jeremy clarkson verdient bald nicht mehr ganz so wahnsinnig viel

was verdient ein schweizer tv-moderator? keine ahnung, aber irgendwie glaube ich nicht, dass man damit speziell reich wird. in england ist das offensichtlich anders. der berühmt berüchtigte jeremy clarkson – allseits bekannt für seine tiraden in der sendung top gear – soll bislang 2’000’000 britische pfund verdient haben. auch zum aktuell recht tiefen kurs sind das satte 3,3 millionen schweizer franken. jeremys salär wird aufgrund der grossen sparaktion bei bbc arg sinken. um eine halbe million pfund, um etwas genauer zu sein. ob sein skiurlaub im engadin dann noch drin liegen wird? ich denke schon. 🙂

p.s.: es scheint so, als lege clarkson sein geld auch noch geschickt an…

triengens rolle im zweiten weltkrieg

spricht man in der region um triengen mit alten menschen, ist die rede immer wieder von den sogenannten «internierten». gestern lief in der sendung aktuell von tele tell ein kurzer beitrag zu diesem thema. über 100 sogenannte spahis fanden in triengen eine unterkunft. darunter auch zwei dunkelhäutige algerier. auch sf hat vor ein paar tagen einen film zu dieser aus heutiger perspektive so unwirklichen geschichte gezeigt. der dokumentarfilm von simon koller trägt den titel fremde freunde – die fast vergessenen internierten von triengen den habe ich leider verpasst. wenn jemand eine aufnahme davon hat, wäre ich froh um eine kopie.

tele tell video
baz bericht zum film auf sf
trailer zum film fremde freunde

trechter – das kulturmagazin für die region sempachersee

so sah die titelseite des heutigen 20min in luzern aus. trox mit dem typischen smile durfte für sein neues baby werben. der trechter ist ein kulturmagazin für die region um den sempachersee. komplett werbefinanziert geht die erste ausgabe mit einer ordentlichen auflage von 17’000 stück an den start. auch wenn im 20min-artikel der erfolg ein bisschen angezweifelt wird, glaube ich an die chancen des projekts. optisch macht das ding (das man als proformaexemplar von der homepage laden kann) schon mal eine gute figur. wenn dann auch der redaktionelle teil stimmt, steht der ersten million unseres trox› nichts im wege. 😉

alles gute!

autofahren dank guter noten

eine mutter hat ihrer tochter versprochen, dass sie mit ihr eine runde drehen würde, wenn diese bei einer schulprüfung eine a (schweizerisch wohl 6) bekommen würde. die schülerin wurde durch dieses wettangebot offensichtlich sehr motiviert. sie schaffte tatsächlich die note a. und: die mutter hielt sich an ihr versprechen. der haken an der sache: die schülerin war erst elf jahre alt.

die polizei in tel aviv wurde auf die «speziell kleine» fahrerin aufmerksam. natürlich war die spritzfahrt dann zu ende. das auto wurde der beifahrerin für dreissig tage entzogen, ihr fahrausweis wurde gar annulliert.

ynetnews

2008 – my best of

aller guten dinge sind, ähm, vier? schon zum vierten mal kröne ich hier meine persönlichen topthrees des jahres. und ich merke, dass ich in ein alter komme, wo ich mich wundere, wie schnell doch die zeit vergeht. 2005 und 2006 und 2007 und deren ranglisten findet man natürlich weiterhin online. dieses jahr war sicher geprägt von der finanzkrise und der wahl in den usa. auf der unterhaltungsseite notiere ich ein vor allem ein zu beginn sehr ein gutes kinojahr. das schlug sich bei mir mit über 45 kinosbesuchen nieder. dagegen merke ich auf der musikalischen seite, dass ich langsam in die phase komme, wo ich sage «was in den charts ist, ist bloss noch «ç*%*»ç°+!» dann habe ich noch eine neue kategorie hinzugefügt, in welcher ich auf interessante beiträge von mir hinweise.

– movies
1. bienvenue chez les ch’tis – humor, wie ihn nur die franzosen haben. weltklasse!
2. no country for old men – eine art western im heute. extrem spannend bis zum schluss.
3. the kite runner – marc forsters meisterwerk
auch gut: waltz with bashir, body of lies, john rambo, into the wild, street kings, burn after reading und happy new year.
bester batmanfilm: the dark knight.
schlechtester bondfilm: quantum of solace.

– songs
1. human von the killers –
2. if i had eyes von jack johnson – so locker, so cool, so jack johnson.
3. seven nation army von den white stripes – eigentlich schon viel älter aber als stadionsong der euro 08 doch aktuell.

– alben
1. accelerate von r.e.m. – einmal mehr ein tolles album von r.e.m., locker das beste 2008 überhaupt.
2. our bright future von tracy chapman – ruhig, überlegt, wunderbar.
3. rise and fall, rage and grace von the offspring – laut aber melodiöser als früher.

-sportveranstaltungen
1. [fc luzern vs. fc basel *5:1* |http://watashi.amade.ch/history/forum/5431 – ein grosses spiel, das wir fcl-fans nie vergessen werden.
2. cup: fc schötz vs. fc basel 0:1 – zum sieg reichte es den schötzern nicht, aber sie zeigten ein grosses spiel.
3. [bsc young boys – fc luzern *0:1* |http://watashi.amade.ch/history/forum/4798 – ausgerechnet der fc luzern brach die heim-ungeschlagenheit der berner. wahnsinn.
auch gut: barça demütigt basel, die schweiz gewinnt an der euro immerhin gegen portugal, doppelsieg für bmw sauber in einer grossartigen formel 1 saison, spanien wird fussballeuropameister.

– cars
1. nissan gt-r – unglaublich schnell, unglaublich gut, unglaublich preiswert. und das unglaublichste daran: wir durften den japanischen superstar schon fahren!
2. lamborghini gallardo superleggera – ein automobiler traum mit tonnenweise charisma. fahrbericht.
3. opel insignia – der vectra-staub ist weggeputzt, der neue sieht super aus und fährt sich hoffentlich auch so. mal sehen, ob wir bald mal hinter das steuer dürfen.
auch gut: abarth ist zurück [(fahrbericht grande punto esseesse),|http://www.zuendung.ch/fahrberichte/text/?bericht_id=161] project better place kommt langsam in fahrt, toyota 2000 gt in root, lamborghini concept estoque, alfa romeo mito, suv-verkäufe gehen zurück, bmw m1 concept, und tata nano.
bester event: le mans classic, we’ll be back!

– newcomer
1. barack obama wird [(auch dank meinem plakat?)|http://watashi.amade.ch/history/forum/5304 gewählt – die westliche welt schöpft hoffnung. immerhin.
2. chevy volt – das elektroauto mit reichweitenverlängerer hat grosses potential. es kommt 2010.
3. rolf fringer – ok, wirklich neu ist der ja nicht, aber als fcl-trainer halt schon. er scheint die fähigkeiten zu haben, den club vor dem abstieg zu bewahren. viel glück!
auch neu: amade.ch version 6.0

– enttäuschungen
1. krieg in israel
2. watashi the cat ist tot – dabei wäre der weihnachtsbaum dieses jahr so bequem gewesen…
3. protectas mitarbeiter schlagen fcl fans grundlos mit schlagstöcken – konsequenzen gibt es keine.
auch schlecht: fusionsgegner in triengen und winikon mit schmutzkampagnen, die raser debatte wird aufgewärmt, die luzerner allmend soll nicht mehr so heissen, und subaru verlässt die wrc.

– blog-beiträge
1. hybridautos – dieser artikel soll klarheit in das wirrwarr um die neue technologie bringen.
2. third person effect – ein von mir beobachtetes phänomen, dass gesetze eben immer nur für die andern gelten.
3. closed pineapple – falsch verstandene gastfreundlichkeit.
auch interessant: gründe, nicht zu bloggen, euro 08 – über regeländerungen nachgedacht, wie frech müssen blogger sein?, historisches dollartief, die iphone killer, dj itunes, botellon, goodbye espenmoos und suv fahrer sind dümmer.

microfilter für den staubsauger

heute war ich bei steg computer in littau. weil der pc meines onkels noch auf windows 98 läuft, empfahl ich ihm (nach rücksprache mit jackbrown) einen wechsel auf eine all new machine. da er nicht für einen wechsel auf den angebissenen apfel zu begeistern war, pilgerten wir in ebendiese steg-filiale. klar, dass es dort zwischen den jahren drunter und drüber geht. doch die bedienung war dann doch derart arrogant, unfreundlich und inkompetent, dass ich es hier niederschreiben muss.

es begann schon mit der auswahl des office pakets. ich fragte höflich, welche varianten es denn geben würde. der verkäufer schnauzte nur ein «sagen sie mir einfach, welche programme sie brauchen,» herüber. als wir dann zum schluss kamen,smallbusiness wäre das richtige, war das ding nicht mehr lager. ok, kann passieren. dass dann aber auch die antivirensoftware kaspersky nicht zu haben war, obwohl sie (wie auch office 2007) in einer testversion auf den meisten pcs bei steg drauf ist, war dann schon enttäuschend.

zum abschluss fragte ich den steg-mitarbeiter nach einem microfilter. «microfilter?». /ja,/ /microfilter./ «ist das für einen staubsauger oder was?» /nein,/fürdas /telefon./ «hä?» man muss den filter vor jedes telefongerät schalten, damit es am adsl-signal vorbeikommt. «das heisst aber sicher nicht mircofilter, das ist ein adsl-filter.» von der sehr überzeugten, an unfreundlichkeit grenzenden aussage leicht eingeschüchtert, fing ich an zu glauben, der fehler liege womöglich tatsächlich bei mir. also fuhren wir mit dem /adsl-filter/ nachhause, wo ich mir sofort die adsl-starterkit-anleitung von swisscom schnappte und voilà: stecken sie denmicrofilter zwischen telefon und telefonsteckdose (sinngemässes zitat).

ich finde es jeweils sehr ärgerlich, irgendetwas von jemandem zu kaufen, der noch weniger ahnung von der materie hat, als ich. wenn er dabei noch so arrogant ‹rüberkommt wie der typ von steg computer, führt das dann halt zu einem solchen motzbeitrag…

ein seitenhieb muss doch noch sein: wer in luzern gute computer und freundliche beratung sucht, wird bei power solutions fündig.

weihnachtsdekoration

weihnachtsdekoration – ein thema, das sehr verschieden interpretiert wird. hier drei beispiele.


style & gossip vincenzo


pompidou


coiffeur amici

weihnachtsstress

ein wort ist in diesen tagen in aller munde: weihnachtsstress. für viele scheint die an sich besinnliche zeit einen hektischeren tagesablauf sowie einen gewissen druck mit sich zu bringen. ganz ohne not ging ich gestern ins jelmoli-warenhaus an der bahnhofstrasse, um mir von diesem phänomen ein bild zu machen. und tatsächlich: was ich da sah, war weihnachtsstress in reinkultur. es fing schon beim parken an. das parkleitsystem zeigte an, dass es im stadtzürcher zentrum keine freien plätze in den parkhäusern gab. also begann die kolonne schon vor dem parkhaus. für mich als autofan ist dieses warten jeweils nicht so schlimm, weil ich mir einfach die mich umgebenden karossen ansehe und meine music höre. schliesslich war ich irgendwann an der reihe und gelangte ins innere des selbsternannten house of brands.

zuerst sah ich mich in der männerabteilung von zara um. doch wenn dort auch die frauen rumwühlen, wirds chaotisch. kaum ein kleidungsstück war noch in seinem zusammengefalteten zustand, alles lag irgendwie quer in der einkaufslandschaft. eigentlich spielte ich mit dem gedanken, einen pullover zu kaufen, doch das vorhaben wurde auf einen unbestimmten zeitpunkt vertagt. ich rolltreppte mich bis in den sportstore hinauf, wo ich von lautem kindergeschrei und -geheul empfangen wurde. zwei tage vor dem geschenkliauspacktag heiligabend mit den kleinen durch ein kaufhaus zu schlendern grenzt in meinen augen an folter. an den kindern und an sich selbst. kein wunder schreien und plären die was das zeug hält.

ausserdem: wieso geht man überhaupt zwei tage vor heiligabend noch einkaufen? um geschenke zu besorgen? oder damit man sagen kann, man sei jetzt aber im fall schon voll im weihnachtsstress. ich versteh’s nicht. auf den rampen hinunter zu den wintersportmarken übten sich zwei ganz kleine im kurzstreckensprint mit vorherigem lautstarkem countdown. klar das auf 1 erst mal einer auf die nase fiel. mein lachen hielt ich dennoch zurück, man kann nie wissen, zu was mütter in dieser zeit fähig sind…

schliesslich tankte ich mich an suv-grossen kinderwagen vorbei hinunter und hinaus. denn ich wollte unbedingt noch einen blick auf die in meinen augen sehr coole weihnachtsbeleuchtung werfen. wenn ich mich nicht irre, hängen die animierten leuchtstäbe (alias the worlds largest timepiece) dieses jahr zum letzten mal in der zürcher bahnhofstrasse. die meisten weihnachstgestressten scheinen die einzigartigkeit des konzepts nicht zu würdigen. nächstes jahr kommt der kitsch zurück. und der weihnachtsstress natürlich auch.