dufourninetyseven’s night out

ich hab› ja ganz vergessen wie das so funktioniert im ausgang. gestern waren mein neuer mitbewohner und ich im hive club bei der hardbrücke. folgende dinge sind wichtig:
– der raum muss dunkel sein, zu dunkel eigentlich
– es ist uncool, vor 11 da zu sein, eigentlich kommt man erst so um 1 (und das an einem mittwoch)
– die music muss extrem laut sein, sonst würde die gefahr bestehen, dass sich die leute unterhalten.
– die music muss furchtbar langweilig sein, am besten etwas, das niemand kennt (im gestrigen konkreten fall: irgendwas elektrohousemässiges; damit könnte man mich foltern!).
– die jungs tragen enge jeans und i love (herz) n.y. shirts.
– die mädchen tragen irgendwas unpraktisches aber fast nicht existierendes. (beliebt: trägerloses shirt, welches man dann die ganze zeit zurecht zupfen muss…)
– um an die bar oder sonstwo hin zu kommen, rempelt man die leute zur seite. entschuldigen tut man sich nicht, das wär uncool.
– drinks kosten 14 stutz, der eintritt 10, die garderobe 2 und das taxi nochmal irgendwas.

ziemlich furchtbar die sache. bin froh, dass ich das nicht so oft tun «muss». werde ich alt? trotzdem war’s ein lustiger abend, nicht zuletzt weil im hive immerhin ein töggelikasten bereitsteht.

race that’s no race – das ende des siegerautos

während «unser» fiat panda irgendwo im wallis herumtuckert, ist für zwei der rallye-stars das ende gekommen. der zweitplatzierte alfa 33 sportwagon und der siegerwagen alfa romeo 75 steigen in den autohimmel auf.

andererseits, hm, für gewisse fiesheiten (wie: roten saft aus der heckscheibenwaschanlage spritzen, eier auf konkurrenten werfen und tollkühne überholmanöver) hätten die beiden einen warmen platz in der hölle verdient. 😛

Na, hat’s brennt?

Wer dunkelhäutig ist, der kennt diesen Satz. Er ist nicht lustig gemeint. Er dient der Erniedrigung all jener Menschen, die keine weisse Haut haben. Also zum Beispiel mir. Und gestern durfte ich den Spruch, den ich so gar nicht vermisst habe, wieder einmal hören. History repeating: an einem Fest in meiner Heimatgemeinde Winikon. Und: aus dem Maul eines Neonazis. Sicher, wenn man ihn mit dem Begriff Neonazi konfrontieren würde, sähe er sich als Patriot. Egal. Er und seine etwa 4 Bomberjacken tragenden Kurzhaarfrisuren bedrohten mich nicht wirklich aktiv. Doch als er sah, dass sein spruch nicht die gewünschte, provokative Wirkung hatte, griff er zu härterem. Entschlossen hob er die rechte Hand zum Hitlergruss. Na danke vielmals.

Meine reaktion? Ich schickte ihm einen Kuss durch die luft, was ich im nachhinein als recht coole Antwort empfand. Danach verliess ich das Zelt mit einem Pärchen und mit einem ziemlich üblen Gefühl.

Natürlich fragte ich mich, ob es wirklich nur meine Hautfarbe war, die ihn zu seinen bescheurten Aktionen bewegte. Oder hatte er etwa hier und hier mitgelesen? Und wenn ja, sollte ich von einem neuerlichen Beitrag dazu absehen? Nun, es war wohl sinnvoll, gestern Abend nichts mehr dazu zu schreiben, denn der Text wäre kaum sonderlich nett ausgefallen. Würde ich den Vorfall aber verschweigen, ich würde diesen zweifellos dümmlichen Menschen recht geben. Will ich das? I don’t think so.

Gerne lese ich eure Meinungen dazu und würde mich auch freuen, wenn konstruktive Ansätze zur Lösung dieses Problems aufgezeigt würden.

extrem cool: airport extreme

der extreme flughafen kommt von apple und ist nichts anderes als eine etwas schönere und schnellere wirelessbasisstation. eleganterweise lässt sich ein usb-gerät anschliessen. bei mir wird das die passende platte von iomega sein, die wiederum als usb-hub benutzt werden kann. very nice. i like! 😉

der potentielle einbrecher

obwohl erst gestern abend passiert, habe ich die geschichte nun gefühlte hundert mal erzählt, trotzdem werde ich sie auch kurz hier ausbreiten.

aaaalso: meine eltern waren gestern abend zum essen eingeladen, weshalb sie schon um 16:00 das haus verliessen. ich kam erst etwa um halb sieben nachhause, ging aber wenig später wieder. als ich losfuhr, bemerkte ich hinter einem busch nahe der strasse zwei gummistiefel von und darüber ein paar blaue hosen von hinten. mein erster gedanke: das wird wohl der bauer sein, dem wir das land verpachtet haben. dann der blick in den rückspiegel, plötzlich wurde mir klar, dass der mann nicht am, sondern im busch stand. er versteckte sich. paranoia!? hm, nee. nach 300 metern fahrt wendete ich den mini cooper und fuhr zurück zu unserem haus. der busch war inzwischen leer. zu spät. nun ist er weg.

ich fuhr also in die andere richtung von unserem haus weg. da huschte jemand über die strasse und versuchte meinem lichtkegel zu entkommen. als ich den mini fast ins gras hinein steuere, wirft sich die person zu boden. ab hier wurde mir nun etwas mulmig. ich fuhr auf der strasse näher an ihn heran und stellte das auto erneut so, dass er in meinem lichtkegel erschien. wieder warf er sich zu boden, unmittelbar neben einem kleinen bäumchen, welches noch mit holzpfosten vor den sonst dort weidenden kühen geschützt war. da kauerte er nun und ich rief einen nachbar an, der nebenbei noch jäger ist. dann die polizei. leider nutzte der mutmassliche einbrecher die gunst der ruhe und machte sich davon. da ich nicht zu weit ins gras reinfahren konnte (mangels geländegängigkeit… ein hoch auf die suvs.. 😉 ) verlor ich seine spur.

unser nachbar war inzwischen eingetroffen. mit jägertaschenlampe und grossem holzstecken. das sei weniger gefährlicher als eine pistole. wie wahr. er suchte sämtlichen hecken in der nähe unseres hauses zu fuss ab. ich fuhr zurück zum haus und wurde von der inzwischen angekommenen polizei empfangen. personenbeschreibung: ca. 1,80, blond, 18 – 25, helles gesicht, gummistiefel, blaue hosen, karierte jacke oder hemd (typisches bauernmuster). doch anstatt den hund auf die spuren loszujagen begaben sich die beiden beamten zurück in den rotweissen passat. sie suchten vom auto aus, was bei dunkelheit auf dem lande sozusagen aussichtslos ist. wir fuhren danach auch noch ein paar runden mit dem auto, wussten aber, dass es wohl unmöglich würde, den typen zu finden. mein nachbar suchte später sogar noch den wald ab…

den abend verbrachten wir (corinne kam später) zuhause. schliesslich wurde vor einigen wochen 3 häuser entfernt eingebrochen. doch immer kann man das eigene anwesen wohl nicht persönlich schützen. was will man machen? alarmanlage? hund? bürgerwehr? alles möglichkeiten, doch ein restrisiko bleibt wohl. und ein unangenehmes gefühl, dass irgendwo da draussen jemand in der dunkelheit nur darauf wartet, bis man das haus verlässt…

watch out.

skifahren auf der frutt

heute waren wir relativ spontan auf der frutt um uns und unsere bretter ein bisschen zu bewegen. erwartungsgemäss lag nicht allzu viel schnee und leute hatte es tonnenweise, dafür war das wetter allererste sahne:

ziemlich kriminell dann die talabfahrt, welche man sich mit den schlittlern teilt (also nicht jene vom bonistock). vielerorts war es extrem eisig, teilweise sogar blanker asphalt. autsch.

seefeldzimmer sucht studentIn

wieder einmal suche ich eine/n neue/n mitbewohner/in. die mehrfach preisgekrönte anzeige dazu:

in 5 minuten zu fuss am see? in 10 minuten zu fuss am bellevue? oder in 10 minuten mit dem tram an der uni/eth? genial, oder? ausser der tollen lage hat die wohnung einen ADSL-anschluss (wireless & in der miete inbegriffen). ja und natürlich gibt’s eine küche mit mikro und einen fernseher. verfügbar ab: 1. märz 2007. grösse: ca. 13 qm preis: 680 chf

das erste mal – krawatte tragen

ok, ich hab’s schon einmal gemacht oder eigentlich machen müssen. als ich bei einem messeauftritt aushalf war das halt corporate identity. doch heute habe ich esfast freiwillig getan. die mission lautete: edles hemd für hochzeit kaufen. nein, nicht die eigene. den anzug hatte ich ja bereits von meinem trauzeugenjob im letzten jahr. nachdem ich mich für ein weisses hemd (wow, wie revolutionär, ich weiss) entschieden hatte, liess der verkäufer nicht locker und hängte mir eine passende krawatte von tiger of sweden um. sie war schön, sie vertrug sich auch ausgezeichnet mit dem edlen hemd und doch… nee, eine krawatte wäre mir zu viel der konvention. und auch auf das feine tüchchen, welches mir in die brusttasche gesteckt wurde kann ich verzichten.

gekauft habe ich also nur das hemd. immerhin: mission erfüllt. 🙂

swisscom: bürokratie at its best

liebe swisscom, es tut mir wirklich leid. ich habe es irgendwie verpasst, die rechnung für den fixnetanschluss (1-10-2006 – 31-10-2006) zu bezahlen. aber weshalb schickst Du mir die mahnung nun doppelt?


interessant ist, dass sich die beiden briefe zwar auf die gleiche nicht fristgerecht bezahlte rechnung, sind ansonsten aber doch recht unterschiedlich. beim ersten handelt es sich um eine nette zahlungserinnerung (schliesslich zahle ich eigentlich immer pünktlich). der zweite dagegen ist eine richtig böse mahnung: 15 stutz mahngebühr und die drohung, den anschluss für abgehende verbindungen zu sperren. dann noch der dezente hinweis, die entsperrung koste 40 franken. na vielen dank.

scheinbar haben die bei der swisscom zwei computer, die solche briefe verfassen, sachbearbeiter ist ja schliesslich keiner erwähnt. der eine computer ist wohl ein lieber mac, der andere ein böser windows-pc, sicher ein dell. böser dell!

nun ich hoffe mal, das iphone wird mich nicht zwingen, zu den swisscomheinis zu wechseln. in den usa hat apple ja ausschliesslich mit dem grössten mobilfunkanbieter zusammengespannt. das wäre dann in der schweiz die swisscom. hm.

naja, es versteht sich ja von selbst, welche von den beiden «mahnungen» ich nun bezahlt habe.