzahl der sterne ist zufällig gewählt.

american-umfrage – die resultate

scheinbar assoziiert man mit dem wortamerican tatsächlich die u.s.a.. immerhin 10% meinen nämlich, ein american sei automatisch ein us-amerikaner. nur 4 prozent verstehen darunter die beiden amerikas. gar nur 1 prozent meint die u.s.a. und canada damit.

dass die amis ignoranten sind ist das wenig überraschende resultat dieser umfrage. 😉 immerhin 7 prozent finden, ein american sei immer auch ein idiot. damit kann wohl nur dieser idiot hier gemeint sein… 😉

dass die americans weder fussballspielen noch gesund essen können, das wussten wir bereits. auch dass sie kein cash mit sich herumtragen. ihr übergewicht ist weltberühmt. prüde sind sie natürlich auch… elegante überleitung zur nächsten umfrage…

powerbook mit beulenpest

es waren nur etwa 30 cm bis zum boden. doch der boden am flughafen ist scheinbar hart. ziemlich hart. mein alu-powerbook fiel in seiner neoprenhülle und im rucksack auf den boden und trug böse kampfspuren davon. autsch!



aber es wäre kein produkt von apple, wenn’s jetzt nicht mehr funktionieren würde. 🙂

was ich dann angezogen habe

sicher könnt Ihr euch erinnern, als ich gezwungen werden sollte ein komisch-türkises hemd anzuziehen. nun, dazu kam es glücklicherweise nicht. ich bin noch einmal mit dem schrecken beziehungsweise mit einem weissen hemd davongekommen. 😉

noch einmal ganz herzliche gratulation, frau und herr brunner! 🙂

2 + 2 gibt 2 + 2

muss nur kurz mit meinem power imac angeben… 😉

im hintergrund der sonnenuntergang über istanbul

ein tag wie jeder andere?


6:45 pilatusplatz luzern. ein tag wie jeder andere. ein tag wie jeder andere? heute beginnt die wm! und die ganze schweiz scheint im wm-fieber zu sein. ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann hier zum letzten mal so ein riesiges theater um ein sportereignis gemacht wurde. mich stört’s nicht richtig, schliesslich würde ich mir diese spiele auch ansehen, wenn sie nicht teil einer weltmeisterschaft wären. und nun kann ich endlich sagen: ja, ich freue mich auf die wm!


hey mirko, ich find› den vw gar nicht so schlecht.

was ich nicht anziehen werde

auf die frage, ob ich ihr trauzeuge werden möchte antwortete ich spontan mit /ja./ kurzsichtigerweise begriff ich nicht, dass ich dann wohl «schön» angezogen sein müsste.

aber da schön ja ein relativer begriff ist: das werde ich defintiv nicht anziehen. das leuchtende hemd beeindruckte zwar den ganzen laden (und wurde in der folge auch gleich an andere kunden verkauft), bei mir fiel es aber durch.

und nein: die hochzeit findet nicht amteufelstag 6-6-6 statt. 🙂

rennfahrer für einen tag – die fahrt

nachdem ihr nun bis ins detail über meinen renntag bescheid wisst, möchte ich euch meine schnellste fahrt nicht vorenthalten. hier der versuch der inboard-camera-aufnahme. übrigens: der cam-bändel drängt sich ab und zu ins bild. an ihm und am schlüsselanhänger wird die beschleunigung schön ersichtlich. viel spass.

rennfahrer für einen tag – der bericht

alles hatte bekanntlich damit begonnen, dass michi g. an einem wettbewerb der automobil revue teilgenommen hatte und diesen auch gewann. «leider» weilt er genau an dem rennwochenende im schönen lissabon. und hier komme ich ins spiel, denn der liebe michi hat mir seinen gewinn weitergegeben. voller vorfreude und mit viel nervosität ging ich am samstagabend schlafen.

5:00 rennfahrer stehen eben früh auf. wir wollen möglichst früh in ambri sein. deshalb haben peter wyss, marcus johner und ich um 6 uhr in neuenkirch abgemacht. bis dahin vertreibe ich die zeit mit nervössein und streckenplan lesen.

um halb acht rum sind wir bereits auf der strecke. allerdings nicht im auto, sondern zu fuss. der slalom in ambri findet auf dem flugplatz statt. das heisst, die piste ist sehr breit, die tore teilweise sehr weit auseinander. wenn man auf die piste schaut, sieht man erst einmal viele pylonen, die wirr herumzustehen scheinen. genau deshalb wäre es wichtig, sich die reihenfolge perfekt einzuprägen. das anfahren eines tores (man fährt jeweils zwischen zwei pylonen durch) ist entscheidend, damit man auch das nächste kriegt. peter wyss von der automobil revue erklärt mir, welches tor ich wie anfahren solle. bei 71 toren war es klar, dass ich mir nicht alles merken kann. aber immerhin, die schlüsselstellen hatte ich einigermassen im kopf.

der rennfahrer und sein fahrzeug

zurück vom besichtigungsgang traf ich das ganze team der garage rüfenacht. von hausherrin susi wurde corinne und ich sehr freundlich empfangen. man fühlte sich gleich zuhause. die fahrer sind da teilweise etwas skeptisch. nicht alle mögen wohl einen rookie im feld. aber alle wünschten sie mir viel glück. well, das kann ich auch gebrauchen. schliesslich bin ich noch nie auf einer rennstrecke gefahren, auch nicht zu übungszwecken.

um 9 uhr folgt die adminstrative und die technische kontrolle. zuerst müssen führer- und fahrzeugausweis vorgewiesen werden, um die loc-lizenz für einen tag zu lösen. dann werden die startnummerkleber verteilt und die leute von der technik sehen sich das auto an. da alle fahrzeuge dieser serie identisch sind, dauert das nicht lange.

langsam steigt der puls. gleich geht es zum ersten mal auf die strecke. «rekognoszierung» nennt man das. ich dachte ja immer, das mache man nur in der armee und da war ich ja bekanntlich nie. anyway, auf diesem besichtigungslauf fährt man schon äusserst flott zwischen den pylonen durch, weshalb auch helm und handschuhe angezogen werden. allerdings fährt man in relativ geringem abstand. das tat mir etwas leid, für alle die hinter mir gestartet waren. insbesondere philippe lambert, der direkt hinter mir fuhr, wurde durch meine «fahrkünste» wohl ein bisschen gebremst. in charmantem accent-schweizerdeutsch erklärte er mir, auf meine entschuldigung hin, dass ich es sehr wohl gut gemacht habe und er mir viel glück wünsche. sehr nett.

gleich anschliessned an die besichtigung steht der trainingslauf an. nun geht es darum, zu versuchen schnell zu sein und die heiklen punkte der strecke bewusst anzufahren. gelingt die variante im training, wird man sie auch im rennlauf so fahren. die fahrer fahren hier im normalen renntempo, also verdammt schnell. nun ist mein puls endgültig am rasen. ich noch nicht. die ampel auf rot – grün – go. oh mein gott, ohne esp untersteuert das auto bei etwas zu viel gas dann doch ziemlich. dazu kommt noch meine ungeschickte technik. als ich ins ziel fahre, sehe ich bereits philippe lambert relativ nahe im rückspiegel. die zeit: 2:35:xx

doch mein herz kriegt keine ruhepause. nach dem trainingslauf stellt man sich gleich noch einmal für eine schnelle runde auf…
10:20 erster rennlauf. der helm wird nochmal stramm gezogen, das esp bleibt auf den tipp von diversen fahrern hin aus. die klimaanlage wird ausgeschaltet (frisst leistung), die heizung wird eingeschaltet, das gebläse auf die tiefste stufe. zur kühlung des nun doch recht warmen fahrerhauses werden die scheiben einen spalt geöffnet, was nach reglement erlaubt ist. solange man wartet bleiben ausserdem die türen offen und natürlich läuft sich der motor warm.
nun gilt’s also ernst. erster gang, wheelspin, zweiter gang. doch schon nach dem zweiten tor schiebt der wagen brutal über die vorderräder. nein, der start war wohl nicht konzentriert genug. egal, nach vorne schauen. erst geht es mal die ganze piste hinunter. alles im dritten gang. kurz vor der wende schalte ich in den zweiten. dann gleich wieder in die drei und hier wird’s nun richtig schnell. ich erreiche geschätzte 140 km/h. dann wird wieder hart heruntergebremst. hart bedeutet: immer im regelbereich des abs. dieses spiel wiederholt sich, bis ich auf den zuschauerplatz einbiegen muss. dort kommt man mit 140 an und muss scharf nach links auf den platz einbiegen. also während der bremsphase zweiter rein und rumgeworfen. das war zuviel, wieder tonnenweise übersteuern und zeitverlust. man hat keine zeit, zu denken, was wohl die zuschauer denken, schon geht es wieder runter vom platz auf anderen belag zurück auf die piste. dort noch einmal der dritte gang, dann vor dem ziel noch einmal den zweiten für ein paar enge tore. das ziel-eck erweist sich für viele als stolperstein, nicht für mich. weil ich wohl recht langsam war, kriege ich die enge zielkurve perfekt. uff. done. zeit: 2:34:27. naja.
die schnellste in diesem lauf gefahrene zeit war 2:18:80. ich verlor also recht viel zeit.

in der zielkurve nach dem ersten lauf

in der langen pause zum zweiten rennlauf kriege ich erstaunlich viel lob von den anderen fahrern. nicht, dass sie mich fahren sehen konnten, aber meine zeit scheint für einen rookie doch respektabel. weiter berührte ich keine pylonen, was pro stück 10 sekunden strafzeit bedeuten würde. wenn man ein tor auslässt, gilt der lauf gar nicht. wegen diesen beiden strafmassnahmen werde ich auch nicht letzter. 🙂
susi rüfenacht verwöhnt uns mit fondue chinoise und anderen köstlichkeiten. da sage ich bekanntermassen nie nein. allerdings nimmt mich peter wyss noch einmal mit für einen streckenrundgang, da lasse ich sogar mein chinoise-fleisch liegen. denn als rennfahrer muss man ehrgeizig sein und ziele haben. mein ziel war von anfang an, nicht letzter zu werden. für den zweiten lauf musste es das ziel sein, meine zeit zu verbessern, die tore weiter im voraus anzufahren und weniger untersteuern zu haben.

13:30 zweiter rennlauf. der astra opc befand sich nun im sportmodus. dort spricht zwar der motor spontaner an und das fahrwerk ist härter. allerdings bleibt die schleuderhilfe esp eingeschaltet. einige fahrer meinten, ich sei mit esp schneller. und tatsächlich. der zweite lauf geriet deutlich besser. ich fuhr die tore nur selten zu direkt an und meistens passte auch der ausgang. nur schnell war das nicht. mehr als eine sekunde verlor ich gegenüber meinem ersten lauf. zeit: 2:35:71. allerdings fuhren praktisch alle langsamere zeiten. das könnte auch einen zusammenhang mit der gestiegenen temperatur gehabt haben.

einfahrt auf den publikumsplatz im zweiten lauf

zwischen den läufen ging’s kurz zurück zum teamparkplatz. dort hantierten die fahrer an ihren reifen. schliesslich ist der reifendruck die einzig einstellung (neben esp on/off), die der fahrer beeinflussen kann. manche fuhren mit extrem tiefem druck (vorne 1,8 hinten 2 bar), andere mit extrem hohem. dany rüfenacht pumpte die 225er einmal sogar auf knapp über 4 bar. so wollte er das heck leichter machen. ich beliess den druck in meinen reifen bei 2,2 (vorne) und 2,6 bar (hinten).

14:30 dritter/letzter rennlauf. nun wollte ich es natürlich endgültig wissen. die 2:35er zeit konnte nicht das ende der fahnenstange bedeuten. nicht, weil die anderen so viel schneller waren. eher, weil es nicht sein sollte, dass man beim dritten anlauf ähnlich langsam oder noch langsamer ist, wie beim ersten. ich blieb im sportmodus und legte deshalb einen start ohne viel wheelspin hin. auf anraten vieler anderer fahrer, blieb ich so lange wie möglich im dritten gang. mit dem runterschalten in den zweiten verliere man bloss zeit, hiess es. und ich wollte ja zeit gewinnen.

publikumsplatz im dritten lauf

darum liess ich es vor allem im schnellen teil richtig fliegen, drehte zweimal sogar im dritten gang in den begrenzer unmittelbar bevor ich in die jeweilige bremszone kam. ich hatte den nötigen mut gefunden, auch einmal auf drei rädern um die kurve zu fliegen. der dritte lauf fühlte sich abgesehen von einem grösseren untersteuerer im ersten drittel richtig gut an. und tatsächlich, ich konnte meine zeit um 2 sekunden verbessern. 2.32.05.

rennfahren macht müde

so. ich hab’s heil überlebt. und das auto auch. und letzter bin ich auch nicht geworden. 😉

heute morgen früh in winikon losgefahren, in ambri rumgekurvt, zurück nach luzern, von da nach bern, von da nach winikon und von da nach zürich. und jetzt ins bett. gähn.

vor lauter müdigkeit habe ich vergessen zu sagen, dass es morgen einen richtigen bericht geben wird. mit rangliste natürlich.